AT122060B - Achslageranordnung. - Google Patents

Achslageranordnung.

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AT122060B
AT122060B AT122060DA AT122060B AT 122060 B AT122060 B AT 122060B AT 122060D A AT122060D A AT 122060DA AT 122060 B AT122060 B AT 122060B
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Timken Roller Bearing Co
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  Achslageranordmmg. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Achslageranordnung für Achsen, z. B. bei Drehgestellen von
Schienenfahrzeugen, bei welcher die Achsen an beiden Enden durch Rollenlager in einem von einem Achsende zum andern durchlaufenden gemeinsamen Gehäuse abgestützt sind. Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass an beiden Enden des Gehäuses seitlich in Höhe der Achsmitte waagrechte Zapfen vorspringen, die in entsprechende Bohrungen von unmittelbar an den Aehsgabelschenkeln geführten Gleitstücken eingreifen. 



   Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Grundriss eines Teils eines Drehgestells gemäss der Erfindung, zum Teil im waagrechten Schnitt : Fig. 2 eine Seitendarstellung, zum Teil im   Aufriss,   zum Teil im lotrechten Schnitt, Fig. 3 eine Stirnansicht teilweise im Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. 2, und Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung des   Fuhrungsklotzes.   



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Drehgestell besonderer Bauart (inboard-type), in welcher die Achse mit Rollenlagern ausgestattet ist. Nach dieser Anordnung sind die   Räder 1   starr mit der Achse 2 verbunden, die innerhalb eines festen   Gehäuses liegt. Zwischen Achse   und Gehäuse sind Rollenlager vorhanden. Die Oberseite 5 an jedem Ende des Gehäuses ist im wesentlichen abgeflacht und bildet Auflagen für die   Ausgleichhebel 6,   deren Endflächen gewölbt sind, so dass sie in eine ein   Schwingen   zulassende Berührung mit der erwähnten   Sitzfläche   5 gelangen. 



   Der Rahmen 7 des Drehgestells ruht auf Federn   8,   die ihrerseits sich gegen die   Ausgleichhebel   6 
 EMI1.1 
 führungen 9, die zu beiden Seiten des   Achsgehäuses   liegen. Bei der dargestellten   Ausführung   sind die Achsgabeln der   Lagerführung miteinander   und mit den Gabeln der   benachbarten     Lagerführungen   durch einen ein Unterzugeisen bildenden   Achsgabelsteg 10 verbunden,   der durch Bolzen 11 befestigt ist. 



   An Stelle der festen   Führungen,   die   gewöhnlich   zur Führung der   Achsgabeln   benutzt werden, sind die   Führungen 72   bei der Erfindung verschwenkbar auf waagreeliten Zapfen 13 angebracht, die 
 EMI1.2 
 springen. Die   Innenflächen   der Rippen sind als   Geradführungen   bearbeitet, so dass sie in Berührung mit den Lagerschenkeln gleiten können. 



   Aus der Beschreibung erkennt man, dass, falls eines der Räder des Drehgestells auf der Fahrstrecke auf einen tief liegenden Stoss gelangt, es frei abwärts gehen kann ohne Rücksicht auf die übrigen Räder des Drehgestells. In solch einem Fall geht das Rad über den tief liegenden Stoss der Strecke nach unten und das gegenüberliegende Rad der gleichen Achse bleibt entweder in der normalen Ebene oder es kann auch je nach den Umständen und Verhältnissen aufwärts oder abwärts gehen.

   Hiebei wird die Achse selbst zusammen mit ihrem Gehäuse ein   wenig um ihren Läns'smittelpunkt gekippt   oder ver- 
 EMI1.3 
   Führungsklotzen.   Die Führungsklötze werden in   im wesentlichen waagrechter Stellung durch die   Schenkel der Achsgabel   festgehalten,   die daran frei   auf-und niedergleiten können.

   Man   sieht, dass sämtliche Bewegungen an Teilen eintreten, die sieh frei allen Stellungen anpassen können, in die sie gedrängt werden, so dass kein Teil des Gebildes   unzulässig beanspruchenden Kräften   ausgesetzt oder unzulässig abgenutzt wird. 
 EMI1.4 
 

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   wie solche von Personenwagen, die Ausgleiehhebel   verwenden, sowie auch   für Güterwagendrehgestelle,   die   gewöhnlich   von der   Verwendung von Ausgleiehhebeln   absehen. Naturgemäss   kann man,   statt die Zapfen am Achsgehäuse und die Zapfenlöcher in den Führungsklötzen anzubringen, umgekehrt die Zapfen an den   Führungsklötzen   und die   Zapfenlöcher   im Achsgehäuse vorsehen.

   Während sieh weiter im Beispiel die   umlaufende   Achse in einem ruhenden Gehäuse dreht, kann die Erfindung auch für solche Drehgestelle angewendet werden, bei denen die   Fuhrungsklotze verschwenkbar   auf den Lagerkästen in der gleichen Art angebracht sind, wie es oben für das Gehäuse beschrieben wurde. Die Erfindung ist auch anwendbar auf Konstruktionen, bei denen die Achse ruhend oder feststehend ausgebildet ist und die Räder sich auf der Achse drehen. In diesem Falle sind die   Führungsklötze   verschwenkbar auf der Achse oder   einem   daran befestigten Teil.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Aehslageranordnung für Achsen, deren beide Enden durch Rollenlager in einem von einem Achs- EMI2.1 an beiden Enden des Gehäuses seitlich in Höhe der Achsmitte waagrechte Zapfen (. ) vorspringen, die in entsprechende Bohrungen (15) von unmittelbar an den Achsgabelschenkeln (16) geführten Gleit- stücken (12, 14) eingreifen. EMI2.2
AT122060D 1929-03-02 1929-03-02 Achslageranordnung. AT122060B (de)

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AT122060T 1929-03-02

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AT122060B true AT122060B (de) 1931-03-25

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AT122060D AT122060B (de) 1929-03-02 1929-03-02 Achslageranordnung.

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