AT122514B - Verfahren zum Tränken oder Überziehen von Steinen oder Gesteinsmassen, Zement oder Beton, Ziegeln oder Straßenoberflächen od. dgl. mit Teer, Bitumen od. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Tränken oder Überziehen von Steinen oder Gesteinsmassen, Zement oder Beton, Ziegeln oder Straßenoberflächen od. dgl. mit Teer, Bitumen od. dgl.

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AT122514B
AT122514B AT122514DA AT122514B AT 122514 B AT122514 B AT 122514B AT 122514D A AT122514D A AT 122514DA AT 122514 B AT122514 B AT 122514B
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tar
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Charles George Fox
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Charles George Fox
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    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B20/00Use of materials as fillers for mortars, concrete or artificial stone according to more than one of groups C04B14/00 - C04B18/00 and characterised by shape or grain distribution; Treatment of materials according to more than one of the groups C04B14/00 - C04B18/00 specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone; Expanding or defibrillating materials
    • C04B20/10Coating or impregnating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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  • Materials Applied To Surfaces To Minimize Adherence Of Mist Or Water (AREA)

Description


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  Verfahren zum Tränken oder Überziehen von Steinen oder Gesteinsmassen, Zement oder Beton, Ziegeln   oder Strassenoberflächen   od. dgl. mit Teer, Bitumen od. dgl. 
 EMI1.1 
 bereits mit einer anderen Schicht   überdeckt   ist, in welchem Falle dann   deren Adsorptionskräfte über-   wunden werden müssen. Es müssen daher bei diesen Arbeiten Kräfte aufgewandt werden, die   stärker   sind als diese Adsorptionskräfte zwischen   Atmosphäre   und Gegenstand bzw. Stoffe verwendet werden, deren Adsorptionskräfte denen überlegen sind, die auf dem Gegenstand lasten. Daraus erklärt sich die mangelnde Benetzbarkeit der meisten Stoffe gegenüber anderen.

   Daher erklärt sieh auch das Suchen 
 EMI1.2 
 barkeit von Gesteinsmassen,   Strassenoberflächen   od. dgl. bedeutend erhöhen kann, wenn man die zu überziehenden Massen, bevor man sie mit den Bitumen-oder Teeremulsionen selbst behandelt, mit Lösungen oder Emulsionen desjenigen oder derjenigen oder eines derjenigen Stoffe oder ähnlicher derselben chemischen Gruppe   angehörige   Stoffe vorbehandelt, die bei der Herstellung der Bitumen-oder Teeremulsionen als Emulgatoren, Stabilisatoren oder Schutzkolloide gedient haben. Es können zur Vorbehandlung ferner auch Bestandteile dieser Stoffe benutzt werden. Besteht beispielsweise der Emulgator einer Bitumenemulsion aus einer Seife, so können auch die Komponenten der Seife in entsprechender Verdünnung zur Vorbehandlung verwendet werden. 



   Gemäss der Erfindung werden also die Gesteine od. dgl. mit Lösungen oder Emulsionen von Stoffen vorbehandelt, die bei der Herstellung der später zu verwendenden Bitumen-oder Teeremulsionen bereits die Rolle eines Emulsionsvermittlers gespielt haben, indem sie dabei die   Oberflächenspannung   zwischen den Bestandteilen der Emulsionen günstig beeinflussen. Sie eignen sich eben daher auch zur   Vortränkung   der genannten Massen, indem sie die Adsorptionskräfte der Atomsphäre bereits dann überwunden haben. wenn später die   Bitumen-oder Teeremulsion aufgebracht   wird, da in dieser die gleichen oder   verwandten   Kräfte zur Verminderung der der   Benetzung entgegenstehenden Spannungen   wirksam sind.

   Die Bitumenund Teeremulsionen vermögen daher nun leichter in innige Berührung mit diesen Massen zu gelangen und in die kleinsten Fugen und Ritzen einzudringen. 
 EMI1.3 
 zwecke auf. Dadurch dass die   Bitumen- oder Teeremulsionen beim. \uftreffen   auf die Oberfläche der Massen dort bereits eine, wenn auch geringe Menge eines Emulgators vorfinden, mit dessen Hilfe sie selbst hergestellt wurden, wird ein gewisser konservierender Einfluss auf die Erhaltung des Emulsionszustandes des Emulsion insofern   ausgeübt,   als der   Breehungsprozess   der   Bitumen-oder Teeremulsion   in durchaus erwünschter Weise um eine, wenn auch geringe Zeit hinausgeschoben wird. Dies ist z. B. bei der Herstellung von Beton oder   Teermakadanimischungen   von besonderem Vorteil. 



   Die Konzentration der zur   Vorbehandlung angewendeten Lösungen   oder Emulsionen des Emul- 
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 EMI2.1 
 mässig im Sommer bei heisseren Temperaturen etwas mehr angewendet werden. Auf jeden Fall soll die Vorbehandlung der nachfolgenden Auftragung oder Tränkung od. dgl. unmittelbar vorausgehen.

   Es ist wesentlich, dass die Vorbehandlung mit einem Stoffe geschieht, der auf Grund seiner chemischen Natur keine   emulsionsschädliche   Reaktionen mit der später zur Verwendung kommenden Emulsion eingeht, 
 EMI2.2 
 Emulsion getränkt werden, die mit   einer fertigen Alkali-oder Ammoniakseife   oder   seifenbildenden   Substanzen, deren eine Komponente ein Alkali oder Ammoniak ist, als Emulgatoren hergestellt wurde. 
 EMI2.3 
 trommel vermischt, bis die Oberfläche mit einem leichten Feuehtigkeitsüberzuge bedeckt ist, was man daran erkennt, dass sie dunkler wird. Darauf erfolgt die Tränkung mit der eigentlichen Bitunenemulsion in bekannter Weise. 



   Beispiel 2: 100 kg Splitt, wie bei Beispiel 1, sollen mit einer   bituminösen Emulsion getränkt   werden, bei deren Herstellung Alkaliborat, welches bekanntlich ein sehr schwacher Elektrolyt ist, als 
 EMI2.4 
 von Boraten oder Perboraten der Alkalimetalle. 



   Beispiel 3 : 100   A   Splitt, wie bei Beispiel 1 und 2, sollen mit einer bituminösen Enmlsion überzogen werden, die mit kondensierten und alkalisierten einwertigen aliphatischen Fettalkoholen als Emulgator hergestellt wurde. Die Vorbehandlung   erfolgt mit 0#75 kg einer 1%igen Aufquellung eines   
 EMI2.5 
 säure oder Phosphorsäure-Anhydrid, behandelt, das Reaktionsprodukt answäscht, dann aussalzt und   wieder auswäscht.   In der Technik verwendet man dazu hauptsächlich den aus dem   Wakatöl   (Spermöl nach der Verseifung des Fettsäureteils desselben abdestillierten,   hauptsächlich   aus einem   Gemisch von   Cetyl-und Cerylalkohol bestehenden Bestandteil,

   der nach der Kondensation mit konzentrierter   Schwefel-   säure einen ausgezeichneten Emulgator darstellt, besonders wenn er in   alkalisieiter Form verwendet wird.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Tränken oder Überziehen von Steinen oder Gesteinsmassen, Zement oder Beton.
    Ziegeln oder Strassenoberflächen od. dgl. mit Teer, Bitumen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass diese EMI2.6 mit stark verdünnten Lösungen oder Emulsionen von einem oder mehreren solcher Stoffe vorbehandelt werden, die bei der Herstellung der danach zu verwendenden Teer- oder Bitumenemulsion od. dgl. nis Emulgator, Stabilisator oder Schutzkolloid benutzt worden sind.
AT122514D 1929-02-07 1929-03-21 Verfahren zum Tränken oder Überziehen von Steinen oder Gesteinsmassen, Zement oder Beton, Ziegeln oder Straßenoberflächen od. dgl. mit Teer, Bitumen od. dgl. AT122514B (de)

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