AT121030B - Einstellvorrichtung für Radioempfänger. - Google Patents
Einstellvorrichtung für Radioempfänger.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einstellvorrichtung für Radioempfänger. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 fest verbundenes Spurlager, wobei die Achse 6 zur Drehung der Leiste 1 unter Mitnahme des Körpers 4 durch Reibung dient ; 7 und 8 sind auf der Achse 6 sitzende Umsehalter bekannter Art, welche dazu dienen, die Werte der Induktionsspulen der Schwingungskreise (Drossel der Antenne oder des Rahmens EMI2.2 die ihrerseits fest verbunden sind mit den beweglichen Organen je eines der zwei veränderlichen Konden- satoren, welche für die Regelung der beiden Sehwingungskreise benutzt werden ; a. a', A, A'bezeichnen zwei Gruppen von Indexkurven, die den kurzen Wellen bzw. den langen Wellen entsprechen und auf um die Trommeln 14 und 14'gewickelten Blättern aufgezeichnet sind, wie weiter unten erläutert wird. Die vordere Fläche der Leiste 1 trägt entlang der Mittellinie 2 einen Massstab mit den Ziffern, welche die Längen der kurzen Wellen bezeichnen. Beiderseits dieses Massstabes stehen die Namen der wichtigsten Sendestationen verzeichnet, wobei jede Ortsbezeiehnung in der Höhe der zugehörigen Wellenlänge liegt. Auf ihrer rechten Seite, welche den Massstab 13 dekt, trägt die Leiste 1 schliesslich eine Wiedergabe 12'des festen Massstabes 12. Die Rüekseite der Leiste 1 trägt in analoger Weise alle die Langwellen betreffenden Bezeichnungen. Diese Einstellungsskala, die sich stets aus der Leiste 1 und einem der festen Massstäbe (. ? für die K. W. und 13 für die L. W. ) zusammensetzt, darf insgesamt nur so breit sein, dass sie mittels eines einzigen Blickes übersehen werden kann. Die Einteilungen sind in versehiedenen Farben ausgeführt und die gleichen Farben sind für die zugehörigen Indexkurven verwendet, so dass jede Kurve die Farbe der zugehörigen Skalenteilung zeigt. Die Kurvenlinien a, a', A, A'werden erhalten indem man die Kondensatoren so einstellt, dass Wellen von einer bestimmten Länge empfangen werden, dann auf den, auf den Trommeln M,. M' auf- gewickelten Blättern an den zwei vertikalen äusseren Kanten 12, 12'die zwei Punkte markiert, die in der Höhe des Horizontalstriehes liegen, der die Wellenlänge bezeichnet, für die die Einstellung vorgenommen wurde. Dieser Vorgang wird für eine bestimmte Anzahl von Wellenlängen wiederholt, worauf man die auf diese Weise erhaltenen Punkte durch fortlaufende Kurven verbindet. Fig. 3, welche die Abwicklung einer auf der Oberfläche der Trommel 14 in dieser Weise erhaltenen Kurve zeigt, lässt erkennen, dass diese Kurven in kartesischen Koordinaten, die Wellenlängen (nach o y aufgetragen), als Funktion der Stellungen des beweglichen Teiles des Kondensators (aufgetragen nach o x) darstellen. In der Stellung der Leiste 1 nach Fig. 1 ist nur die den kurzen Wellen entsprechende Teilung zu sehen ; wird die Leiste aber um 180 gedreht, so wird die Teilung für die langen Wellen sichtbar. Aus der gezeichneten Stellung ist ersichtlich, dass eine Einstellung vorgenommen worden ist, um Wellen von einer Länge von 275 m zu empfangen, vorausgesetzt, dass die beiden Kurven a, a', welche mit der Stellung der Leiste 1 zu benutzen sind, die Anzeichnungslinien in einer Höhe schneiden, welche der genannten Wellenlänge entspricht. Dadurch, dass die eine der Massstabteilungen als Fortsetzung der andern ausgeführt ist, wird die Länge des Massstabes, der ja auf die Länge der Trommeln 14, 14'beschränkt ist, verdoppelt und daher die Genauigkeit der Einstellung vergrössert. Um die Kurven a, a', welche den kurzen Wellen entsprechen, von den den langen Wellen ent- sprechenden Kurven A, A ! leicht zu unterscheiden, wird die Richtung der Bezeichnungen der Teilungen umgekehrt, derart, dass die Wellenlängen der kurzen Wellen von oben nach unten, die der langen Wellen hingegen von unten nach oben zunehmen. Wenn die gleiche Sendestation mit zwei verschiedenen Einstellungen eines der Kondensatoren empfangen werden kann (wie dies z. B. bei der bekannten Montierung mit Superheterodynempfang [Zwischenfrequenzempfang] der Fall ist), so trägt man auf der diesem Kondensator zugehörigen Trommel die zwei Kurven auf, welche den beiden Einstellungen entsprechen. Dann lassen sich die Sendungen, EMI2.3 die andere entsprechende Kurve gewählt wird. Um eine Berichtigung der Kurven im Falle einer Änderung der Konstanten der Schwingungskreise etwa bei Einmontierung einer neuen Lampe zu gestatten, können die Kurven mit Bleistift auf einer Unterlage gezeichnet werden, die eine Radierung zulässt. Da die Bezeichnungen auf der beweglichen Leiste 1 vollständig unabhängig von der Eichung sind, so können sie ohneweiteres durch Druck, durch Photographie oder andere Verfahren in grossen Serien hergestellt werden. Darin liegt ein Vorteil von grosser Bedeutung, denn es können somit derartige Skalenstreifen unter Berücksichtigung der jeweiligen <Desc/Clms Page number 3> Wellenlängenverteilung für die verschiedenen Sender periodisch um geringe Kosten herausgegeben werden. Um eine Leiste mit veralteten Bezeichnungen herausnehmen zu können, genügt es, die Leiste mit ihrem unteren Zapfen 4 auszuheben ; um dann eine neue Leiste mit den neuen, zur Zeit geltenden EMI3.1 gebracht werden kann. Damit die Leiste selbsttätig die richtige Stellung je nach dem Fall. entweder an dem Massstab 12 oder an 13 anliegend, einnimmt. muss das Spurlager 5 etwas mehr als eine falbe Umdrehung machen, wenn der Antrieb der Umschalter 7, 8 von der Stellung kurze Wellen arf die Stellung lange Wellen oder umge- kehrt, gebracht wird. Schliesslich sei noch darauf hingewiesen, dass. wenn die beiden Einstellknöpfe derart betätigt werden. dass die beiden Kurven die Einstellinien-M und 12'oder 13 und 13'immer in einer Horizontalen treffen. EMI3.2 längen nacheinander durchgegangen werden. Die Gleichzeitigkeit der beiden Einstellungen. die einen wesentlichen Vorteil der Erfindung bildet. kann auch mit verschiedenen Abänderungen der Einzelheiten erzielt werden. So liessen sieh die Teilungen der Leiste 7 auch auf einem biegsamen Band anbringen, das vertikal verstellt wird, um die Skala der Wellenlängen zu ändern ; diese Abänderung ermöglicht die Anwendung einer beliebigen Anzahl von Wellenlängenskalen. Auch die Indexkurven könnten auf biegsamen Bändern aufgezeichnet sein, welche in entgegen- EMI3.3 Werden sämtliche Bezeichnungen auf durchsichtigen Bändern angeordnet, so ist es möglich, die Teilungen 12 und 72'übereinander zu legen. Die Bänder können dann von hinten durchleuchtet und die Beobachtung der Kurven mit Hilfe eines Vergrösserungsglases vorgenommen werden. Auch andere Abänderungen könnten vorgenommen werden z. B. mit einer einzigen Markierungslinie, indem irgendeine in der Optik bekannte Einrichtung verwendet wird, um zwei Bilder zum Aufeinanderliegen zu bringen. Die Kurven kann man schliesslich auch auf Scheiben auftragen, deren Achsen (in der Zeichnungs- figur) normal zur Papierebene stehen. Die mechanische Verbindung zwischen den beweglichen Teilen der Kondensatoren und den EMI3.4 auf den Achsen 15 und 15'und die beweglichen Lamellen auf den Endscheiben sitzen, welche die Trommeln abschliessen. So sind beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 die Kondensatoren im Innern der Trommeln angeordnet. 16 bezeichnet eine steife Platte mit einer Durchbrechung von einer Breite, die ungefähr der Ent- EMI3.5 ermöglicht. 22 ist ein Antriebsknopf, welcher unter Vermittlung der Zahnräder 23. 24 f'in Drehen der Achse 6 ermöglicht. 25 ist eine am Winkel M angeordnete Sehwingungsspule ; mit 26 sind die Sockel für die Zwischenfrequenzlampe bezeichnet. 27 bezeichnet eine Platte aus durchsichtigen und reflektierendem Material (Spiegelscheibe oder durchsichtiges Zelluloid z. B.), welche einerseits als Staubsehutz dient und anderseits das Licht einer kleinen, hinter der Platte 16 gedeckten Röhrenlampe 28 auf die Leiste 1 und die Kurven zu reflektieren hat. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass die Leiste und die Bezeichnungen direkt durch das Licht der Lampe 2 und gleichzeitigindirekt durch das reflektierte Licht des Spiegelbildes 28'der Lampe beleuchtet werden. Um die Leiste zugänglich zu machen, ist die Platte 27 in Nuten 29 der Platte 16 verschiebbar. Die Einrichtung nach Fig. 4 ist ein handliches Ganzes, das auf einem gemeinsamen Gestell angeordnet ist und welches in sieh alle Teile eines Empfängers zur Transformierung und Einstellung vereinigt. Dieses Ganze stellt einen Block dar, welcher an Apparate der verschiedensten Ausführungen angepasst werden kann. Diese Zusammenstellung des Apparates kann auch derart getroffen werden, dass er an einen bestehenden Empfangsapparat durch geeignete Verbindungen anschliessbar ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einstellvorrichtung fiir Radioempfänger mit einem oder mehreren regelbaren Abstimmelementen. welche durch einen Umschalter mit verschiedenen Induktionsspulen oder Kapazitäten so verbinden werden können, dass nacheinander mehrere Wellenbereiche auf nacheinander sichtbar gemachten Eir- <Desc/Clms Page number 4> stellungsskalen angezeigt werden wobei durch deren Kreuzungspunkt mit einer Kurve, die im spitzen Winkel zu den Einstellungsskalen verschoben werden kann, die gewünschte Stellung des Einstellorganes angegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Einstellungsskalen (12, 12') und mehrereKurven (s, a.', A, A') verwendet werden,von denen je eine einer Skala zugeordnet ist und mit ihr übereinstimmende Zeichnungsmerkmale, z. B. Farben, besitzt und dass die Einstellungsskalen eine willkürlich Einteilung besitzen, während die Kurven der Eichung der betreffenden Schaltungskreise des Apparates entsprechend gezeichnet sind.2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die abwechselnde Sichtbarmachung der verschiedenen Skalen in an sich bekannter Weise durch die Einstellung eines einzigen Hebels oder EMI4.1 die Skalen in umgekehrter Richtung verlaufen.5. Vorrichtung nach Anspruch 1 für den Fall, dass zwei Sehwingungskreise und demgemäss zwei Regelungsorgane vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Wellenbereich eine für die beiden Kurvenblätter gemeinsame Einstellungsskala (1) vorgesehen ist. die eine so beschränkte Gesamt- breite hat, dass die beiden Einstellungen gleichzeitig mit einer einzigen Ablesung, die auf beiden Längs- kanten der gemeinsamen Skala gemacht wird, ausgeführt werden können. EMI4.2 welle die gleiche Interferenz geben.7. Ausführungsform einer Vorrichtung nach Anspruch l bis 6 zur gleichzeitigen Regelung von zwei Schwingungskreisen, die jeder einen einzigen Bereich von Wellenlängen umfassen, dadurch gekenn- zeichnet, dass die die Indexkurven tragenden Kurvenblätter auf zwei senkrechten nebeneinanderstehenden Trommeln (14 und 14') aufgerollt sind und dass die gemeinsame Einstellskala zwischen die beiden Trommeln eingesetzt ist.) 8. Ausführungsform einer Vorrichtung nach Anspruch 7 zur gleichzeitigen Regelung zweier Schwingungskreise, von denen jeder zwei Bereiche von Wellenlängen umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Trommeln befindliche Einstellskala aus einer schwingenden Klappe (1) besteht, auf deren beiden Oberflächen alle Anzeigen (die Namen der Hauptsendestationen in zwei Reihen und die Wellenlängen oder Frequenzen auf dem Mittelstreifen), die jedem Wellenbereich entsprechen, einge- schrieben sind, und dass die Klappe, die immer den einen festen Massstab, gegen den sie sieh anlegt, ver- deekt, mit zwei dreieckigen Zapfen (, 3 und 4) versehen ist,die ihre Drehachse begrenzen und sich zwischen eine konisehe Lagersehale (9), die beständig gegen die Klappe durch eine Feder (11) gedrückt wird, und eine zweite konische Lagersehale (5), die zur Mitnahme der Klappe durch Reibung dient, einlegen.9. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, bei welcher die Stromkreise mit Hilfe veränderlicher Kondensatoren geregelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die veränderlichen Kondensatoren im Innern der Trommeln (14, 14') liegen, auf welchen die Kurvenblätter aufgerollt sind.10. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Lamellen der Kondensatoren von den starr mit dem Gestell verbundenen Achsen (15, 15') der die Kurven- blätter tragenden Trommeln gehalten werden und die beweglichen Lamellen von den diese Trommeln EMI4.3 stäbe abnehmbar sind.12. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Namen der Sendestationen unmittelbar auf bewegliche Platten geschrieben sind, die auf derKlappe (1) angebracht sind.13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 8, gekennzeichnet durch eine kleine Lampe (28), die zur Beleuchtung der Indexkurven und der gemeinsamen Einstellskala dient, sowie durch eine bewegliehe Spiegelscheibe (27), die Schutz gegen Staub gewährt und auch dazu dient, einen Teil des von der Lampe entsendeten Lichtes zurückzuwerfen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE121030X | 1928-08-08 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT121030B true AT121030B (de) | 1931-01-26 |
Family
ID=29277097
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT121030D AT121030B (de) | 1928-08-08 | 1929-07-17 | Einstellvorrichtung für Radioempfänger. |
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT121030B (de) |
-
1929
- 1929-07-17 AT AT121030D patent/AT121030B/de active
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