AT122464B - Doppelmetall und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Doppelmetall und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Doppelmetall und Verfahren zu seiner Herstellung. Die Erfindung bezieht sieh auf Doppelmetalle, die durch Aufschweissen von Überzugsmetallell auf Eisenkerne, zweckmässig nach dem Umgiessverfahren. hergestellt werden. Für Doppelmetalle sind schon die verschiedensten Überzugsmetalle gewählt worden. Sollten indessen die Doppelmetalle einer Verformungsarbeit in der Wärme, z. B. einem Warmwalzprozess, unterworfen werden, so konnten hiefür bisher im wesentlichen nur solche doppelmetalle verwendet werden, bei denen Kupfer das Überzugsmetall bildete. Überzugsmetalle aus Kupferlegierungen, z. B. Messing, waren nicht geeignet, da in diesem Falle durch die Verformungsarbeit in der Wärme der Werkstoff unbrauchbar wurde. Messinglegierungen für sich genommen lassen sich zwar durch Warmwalzen verarbeiten, insbesondere kommen für diesen Zweck Messinglegierungen mit einem Kupfergehalt zwischen 55 und 60% in Frage. Unter Einhaltung besonderer Bedingungen lassen sich auch kupferreichere Messingsorten in der Hitze schmieden und walzen. Ein geringer Zusatz von Eisen oder Mangan erhöht die Bearbeitungsfähigkeit bei Rotglut. während bereits 0#5% Blei die Walzbarkeit verschlechtern. Beim Warmwalzen von Doppelmetallen indessen werden an das Uberzugsmetall ganz andere Anforderungen gestellt als in den Fällen, wo dieses für sich allein verarbeitet werden soll. Es muss nämlich im ersten Fall die Legierung nicht nur die Verformungsarbeit anstandslos aushalten, sondern es darf auch keine Lösung der Schweissverbindung eintreten. Da ausserdem der Eisenkern in der Regel wesentlich härter ist als die Messinglegierung, so würde das Messing, insbesondere an den Schweissflächen, beim Walzen eine ungleich stärkere Beanspruchung erleiden. als wenn es allein für sich verarbeitet wurde. Ob eine Messinglegierung, die sich gut durch Warmwalzen verarbeiten lässt, auch als Überzugsmetall für warmwalzbares Doppelmetall verwendbar sein würde. konnte daher nicht ohne weiteres vorhergesehen werden. Tatsächlich hat sich auch gezeigt, dass Messinglegierungen mit Kupfergehalt unter 660". due sich bekanntlich durch Warmwalzen am besten verarbeiten lassen, nicht verwendbar sind. Gemäss der Erfindung gelingt es indessen, ein warmwalzbares Doppelmetall dadurch herzustellen. EMI1.1 für das Messing nicht die bisher verwendeten handelsüblichen Marken, sondern praktisch bleifreies Zink. d. h. Zink mit unter 0'01% Blei verwendet wird. Ausserdem kann diesem Messing 0'05-1% Mangan zugesetzt werden. Derartige Blöcke lassen sich ohne Schwierigkeiten nach den üblichen Verfahren zu Draht verwalzen. Eine weitere Verbesserung der Walzfähigkeit lässt sich dadurch erreichen, dass dem EMI1.2 in dem Umgussmetall löst und die gerade für eine gute Versehweissung ausreicht. Das Auflösen von Eisen im Umgussmetall soll vielmehr so weit gehen, dass dadurch auch eine Einwirkung auf das Gefüge des Umgussmetalls erreicht wird. Das geschieht vorteilhaft dadurch, dass beim Schweissprozess oder Umgiessen des Eisenkerns eine gewisse Zeitlang eine Temperatur gehalten wird, die für die Lösung des Eisens im Umgussmeta. 11 günstig ist, wobei Zeit und Temperatur durch die in das Lmgussmetall zu überführende Menge des Kernmetalls bestimmt ist. Selbstverständlich kann man das Eisen auch auf andere Weise einführen. Doch hat die angegebene Ausführungsform den besonderen Vorzug, dass der Eisengehalt im Messingüberzug innerhalb gewisser Grenzen mit abnehmender Entfernung von dem Eisenkern zunimmt. Dadurch erzielt man dort die grösste Kornverfeinerung und beste Walzfähigkeit. wo die schärfste Beanspruchung beim Warmwalzen stattfindet, während die Anssenschichten mit geringster Eisenaufnahme die ursprünglichen Eigenschaften des Messings, wie Farbe, Ziehfähigkeit U5W., beibelmlten. Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung werden völlig fehlerfreie Erzeugnisse ähnlich wie bei der Eisen- und Kupferdrahtfabrikation erhalten. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Doppelmetall, das durch Aufschweissen von Überzügen aus Kupfer-Zink-Legierungen auf Eisen- kernen nach dem Umgiessverfahren hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupfer-Zink-Legierung etwa 70% Kupfer enthält und praktisch bleifrei ist, ausserdem noch 0'05-1% Mangan und gegebenenfalls geringe Mengen Eisen zulegiert enthalten kann. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung des Doppelmetalls nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des Umgiessens bzw. Aufsehweissens des Mantelmetalls eine gewisse Zeitlang eine für die Lösung des Eisenkerns im Lmgussmetall günstige Temperatur aufrechterhalten wird, wobei Zeit und Temperatur durch die in das Umgussmetall zu überführende Menge des Eisens aus dem Kern bestimmt sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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