AT122077B - Ballonreifenrad. - Google Patents

Ballonreifenrad.

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AT122077B
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Alvin Jay Ing Musselman
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Alvin Jay Ing Musselman
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Description


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  Ballonreifenrad. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Ballonreifenräder und besonders auf solche, bei denen der Reifen für sieh schon nahezu ein ganzes Rad bildet mit Ausnahme eines verhältnismässig kleinen Naben-oder
Trägerteiles. Gegenstand der Erfindung ist ein Ballonreifenrad. dessen   Lauffläche   eine weitaus grössere Polsterwirkung ergibt als die bekannten Reifenräder und das zur Verwendung als Teil des Fahrgestells von Luftfahrzeugen geeignet ist. 



   Ballonreifen der üblichen Art werden hergestellt, indem man entweder Streifen aus Gewebematerial um einen Toroidkern formt und darauf die erforderliche Anzahl von Elementen aus Reifenbaumaterial   zusammennäht-oder   ein zylindrisches Band aus mehreren Blättern oder Lagen bildet. das dann der endgültigen Form des Reifens entsprechend geformt und vulkanisiert wird. Das Formen flachgebauter Reifen besteht im Ausbauellen des mittleren Teiles des zylindrischen Bandes radial auswärts, während die im wesentlichen nicht ausdehnbaren   Rand-oder Verstärkungsteile   des Reifens sieh gegeneinander bewegen. 



   Nahezu alle diese Massnahmen werden bei dem Reifenrad gemäss der Erfindung erspart, das aus einem biegsamen, im normalen Zustand zylindrische Form aufweisenden Band besteht und Mitteln zum Zusammenziehen der Randteile des Bandes sowie Mitteln. um die nach innen zusammengezogenen Randteile auf einem verhältnismässig kleinen zentralen Teil oder einer Nabe zu befestigen. 



   In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung an der Hand von Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines Reifenrades gemäss der Erfindung. Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 ein Querschnitt desselben längs der Linie   111-111   der Fig. 2. Fig. 4 ist ein Querschnitt. wie der der Fig. 3. einer andern   Ausuhrungsform   gemäss der Erfindung. Fig. 5 stellt einen Streifen Reifenbaustoff dar. Fig. G ist ein Schaubild eines zylindrischen Bandes, das aus Reifenbaustoff gebildet ist. Fig. 7 ist ein schematischer Teilquerschnitt eines aus mehreren Lagen bestehenden. für das Formen vorbereiteten Bandes. Fig. 8 ist ein Teilquerschnitt durch ein Band.   ähnlich   dem der   Fig. 7.   



  Fig. 9 ist ein Schaubild eines Bandes, das für die Verwendung in einem Radreifen bereit ist. Fig. 10 zeigt einen Ring, der bei einer Ausführungsform gemäss der Erfindung zur Verwendung kommt. Fig. 11   schliesslich   ist ein Teilquerschnitt einer Laufdeeke eines Reifens auf einem Formkern. 



   Die in den Fig. 1-3 dargestellte Ausführungsform gemäss der Erfindung zeigt einen Radreifen 20. der aus einem Gehäuse 21 mit   Lauffläche   22 besteht, und Verstärkungen oder Einlagen   M,   die verhältnismässig lose innerhalb der durch Umsehlagen oder Falten hohlsaumartig od. dgl. gebildeten Ränder 24 des Gehäuses liegen. Ein   Innenschlaurh     2o üblicher   Art ist im Gehäuse angeordnet und mit einem Ventilrohr 26 versehen, das zweckmässig seitlich aus dem Gehäuse herausragt.

   Die saumartigen Teile   24   sind um die   Einlagen 2-3 auf verhältnismässig kleinem Umfang zusammengezogen   und auf einem Nabenrohr 27 befestigt, das mit konischen. die   Verstärkungsleisten   oder Einlagen festhaltenden Flanschen 28 und 29 versehen ist, von denen die letztere in ihrer richtigen Lage durch auf dem äusseren Nabenende aufgeschraubte Muttern. 32 gehalten   wird. t'bIiche Lagergfieder j3 sind   für das Aufbringen des Reifenrades auf eine   Achse 1.') 4 vorgesehen,   die an einem   Arm. 33   eines Luftfahrzeug-Landungsgestells oder eines andern Fahrzeugs angebracht ist.

   Die Randteile der Reifen samt den Einlagen   2.   sind durch metallische Ringe. 37 gezogen und werden gegen die Flanschen 28 und 29 durch den Druck des Innensehlauches gehalten, wenn dieser aufgeblasen ist. 



   In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist eine Mehrzahl von Einlagen 23 od. dgl. bei dem Radreifen verwendet, der aus einer Mehrzahl von Lagen besteht. An den Enden des Nabenrohrs 27 ange- 

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 sind an ihrem äusseren Umfang mit Verstärkungsrippen 44, 45 versehen, während   Distanzringe 4 ?' aus   nachgiebigem Stoff, wie Gummi, geeigneten seitlichen Halt für die Innenränder der Ringe   und *, 9   bieten. Die Reifenwandungen erstrecken sieh durch die verhältnismässig engen   Öffnungen zwischen   den Rippenteilen 44 und   4.     5 der   Ringe   38   und 39 hindurch, so dass die   Verstärkungen nicht zurückgezogen   werden können, bevor die Muttern 4. 3 nicht gelockert oder entfernt worden sind. 



   Die Fig. 5-10 beziehen sieh auf das Verfahren zur Herstellung der oben beschriebenen Reifen. 



  Nach diesem werden die Enden 48 eines Streifens aus Gewebe 49 miteinander verbunden, das von irgendwelcher geeigneten Art sein kann, entweder kreuz-oder gerade gewebt und schief geschnitten. Diese Art Reifenbaustoff ist gewöhnlich gummiert und besteht aus einem oder mehreren Lagen oder Blättern. 



  Das Verbinden der Enden   48   wird durch gewöhnliches   Nähen   bewerkstelligt, derart. dass ein im wesentlichen zylindrisches Band   32 mit der Naht 33   gebildet wird. Dann werden die Randteile   54   des Bandes teleskopartig längs der strichpunktierten Linien 56 zuriickgefaltet   bzw.-geschlagen,   bis sie zusammenstossen und längs des Umfanges miteinander und mit dem Band vernäht, wie bei 57 angedeutet ist. 



  Hiedurch wird die Dicke oder die Zahl der Lagen des Bandes verdoppelt und die axiale Länge des Bandes verringert. Es versteht sich, dass die Randteile 54 entweder nach aussen oder nach innen in bezug auf das Band gefaltet werden können. Wenn sie, wie in der Zeichnung dargestellt, nach aussen gefaltet sind, so wird das Band nachher umgestülpt, so dass die zusammenstossenden Enden nach innen zu liegen kommen.

   Das Falten des Bandes kann erleichtert werden, indem man das Band auf eine zylindrische Form 58 aufbringt und es so behandelt, bis es die in Fig. 9 gezeigte Form und Anordnung annimmt. wobei die   hohlsaumartigen   Ränder 24 an den Kanten gebildet werden, die die längs des Umfanges sich 
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 Stoff gebildet sein und längs der   Linien 36   des Zylinders, wie in Fig. 6 gezeigt, angeordnet werden, bevor noch die Randteile umgeschlagen werden.   nie Einlagen 2. 3 können   aber auch durch die Hohlsäume od. dgl. 24 des gefalteten Bandes oder durch Öffnungen   59   in den Säumen eingezogen werden : sie werden dann um die Enden des   Nabenrohres 27 festgezogen,   um das Band in Reifenform zu bringen.

   In der 
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 oder-gefaltet, während der äussere Umfang des Radreifens ungefähr derselbe geblieben ist wie der Umfang des Bandes 52 in Fig. 6. 



   Wie in Fig. 7 gezeigt ist, können auch mehrere Bänder jedes für sich in der beschriebenen Weise hergestellt und hernach teleskopartig übereinander angeordnet werden. Es kann auch eines der Bänder gebildet und dann ein zweites Band darin eingeschlossen werden, das aufgeblasen wird, während die Randteile oder   Verstärkungen   um die zentrale Nabe od. dgl. befestigt werden.

   So wird der Reifen aus so vielen Lagen zusammengesetzt, als für eine bestimmte Stärke oder Form des Reifens erforderlich ist, und es kann dann auch eine Mehrzahl von   Einlagen 2 : J   angewendet werden, auf denen die Randteile des   Reifens zusammengezogen oder-gefälteltwerden.   Es hat sich gezeigt, dass   auch mehrere Verstärkungen   auf jeder Seite des Reifens sich in richtiger Lage zueinander beim Reifenzusammenbau einordnen, nachdem mehrere   Bänder 52   gebildet und teleskopartig übereinander angeordnet worden sind. 



   Die Fig. 8 zeigt eine etwas abweichende Bauart, bei der die Ränder des zylindrischen Bandes   5 : 2   so gefaltet sind, dass die Ränder des ursprünglichen Zylinders an eine Kante des gefalteten Bandes zu 
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 Falten oder Säumen 24 angeordnet, obwohl einer der Säume durch Nähte 62 zu beiden Seiten der Ver-   stärkungseinlage 23   gebildet ist. In gleicher Weise bildet eine Naht 6. 3 auf der andern Seite des gefalteten Bandes einen Saum von bestimmter Breite für die Einlage. 



   Obwohl eine zweckmässige Form der Verstärkungen 23 aus biegsamen Bändern oder sogenannten 
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 mässig kleinen Spaltringen 64 od. dgl. (Fig. 10) zusammengezogen werden. Ein solcher Ring ist geeignet. durch Öffnungen 59 des Bandes eingeführt zu werden und kann an   seinen Enden auch genutet oder   gezahnt sein, um diese zusammenschliessen zu können. 



   Zur Bildung der Laufdecke 22 des Reifens werden Lagen 66 und 67 von Laufdeckenmaterial auf einen Kern 68 aufgebracht, dessen Durchmesser wesentlich kleiner ist als der des Bandes   52. Ein   solcher Kerndurchmesser ist durch den Abstand zwischen den strichpunktierten   Linien 72 und 7-3   in Fig. 3 angedeutet. Gemäss der Fig. 11 bestehen die Lagen 66 aus gummiertem Gewebe und die Lage 67 ist Gummimasse. An den Rändern der Laufdecke sind nicht ausdehnbare Bänder 64 angebracht, die das Gleichbleiben des Kantenumfanges gewährleisten. Die Teile der Laufdeeke werden in dieser Form auf dem Kern 68 vulkanisiert. Der zwischen den Rändern liegende Teil der Laufdecke kann   nach aussen   ausgebaucht werden, indem man die Laufdecke auf ein Reifenband 52 aufbringt und es aufbläst.

   Die Laufdecke kann auch auf das Band aufgebracht und dann das Ganze auf einem zylindrischen Kern vulkanisiert werden oder es kann auf einen   Luftschlauch,   wie der   Innensehlauch     2. 5,   aufgezogen und in seiner endgültigen Form vulkanisiert werden. Es ist jedoch vorzuziehen, das Band in zylindrischer Form fertigzustellen und nachher   dessen Randteile gefaltelt   um das Nabenrohr27 und den Innenschlauch   2J   zusammenzuziehen. Ein so hergestellter Reifen kann von der Nabe abgenommen werden, indem man 

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 die verstärkten Ränder freimacht.

   Naeh dem Freimaehen der Ränder kann dann der Reifen wieder seine zylindrische Gestalt annehmen, wie in Fig. 3 und 4 durch die gebrochenen Linien angedeutet ist. 
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 werden kann, dass sie im wesentlichen mit der Gestalt des Bandes übereinstimmt, wenn es von der Nabe abgenommen ist. 



   Ein nach diesem Verfahren hergestellter Reifen hat ein sehr hohes Luftfassungsvermögen und eine sehr breite   Laufdecke. Der äussere Durchmesser des   Reifens ist ungefähr sechsmal so gross wie der Durchmesser des in die Nabe eingreifenden Teiles.   Durch   sein grosses Fassungsvermögen und seine breite Laufdecke ist ein   solcher Reifen fähig, schwere Last bei sehr geringem Innendruek   zu tragen. Wenn z. B. ein mit solchen Reifen ausgestattetes Luftfahrzeug auf sumpfigem Grund zu landen gezwungen ist, so werden die Räder nicht einsinken. sondern dank ihrer verhältnismässig sehr breiten Auflager-   fläehe   weiterrollen, bis eine Bremseinwirkung erfolgt und das Fahrzeug zum Stillstand gebracht wird. 



  Der Reifen verhütet aber auch ein Zuschadenkommen des Luftfahrzeuge beim Landen auf verhältnismässig rauhem Grund infolge seiner weichen Polsterwirkung. 



   Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die beispielsweise veranschaulichten und beschriebenen Ausführungsformen   beschränkt   ist. sondern dass mannigfaltige Abänderungen derselben getroffen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. 
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 gezogenen Randteile auf einem drehbaren Träger oder einer Nabe zu befestigen.

Claims (1)

  1. 2. Ballonreifenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Band im normalen Zustand zylindrische Form hat und seine Randteile in Kreisform zusammengezogen auf dem Träger oder der Nabe befestigt sind.
    3. Ballonreifenrad nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass die zusammengezogenen Randteile auf dem Träger oder der Nabe durch ein Paar starrer Klemmringe (28, 29, Fig. 3 bzw. 44, 45. Fig. 4) befestigt sind.
    4. Ballonreifenrad nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass das Band aus biegsamem Material als endloses Band ausgebildet und an seinen Rändern mittels dehnbarer Mittel auf einen verhältnismässig kleinen Umfang zusammengezogen ist.
    5. Ballonreifenrad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet. dass das endlose Band (62) längs seines Umfanges mit einer Laufdecke (2,' !) versehen ist.
    6. Ballonreifenrad nach den Ansprüchen 4 und a. gekennzeichnet durch einen in das endlose Band eingesetzten Innensehlatiell der aufgeblasen wird.
    7. Ballonreifenrad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Randteile (24) des Bandes hohlsaumartig zur Aufnahme der dehnbaren Mittel (. ausgebildet sind.
    8. Ballonreifenrad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Band aus mehreren Lagen gebildet ist.
    9. Ballonreifenrad nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mehrlagige Band aus einem zylindrischen Band durch axiales teleskopartiges Zurückschlagen oder-falten desselben längs einer Umfangskreislinie (56) bis zum Zusammenstossen der Randteile (, bei 57) gebildet ist (wobei die axiale Länge des ursprÜnglichen Bandes verringert wird).
    10. Ballonreifenrad nach den Ansprüchen 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Band aus Materialstreifen (49) gebildet ist, die schief geschnitten sind und deren schief geschnittene Enden (48) miteinander (beize verbunden sind.
    11. Ballonreifenrad nach den Ansprüchen 9 oder 10. dadurch gekennzeichnet, dass der Reifen aus mehreren gesondert gebildeten endlosen Bändern besteht, in deren teleskopartig übereinandergeschobenen Randteilen dehnbare Mittel eingelegt sind. und die Ränder der Bänder, um die dehnbaren Mittel gefaltet, um einen verhältnismässig kleinen Umfang zusammengefasst sind.
AT122077D 1929-11-21 1929-11-21 Ballonreifenrad. AT122077B (de)

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