AT122179B - Fadengebevorrichtung für Nähmaschinen. - Google Patents

Fadengebevorrichtung für Nähmaschinen.

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Description


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    Fadengebevorrichtung   fiir Nähmaschinen. 



   Die Verwendung eines stetig umlaufenden Greiferfadengebers bei Nähmaschinen weist bekanntlich erhebliche Vorteile auf. Es entfallen zunächst die bei hin-und herbewegten Fadengebern unvermeidlichen Vibrationen dieser Teile. Es findet auch kein Zerren des Fadens, sondern ein allmähliches Erfassen statt sowie ein weiches Anziehen und Abgeben des Fadens. Dies trifft besonders dann zu, wenn der Faden über den Fadengeber in einer Ebene rechtwinklig zur Drehachse des Fadengebers läuft. 



   Man kann dann auch eine Mehrzahl von Fäden steuern, ohne ihr Verwirren befürchten zu müssen, und man kann sie nach Belieben gleichzeitig oder zu verschiedenen Zeiten abwerfen. Offensichtlich spielt hiebei die Art des Abwerfen der Fäden von dem umlaufenden Fadengeber eine grosse Rolle, und Zweck der Erfindung ist, dies in besonders wirksamer Weise zu tun. 



   Zu diesem Zweck soll gemäss der Erfindung ein solcher umlaufender Greiferfadengeber so angeordnet sein, dass der Fadenabzugnocken den Faden beim Umlauf einem Abwerfer zuführt, der ihn seitlich von dem Nocken abhebt, und in einen neben dem Nocken liegenden Spalt abwirft, um ihn nachzulassen. 



   Besonders zweckmässig ist es, den Abwerfer an dem umlaufenden Fadengeber einstellbar so zu befestigen, so dass er an seiner Umlaufbewegung teilnimmt. 



   Sind mehrere Greiferfäden vorhanden, so soll. um ein Verwirren der Fäden unmöglich zu machen, jeder Faden in einer besonderen quer zur Fadengeberachse liegenden Ebene über diesen geführt werden. 



  Hiebei kann der Fadengeber für jeden der Fäden einen gesonderten radial vorstehenden Nocken mit zugehörigem Abwurfspalt und je einen besonderen Abwerfer aufweisen. Zweckmässig werden die Abwerfer zu einer an dem Fadengeber einstellbar befestigten Platte zusammengefasst, die für jeden Fadennocken eine vorstehende schräge   Abstreiffläche   aufweist. Weitere Vorteile werden durch einige   zusätzliche   merlmale erreicht. 



   Das erste dieser Merkmale besteht darin, dass der umlaufende Fadengeber in einer Richtung gedreht werden soll, bei der   die Nockenflächen   sich beim Erfassen des Fadens von der Fadenquelle weg bewegen. 



   Wenn der Faden einmal reisst, hat er die Neigung, in der Nähe des Greifers zu reissen. Wenn nun der Fadengeber in einer Richtung von der Fadenquelle weg gedreht wird, so ruht   deI   Faden nur leicht auf der   Nockenfläche   und die Wirkung der Spannung zwischen dem Fadengeber und der Fadenquelle hält die Bewegung des Fadens zurück. Würde man den Fadengeber in entgegengesetzter Richtung drehen. so würde beim Reissen des Fadens das frei werdende Ende dieses Fadens nach   rückwärts gezogen werden.   es würde mit dem umlaufenden Fadengeber in Kollision kommen und sich auf ihm aufwickeln. 



   Das zweite   zusätzliche Merkmal   besteht darin, dass vor jedem Fadengebernocken ein Fadenleiter auf dem Fadengeber angeordnet ist. Diese Fadenleiter haben die Form von U-förmigen Kerben und jede Kerbe erfasst den zugehörigen Faden und stellt ihn bereit, das er in der Mittellinie auf dem zugehörigen Fadennocken aufgelegt wird. Da bei der Benutzung von mehreren Fäden die einzelnen   Fadennocken   sehr schmal sind, um   die Abwurfspalte zwischen   ihnen unterzubringen, ist eine genaue und zwangsmässige Leitung der Fäden notwendig. 



   Ein drittes zusätzliches Merkmal ergibt sich aus den folgenden Erwägungen. 



   Wenn der Faden von der   Nockenfläche   abgeworfen wird, kommt er mit dem Fadengeber an der Sohle des Abwurfspaltes in Eingriff, und während hiebei der Faden abgegeben und durch das Abwerfen losgelassen wird, bleibt er doch geführt, so dass das Abgehen des Fadens an den Greifer allmählich stattfindet, während der Greifer sieh nach rückwärts nach seinem hinteren Hubende bewegt. 

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   Um die Fäden in an sich bekannter Weise für   jeden Umlauf zweimal anzuziehen und naclizuliM-en,   soll der Fadengeber zwei einander diametral entgegengesetzt angeordnete radial   vorstehende Gruppen   von fadenführenden Nocken aufweisen. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt. und es zeigen Fig. 1 den in Betracht kommenden Teil einer Nähmaschine von der Seite. Fig. 2 den gleichen Teil von oben, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   3- 3   der Fig. 2, Fig. 4 einen Teil der Maschine von der Seite, Fig. 5 eine Ansicht der Fadenableitvorrichtung vom Inneren des Gehäuses aus gesehen.

   Fig. 6 in Einzeldarstellung den Führungsarm, über den die Fäden von dem Fadengeber aus geführt werden, Fig. 7 die Fadenleiter, zu denen die Fäden nach dem Verlassen des Fadengebers gelangen, Fig. 8 in grösserem Massstab den Fadengeber von oben, Fig. 9 den gleichen Teil von der Seite, Fig. 10 den Fadengeber von oben in einer andern Stellung, Fig. 11 eine Einzeldarstellung des Fadenabwerfers, Fig. 12 die Stellung der Nadel und des Greifers, wenn der Greifer am vorderen Hubende steht, Fig. 13 die Stellung des Fadengebers, wenn der Greifer am vorderen Hubende steht, Fig. 14 die Stellung des Greifers auf seinem Rückhub, wenn die Nadelspitze in die   Greiferfadenschleife eingetreten   ist, Fig. 15 die gleichzeitige Stellung des Fadengebers, Fig. 16 den Greifer in noch weiter zurückgezogener Stellung, Fig. 17 die gleichzeitige Stellung des Fadengebers, Fig.

   18 den Greifer an seinem hinteren Hubende, Fig. 19 die gleichzeitige Stellung des Fadengebers. 



   Die Erfindung bezieht sich im besonderen auf einen Fadengeber für   Nähmaschinen,   der in stetigem Umlauf gehalten wird, wobei die von dem Fadengeber zu beeinflussenden Fäden quer über ihn in einer Ebene geleitet werden, die im wesentlichen rechtwinklig zur Drehachse des Fadengebers verläuft. Der 
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 zahl von   Fäden,   wo es erwünscht ist, dass die Steuerung der verschiedenen Fäden voneinander   unabhängig   erfolgt und gewünschtenfalls von verschiedener Art oder verschiedenem Ausmass ist. Der Faden wird von einer Fadenquelle durch geeignete Fadenführungen und von dort aus quer über den Fadengeber geführt.

   Nachdem die Fäden den Fadengeber verlassen haben, gehen sie durch selbsttätige   Fadenführungen.   die vorzugsweise eine Führungsstange, über die die Fäden geleitet werden, und ferner eine geschlitzte Führungsschiene umfassen, unter der die Fäden so   hindurchgeführt   werden, dass sie in die unteren Enden der darin angebrachten Fadensehlitze eingeführt werden. Diese beiden Führungsteile sind voneinander so im Abstand gehalten, dass die über den Fadengeber geführten Fäden in gesonderten Bahnen laufen. Der Fadengeber seinerseits umfasst zwei in Abstand gehaltene Scheiben, zwischen denen die den Faden beeinflussenden Nocken angeordnet sind.

   Der Fadengeber ist so gestaltet, dass er radial vorstehende Teile aufweist, die voneinander in Abstand gehalten sind ; die äusseren Flächen dieser radialen Teile kommen mit den Fäden in Eingriff und drücken sie aus der geraden Verbindungslinie zwischen den sie haltenden Führungen, wodurch die Fäden angezogen werden. Der Fadengeber ist vorzugsweise mit einem Faden- 
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 wird der Faden rasch nachgelassen, was besonders bei der Regelung von Greiferfäden wünschenswert   ist.'  
Die Abwerfer sind auf dem Fadengeber einstellbar befestigt und rotieren mit ihm. An der   ent-   gegengesetzten Seite der Fadennocken besitzt der Fadengeber radial vorstehende Teile, die während eines jeden Umlaufes des Fadengebers ein zweites Mal den Faden anziehen und nachlassen.

   Diese, den 
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 der   DrehachsedesFadengebershaben,   so dass die Art der Einwirkung auf die Fäden verändert werden kann.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die Maschine aus einem Untergestell 1, das ein 
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 und von dort nach einer an einem, an dem Maschinengestell befestigten Arm 6 ausgebildeten Fadenöse. Diese Fadenführungen für die verschiedenen Greiferfäden sind mit 6, 61   1 und 62 bezeichnet. Der   Fadengeber besitzt zwei Stirnscheiben 7 und   8,   zwischen denen der eigentliche Fadengeber 9 angeordnet ist. 



  Diese drei Teile sind mit einer Nabe 10 verbunden, die mittels Klemmschrauben 11 auf der Welle befestigt ist. 



   Der Fadengeber 9 besitzt im Abstand voneinander verlaufende radial vorstehende   Nocken 12,   und   1. 22, Zwischen   diesen Nocken sind Nuten oder Aussparungen 13, 13 angeordnete die an einer Seite jedes Nockens verlaufen. Eine Flanke der vorstehenden Nocken verläuft im wesentlichen gerade, wie bei 14 gezeigt. Die andere Flanke des Nockens ist unwirksam und ist zum Teil gerade, während ein anderer Teil bei 15 ausgeschnitten ist. Die   Aussenfläche   dieser Nocken ist um die Drehachse als Mitte gekrümmt, wie bei 16 gezeigt. Diese Fläche 16 auf jedem Nocken ist die   eigentliche wirksame Nockenfläehe   zur Beeinflussung der Fäden.

   Die Fadenführungen 6, 61 und 62 sind so angeordnet, dass die Fäden von dort über den Fadengeber geleitet werden, derart, dass sie mit den radial vorstehenden Nocken in Eingriff stellen. 



  Der Fadengeber besitzt ferner einen radial vorstehenden Teil 17, der im wesentlichen genau entgegengesetzt der   Nockengruppe   12 verläuft. 
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 den zugehörigen   Nockenfläche   des Fadengebers 9 zu halten. 



   An diesem Fadengeber ist ferner eine Platte 21 angeordnet. die mittels einer durch ein Langloch 23 gehenden Schraube 22 befestigt ist. Wenn man diese Schraube lockert, kann die Platte in der Längsrichtung verschoben werden. Die Platte besitzt drei Fadenabwerfer 24, 241 und 242. Die Vorderkante jedes Abwerfers ist seitlich geneigt, wie bei   2o   gezeigt. Die Stellung der geneigten   Kanten 23 des Abwerfers   relativ zu der Nockenfläche 16 der verschiedenen Nocken ist aus den Fig. 8 und 9 zu ersehen ; ihre Wirkungsweise wird weiter unten erläutert werden. 



   Nachdem die Fäden den Fadengeber verlassen haben, gehen sie unter einer Stange 26 hindureh. die von einem mit Langlöchern 28 versehenen Arm, 27 getragen wird. Mit dieser Führungsstange 26 wirkt eine Schiene 29 zusammen, die   FadenfÜhrungsschlitze 80, 301 und 802 aufweisen. Die8e Schlitze   sind am 
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 und die Schiene 29 sind an der Innenfläche der Klappe befestigt. Die Klappe ist so geschlitzt, dass die Fäden durch das Maschinengehäuse und nach dem Greifer gehen können. Die Fäden werden über die Stange 26 gezogen und dann unter der Schiene 29 hindurch und in deren Schlitze hineingeführt. Die Stange 26 ist gegenüber ihrem Tragarm ein wenig abgesetzt, so dass ein genügender Spielraum bleibt, durch den die Fäden zwischen der Stange und der Schiene hindurchgehen können. 



   Ein Riegel. 37 ist angeordnet, um die Klappe in geschlossener Stellung zu halten. Wie in Fig. 4 gezeigt, gehen die Fäden durch die Schlitze 38 in der Klappe und von dort durch eine Führung   39,   von wo sie in den Stofftragarm eingeführt werden, wenn ein solcher vorhanden ist, um   schliesslich   zu den Greifern zu gelangen. 



   Für jeden Greiferfaden ist ein besonderer Greifer vorgesehen und einer der besonderen Zwecke der 
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 faden mit einem einzigen umlaufenden Fadengeber zu erzielen. 



   In Fig. 12 der Zeichnung ist das freie Ende des   Stofftragarmes   mit 40 bezeichnet, und eine Nadel mit 41. Der Einfachheit halber ist nur eine Nadel und nur ein Greifer gezeichnet und die Wirkungsweise des Fadengebers nur in Verbindung mit einem einzigen Greifer beschrieben. Dieser Greifer ist mit 42 bezeichnet. Der   Greiierfa. den   läuft längs der Seite des Stofftragarmes in einem Durchtrittskanal 43, gelangt von dem Ende dieses Kanals zu dem Hinterende des Greifers und wird dann durch das Greifer- öhr gezogen. Wenn sich der Greifer am vorderen Hubende gemäss Fig. 12 befindet, steht der Faden- 
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   Zu diesem Zeitpunkt ist die   Seitenfläche-M   des Fadengebers praktisch in Eingriff mit dem   Grejferfaden,   und der Fadengeber kreist in der Richtung des Pfeiles in Fig. 13. Während der Fadengeber sich aus der Stellung gemäss Fig. 13 nach der Stellung gemäss Fig. 15 bewegt, hat sieh der Greifer nach der Stellung gemäss Fig. 14 zurückgezogen. Zu dieser Zeit ist die Nadelspitze unter den Greiferfaden herabgegangen und ist sicher in das Fadendreieck eingetreten, so dass die Spannung auf den Greiferfaden nachgelassen werden kann und soll, um dem Greifer losen Faden zu geben, während er sich nach seinem hinteren Hubende bewegt.

   Wenn der Fadengeber die Stellung gemäss Fig. 15 erreicht, kommt die   Schrägkante   25 des Abwerfers mit dem auf der gekrümmten Fläche 16 des Nockens ruhenden Greiferfaden in Eingriff und streift den Faden von dem Nocken in die seitlich des Nockens verlaufende Nut 13 ab. Auf diese Weise wird loser Faden gegeben, so dass der Greifer nach seinem Hubende mit so viel losem Faden zurückgezogen werden kann, dass diese Bewegung nicht behindert wird. 



   In Fig. 16 ist der Greifer in einer Stellung gezeigt, die gegenüber der nach Fig. 14 nur wenig zurückliegt, und während dieser Greiferbewegung wird dem Greifer der lose Faden gegeben, wie aus Fig. 17 ersichtlich. In der Stellung gemäss Fig. 18 ist der Greifer an seinem hinteren Hubende angelangt und bereit, nach vorwärts in die Nadelfadenschleife einzutreten. Während dieser   Vorwärtsbewegung   des Greifers ist es sehr notwendig, dass der Greiferfaden straff gehalten und durch das Öhr des Greifers so nach hinten gezogen wird, dass eine Ansammlung von losem Faden im   Greiferfadensc1enkel zwischen   dem Öhr des Greifers und dem vorigen Stich verhindert wird, derart, dass der   Greiferfaden nicht   mit der in die Nadelfadenschleife eintretenden Greiferspitze in Kollision gerät.

   Während der Greifer sich nach vorwärts bewegt, erfasst der radial vorstehende Teil 17 des Fadengebers den Greiferfaden, und die   Fläche 18   des Fadengebers kommt in Kontakt mit dem Greiferfaden. Während der fortgesetzten Drehung des Fadengebers wird der Faden wieder angezogen und aufgenommen, wodurch überschüssiger Faden aus dem   Greif erf adensehenkel   vor der Greiferöse entfernt wird, wenn der Greifer sieh vorwärts bewegt. Wenn eine Mehrzahl von Greifern Seite an Seite angeordnet wird, von denen jeder mit einer besonderen Nadel zusammenwirkt, werden die Greiferfäden von getrennten und besonderen Teilen des Fadengebers erfasst, 
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   Wenn drei nebeneinander liegende Greifer am Ende eines   Stofftragarmes verwendet werden. ist   der äusserste Greifer weiter von der Fadenführung 43 in dem Arm und der Kante am Ende dieser   Führung   entfernt, gegen die die Fäden angedrückt werden, sobald die Greifer sich vorwärts oder rückwärts bewegen. 



  Die für die Rückwärtsbewegung der Greifer bis zum Hubende nötige freie Fadenlänge ist bei drei Greiferfäden infolge des verschiedenen Abstandes der Greifer von den Führungskanten der Fadenführung ver- 
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 die Greiferfäden aufgenommen werden, für die verschiedenen Greifer verschieden   ausfällt.   



   Die Art der Regelung des Greiferfadens für jeden Greifer kann wohl als gleichartig betrachtet werden, aber das Ausmass der Fadenaufnahme muss ein wenig verschieden ausfallen, wenn man bei der Bildung von verketteten Fadenschleifen und Stichen eine gleichmässige Regelung der Fadenlänge wünscht. 



  Dies ist der Grund, warum die Flächen 18, 181 und 182 verschiedenen radialen Abstand von der Drehachse des Fadengebers aufweisen. Es sind noch andere Vorbedingungen, unter denen die   Greiferfäden   für eine Mehrzahl von Greifern um einen verschiedenen Betrag angezogen werden müssen, und unter gewissen 
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Beim gezeigten   Ausführungsbeispiel   wird der Fadengeber auf Greiferfäden angewendet, aber er ist auch in Verbindung mit ändern   stichbildenden Werkzeugen anwendbar.   Es ist bemerkenswert. dass 
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 werden können. Dieser umlaufende Fadengeber nimmt den Faden auf und gibt ihn ohne einen Übermässigen Zug oder schlagartige Beanspruchungen auf den Faden auszuüben ab. Fernerhin erfolgt dieses Anziehen und Nachlassen des Fadens zweimal während eines jeden vollen Umlaufes.

   Dieses Merkmal zusammen mit der unabhängigen Regelung der Fäden ermöglicht Änderungen in dem Aufbau und der Formgebung der Getriebeteile vorzunehmen, so dass sehr   verschiedenartige Fadenregelungen ermöglicht   werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Fadengebevorrichtung   für   Nähmaschinen,   bei dem der Faden über den Fadengeber quer zu dessen Drehachse geleitet wird. dadurch gekennzeichnet, dass der   Fadenabzugsnocken   (12) den Faden beim Umlauf einem Abwerfer (24)   zuführt,   der ihn seitlich von dem Nocken abhebt, und in einen neben dem Nocken liegenden Spalt   (13) abwirft,   um ihn nachzulassen.

Claims (1)

  1. 2. Fadengebevorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Abwerfer U auf dem Nocken (12) einstellbar angeordnet ist.
    3. Fadengebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Fadengeber (9) bei Verwendung mehrerer Fäden diesen entsprechend mehrere radial vorstehende Nocken (12, 121, 122) mit je einem zugehörigen Abwurfspalt (13) und für jeden der Fäden einen besonderen Abwerfer (24, 241, 242) aufweist.
    4. Fadengebevorriehtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Abwerfer (24) eine vorstehende schräge Abstreiffäche dz aufweist. EMI4.4 wendung mehrerer Abwerfer diese an einer gemeinsamen an dem Fadengeber einstellbar befestigten Platte (21) angeordnet sind.
    6. Fadengebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehriehtung des EMI4.5 geber mit einer oder mehreren zur Führung des oder der Fäden dienenden Kerben (20) versehen ist.
    8. Fadengebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle (13) jedes Abwurfspaltes (13) als Nockenfläche ausgebildet ist, die den abgeworfenen Faden weiter steuert und während der Weiterdrehung des umlaufenden Fadengebers allmählich abgibt.
    9. Fadengebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadengeber um die Fäden in an sich bekannter Weise für jeden Umlauf zweimal anzuziehen und nachzufassen für jeden Faden zwei einander diametral gegenüberstehende Nocken (12, 17) aufweist.
AT122179D 1928-08-02 1929-06-22 Fadengebevorrichtung für Nähmaschinen. AT122179B (de)

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