AT121187B - Stationsschalter mit Fehlerstromspule zwischen Nulleiter und Hilfserdung. - Google Patents

Stationsschalter mit Fehlerstromspule zwischen Nulleiter und Hilfserdung.

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AT121187B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Stationsschalter mit Fehlerstromspule   zwischen Nulleiter und   Hilfserdung.   



   Bekanntlich können in Verteilungsnetzen   gefährliche Berührungsspannungen   entstehen, die durch Verwendung einer Fehlerstromspule zwischen   Nullpiter   und   Hilfserdung   behoben werden sollen. 



   Die zu   schützenden   Anlagen werden mit   selbsttätigen Schaltern ausgerüstet,   die mittels der Fehlerstromspule beim Überschreiten der   zulässigen Berührungsspannung die gefährdeten Anlagen   vom Netze abtrennen. Es gibt jedoch Fälle, in denen die Berührungsspannung in der gestörten Anlage nicht hoch genug wird, um die zugehörige Fehlerstromspule zum Ansprechen zu bringen, jedoch infolge der eigenartigen Verhältnisse der Erdungswiderstände die Spannung des   Nullpunktes   und mit ihm diejenige des Nulleiters auf eine gefährliche Höhe steigt, so dass alle   Körper.   die mit dem   Nullei1er   in Verbindung kommen, die   gefährliche   Spannung des Nulleiters annehmen. 



   Würde beispielsweise ein Motorgehäuse gegen Erde einen Widerstand von 2 Ohm besitzen und 
 EMI1.1 
 Sieherungen würden die Sicherungen durch diesen   Erdschlussstrom   nicht abschmelzen, dagegen würde am Motorgehäuse eine   Berührungsspannung   von 2 Ohm x 10 Ampere = 20 Volt auftreten, während der Nullleiter eine   Berührungsspannung   von 20 Ohm   x   10 Ampere = 200 Volt aufweisen würde. Falls nun die Fehlerstromauslösung der   Anschlussanlage   auf die noch zulässige Spannung von 42 Volt eingestellt wäre, würde der Störenfried überhaupt nicht abgeschaltet werden können. Es würde also der ganze Null- 
 EMI1.2 
 mit Fehlerstromspulen ausgerüstet.

   Die Ausstattung der   Stationssrhalter   mit   FeHerstromspulen   und ihnen zugeordneten   Auslösevorrichtungen   bringt jedoch wiederum den Übelstand mit sich, dass alle an die 
 EMI1.3 
 beseitigt diesen Ubelstand. 



   Ihrzufolge soll der von der Fehlerstromspule des   Stationsschalters   bewegte Bauteil mit einer Ver-   zögerungseinrichtung   versehen werden, welche die von der Fehlerstromspule geleistete Arbeitsmenge   aufspeichert   und sie erst dann zur Auslösung des Schalters wirksam werden lässt, wenn die Fehlerstromrelais der   Installationsschutzschalter   nach Ablauf einer bestimmten Zeit, vom Zeitpunkt der Störung angefangen, die von ihnen geschützten Anlagen nicht abgeschaltet haben. 



   Die Anwendung von   Verzögerungseinrichtungen   zur Erreichung einer Selektivität ist an sieh bekannt. Auch hat man bereits für   Überstromschalter,   wobei jedoch ganz andere Gesichtspunkte in Frage kommen, die Anwendung arbeitsspeiehernder Auslöser vorgesehlagen. Beim Erfindungsgegenstand ist die Anwendung eines arbeitsspiechernden Auslösers im Hinblick auf die äusserst geringe Energie einer Fehlerstromspule von grösster Bedeutung. 



   Einen Auslöser mit verzögernder Wirkung und   Arbeitsspeicherung   stellt eine annähernd oder ganz ausbalancierte Hebelanordnung dar, die unter dem Einfluss der Fehlerstromspule steht. Die von der Fehlerstromspule geleistete Arbeit wird als Beschleunigungsarbeit, also in Form kinetischer Energie, in 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Grund nicht abschaltet. Um die   gewünschte     Selektivität zu   erhalten und hinreichend viel Energie in der Hebelanordnung aufzuspeichern, soll diese mit einem oder mehreren Gewichten, also trägen Massen, beschwert werden. 



   In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben. 



   Fig. 1 stellt das Schema einer Verteilungsanlage dar und in den Fig. 2 und 3 sind gemäss der Erfindung ausgebildete   Auslösevorrichtungen   veranschaulicht. 



   Gemäss Fig. 1 ist der am Transformator T niederspannungsseitig vorgesehene Stationss halter S dreipolig ausgebildet, jedoch derartig, dass auch   der Nulleiter   ebenso einen Auslöser e erhält wie die drei Phasen R s T. Der Schalter S besitzt eine   Fehlerstromspule g, die   etwa bei 40 Volt und 15 Milliampere die Auslösung des Schalters herbeizuführen hat. Die Spannungsspule f2 ist einerseits am Nulleiter 0 und anderseits am Hilfserder gl angeschlossen. Letzterer kann Erdübergangswiderstände zwischen l und 2000 Ohm haben. Der Nullpunkt des Transformators und damit der   Nulleiter   selbst ist in der Regel mit einem Betriebserder g2 verbunden. Wenn man auch bestrebt ist, dessen Erdung so gut wie   möglich   zu machen, so sind doch Widerstände zwischen 1 Ohm und 50 Ohm die Regel. 



   In das Netz sind zwei Motoren eingetragen, von denen der eine noch die ältere Schutzmassnahme der Nullung besitzt. Der zechts gezeichnete Motor habe Sicherungen von beispielsweise 40 Ampere und sei im übrigen durch einen   Installatiousschutzschalter   J mit einer   Fehlerstromspulp 13   in der sogenannten   Heinisch-Riedl-Schaltung     geschützt.   Hiebei wird bekanntlich das Motorgehäuse über die Fehlerstrom-   spule g   mit einer Hilfserdung q3 verbunden. 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> Auslösung des Schalters wirksam werden lässt, wenn die Fehlerstromrelais der Installationsschutzschalter nach Ablauf einer bestimmten Zeit, vom Zeitpunkt der Störung angefangen, die von ihnen geschützten Anlagen nicht abgeschaltet haben.
    2. Stationsschalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Fehlerstromspule bewegte Bauteil aus einer ganz oder annähernd ausbalancierten Hebelanordnung besteht.
    3. Stationsschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fehlerstrom- spule auf einen Anker einwirkt, der sich an einem gewiehtsbesehwerten Hebel befindet.
    4. Stationsschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel auf einer Schneide ru ht. EMI3.1 EMI3.2
AT121187D 1929-01-09 1928-12-15 Stationsschalter mit Fehlerstromspule zwischen Nulleiter und Hilfserdung. AT121187B (de)

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