AT122392B - Verfahren zum Speisen von Mehrphasengleichrichtern über Transformatoren mit Saugdrossel. - Google Patents

Verfahren zum Speisen von Mehrphasengleichrichtern über Transformatoren mit Saugdrossel.

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AT122392B
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Bbc Brown Boveri & Cie
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei der Speisung von Gleichrichtern über Transformatoren in   Sternschaltung mit Saugdrossel   zeigt sich am Anfang der   Spannungsknrve   ein steiler Spannungsabfall, der durch die Saugdrossel allmählich in einen solchen geringer Neigung übergeleitet wird. Der Gleichrichter arbeitet bei geringer Belastung mit einer abnormal hohen und unter Umständen schädlichen Spannung. Ausserdem kann der pI   @tzliche Spannungsanstieg bei Entlastung des Gleichrichters für die ausser dem Gleichrichter angeschlossenen     Verbrauehsapparate   sehr nachteilige Folgen haben.

   Es ist bekannt, dass Transformatoren mit Gabelsehaltung diesen Spannungsanstieg bei Entlastung des Gleichrichters nicht besitzen, dass aber diese Schaltung insbesondere für grosse Ströme weniger günstig ist als die Sternschaltung mit Saugdrossel. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zum Speisen von   Mehrphasengleiehrichtern   über Transformatoren mit Saugdrossel, das darin besteht, dass bei grosser Belastung die Anoden von einer in Stern geschalteten Transformatorwicklung, bei kleiner Belastung von einer in Gabelform geschalteten Wicklung gespeist werden. 



   Diese Umschaltung hat den Vorteil, dass zur Vermeidung des   Kniekes   in der   Spannungskurve   und damit des plötzlichen Spannungsanstieges bei Entlastung des Transformators die Spannungskurve so abgeflacht wird, dass sie sich einer Geraden nähert. Diese Abflachung ist nur möglich durch die Umschal- tung auf die Gabelschaltung gemäss der Erfindung. Die Verwendung einer beliebigen Sechsphasenschaltung würde diese Abflachung der Spannungskurve nicht ergeben. 
 EMI1.2 
 wird. Da die beiden Schaltungen ungleiche Leerlaufsspannungen beistzen, wird   das Umsehalten zweek-   mässig unter Zwischenschaltung von   Widerstand l'oder   einer Drossel g als Spannungsteile durchgeführt, wie in Fig. 3 dargestellt.

   In dieser bedeutet   t   die zu den Anoden führende Leitung, bei y ist der Speisetransformator mit Sternschaltung und bei z der Hilfstransformator mit Gabelschaltung angeschlossen. 



  Bei hoher Belastung des Gleichrichters ist der Schalter A geschlossen, und die Anoden werden aus dem Speisetransformator mit Sternschaltung und Saugdrossel gespeist. Für die   Umschaltung   bei geringer Belastung wird zunächst der Schalter geschlossen und   der Schalter/ ; geöffnet,   darauf wird k geschlossen 
 EMI1.3 
 transformator mit Gabelsehaltung gespeist werden. Die   Umschaltung kann   sowohl von Hand   als auch   automatisch in Abhängigkeit von der Belastung erfolgen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei der Schaltung des   Hilfstransformators   gemäss Fig. 1 ist infolge der Vektorlage die durch den Widerstand oder die Drossel   beim Umsehalten zu überbrückende   Spannung   sehr gross. --Durch   die in Fig. 2 dargestellte Gabelsehaltung als   Ziekzackschaltung   wird dieser Nachteil wesentlich verbessert. 
 EMI2.1 
 falls zwei getrennte Transformatoren mit   Ober-und Unterspannungswieklungen   zur Verwendung gelangen.
Werden mehrere seehsphasige Anodengruppen durch den Haupttransformator gespeist, so können einzelne
Anodengruppen ganz abgeschaltet und nur eine oder mehrere Gruppen auf den Gabeltransformator umgeschaltet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Speisen sechs-oder mehrphasiger Metalldampfgleichriehter über einen Trans- formator mit in Stern geschalteter   Sekundärwicklung   und Saugdrossel, dadurch gekennzeichnet, dass die Anoden bei kleiner Belastung von der Stemwicklung abgetrennt und auf eine   Hilfswicklung   in Gabel- form umgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass bei kleiner Belastung die Anoden des Gleichrichters auf einen Hilfstransformator mit Gabelschaltung umgeschaltet werden. EMI2.2 dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Anodengruppen auf den Haupt-oder Hilfstransformator mit Gabelsehaltung umgeschaltet wird, während der Rest abgeschaltet wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung selbsttätig in Abhän- gigkeit von der Belastung erfolgt.
    5. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwischen je zwei Klemmen der beiden Transformatorenwieklungen geschaltete, mit einer mittleren Abzweigung für den Gleichrichter versehene Drossel, über die umgeschaltet wird.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfstransforniatorwicklung den Sekundärteil eines Spartransformators bildet.
    7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfstransformator auf der Primärseite Zickzaekschaltung besitzt.
    8. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Spartransformator an die Sekundärseite des Haupttransformators angeschlossen ist. EMI2.3
AT122392D 1928-09-03 1929-08-29 Verfahren zum Speisen von Mehrphasengleichrichtern über Transformatoren mit Saugdrossel. AT122392B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751153C (de) * 1940-10-29 1952-09-22 Siemens Schuckertwerke A G Gleichrichteranordnung, insbesondere fuer Hochspannung, mit Saugdrossel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE751153C (de) * 1940-10-29 1952-09-22 Siemens Schuckertwerke A G Gleichrichteranordnung, insbesondere fuer Hochspannung, mit Saugdrossel

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