AT121132B - Mehrwandiger, aus ineinandergesteckten und an den Enden offenen Einzelschläuchen hergestellter Papiersack. - Google Patents

Mehrwandiger, aus ineinandergesteckten und an den Enden offenen Einzelschläuchen hergestellter Papiersack.

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AT121132B
AT121132B AT121132DA AT121132B AT 121132 B AT121132 B AT 121132B AT 121132D A AT121132D A AT 121132DA AT 121132 B AT121132 B AT 121132B
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  Mehrwandiger, ans inchandergesteckten und an den Enden offenen Einzelsehläuchen hergestellterPapiersack. 



   Es sind mehrwandige Papiersäcke bekannt. die aus ineinandergesteckten, an den Enden offenen Einzellagen hergestellt sind. indem deren sich überlappende Längsränder durch eine Naht miteinandet verbunden und indem durch Vernähen der gegebenenfalls durch Umbiegen verstärkten Enden die geschlossenen Säcke gebildet sind ; bei diesen stecken somit die Einzellagen nicht lose ineinander. Es 
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 erzeugt sind, die aber an dem einen Ende durch je einen eigenen oder einen durch Zusammenkleben gebildeten gemeinsamen Boden und an dem   ändern   Ende durch einen gemeinsamen Bund verschlossen sind. 



   Es ist ferner bei einwandigen Papiersäcken vorgeschlagen worden, den Schlauch an beiden Enden 
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  Weiters hat man bei   einwandigen, an   beiden Enden durch Nähsäume   abgeschlossenen Schläuchen   eine   Füllöffnung   in der Weise   vorgesehen. dass   ein am oberen   Saekende   vorstehender Rand umgebogen und von dem einen Nähsaum festgehalten wird. 



   Die Erfindung betrifft nun einen mehrwandigen. aus   ineinandergesteekten   und an den Enden offenen   Einzelschläuchen   hergestellten   Papiersaek und besteht darin,   dass von den beiden Nähsäumen. die die lose ineinandergesteckten Einzelschläuehe an ihren Enden   unter gleichzeitiger Befestigung   eines Verstärkungsstreifens abschliessen. einer den am oberen Sackende vorstehenden und zur Bildung der Einfüllöffnung nach innen gefalteten Rand   festhält.   



   Dadurch wird gegenüber den älteren   Ausführungen   der Vorteil erzielt, dass mit dem einen der beiden   Nähsäume gleiehzeitig   der Abschluss des Sackes, das Festhalten   sämtlieher   Einzelschläuche untereinander, des Verstärkungsstreifens sowie des die   Einfüllöffnung   bildenden und verstärkenden Randes erzielt wird. 



   In der Zeichnung sind   Ausführungsbeispiele   der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Sack gemäss der Erfindung in Ansieht. Fig. 2 in horizontalem Schnitt. Fig. 3 im Schaubild eine andere Ausführungsform des Sackes.   Fig. 4. a   eine weitere Ausführungsform vor und nach dem Falten der   Einfül]-   öffnung im Aufriss. 



   Der Körper 1 des Sackes (Fig.   1.   2) besteht aus mehreren ineinandergesteckten Einzelschläuchen 2. 
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 bestehen. 



   Die Verstärkungs- oder Öberlappungsstreifen können auch angeklebt und der Klebstreifen an ihnen vorteilhaft ausserhalb der Stellen, durch welche die Nähnadel   hindurrhsticht.   angebracht werden. regelmässig am Rande der Streifen ausserhalb der Naht. An mindestens einer Ecke ist eine   Einfüllöffnung   9 
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 durch die Naht 6 festgelegt. Jede Seite des Sackes ist nach Art eines Balges zu Seitenfalten 10 bzw. 11 nach innen gefaltet ; die Enden der Seitenfalten sind durch die   Absehlussnähte   6 bzw. 7 gleichfalls festgehalten.

   Die Verstärkungsmittel und Naht reichen seitlich über die   Sackränder hinaus,   so dass beide gleichzeitig durchgeschnitten werden können, der Saum keiner Verknotllng an den Enden bedarf und ein fortlaufendes Herstellungsverfahren   möglich   ist. 

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   Der gefüllte Sacke kann am Gebrauchsort leicht durch Entfernen des   Absehlusssaumes   an einem Ende geöffnet und entleert und hierauf wieder durch einen verstärkten Saum geschlossen werden. Ebenso kann ein verschmutzter oder beschädigter Einzelsehlauch nach Entfernen der Abschlussmittel durch einen neuen ersetzt, der Sack wieder geschlossen und weiter benutzt werden. Um ein mehrmaliges Abnähen an derselben Stelle zu umgehen, kann die Länge des neuen Sackes etwas grösser gewählt werden als dem   Mindestfüllraum   entspricht ; bei mehrmaliger Benutzung wird der jedesmal neu   anzubringende Abschluss-   saum etwas weiter entfernt vom Sackende angebracht. 



   Fig. 3 zeigt einen mehrwandigen Papiersack gemäss der Erfindung mit Seitenfalten, jedoch ohne eingefaltete   Einfüllöffnung   ; das Einfüllrohr 12 wird nach Anbringen (z. B. Einschneiden) einer   Öffnung   in die Seitenfalte   eingeführt   ; nach erfolgter Füllung ergibt die Seitenfalte eine Art selbsttätig schliessendes Ventil, besonders dann, wenn ein Einfüllrohr kleinen Druchmessers eingeführt und dementsprechend eine kleine Öffnung in die Ecke der Seitenfalte eingeschnitten worden war. Gegebenenfalls kann die Öffnung   nachträglich   verklebt werden. 



   Eine Ausführungsform der Erfindung mit besonders verstärkter EinfÜllöffnung ist in Fig. 4 und Ï gezeigt. Die   Sacklänge   ist hier an der   Ecke-M,   die zu einer Einfüllöffnung eingefaltet werden soll, mit einem nach oben vorstehenden Rand 15 geschnitten, dessen Teil 17 nach Falten der Ecke 14 längs der Linie 16 nach innen zwischen den flachen Enden der Saeksehläuehe liegt und von der   Ansclussnaht   mit mehreren Stichen erfasst wird. Hiedurch wird ein Einreissen der Ecke der Einfüllöffnung an der   Abschlussnaht   wirksam verhindert.

   Um hiebei Papier zu sparen, werden zwei   Säcke   aus ineinanderliegenden Einzelsehläuehen derart geschnitten, dass die vorstehenden Ränder 15 des einen und 15'des zweiten Sackes an entgegengesetzten Seiten liegen, wie gestrichelt in Fig. 4 angedeutet. 



   Die   Einzelschläuche   können aus gleich-oder verschiedenartigem Papier bestehen und untereinander gleiche oder verschiedene Stärke besitzen. Im letzteren Falle wird mit Vorteil die äusserste Lage, die mechanischen Verletzungen in erster Linie ausgesetzt ist, aus dem kräftigsten Papier gefertigt. Im übrigen wird die Stärke und Zahl der Papierlagen so gewählt, dass die Biegsamkeit und Geschmeidigkeit der zusammengesetzten Saekwand trotz ausserordentlicher Vergrösserung ihrer Festigkeit gewahrt bleibt. 



  Da durch die Erfindung das Papiergewicht auf das äusserste Mass herabgesetzt und Klebstoff, der durch Feuchtigkeit erweichen und die   Sackfestigkeit   dann herabmindern könnte, weitgehend vermieden ist, kann man ohne wesentliche Verteuerung des Sackes hochwertiges Kraftpapier zur Herstellung der Einzelschläuche benutzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mehrwandiger, aus ineinandergesteckten und an den Enden offenen Einzelschläuehen hergestellter   Papiersack,   dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden Nähsäumen, die die lose ineinandergesteckten   Einzelschläuche   an ihren Enden unter gleichzeitiger Befestigung eines   Verstärkungsstreifens   abschliessen, einen den am oberen Sackende vorstehenden und zur Bildung der Einfiillöffnung nach innen gefalteten Rand festhält.

Claims (1)

  1. 2. Mehrwandiger Papiersack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkung- streifen ausserhalb der Absehlussnaht mit dem Sackrand verklebt ist.
AT121132D 1924-12-24 1924-12-24 Mehrwandiger, aus ineinandergesteckten und an den Enden offenen Einzelschläuchen hergestellter Papiersack. AT121132B (de)

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AT123671D AT123671B (de) 1924-12-24 1925-07-03 Papiersack.

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AT121132T 1924-12-24

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AT121132B true AT121132B (de) 1931-02-10

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AT121132D AT121132B (de) 1924-12-24 1924-12-24 Mehrwandiger, aus ineinandergesteckten und an den Enden offenen Einzelschläuchen hergestellter Papiersack.

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