AT121949B - Selbsttätiger Überkochverhüter und Wärmeregler für Kochgefäße. - Google Patents

Selbsttätiger Überkochverhüter und Wärmeregler für Kochgefäße.

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AT121949B
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Rudolf Leitgebel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätiger Überkochverhüter und Wärmeregler für   Eochgefässe.   



   Die bisher gebräuchlichen Apparate zur Verhinderung des Überkoehens von Flüssigkeiten haben den Nachteil, dass sie nur bei Herden mit Gas- oder elektrischer Feuerung, nicht aber bei Herden mit Holz-,   Kohlen-und ähnlicher Feuerung Verwendung   finden können. Ferner sind stets kleinere oder grössere   Um-bzw. Aufbauarbeiten   an den bereits vorhandenen Kochherden erforderlich. 



   Vorliegende Erfindung betrifft einen selbsttätigen Überkochverhüter und Wärmeregler für Koch-   gefässe,   der bei jeder Art von Feuerung (Gas,   elektrischem   Strom. Holz, Kohle, Spiritus, Petroleum   usw.)   das Hochkochen der Flüssigkeit unterbindet und ohne weiteres nur durch Unterschieben unter das Kochgefäss jederzeit und überall benutzt werden kann. 



   Die Zeichnung (Fig. 1 Seitenansicht. Fig. 2 Draufsicht) zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. 



   Es seien : a ein Schwimmer, b ein Kontakt ausserhalb des   Kochgefässes.   der beim Heben des Schwimmers geschlossen wird, c eine Stange, an der der Kontakt b mit dem Schwimmer höhenverstellbar 
 EMI1.1 
 löchern 7c3 und 7c4 verbunden sind, wobei die Anschlusslöcher k2 und k3 leitend miteinander verbunden sind, r das befestigte Ende der Feder i und s eine Ankerfeder. 



   Zum Gebrauche des Erfindungsgegenstandes wird dieser so auf den Herd gelegt, dass der Rost t 
 EMI1.2 
   Kochgefäss   zwischen den Doppelrost t schiebt und damit das Gefäss von dem Heizmedium trennt. Da nun ausser der feuerfesten Platte auch noch eine isolierende Luftschicht über der Platte zwischen Heizmedium und Kochgefäss ist, wird ein Überkochen verhindert. 



   In Fig. 2 bedeutet e2, f2 und g2 (gestrichelt gezeichnet) die Stellung von feuerfester Platte und Hebel nach Auslösen und Zusammenziehen der Feder i. 



    Statt der in der Zeichnung Dargestellten Trockenbatterie kann auch jede andere Stromquelle verwendet werden ; diese wird dann an die beiden Kontaktlöcher k2 und k4 angeschlossen,   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Auch kann statt durch die elektrische   Auslösevorrichtung   mit Kontakt und   Magnet die. Feder   auf mechanischem Wege entspannt werden, indem z. B. der bewegliche Zapfen m beim Heben des Schwimmers durch Hebelwirkung zurückgedrückt und damit die Kugel o frei wird. 
 EMI2.1 
 vorrichtung zum Herabfallen gebracht wird und das dann durch eine Zugvorrichtung die Platte unter das Koehgefäss bringt. 



   Die feuerfeste Platte ist auswechselbar. Durch die Wahl   grösserer,   kleinerer oder geeignet durchlochter Platten oder durch verschieden weites Unterschieben der Platten, was durch einen verstellbaren Vorsteckstift leicht erreicht werden kann, wird erwirkt, dass das Weiterkochen entweder überhaupt unterbunden oder wunschgemäss in geringerem oder   stärkerem   Masse ohne Gefahr des   Uberkochens   
 EMI2.2 
 dass er einen feuerfesten Körper aufweist, der im Augenblick des Hochkochens der Fliissigkeit durch mit ihm in Verbindung stehende Mittel zwischen Kochgefäss und Heizmittel gebracht und damit ein Überkochen der   Flüssigkeit   verhindert wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der feuerfeste Körper auswechselbar ist und durch die Wahl grösserer, kleinerer oder verschieden durchbrochener Platten oder durch verschieden weites Unterschieben der Platten ein gänzliches Aufhören des Kochens oder ein schwächeres oder stärkeres Weiterkochen nach Bedarf gesichert ist.
    3. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterschieben der feuerfesten Platte entweder auf elektrischem oder auf mechanischem Wege erfolgt. EMI2.3
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