AT121191B - Relais. - Google Patents

Relais.

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AT121191B
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relay
slide
contact
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Bernhard Weiner
Original Assignee
Bernhard Weiner
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Description


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  Relais. 



   Die bisher verwendeten Relais, mit welchen mehrere Stromkreise geschlossen wurden, waren meistens so konstruiert, dass vom Magnetanker mehrere Federn zusammengedrückt wurden, welche auf einem Ende mit Kontaktwarzen aus Platin, Silber od. dgl. versehen waren, wobei die Federn gleich- zeitig als elektrische Stromleiter dienten. Diese Relais haben den Nachteil, dass zum Zwecke des ein- wandfreien Arbeitens die Federn gegeneinander sehr genau ausgerichtet werden mussten, was eine sehr heikle Arbeit ist, die eine besondere Geschicklichkeit vom Arbeiter verlangt. Weiters konnten derartige
Relais nur für sehr schwache Ströme verwendet werden, da die   Kontaktflächen   sehr klein sind.

   Sollten mit einem Relais mehrere Stromkreise geöffnet oder geschlossen werden, so entstanden noch Schwierigkeiten dadurch, dass so viele Federn zusammengedrückt werden mussten, als Stromkreise vorhanden waren und dies verlangte wiederum besonders starke Elektromagnete. so dass ein derartiges Relais für mehrere Stromkreise gross und teuer wurde. 



   Auch wurden Relais gebaut, bei welchen ein Zylinder aus Isolationsmaterial, durch welchen
Kontaktstifte hindurchgingen, so drehbar gelagert wurde, dass bei seinem Verdrehen um die Achse mehrere
Stromkreise ein-und ausgeschaltet wurden. Diese Relais hatten aber auch den Nachteil, dass federförmige Kontaktfedern zur Verwendung gelangten, die ebenfalls von Zeit zu Zeit nachgestellt werden mussten, damit eine sichere Auflage auf den Sehaltzylinder   gewährleistet   war. Diese Art von Relais war ausserdem sehr voluminös und teuer in der Herstellung, da man zum Verdrehen des   Sehaltzylinders   gewöhnlich zwei Elektromagnete benötigte.

   Der Kraftverbrauch bei dieser Art von Relais war ausserdem gross, da die durch den Schaltzylinder herausragenden Enden der Kontaktstifte die Kontaktfedern zurückbogen bzw. vom   Schaltzylinder   abhoben. 



   Auch wurden Relais bekannt, bei denen   Dberbrückungskontakte zwischen   feststehenden Kontakten hin und her bewegt wurden. Diese Kontakte hatten den Nachteil, dass die   Überbrüekungskontakte frei   in der Luft über die festen Kontakte geführt wurden, wodurch   Schliessungs-und Öffnungsfunken   entstanden, die das Kontaktmaterial schädigten. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Relais, welches die   Naehteile   der bisher bekannten beseitigt und mit welchem eine beliebige Anzahl von Stromkreisen geschlossen werden kann, ohne dass eine besondere Funkenbildung auftritt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass ein zwischen parallelen seitlichen Führungen   bewegbarer, als Träger   der Reibungskontakte dienender Schieber federnd aufgehängt ist. wobei in den seitlichen Führungen ebenfalls Kontakte eingebaut sind. 



   Auf den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch die Mitte des Relais nach der Erfindung, Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie   x-a ;   der Fig. 1 in seitlicher Ansicht auf das Relais, Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie y-y der Fig. 2 in Ansicht von oben, Fig. 4 ist eine perspektive Ansicht des Relais, bei der eine Magnetspule weggelassen wurde, Fig. 5 ist eine Einzelheit der Verbindung der   Führung-   flächen des Relaisschiebers, Fig. 6 ist ein Schnitt durch einen federnden Kontakt, der im Schieber gelagert ist, Fig. 7 zeigt eine   Ausführung,   bei welcher die federnden Reibungskontakte in den   Führungsflächen   angeordnet sind, wogegen sich im Schieber bloss der Metalleiter befindet. Fig. 8 zeigt schematisch eine andere Ausführungsart des Relais.

   Fig. 9 ist ein schematischer Grundriss der Ausführung des Relais nach Fig. 8 und Fig. 10 zeigt einen Teil einer Führungswand in   vergrössertem   Massstabe. 



   In den Fig. 1-3   ist 1 das Metallgerippe, in welchem   die   Führungswände 2, 2'gelagert   sind, in 
 EMI1.1 
 

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 Die Führungswände   2, S'sind   aus Isolationsmaterial hergestellt. Wie aus dem Schnitte nach Fig. 3 ersichtlich, sind die Ränder des   Metallgenppes 7   so umgebogen, dass die   Führungsflächen   2, 2'festgehalten 
 EMI2.1 
 die Feder 5" gelagert ist, welche das Bestreben hat, die Hülsen 5, 5' voneinander nach aussen zu drücken. 



  Durch den Schieber 3 gehen Zugstangen 11 hindurch, die mit einer Schraube an dem Anker 14 des   Elektromagneten 76 angesehraubt   sind. Mittels der   Federn-H, 7. 3',   die auf einer Seite auf dem Metallgerippe 1 aufliegen und auf der ändern auf dem Anker 14. wird der Anker in einer bestimmten Entfernung 
 EMI2.2 
 erregt, welchen Spulen im gegebenen Augenblicke Strom zugeführt wird, so wird der Anker 14 angezogen. 



  Er überwindet den Druck der Federn   li,   3, 13' und drückt mittels der Schubstangen 11 den Schieber 3 nach unten, so dass die Reibungskontakte 5 die gegenüberliegenden Kontaktstücke 8, 8'verbinden. 



  Dadurch werden soviel Stromkreise geschlossen, als sich Kontaktstüeke auf einer Führungsfläche befinden. 



   Damit nun der Zutritt zum Schieber bzw. zu den federnden Kontakten 5 erleichtert werde, kann die Anordnung so wie in Fig. 4 dargestellt, ausgeführt werden. Wie aus dieser Figur hervorgeht, werden auf beiden Seiten des Joehteils des Elektromagneten 16 Winkeleisen 29 angeordnet, die mittels Schrauben oder Nieten. 29' an der Unterlage 18 befestigt sind. Die seitlichen Führungsflächen 2, 2' werden an der unteren Fläche mit einem Blechstücke versehen, das mit dem Winkeleisen 29 mittels Scharnieren 30, 30' verbunden ist, so dass die seitlichen   Fühnmgsflächen   2,2'um diese Scharniere gekippt werden können, ohne dass es nötig wäre, die Kontaktaugen 9,9'von den Kontakten   8,   8'herunter zu nehmen.

   Damit nun die stitlichen Führungsflächen 2, 2' in genauer Lage gehalten werden, ist am oberen Ende ein Deckbleeh 22 angeordnet, das mit Ausschnitten 25 versehen ist, durch welche die Isolationsrollen 12 der Schubstangen 11 hindurchgehen. Am oberen Ende der   Führungsflächen   sind Haltebleche 26 angeordnet, die an einem Ende umgebogen sind, so dass ebenso wie beim Deckbleeh   22,   bei 23 bzw. 24 ein Rohr entsteht, durch welches ein Stift 27 bzw. 28 hindurchgesteckt wird. wenn sieh beide erwähnten Teile decken, wodurch die ganze Anordnung versteift wird. 



   In Fig. 5 ist eine andere Ausführungsart der Befestigung der beiden seitlichen   Führungsfläehen 2, 2'   gezeigt, u. zw. sind. wie aus der Figur ersichtlich, die Seitenteile 31 des Metallgehäuses 1 umgebogen. 



  So bald die   Seitenflächen     2,   2'in die richtige Lage gebracht sind und der Schieber 32 mit dem Ansatze 33 eingesteckt ist, können die   Seitenflächen   2, 2'nicht mehr gekippt werden. 



   In der Fig. 7 ist eine   Ausführung   gezeigt, bei welcher die federnden Reibungskontakte in den   Seitenflächen   40,40'angeordnet sind, wogegen der Schieber 41 mit unbeweglichen Leitern   42   versehen ist. Die Reibungskontakte setzen sich nach dieser   Ausführung   aus einem   Kontaktkopfe 45 zusammen,   der mit einem Schaft 44 versehen ist, der durch die Kontaktklemme   47 hindurchgeht,   die bei   43   mit der Seitenwand 40 verbunden ist. Der Kontaktkopf   45   wird durch die Feder 46 gegen den Schieber gedrückt. 



   In den Fig. 8 und 9 ist eine   Ausführung   gezeigt, bei welcher die Kontaktvorriehtung nicht zwischen den seitlichen Armen   des 1\lagnetkernes,   sondern an der Seite des Magneten angeordnet ist und der Schieber 3 mittels des zweiarmigen Hebels   3J bewegt   wird. Ein Arm dieses Hebels ist mit der Zug- 
 EMI2.3 
 angezogen wird. Der zweiarmige Hebel   35 ist um   die   Sehneide 39 drehbar gelagert. Durch   die ungleichartige Ausführung der   Annlängen   kann ein grösserer oder kleinerer Hub des Schiebers erzielt werden. 



   Fig. 10 zeigt eine   Führungsfläche.   bei welcher die einzelnen   Kontaktflächen   6 mit dem   Stücke   7 verlängert sind, um beim Bewegen des Schiebers 3 eine Unterbrechung des Kontaktes im letzten Moment zu erreichen. 



   Es ist   selbstverständlich,   dass verschiedene   konstruktive   Änderungen getroffen werden können, ohne dass vom Grundgedanken der Erfindung abgewichen wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Relais mit federnden Reibungskontakten für mehrere gleichzeitig zu schaltende Stromkreise, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen parallelen seitlichen Führungen bewegbarer, als Träger der Reibungskontakte dienender Seliieber federnd aufgehängt ist. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber mit dem Anker durch zwei Zugstangen verbunden ist, die durch zwischen Anker und den Führungsteilen liegende Druekfedern in der Ruhestellung gehalten werden.
    3. Relais nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Reibungskontakte aus zwei ineinander gesteckten Hülsen bestehen, zwischen denen eine Druckfeder angeordnet ist.
    4. Relais nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstücke in den Führungsteilen mit der Führungsfläche genau abschneiden angeordnet sind. EMI3.1
AT121191D 1928-04-25 1929-04-23 Relais. AT121191B (de)

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CS121191X 1928-04-25

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AT121191B true AT121191B (de) 1931-02-10

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AT121191D AT121191B (de) 1928-04-25 1929-04-23 Relais.

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