AT121212B - Einrichtung zur Regelung der Drehzahl einer Welle. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Drehzahl einer Welle.

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AT121212B
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AT
Austria
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shaft
speed
regulating
coil
drive motor
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Inventor
Gillis Dr Holst
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Philips Nv
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  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Regelung der Drehzahl einer Welle. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Regelung der Drehzahl einer Welle, welche die Drehzahl selbsttätig innerhalb enger Grenzen hält. 



   Die Erfindung bezweckt eine solche Regelung in der Weise zu erreichen, dass die Welle bei ihrer Umdrehung elektrische Impulse in einem mit zwei Resonanzkreisen gekuppelten Stromkreis hervorruft. Diese Resonanzkreise sind auf Frequenzen abgestimmt, die etwas höher, bzw. etwas niedriger als die Impulsfrequenz bei normaler Umdrehungszahl liegen. Durch Relaiswirkung wird durch diese Resonanzkreise eine verzögernde, bzw. beschleunigende Wirkung auf den Antriebsmotor der Welle ausgeübt. 



   Gemäss der Erfindung können diese elektrischen Impulse in einer Wieklung eines Magnets hervor- 
 EMI1.1 
 drehbar angeordnet ist. 



   Jeder der beiden Resonanzkreise kann dabei zweckmässig einen Teil des Eingangskreises einer thermionischen Vorrichtung bilden. Die Ausgangskreise dieser beiden Vorriehtungen iiben eine verstärkende, bzw. eine schwächende Wirkung auf die Erregung des Antriebmotors aus. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform   der Einrichtung gemäss der   Erfindung   schematisch veranschaulicht. 



   Die angetriebene Welle 1, deren Drehzahl geregelt werden soll, trägt eine aus Eisen bestehend ( Scheibe   2,   deren Umfang mit einer oder mehreren Aussparungen versehen ist, so dass je nach der Anzahl dieser Aussparungen zwischen denselben mehr oder weniger breite volle Teile verbleiben. Diese vollen Teile bewegen sich bei der Drehung der Welle 1 innerhalb des Luftspalts eines Magnets J, so dass der Kraftfluss innerhalb dieses Magnets periodischen Schwankungen unterliegt. 



   Diese Schwankungen verursachen Stromimpulse in einer um den Magneten J herum angeordneten Wicklung   4,   die mit zwei in Reihe geschalteten Spulen 5 und 6 einen geschlossenen Kreis bildet. Die Spule 5 ist induktiv mit einer Spule 7 gekuppelt, die mit einem Abstimmkondensator 8 einen Resonanzkreis bildet. Das gleiche gilt für die Spule 6, die Spule 19 und den Kondensator 18. 



   Der Resonanzkreis 7, 8 liegt zwischen dem Gitter 9 und der Kathode 10 einer   Dreielektrodenröhre,   deren Anode 11 über eine Spule 12 und eine Batterie 13 mit der Kathode 10 verbunden ist. 



   Der   Resonanzkreis 18, 19   liegt zwischen dem Gitter 16 und der Kathode 17 einer anderen Drei- 
 EMI1.2 
 



   Die Kreise 7,   8,   bzw. 18, 19 werden auf verschiedene Frequenzen abgestimmt, die beide nur wenig, aber in entgegengesetztem Sinne und ungefähr gleich viel von der in den Spulen 5 und 6 bei der gewünschten normalen Drehzahl der Welle 1 auftretenden Impulsfrequenz abweichen. 



   Vorausgesetzt, dass der Kreis 7, 8 etwas höher und der Kreis 18, 19 etwas niedriger als die normale Frequenz abgestimmt sind, so werden in dem Kreis 7, 8 Schwingungen induziert, sobald sich die Welle 1 zu schnell zu drehen anfängt. Diese Schwingungen sind wesentlich stärker als die zu gleicher Zeit in dem Kreis 18, 19 hervorgerufenen Schwingungen. Man kann nunmehr die beiden Dreielektrodenröhren, z. B. auf einen solchen Punkt ihrer Charakteristik einstellen, dass eintreffende, dem Steuergitter   aufgedruckte   Schwingungen eine Zunahme des Anodenstroms zur Folge haben. 

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 EMI2.1 
 



   Das Gegenteil gilt   bezüglich   der Spulen   22 und. M,   wenn sich die Welle 1 zu langsam zu drehen anfängt. 



   Es ist nun ohne weiteres möglich, die beiden Spulen 12 und 14 derart auf den Antriebsmotor der
Achse einwirken zu lassen, dass die Geschwindigkeit dieses Motors abnimmt, wenn der Einfluss der Spule 12 überwiegt, dagegen   zunimmt   wenn die Spule 14 vorherrscht. 



   Wenn als Motor ein Verbrennungsmotor oder eine Dampfmaschine in Verwendung steht, so benutzt man eine elektromagnetisch von den Spulen angetriebene und mit dem Steuerorgan des Motors ver- bundene Einrichtung. 



   Ist der Antriebsmotor ein Elektromotor, so ist es am einfachsten, die Erregung des Motors den entgegengesetzten Einflüssen der beiden Spulen 12 und 14 zu unterwerfen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Regelung der Drehzahl einer Welle, dadurch gekennzeichnet, dass diese Welle bei ihrer Umdrehung elektrische Impulse in einem Stromkreis hervorruft, der mit zwei Resonanzkreisen gekuppelt ist, die auf Frequenzen abgestimmt sind, von welchen die eine etwas höher und die andere etwas niedriger als die Impulsfrequenz bei normaler Drehzahl liegt, welche Resonanzkreise durch Relais- wirkung eine verzögernde, bzw. beschleunigende Wirkung auf den Antriebsmotor der Welle ausüben.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulse in einer Wicklung eines Magnets entstehen, innerhalb dessen Luftspalts eine Scheibe mit veränderlicher magnetischer Permeabilität drehbar ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Resonanz- kreise einen Teil des Eingangskreises je einer thermionischen Vorrichtung bildet, von welchen beiden Vor- richtungen die Ausgangskreise eine verstärkende, bzw. eine schwächende Wirkung auf die Erregung des Antriebsmotors ausüben. EMI2.2
AT121212D 1929-06-28 1930-04-22 Einrichtung zur Regelung der Drehzahl einer Welle. AT121212B (de)

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NL121212X 1929-06-28

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