AT122139B - Durch überhitzten Dampf beheizter Zwischenüberhitzer. - Google Patents

Durch überhitzten Dampf beheizter Zwischenüberhitzer.

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AT122139B
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Schmidt Sche Heissdampf
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  Durch überhitzten Dampf beheizter Zwischenüberhitzer. 



    Die Erfindung bezieht sieh auf durch überhitzten Dampf beheizte Zwischenüberhitzer, in welchen der Heizdampf in einer ersten Zone seine Überhitzungswärme und in einer zweiten Zone seine Verdampfungswärme ganz oder zum Teil abgibt. Bei der konstruktiven Ausführung solcher Zwischen- überhitzer ergeben sich insofern Schwierigkeiten, als in den beiden Zonen besonderen Bedingungen genügt   
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Masse, wie im Verlauf seines Weges seine Temperatur steigt, auch durch entsprechend heisseren Heiz- dampf beheizt wird. Dieser Forderung ist genügt, wenn der zu   überhitzende   Dampf vollständig im Gegen- strom zum Heizdampf geführt wird.

   In der zweiten Zone bleibt die Temperatur des Heizdampfes bzw. des Heizdampfkondensats auf der gesamten Länge der   Heizrohrleitung   im wesentlichen gleich, so dass es, wenigstens mit   Rücksicht   auf das erzielbare Temperaturgefälle zwischen dem Heizmittel und dem zu   überhitzenden   Dampf, unerheblich ist, ob der zu überhitzende Dampf im Gegenstrom oder im
Gleichstrom zum Heizmittel strömt. Dagegen ist es für eine günstigen Wärmeübergang hier besonders wesentlich, dass die Strömungsgeschwindigkeit des zu   überhitzenden   Dampfes hoch ist.

   Dieser Forderung wird dadurch genügt, dass man in der   zweiten Fberhitzerzone   den   Strömungsquerschnitt   für den zu überhitzenden Dampf klein hält, indem man   den Überhitzerraum durch Lenkwände   so unterteilt, dass der zu überhitzende Dampf diese Zone unter Richtungswechsel   durchströmt.   Die Erfindung ermöglicht demgemäss bei Zwischenüberhitzern der in Frage stehenden Art eine günstige Raumausnutzung und die Erreichung einer verhältnismässig hohen   tberhitzungstemperatur   für eine gegebene   Heizfläche   dadurch,

   dass der zu überhitzende Dampf durch die erste Zone zwecks   möglichst   wirksamer Ausnutzung des Temperaturgefälles vollständig im Gegenstrom zum Heizdampf und durch die zweite Zone mittels Unterteilung durch Lenkwände und unter Richtungswechsel auf einem verlängerten Weg geführt wird, um in der zweiten Zone durch die Unterteilung des gegebenen Raumes kleine   Strömungsquerschnitte   und damit eine hohe Strömungsgeschwindigkeit des zu   überhitzenden   Dampfes zu erhalten. 



   In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 rein schematisch eine Ausführungsform des Erfindunggegenstandes in einem senkrechten Längsschnitt. Fig. 2 zeigt   gleiehfalls   im senkrechten Längsschnitt eine Ausführungsform des   Zwischenüberhitzers   gemäss der Erfindung, bei welcher der Rauminhalt des Behälters vorteilhaft ausgenutzt und die   Heizfläche   günstig verteilt ist. 



   In Fig. 1 bezeichnet 1 den   Pberhitzungsbehälter,   den Eintrittsstutzen für den zu   überhitzenden   Dampf und 3 den Austrittsstutzen für den im Behälter überhitzten Dampf. Im Behälter sind vom Heizdampf durchströmte Heizrohrschlangen   4   angeordnet. Der überhitzte Heizdampf wird den oberen Enden 5 der Rohrschlangen zugeleitet, das Kondensat fliesst an den unteren Enden 6 ab. Der untere Teil des Behälterraumes ist durch senkrechte Lenkwände 7 und 8 unterteilt. Die Lenkwand 8 ist mit ihrem oberen Ende an eine Querwand 9 angeschlossen und endet ein Stück über   dem Boden-M   des Behälters 1. Die Lenkwand 7 geht vom Behälterboden 10 aus und endet ein Stück unterhalb der Querwand 9.

   Diese Querwand erstreckt sieh in der Breite über den grösseren Teil des Behälterquerschnittes und befindet sieh in einer Höhenlage, in welcher der in den Heizschlangen 4 strömende Heizdampf etwa seine Über- 

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 hitzungswärme abgegeben hat und in das   Sättigungsgebiet übergeht.   Oberhalb der Querwand S liegt also die erste Zone des überhitzer, in welcher der Heizdampf seine   Überhitzungswärme   an den die Heizrohre umspülenden Zwischendampf abgibt, während unterhalb der Querwand die zweite Überhitzerzone liegt, in welcher der Heizdampf seine   Verdampfungswärme   teilweise oder ganz abgibt und entsprechend kondensiert. Ergeben sich bei der Unterbringung der beiden Überhitzerzonen in einem gemein- 
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 trennen. 



   Der zu überhitzende Dampf durchströmt, wie ersichtlich, die zweite (untere) Zone des Überhitzers mit Richtungswechsel. Dabei ist seine Strömungsgeschwindigkeit verhältnismässig hoch, weil der   Strömungsquerschnitt   infolge der Unterteilung des Behälterraumes durch die Lenkwände klein ist. 



  In der ersten (oberen) Zone strömt der bereits   vorüberhitzte   Dampf vollständig im Gegenstrom zum 
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   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 2 ist   der Überhitzerbehälter   zweiteilig ausgebildet. Der obere   Behälterteil n umschliesst   die erste Zone. in welcher der Heizdampf   die Überhitzungswärme   abgibt, und der untere Behälterteil 12 die zweite Zone, in welcher die Beheizung des Zwisehendampfes durch die Verdampfungswärme des Heizdampfes erfolgt. Der Eintrittsstutzen 13 für den zu überhitzenden Zwisehendampf befindet sich am oberen Ende des Behälterteiles 12, der   Austrittsstutzen-M für   den überhitzten Zwischendampf am oberen Ende des Behälterteiles 11. In dem unteren   Behälterteil 12   ist eine zylindrische Lenkwand 15 angeordnet, die mit Füssen 16 auf dem   Behälterboden   17 ruht.

   Zwischen den Füssen. 16 sind genügend grosse Durchgangsquerschnitt. 18 für den in Richtung der Pfeile strömenden Zwischendampf vorhanden. Die zylindrische   Lenkwand U   ist bis zur Trennungsebene zwischen den beiden Behälterteilen 11 und 12, d. h. also bis zur Trennungsebene zwischen den beiden Überhitzerzonen hoch geführt und   schliesst   hier an eine waagrechte Querwand 19 an, die als zweiteiliger Ring ausgebildet ist, der den Raum zwischen der zylindrischen   Lent-rand   15 und der Wandung des Behälterteiles 12 abdeckt. 
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 vorgesehen. In diesen Hohlraum 28 münden die inneren Heizrohrschlangen 20 ein, die gleichförmig durch die beiden Zonen des   Überhitzerbehälters   verlaufen.

   Die beiden äusseren Rohrschlangen   21   sind in der ersten l'berhitzerzone in der Weise ineinandergewickelt, dass sie in einer gemeinsamen Zylinder- ebene liegen. Nach ihrem Übertritt in die zweite Zone sind sie dann zu zwei konzentrischen Schraubenwindungen auseinandergezogen und mit ihren unteren Enden an einen an der Behälterwandung vorgesehenen Austrittsstutzen 30 angeschlossen. um ein Durchströmen des   Zwischendampfes : durch   den im Innern der Heizrohrschlangen verbleibenden Raum zu verhindern, ist in diesen Raum ein geschlossener Blechzylinder 31 eingesetzt. 



   Durch die zylindrische Lenkwand 15 ist der gleichmässig mit   Heizfläche   besetzte Raum der zweiten   - cberhitzerzone   unterteilt, so dass die in diesem Raum untergebrachte   Heizfläche   von dem zu überhitzenden Dampf mit verhältnismässig hoher Geschwindigkeit bestriehen wird. Der   Strömungsquerschnitt   in dem innerhalb der   Lenkwand   15 liegenden Abschnitt der zweiten Zone ist annähernd gleich dem   Strömungsquerschnitt   der ersten Überhitzerzone, den der zu   überhitzende   Dampf vollständig im Gegenstrom zum Heizdampf durchströmt.

   Es tritt also beim Übergang von der zweiten in die erste Zone keine erhebliche Änderung der Geschwindigkeit ein, besonders wenn man berücksichtigt, dass das   Volumen   des Zwischendampfes mit zunehmender Überhitzung grösser wird. Dadurch, dass die beiden aussenliegenden Rohrstränge in der ersten Zone ineinandergewickelt und in dem aussenliegenden Abschnitt der zweiten Zone zu zwei konzentrischen Windungen auseinandergezogen sind, ist eine tunlichst gleichmässige Verteilung der Heizfläche bei gedrängter Raumanordnung erreicht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Durch überhitzten Dampf beheizter Zwischenüberhitzer, in welchem der   Heizdampf   in einer ersten Zone seine   Überhitzungswärme   und in einer zweiten Zone seine   Verdampfungswärme   ganz oder zum Teil abgibt, dadurch gekennzeichnet, dass der zu überhitzende Dampf durch die erste Zone zwecks möglichst wirksamer Ausnutzung des Temperaturgefälles in an sich bekannter Weise im Gegenstrom zum Heizdampf und durch die zweite mittels Unterteilung durch Lenkwände und unter Richtungswechsel auf einem verlängerten Weg geführt wird, um durch die Raumunterteilung kleine   Strömung-   quersehnitte und damit hohe   Strömungsgeschwindigkeit   zu erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Zwisehenüberhitzer nach Anspruch 1 mit schlangenförmig gewundenen, Konzentrisch angeordneten Rohrschlangen für den Heizdampf, dadurch gekennzeichnet, dass sich die innenliegenden Rohr- <Desc/Clms Page number 3> schlange (20) in der gleichen Wicklungsform durch beide Zonen erstrecken, während die beiden äusseren Rohrschlangen (21) nur in der zweiten Zone konzentrisch nebeneinanderliegen, aber in der ersten Zone so ineinandergewickelt sind, dass sie in einer gemeinsamen Zylinderfläche liegen. EMI3.1
AT122139D 1928-11-03 1929-10-12 Durch überhitzten Dampf beheizter Zwischenüberhitzer. AT122139B (de)

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