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Segelschlitten.
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ordneten, entsprechend besohlten Kufen Klo K2 und L ruht, doch liegt die Spitze des Dreieckes mit dem ihr zugeordneten Ruderläufer L vorne, die Grundlinie dagegen achtern. Die Läuferplanke P, die entsprechend der Längsmittellinie der Basis des Dreieckes verläuft, liegt also mit den beiden Kufen K1 und K" ebenfalls achtern und trägt die Plicht, die bei der bekannten Grundform vorwiegend den Ruderläufer belastet. Der Systemsehwerpunkt Selle (Fig. 2) liegt weit näher an der Läuferplanke P als am Ruderläufer L. Dem Bestreben des Schlittens, sich zu überschlagen, wirkt also schon der schwerere Teil des Schlittens entgegen, der noch durch das Gewicht des Lenkers und der Fahrgäste belastet wird.
Da aber dieses Gewicht nunmehr über die Plankenläufer K1 und K2 zu liegen kommt, kommt es ausser für die Längenstabilität auch noch dem Breitengleiehgewieht erheblich zugute, während es bei der bekannten Grundform ganz nahe am Ruderläufer liegt und wegen des zu kleinen Hebelarmes nur wenig wirksam ist. Darum muss die Breite solcher Schlitten und mithin auch deren Gewicht weit grösser sein als bei Eisjachten gemäss vorliegender Ausbildung. Geringeres Gewicht vermindert aber die Einbruchsgefahr und verringert auch die Baukosten.
Der Ruderläufer L kann, weil er vorne liegt, durch das Drehmoment der Windkraft nicht mehr gelüpft werden, sondern wird im Gegenteil nur um so fester in die Bahn gedrückt,
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und stetigere Druckverteilung auf die einzelnen Läufer, was einen beträchtlichen Zuwachs an Gesehwindigkeit zur Folge hat, weil das bremsende Kratzen der jeweiligen Leeknfe entfällt.
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bei entsprechender Windstärke auch einspurig, also mit geringstem Stirnwiderstand, fahren.
Die Betätigung des vorne liegenden und als Ruder dienenden Läufers L kann durch irgendeine bekannte Vorrichtung erfolgen, z. B. durch den Drahtzug Dz mit Hilfe eines Steuerrades ? 3. Die Planken-
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noch durch den Drahtzug D1 verbunden. Die Verbindung der Läufer K1 und K2 mit ihren Steuerungsdrahtzügen vermittelt je ein Drehgestell, von denen jenes für die Kufe K1 in den Fig. 6 und 7 veransch@ulicht ist. Das Gestell weist eine Spindel 8P3 auf, die an ihrem unteren Ende fest mit einer Platte T verbunden ist und senkrecht zu dieser steht.
An die Unterseite der Platte sind zwei gleichlaufende Backen E und Ei angegossen, zwischen denen die Kufe K1 mit der Sohlenschiene Seit mittels eines in den Langlochschlitzen J
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Unterseite ein Beschlag A zum Schutz der Planke gegen Abwetzen befestigt ist, während oben zur Verlängerung der Spindelführung eine durchbohrte Hartholzplatte F sitzt. Auf der Spindel Si), ist, um dieselbe drehen zu können, ein Joehrahmen R mit Hilfe einer Schraubenmutter befestigt. An diesem Joch-
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Der Schlitten kann wie jeder andere getakelt werden. Bei Bockmasttakelung überragt die. Mar- conispiere 8 den Topp.
Fig. 3 zeigt den unteren Teil eines Läufers im Querschnitt. Die Läufersohlenschiene Sch wird von oben mit Hilfe des Bolzens B festgeschraubt. Fig. 4 zeigt eine hohle Harteisläufersohle im Querschnitt, Fig. 5 eine Läufersohle für Weicheis.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Segelschlitten, bestehend aus einem Rahmen, der die Takelung trägt und auf drei in den Ecken eines gleichschenkeligen oder gleichseitigen Dreieckes angeordneten Kufen ruht, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze des Dreieckes mit der ihr zugeordneten Kufe (L) vorne liegt und diese Kufe, um eine lotrechte Achse drehbar, als Steuer dient.