AT121080B - Tretkurbelbefestigung für Fahrräder. - Google Patents

Tretkurbelbefestigung für Fahrräder.

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AT121080B
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pedal crank
crank
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pedal
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Ludwig Zlamal
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Ludwig Zlamal
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Tretkmrbelbefestigtuig für Fahrräder.   



   Es ist bereits bekannt, Tretkurbeln auf der   Tretkurbelachse   von Fahrrädern mittels eines Querkeiles zu befestigen und die an der Achse befindliehe Aussparung für diesen Querkeil mit einer gegen die Achsrichtung geneigten Grundfläche zu versehen, zu dem Zwecke, durch das Anziehen des Keiles die Tretkurbelnabe fest auf den Zapfen der Tretkurbelaehse zu pressen. Diese Befestigung hat den Nachteil, dass sie nur schwer   löslich   ist, da der Querkeil nur mit starken   Hammerschläge   herausgetrieben werden kann, wobei der Gewindezapfen des Querkeiles deformiert und auch oft das Tretkurbellager   beschädigt   wird. 



   Die Befestigung gemäss der Erfindung bezweckt, obige Nachteile zu beseitigen und bei   verlässlicher   Verbindung der Tretkurbel mit der Achse diese Verbindung leicht lösen zu können. Erfindungsgemäss wird dieser Zweck dadurch erreicht, dass die Tretkurbel auf der Tretkurbelaehse und der Querkeil in 
 EMI1.1 
 zeigen die Fig. 1 und 2 je einen Längsschnitt durch die Tretkurbelbefestigung, die Fig. 3 und 4 eine Seitenund eine Vorderansicht der Tretkurbelbefestigung und die Fig. 5 verschiedene Einzelheiten schaubildlich. 



   Das Ende e der Tretkurbelwelle ist zylindrisch ausgebildet ; dementsprechend hat die Tretkurbelnabe cl eine zylindrische Bohrung. Der diese beiden Teile verbindende Querkeil h hat vorteilhaft einen halbzylindrischen Querschnitt und liegt mit seiner Flachseite auf der Führungsfläehe   y   des Wellenendes c auf, welche gegen die Wellenachse geneigt ist und sich gegen das Wellenende von der Wellenmittelachse entfernt. Der Keil h liegt teilweise, ungefähr bis zur Hälfte, in der Achsaussparung, während der vorstehende Keilteil mit der entsprechenden Durchbrechung i der Tretkurbel zusammenarbeitet bzw. in diese eingreift. In der Lage gemäss Fig. l kann der Keil h eingetrieben werden, ohne dass er sich festklemmen würde. Das Eintreiben kann also mit den leichtesten   Hammerschläge   oder auch durch Fingerdruck bewirkt werden.

   Wird nun die   Tretkurbel gegell   das Wellenende in die Lage gemäss Fig. 2 verschoben, so wird der Keil   h   mitgenommen, wobei er auf der schiefen   Führungsfläche   g aufwärts gleitet und sich zwischen letzterer und der   Kurbeldurchbrechung     i   festklemmt. Die Längsverstellung der Tretkurbel erfolgt mittels einer Mutter t : welche auf das Gewinde e der Tretwelle aufgeschraubt ist. 



  Diese Mutter ist vorteilhaft glockenförmig und dient gleichzeitig zum Staubdichthalten. Die   Mutter f   hat am Umfang Einschnitte   M,   um mittels geeigneter Werkzeuge verdreht werden zu können. 



   Zur Verdeckung der Keilverbindung bzw. der Kurbeldurchbrechung   i   dient ein federnder Bügel   k,   welcher in der Mitte einen nasenartigen Vorsprung   i !   hat, der in eine Vertiefung m der Tretkurbel eingreift (Fig. 2), während die Bügelschenkel zwei lappenförmige Ansätze j aufweisen, welche die Durch-   brechung   i überdecken. Dieser Bügel k wird in der Lage nach Fig. 1 auf die Kurbelnabe geschoben. 



  Durch Anziehen der Mutter f wird dieser Deckbügel in der Lage gemäss Fig. 3 und 4 festgestellt. 
 EMI1.2 
 nach dem Lösen der Mutter die Tretkurbel mit leichten Schlägen etwas zurückgeschoben, so hebt sich die Klemmung des Keiles selbsttätig auf,   so dass dieser   mit leichten Schlägen entfernbar ist. 

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   An dem entgegengesetzten Tretkurbelwellenende wird bekanntlieh die Kurbel unlösbar befestigt. 



  Die Befestigung kann jedoch mit einem   ähnlichen   Keil erfolgen, wobei aber die schiefe Keilführung und die Feststellmutter wegbleiben und die Feststellung durch blosses Eintreiben und Festklemmen des Keiles erfolgt. 



   Von der geschilderten Ausführungsform sind zahlreiche Abweichungen möglich. Der Keil h ist an keine Halbzylinderform gebunden und die schiefe   Führungsfläche   g kann statt an der Welle in der Nabe ausgebildet sein. Auch kann die schiefe   Führungsfläche   g statt nach aussen nach innen ansteigen, wobei die Feststellung der Kurbel durch   Einwärtsschieben   derselben erfolgt, u. zw. beispielsweise vermittels eines an dem freien Wellenende vorgesehenen Schraubenstellwerkes. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 aehse befindliche Aussparung für diesen Querkeil eine gegen die Aehsrichtung geneigte   Grundfläche   aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tretkurbel auf der   Tret1. "urbelachse   und der Querkeil in der Achsaussparung gemeinsam längsverstellbar sind, so dass durch Verschieben der Tretkurbel längs der Tretkurbelachse der mit Spiel eingetriebene Keil festgeklemmt wird.

Claims (1)

  1. 2. Tretkurbelbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querkeil an der gegen die Grundfläche der Aehsaussparung gerichteten Seite abgeflacht ist.
    3. Tretkurbelbefestigung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zum Längsverstellen der Tretkurbel ein Sehraubenstellwerk dient.
    4. Tretkurbelbefestigung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Wellenende hinter der Sitzfläche der Tretkurbel mit einem Schraubengewinde (e) versehen ist, auf welchem die Stellmutter (f) für die Tretkurbel angeordnet ist.
    5. Tretkurbelbefestigung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellmutter glockenförmig ausgebildet ist.
    6. Tretkurbelbefestizung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die schiefe Keilführungsfläche nach innen ansteigt und das Sehraubenstellwerk am freien Wellenende vorgesellen ist.
    7. Eine abgeänderte Form der Tretkurbelbefestigung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die schiefe Keilfiihrungsfläche in der Tretkurbelnabe ausgebildet ist.
    8. Tret1.'1lrbelbefestigung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überdeckung der Kurbeldurchbrechung (i) für den Keil ein federnder Bügel (ic) vorgesehen ist, dessen beide Sehenkel die Durchbrechung iiberdeekende Fortsätze (j) aufweisen, während der Bügelmittelteil eine EMI2.2
AT121080D 1928-09-10 1928-09-10 Tretkurbelbefestigung für Fahrräder. AT121080B (de)

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