AT122523B - Verfahren zur Spaltung und Hydrierung von Fettsäureglyzeriden in einer Operation. - Google Patents

Verfahren zur Spaltung und Hydrierung von Fettsäureglyzeriden in einer Operation.

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AT122523B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Spaltung und Hydrierung von Fettsäureglyzeriden in einer Operation. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Reaktioss1lgnt noch   heiss durch geeignete Filter schickt, absetzen lässt und die erstarrenden Fettsäuren in üblicher Weise abtrennt und weiterverarbeitet. Werden zur Spaltung alkalische Stoffe verwandt, so bilden sich die Seifen (bzw. Gemische der Seifen) der durch Spaltung und Härtung entstehenden Fettsäuren. 



   Beispiele :
1. 10 Teile Ölsäuremethylester und 5 Teile Wasser versetzt man in einem Rührautoklaven mit 
 EMI2.1 
 die Luft aus der Apparatur durch Wasserstoff. Unter kräftigem Rühren erwärmt man nun auf   zirka 200    und ersetzt von Zeit zu Zeit den verbrauchten Wasserstoff. Säuert man herausgenommene Proben an und äthert sie aus, so lässt sich schon nach kurzer Zeit in dem Reaktionsprodukt Stearinsäure nachweisen, deren Menge mit längerer Versuchsdauer ständig anwächst. Das gleiche Ergebnis wird erzielt, wenn man einen Paladiumehlorür enthaltenden Katalysator anwendet. 



   2.100 Teile Cottonöl, in üblicher Weise vorgereinigt, und 100 Teile Wasser werden mit 2 Teilen Zinkoxyd und 10 Teilen eines   Niekelkohlekatalysators   (Ni-Gehalt 20%) zusammengebracht. Darauf setzt man die Apparatur unter Wasserstoff bei 10 Atm. Druck und erhitzt auf zirka   200 .   Schon nach wenigen Stunden erreicht die Spaltung einen Prozentgehalt von rund 90% freier Säuren, deren Jodzahl halb so gross ist wie die des ursprünglichen Öles. 
 EMI2.2 
   sators (Ni-Gehalt 20%)   und erwärmt unter gutem Durchmischen in Wasserstoffatmosphäre auf 180 bis   2000. Nach   drei Stunden resultiert ein Produkt, das 75% freie Säuren enthält und einen Schmelzpunkt von   500 besitzt.   



   4.100 Teile Leinöl der Jodzahl 178 und 50 Teile Wasser erhitzt man unter Zusatz von 10 Teilen eines Nickelkieselgurkatalysators (Ni-Gehalt 20%) im Wasserstoffstrom auf etwas 2000 :   Nach fünf Stunden   sind 90 % freie Säuren mit einer Jodzahl von 64 entstanden. 



   5. 100 Teile Maisöl   (Jodzahl 113),   100 Teile Wasser und   10% eines Nickelkieselgurkatalysators   (10% Ni) werden in Wasserstoffatmosphäre zwei Stunden auf   2000 erwärmt.   Das Reaktionsprodukt hat die Säurezahl 168, entsprechend 87% freier Säure und die Jodzahl 17. 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Zeit <SEP> freie <SEP> Säuren <SEP> Jodzahl <SEP> Schmelzpunkt
<tb> - <SEP> 1-5 <SEP> 110-7 <SEP> flussig
<tb> 30 <SEP> Enuten <SEP> 2-5 <SEP> 107-5
<tb> 1 <SEP> Stunde <SEP> 20#4 <SEP> 105#9 <SEP> getrübt
<tb> 1% <SEP> 36-2 <SEP> 98-5 <SEP> halbflüssis
<tb> 2% <SEP> ,, <SEP> 73#5 <SEP> 83#8 <SEP> schmalzig
<tb> 31/2 <SEP> ,, <SEP> 89#6 <SEP> 77#2 <SEP> 35-37 
<tb> 41/4 <SEP> ,, <SEP> 95#6 <SEP> 72#0 <SEP> 38-40 
<tb> 5* <SEP> " <SEP> 98'2 <SEP> 68'3 <SEP> 42-430.
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Spaltung und Hydrierung von Fettsäureglyzeriden in einer Operation, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrolytische Spaltung mit der katalytischen Hydrierung vereinigt wird.
AT122523D 1928-12-27 1929-12-09 Verfahren zur Spaltung und Hydrierung von Fettsäureglyzeriden in einer Operation. AT122523B (de)

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