AT121711B - Fahrsperre für Fahrzeuge. - Google Patents

Fahrsperre für Fahrzeuge.

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AT121711B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
valve
line
locking
lever
piston
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Application number
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English (en)
Inventor
Alfred Grimm
Arthur Schubert
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
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  • Regulating Braking Force (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description


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  Fahrsperre für Fahrzeuge. 



   Gegenstand   des Stammpatentes Nr. 11161. 2 ist   eine Einrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen von elektrischen Fahrzeugen mittels eines Fahrsperrventils von der Strecke aus, bei der zwischen Fahrsperrventil und Bremsleitung eine druckluftgesteuerte Schaltvorrichtung (Rückschlagabsperrorgan) angeordnet ist. Bei der   Entlüftung   des Fahrsperrveiitils wird die Schaltvorrichtung entlüftet und   hiedureh zunächst   die Energiezufuhr gesperrt und darauf die Bremsleitung entlüftet, so dass die Bremsen anziehen. Hiebei ist die Anordnung so getroffen, dass zwischen dem 
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 sich befinden. so dass das Auslösen der Bremse und das Abschalten der Energie eine gewisse Zeit beansprucht. 



   Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung, bei der das Abschalten der Energiezufuhr in einfacherer Weise als bisher herbeigeführt wird und deren Gesamtanordnung eine kurze einfache Leitungsanordnung ermöglicht. Sie beseitigt ferner den Nachteil bekannter Einrichtungen. bei denen der Fahrzeugführer die selbsttätige Bremsung und   Energieabsperrung   von Hand, noch ehe das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist oder eine bis auf ein ungelährliches Mass   herab gedrückte Geschwindigkeit   angenommen hat, wieder rückgängig machen kann.

   Gemäss der Erfindung wird die gesamte Sperreinrichtung, die Bremseinrichtung und die Energieabschaltung, erst nach völliger Entleerung der Bremsleitung bei ihrer Wiederauffüllung, u. zw. durch diese Wiederauffüllung selbsttätig wieder in ihre   Betriebsbereitsehaft zurückgefiihrt.   



   Im Sinne der Erfindung ist unmittelbar mit dem Auslöseventil ein Sperranker verbunden, der die Energiezufuhr beeinflusst. Das Auslöseventil steht mit der Bremsleitung in Verbindung und trägt einen Auslösehebel. der beim Auflaufen auf eine neben dem Gleis befindliche Sperrschiene das Auslöseventil öffnet. Der Sperranker kann mechanisch oder durch Druckluft oder zugleich auf beiden Wegen mit dem Auslöseventil und dessen Auslösehebel verbunden sein. Z. B. kann die Anordnung so getroffen sein. dass der   Sperranker   durch eine Feder gespannt ist und durch die Bewegung des Auslosehebels freigegeben wird oder auch so, dass der Sperranker durch Druckluft bewegt werden kann, die vor oder hinter dem Auslöseventil bzw. an mehreren Stellen zugleich aus der Bremsleitung entnommen werden kann. Der   Sperranker   hat dabei die Aufgabe, über z.

   B. ein Relais ein die Energiezufuhr zur Antriebsmaschine überwachendes Organ zu beeinflussen. 



   Einige   Ausfühmngsbeispiele   der Erfindung sind in den Abbildungen gezeichnet. 



   In Fig. 1 ist 2 die Bremsleitung, die durch einen Dreiwegehahn 3 mit der zum Auslöser führenden Leitung 4 verbunden werden kann. Durch Drehen des   Drehvegehahnes   3 um   90    kann die Bremsleitung auch mit der Leitung   :   verbunden werden, an die die Bremsleitung der folgenden Wagen angeschlossen ist. Die Leitung 4 führt über ein Ventil 6, das mit Kontakten 7 versehen ist, zum Fahrsperrventil 8, das zwei Kammern 9 und 10 hat, die durch einen durch die Feder 12 auf den   Sitz 13 gedrückten Ventil teller 11   voneinander 

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 Stellung des Kolbens 15 die   Kammer 16   oder die   Kammer 10   mit der Aussenluft.

   Die Kolbenstange 18 ragt mit ihrem unteren Ende aus dem   VentDgehäuse   heraus und wird durch den   Nocken 19   des um den Zapfen 20 drehbaren Hebels 21 angehoben. Der Auslöschebel 22 ist drehbar um den Punkt 23 am Hebel 21 gelagert und   stützt   sich mit seinem   Fuss. 2-   gegen den Hebel 21. Der Hebel 21 hat eine Knagge.   25.   die den Sperranker 26 festhält. 



  27 ist eine Feder. die die Kontakte 28 und 29 durch Drehen des Sperrankers 26 verbindel. 



  Der   Sperranker     2ss ist drehbar um   den Punkt 30 und hat einen Fortsatz 31. an dem ein 
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 beweglich angeschlossen.   84   ist eine Rückstellfeder. die den   Kolben 33   in die gezeichnete Stellung stets zurückführt. Der Rückstellzylinder 35 ist mit dem Steuerzylinder 36 durch den Kanal 37 verbunden. Der Stenprzylinder 36 ist seinerseits mit dem Auslöseventil 8 durch den Kanal 38 verbunden. 



   Die Vorrichtung zum Abstellen der Energiezufuhr zur Antriebsmaschine des Fahrzeuges ist nur schematisch angedeutet. Die   Kontakte, 2. 9/, 29   liegen in einem   Steuerstromkreis. der   über das Relais 42 und den Kontakt 7 des Ventiles   6     fuhr)   und durch das Relais 42 die 
 EMI2.3 
 
Die Einrichtung wirkt wie folgt :
Durch Einlassen von Druckluft in die   ssremsleitung. 3 wird auch   die   anschliessende   Leitung 4 bis zu der Kammer 9 des Auslöseventils 8 mit Druckluft gefüllt. Ausserdem fliesst die Druckluft durch den Kanal 3R in die Kammer 36 des Steuerzylinders. Feder   1 : 2 und   Luftdruck pressen den Ventilteller 11 auf seinen Sitz. Die Anlage ist   jetzt betriebsbereit.   



  Beim Überfahren des geschlossenen Signals wird der Hebel.   22   von der   Sperrschiene-3 in   der Pfeilrichtung 39 umgelegt, wodurch der Nocken 19 den Kolben 15 des Ventils 8 so weit verschiebt, dass die Öffnung 17 die Kammer 10 mit der Aussenluft verbindel. Gleichzeitig hebt 
 EMI2.4 
 zieht sich zusammen, dreht den Sperrhebel um seine Achse 30 und schliesst den   Kontakt. 28/. 29.   wodurch in an sich bekannter Weise der Motor von der Fahrleitung abgeschaltet wird. Der sich drehende Sperranker 26 zieht gleichzeitig den Steuerkolben 32 so weit mit sich, dass durch den Kanal 37 der Teil 35 des Rückstellzylinders mit der Kammer 9 des Auslöseventils in Verbindung gesetzt wird.

   Die Rückstellfeder 34 ist jedoch so stark. dass der   inzwischen   
 EMI2.5 
 Kolben 33 entgegen der Kraft der Rückstellfeder 34 zu bewegen. Nachdem alle Luft aus der Bremsleitung entwichen ist, schliesst sich das Fahrsperrventil 8   selbsttätig durch   die   Feder J)   
 EMI2.6 
 lösen. Die Druckluft strömt durch die Leitung 4 bis in die Kammer 9 des Auslöseventil. 



  Der Ventilteller 11 ist inzwischen durch die Feder 12 wieder auf seinen Sitz gedrückt worden. so dass die Luft nicht mehr entweichen kann. Der Luftdruck steigt an und die durch die Leitungen 38 und 39   fliessende Luft   tritt hinter den Kolben 33. Die Kraft der Rückstellfeder 34 ist so bemessen. dass beim höchsten Druck in der Bremsleitung die Feder   zusammengedrückt   wird und der Kolben den Sperranker   2 (j in   die gezeichnete Lage zurückführt, in der er sich an der Knagge des Hebels 21 verriegelt.

   Gleichzeitig wird durch die Bewegung des   Sperr-   ankers der   Steuerkolben 3. 2   in die gezeichnete Lage   zurückgeführt.   Hiedurch wird die Bremsleitung wieder abgeschlossen und der Raum 35 hinter dem Rückstellkolben 33 durch den Kanal   37 mit   der Aussenluft verbunden. Die Rückstellfeder 34 schieht den Kolben 33 in die gezeichnete Lage und die Anlage ist wieder betriebsbereit. 



   Ist ein Signal nicht in Ordnung, so muss es möglich sein, auch ein geschlossenes Signal 
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 Stellung, wie gezeichnet, der Luft freien Durchgang von Leitung 4 zu Leitung 41 gewährt. Soll das Signal auf Befehl überfahren werden. so wird durch Drehung des Kükens die Zuleitung zum Fahrsperrventil 8 abgesperrt und dieses über die Öffnung 40 mit der Aussenluft verbunden. so dass vom   Fahrsperrventil   aus nicht mehr gebremst werden kann. An dem Ventil 6 ist ausserdem ein Kontakt 7 angebracht. der beim Drehen des Kükens die   Leitung Zl1 dem   Schalter 28/29 unterbricht. Der durch Umlegen des Hebels 21 und des Sperrankers 26 gebildete Steuerstromkreis über das Relais 42 ist also unterbrochen, so dass der Motorstrom nicht abgeschaltet wird.

   Beim Überfahren eines auf   stehenden   Signals kann daher der Hebel, 22 umschlagen, ohne dass die selbsttätigen Einrichtungen arbeiten. Sobald das   Gentil ss   in die Arbeitsstellung zurückgedreht ist, wird der   Sperranker selbsttätig   wieder zurückgeführt. so dass die Anlage wieder betriebsbereit ist. 

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   Das Ventil 6 ist ausserdem noch so eingerichtet, dass es mit einem besonderen Schlüssel in dieser Absperrstellung festgehalten werden kann, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, bei einem Defekt in der Auslösevorrichtung diese von der Bremsleitung vollständig dauernd abzutrennen. 



   Eine andere Ausführung zeigt die Fig. 2. in der die gleichen Gegenstände mit den gleichen Zahlen bezeichnet sind. Abweichend von der Fig. 1 ist der Steuerzylinder   5C durch   einen Kanal 50 mit dem Raum 10 des Auslöseventils 8 verbunden. Ein zweiter Kanal 51 verbindet den mittleren Teil des Zylinders 36 mit der Leitung 41. Ferner wird der Sperr- 
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 hebel 22 gehalten. 



   Die Einrichtung wirkt folgendermassen :
Nachdem der Hebel 22 durch Überfahren der Sperrschiene in Richtung 39 umgelegt ist. hebt der   Nocken 19   den   Ventilteller 11 an. so dass Druckluft   in den Raum 10 tritt und durch den Verbindungskanal 50 hinter den Kolben   3. 3 tritt, wodurch   der   Kolben. 3. 8 in Richtung   des Pfeiles 33 verschoben wird. Der Mitnehmer 54 dreht den Sperranker .   26 um   seinen Drehpunkt 30 und schliesst den Kontakt 28/29, wodurch in gleicher Weise wie in Fig. 1 der Motorstrom ausgeschaltel wird. Die Bremsleitung entlüftet sich nunmehr durch die Kammer   10   und die Öffnung 17. nachdem der Kolben 15 diese Öffnung 17 freigegeben hat.

   Ist die Luft aus der Bremsleitung entwichen, so schliesst sich das   Fahrsperrventil   8 selbsttätig durch die 
 EMI3.2 


AT121711D 1926-07-31 1930-02-04 Fahrsperre für Fahrzeuge. AT121711B (de)

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