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Zerstäuber für in kleinen Mengen zum Austritt zu bringende Flüssigkeiten, insbesondere für flüssige Riechstone.
Die bekannten Behälter für Flüssigkeiten, insbesondere für flüssige Riechstoffe und sonstige Kosmetika, die in kleinen Mengen entnommen werden sollen, sind in der Regel als Zerstäuber ausgebildet, aus denen die Flüssigkeit mittels eines Gummiballons in Form von Strahlen zum Austreten gebracht wird. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, diesen Behältern die Form von flachen Döschen zu geben, die in den Handtaschen der Damen leicht untergebracht werden können. Im letzteren Fall besteht der Flüssigkeitsbehälter entweder aus einer kleinen Blechbüchse mit einer elastischen Wand oder aus einem Gummisäckchen, das in einer Blechbüchse untergebracht ist und mittels eines durch einen Knopf betätigbaren starren Scheibchens zusammengedrückt werden kann.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zerstäuber der zuletzt erwähnten Art und besteht darin, dass der als flache Dose ausgebildete Zerstäuber aus zwei lösbar miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt ist, indem die eine Seitenwand samt der Ringwand aus starrem Material, z. B. Blech oder Glas, die andere Seitenwand dagegen aus einer Gummimembrane besteht, die mit dem starren Behälterteil auf geeignete Weise lösbar verbunden ist. Das Austreten der Flüssigkeit wird ebenso wie dem eingangs erwähnten Zerstäuber mittels eines auf die Gummimembrane einwirkenden starren Scheibchens herbeigeführt.
Die Fig. 1 der ein Anführungsbeispiel der Erfindung veranschaulichenden Zeichnung zeigt den neuen Zerstäuber für flüssigen Riechstoff im Schnitt ; die Fig. 2 und 3 stellen den Zerstäuber in annähernder Naturgrösse in Seitenansicht und in Draufsicht dar ; die Fig. 4 zeigt in grösserem Massstabe den Verschluss des Zerstäubers.
Der Behälter a für den flüssigen Riechstoff hat die Form einer kleinen flachen Dose, deren eine Seitenwand b und Ringwand c aus starrem Material, z. B. aus vergoldetem oder versilberten Blech hergestellt sind. Die andere Seitenwand besteht aus einer Gummimembrane d (Fig. 1), die auf irgendeine geeignete Weise, beispielsweise mittels eines federnden Klemmringes f (Fig. 1) mit der Ringwand c verbunden ist, so dass sie leicht ausgewechselt werden kann. Über die Gummimembrane d ist ein Deckel g gelegt, der mit der Ringwand c auf irgendeine Weise dauernd oder aber lösbar, beispielsweise durch blosse Reibung oder mittels eines Scharnieres und Riegels verbunden ist.
Zwischen dem Deckel g und der Gummimembrane d ist ein Scheibchen h aus Blech od. dgl. angeordnet, auf welches durch eine in dem Deckel g vorgesehene Öffnung i hindurch mit dem Finger ein Druck ausgeübt werden kann. In die Ringwand c des Behälters ist ein Röhrchen y eingesetzt, auf dessen nach aussen ragendem Ende eine Öberwurfmutter k aufgeschraubt ist, welche eine ganz feine AustrittsdÜse'm besitzt. Diese ist mittels eines federnden Bügels verschliessbar, der um seine Befestigungszapfen o verschwenkbar und mit einem in die Düsenmündung einfallenden Buckel p versehen ist (Fig. 4).
Bei der Benutzung des Zerstäubers wird zunächst der Bügel n verschwenkt und dann durch die Öffnung i des Deckels g hindurch ein Druck auf das Seheibchen t ausgeübt. Dadurch wird die Flüssigkeit in einem kräftigen, aber sehr feinen und sieh in der Luft verteilenden Strahl zum Austreten gebracht.
Das Scheibchen h kann soweit einwärts gedrückt werden, dass die Gummimembrane d zum Anliegen an die Wand b gelangt, so dass der gesamte Inhalt des Behälters a verbraucht werden kann. Der Behälter wird auf die Weise wiedergefüllt, dass die Überwurfmutter k abgenommen, das Scheibchen h soweit als möglich einwärts gedrückt und das Ende des Röhrchens j in die einzufüllende Flüssigkeit getaucht wird, worauf das Scheibchen h wieder freigegeben wird ; durch die Elastizität der in ihre
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beispielsweise in diese eingebettet sein.
Der beschriebene Behälter kann auch für andere Flüssigkeiten, z. B. für Mundwasser u. dgl. dienen und aus Glas oder einem sonstigen Material hergestellt werden. Er kann auch auf sehr einfache Weise mit einem Behälter für Puder od. dgl. vereinigt werden, indem eine Büchse durch eine waagrechte Zwischenwand in zwei Räume unterteilt wird, von denen der eine gemäss der vorliegenden Erfindung ab Gehälter für den Riechstoff, der andere als Behälter für das zweite Kosmetikum dient. In der Fig. 2 sind mit strichlierten Linien q und'1 der Puderbehälter und dessen Deckel angedeutet.
Gegenüber den eingangs erwähnten bekannten Zerstäubern gewährt die Erfindung den Vorteil. dass der Behälter a durch Abnehmen der Membrane leicht gereinigt werden kann. Ferner ermöglicht die in einer gewissen Spannung befindliche Membrane cl ein leichtes Füllen des Behälters durch Ansaugen
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Zerstäuber.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zerstäuber für in kleinen Mengen zum Austreten zu bringende Flüssigkeiten, insbesondere für flüssige Riechstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass der als Dose (a) ausgebildete Zerstäuber aus zwei lösbar miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt ist, indem die eine Seitenwand (b) samt der
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besteht, die in bekannter Weise mittels eines auf ihr liegenden starren Scheibchens der anderen Seitenwand (b) genähert werden kann, um die Flüssigkeit zum Austreten zu bringen.