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Die Erfindung betrifft eine Signalvorrichtung, insbesondere für Fahrzeuge, und bezweckt vor allem eine Vereinfachung und Verbesserung der bisher üblichen Haltsignale und Fahrtrichtungsanzeiger.
Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass die Signalvorrichtung aus einem durchsichtigen Körper besteht, der dem oder den Signalen entsprechende Hohlräume besitzt, welche mit einem gefärbten flüssigen oder gasförmigen Medium gefüllt sind oder aus einem mit den Hohlräumen in Verbindung stehenden Behälter fallweise gefüllt werden können. Da die Signalvorrichtung unter Umständen lediglich aus einem einzigen solchen durchsichtigen Körper. z. B.
Glas. bestehen kann. ist die Bauart ausserordeni. Hch einfach. Hiezu kommt, dass das Signal sowohl bei Tageslicht als auch bei Verwendung einer künstlichen Lichtquelle in der Nacht sehr deutlich wahrnehmbar ist.
Um das Signal fallweise wirksam zu machen, können verschiedene Mittel angewendet werden. Der durchsichtige Körper kann samt einem Flüssigkeitsbehälter drehbar gelagert sein. so dass die fallweise Füllung der Hohlräume bei oben befindlichem Behälter durch Ausfliessen
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mit Flüssigkeit aus einem tiefer gelegenen Behälter durch Druckwirkung vor sich gehen. während die Entleerung durch Saugwirkung oder die Schwerkraft der Flüssigkeit erfolgt. Ferner kann die fallweise Füllung der Hohlräume durch Ausdehnung des in einem Behälter befind- lichen Mediums bei vorübergehender Erwärmung desselben bewirkt werden. Für diesen Fall kommen als Medium Flüssigkeiten mit grossem Ausdehnungskoeffizienten, wie z. B.
Alkohol und Gase in Betracht.
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bar zu machen. indem die Füllungen der Höhlräume des durchsichtigen Körpers von einer Lichtquelle durchleuchtet werden. Die Einrichtung kann so getroffen werden, dass der durchsichtige Körper selbst ganz oder nahezu ganz unsichtbar bleibt und nur das Signal leuchtend hervortritt. Im Falle Füllung der Hohlräume durch Erwärmung des Mediums kann die Licht-
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In der Zeichnung sind als beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes drei verschiedene Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge dargestellt.
Bei der ersten Ausführungsform (Fig. 1 und 2) erfolgt die fallweise Füllung der Hohlräume des durchsichtigen Körpers durch ein Druckmittel. bei der zweiten (Fig. 3) durch Fallwirkung und bei der dritten (Fig. 4) durch Wärme.
Ein prismatischer flacher Glaskörper 1 ist an seinen Schmalseiten von den Teilen 2, 2'
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enthält an einem Ende des Glaskörpers ein kleines Fach zur Unterbringung einer Glühlampe 4. Der Glaskörper 1 besitzt einen symmetrisch zu seiner Mittelebene gelegenen schmalen Hohlraum 5 in der Form eines Richtungspfeiles, der mit einem Behälter 6 in Verbindung steht.
Dieser wird von einem stutzenähnlichen Ansatz 7 des (laskörpers gebildet, der durch eine Membrane 8 abgeschlossen ist. Die Membrane wird an die Ränder des Stutzens durch einen Deckel 9 und dieser durch eine Pltte 10 augepresst. wozu Klemmschrauben 11 vorgesehen sind. Der Deckel 9 ragt mit einem Hals 12 durch eine Öffnung der Platte, su dass dortscihst
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Der Behälter 6 ist bei schlaffer Membrane (Fig. 1) stets mit einer z.
B. rot gefärbten Flüssigkeit gefüllt, die gerade bis zur Pfeilform heranreicht. Um während der Fahrt ein Hochspritzen der Flüssigkeit in den pfeilförmigen Hohlraum zu vermeiden. können an der Eintrittsstelle Ablenkflächen vorgesehen sein.
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Druckstoss in der Leitung, wodurch die Membrane nach oben gewölbt wird und bei der Wahl entsprechender Abmessungen gerade so viel Flüssigkeit in den Hohlraum 5 drückt, dass dieser vollständig gefüllt wird. Die hiebei verdrängte Luft kann durch eine kleine Öffnung 13 entweichen. Beim Aufhören des Druckes in der Leitung fliesst die Flüssigkeit unter dem Eigengewicht wieder in den Behälter 6 zurück.
Gegebenenfalls kann eine zweite Verbindung zwischen dem Hohlraum und dem Behälter 6 durch einen vom Ende des Pfeilschaftes ausgehenden Kanal 14 vorgesehen sein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Behälter 6 in einen seitlichen Stutzen','
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Achse 15 am Wagen schwenkbar ist. Die Glühlampe ist gegenüber der Pfeilspitze angeordnet.
Der pfeilförmige Hohlraum steht mit dem Behälter 6 durch einen am Pfeilschaft ansetzenden Kanal 16 in Verbindung. 13'ist die Entlüftungsöffnung.
In der vollgezeichneten Stellung des Signals ist der pfeilförmige Hohlraum mit der Flüssigkeit gefüllt. Ausser Gebrauch (strichpunktiert gezeichnete Stellung) fliesst die Flüssigkeit in den von aussen unsichtbaren Behälter 6 zurück, so dass kein Signal zu sehen ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Glaskörper ganz ähnlieh ausgebildet, wie bei der ersten Ausführungsform, nur ist der Behälter ss anstatt durch eine Membrane mittels eines festen Bodens abgeschlossen. Signal und Behälter bilden einen einheitlich evakuierbaren Hohlraum, dessen unterer Teil 6 mit der Flüssigkeit gefüllt ist. Durch den Behälter 6 ragt ein innerhalb eines Rohres 7 angeordneter Heizwiderstand 18. Durch Einschalten eines Stromes wird die Flüssigkeit, z. B. Alkohol, rasch erwärmt. so dass sie infolge ihrer Ausdehnung auch den pfeilförmigen Hohlraum füllt. Die Wärme zur Ausdehnung der Flüssigkeit kann auch der Lichtquelle entnommen werden.
Im Rahmen der Erfindung können naturgemäss zahlreiche Abänderungen der Bauart erfolgen. Die Signalvorrichtung kann für die verschiedensten Zwecke sinngemässe Anwendung finden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Signalvorrichtung, insbesondere Fahrtrichtungs- und Haltanzeiger für Fahrzeuge. dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem durchsichtigen Körper bestellt, der dem oder den Signalen entsprechende Hohlräume besitzt. welche mit einem gefärbten flüssigen oder gasförmigen Medium gefüllt sind oder aus einem mit den Hohlräumen in Verbindung stehenden Behälter fallweise gefüllt werden können.
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