AT1209U1 - Biwaktunnel - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine tunnelförmige, bekriechbare, aus aufblasbaren Luftkammern bestehende Hülle, welche einer Person die Möglichkeit zum Biwakieren bieten könnte, wobei der Nachteil eines Zeltes, wie höheres Gewicht und Sperrigkeit des Gestänges vermieden wird (Fig. 1 und 2). Der flache Bodes (fuie auch der bogenförmige Deckenteil (2), werden separat aufgeblasen, wobei in der Längsrichtung, eine Trennung in mehrere Abschnitte das Aufblasen der Hülle erleichtern könnte. (Zuerst Aufblasen der Endkammern, dann der Mittelstücke). Der aufgeblasene Bodenteil (1) erfüllt dabei zugleich die Funktion einer Luftmatratze. Im Boden müsste das Biwaktunnel, wie ein Zelt, mittels Heringen verankert (3) und an der Eingangs- bzw. Rückseite von den Scheitelpunkte mit je zwei Schnüren zum Terrain abgespannt werden (4). Zusätzlich wäre es für die Stabilität der pneumatischen Konstruktion günstig, wenn an dem, eventuell mit einer Gewebebahn verstärktem Scheitel (5) des Daches, in gewissen Abständen Ösen oder Schlingen angebracht wären (6), durch welche eine Kordel geführt wird (7), von der, etwa in der Mitte der Längserstreckung, nach beiden Seiten Abspannschnüre zum Boden führen, obwohl auf grund der niedrigen Höhe und der Form der Konstruktion, der zu erwartende Windanfall gering wäre. Um eine Durchlüftung zu ermöglichen, sollte an der, aus einer Plane bestehenden Rückwand, eine verschliessbare, durch ein Mückengitter gesicherte Öffnung ausgespart werden (8). Durch eine "schnabelförmige" Ausbildung des Eingangsbereiches, welcher ebenfalls durch ein Mückennetz gesichert werden sollte, mittels vorgezogener Planen (9), könnte ein regengeschützter Platz zum Abstellen des Rucksacks geschaffen werden. Mit dieser Erfindung, welche aufgrund eines fehlenden Gestänges auf ein kleines Format zusammengefaltet werden könnte und in jeder Wandertasche Platz fände, wäre es auch dem Einzelgänger möglich, selbst bei starkem Wind rasch eine Biwakierungsmöglichkeit zu errichten, ohne den Nachteil eines Biwaksackes, wie das Liegen auf dem harten Erdreich, kein Regenschutz für das Gesicht bzw. den Rucksackin Kauf nehmen zu müssen. Eine verkleinerte Variante dieser Erfindung könnte als mobile, aufblasbare Hundehütte ausgebildet werden (Fig. 3), welche es den Hundebesitzern gestatten würde beim Camping, im Gartenhaus, im Hotelzimmer, ja selbst in der eigener Wohnung für den Hund einen temporären Wetterschutz bzw. eine "Schlafhöhle" zu schaffen. Zu diesem Zweck müsste der nicht aufblasbare Bodenteil (10), aus einem kratz-und reissfestem Material bestehen, welches günstigerweise als Mehrschichtbahn mit einer wärmereflektierenden Zwischenschichte ausgebildet sein sollte, um eine Wärmeabstrahlung des auf ihr liegenden Hundes zu verhindern. Ferner sollte eine Bodenmatte EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Beissen oder Kratzen zu schützen. Die Eingangsöffnung könnte durch ein dichtes, lose hängendes Mückennetz abgeschlossen sein, um dem Hund zu ermöglichen jederzeit seine"Hütte" zu verlassen und zu betreten, ihm Ausblick bietet, wobei es ihn dennoch etwas gegen Schlagregen und Wind schützt. Eine weitere verkürzte Variante der Erfindung könnte als schattenspendende bzw. windabhaltende Nische gestaltet werden (Fig. 4), die besonders beim Sonnenbaden am Strand von Nutzen wäre, wobei sie auch zum Aufbewahren von Kleidung und Proviant benutzt werden könnte. Ferner wäre es möglich damit den freiliegenden Kopf des Benützers eines Biwaksackes vor Regen und falls an der Vorderseite ein Vorhang aus einem Mückenschutzgewebe angebracht wäre, vor einer Belästigung durch Stechmükken zu schützen. Wenn man den Bogenteil mit dem Bodenteil lösbar verbindet (etwa mittels Reissverschlusses) könnte man diese Konstruktion in ausgebreiteter, gestreck ter Form auch als Luftmatratze benutzen. Zur Erläuterung der Erfindung wird auf nachfolgende Zeichnungen verwiesen : Fig. 1 Querschnitt durch den aufgeblasenen Biwaktunnel. Fig. 2 Schrägansicht der aufgestellten und abgespannten Konstruktion. Fig. 3 Querschnitt durch ein Hundetunnel. Fig. 4 Schrägansicht einer tunnelförmigen Nische zum Schutze des Kopfes vor Sonnenbestrahlung. ANSPRÜCHE.
Claims (1)
1. Biwaktunnel zur Übernachtung von Einzelpersonen in freier Natur, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Boden- wie auch der tunnelförmige Oberteil aus aufblasbaren Luftkammern bestehen, so dass ohne Zuhilfenahme eines Gestänges, eine allein durch den Druck der eingeschlossenen Luft gehaltene, selbsttragende Raumhülle entsteht, welche zur Sicherung der Stabilität gegen Winddruck mittels entsprechenden Abspannungen gegen den Boden zu gesichert wird. Die Rückwand wird aus einer Plane gebildet, in der sich im allgemeinen eine verschliessbare Lüftungsöffnung befindet. Das Fehlen von Stützvorrichtungen ermöglicht das Zusammenfalten dieser Raumhülle auf ein kleines Format. (Fig. l und 2) 2. Biwaktunnel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der aufblasbare Bodenteil zugleich die Funktion einer Luftmatratze übernimmt. (l) 3.
Biwaktunnel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass sich vor dem Eingang ein kleiner überdeckter Vorplatz (9) zur Aufbewahrung des Rucksackes befindet.
4. Biwaktunnel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dss dieser in verkleinerter Form zur Benützung durch einen Hund bestimmt ist (Fig. 3), wobei der aufblasbare Bodenteil durch eine feste Plane (10) ersetzt wird und der Eingang nur mittels einer lose herabfallenden Bahn abgeschlossen ist.
5. Biwaktunnel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass es in verkürzter Ausführung als Schattennische für den Kopf, bzw. als Aufbewahrungsplatz für Kleidung gedacht ist, wobei an der Vorderseite nur ein Mückenschutzvorhang vorgesehen werden kann. (Fig. 4).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0004694U AT1209U1 (de) | 1994-05-03 | 1994-05-03 | Biwaktunnel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0004694U AT1209U1 (de) | 1994-05-03 | 1994-05-03 | Biwaktunnel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT1209U1 true AT1209U1 (de) | 1996-12-27 |
Family
ID=3480098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0004694U AT1209U1 (de) | 1994-05-03 | 1994-05-03 | Biwaktunnel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT1209U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114017099A (zh) * | 2021-11-26 | 2022-02-08 | 哈尔滨工业大学 | 一种矿井用可移动充气式半刚性应急救生舱 |
-
1994
- 1994-05-03 AT AT0004694U patent/AT1209U1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114017099A (zh) * | 2021-11-26 | 2022-02-08 | 哈尔滨工业大学 | 一种矿井用可移动充气式半刚性应急救生舱 |
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Legal Events
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