AT122611B - Vorrichtung zur Veränderung der Feuergeschwindigkeit von selbsttätigen Feuerwaffen mit Kniegelenkverschluß. - Google Patents

Vorrichtung zur Veränderung der Feuergeschwindigkeit von selbsttätigen Feuerwaffen mit Kniegelenkverschluß.

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AT122611B
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Rheinische Metallw & Maschf
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  Vorrichtung zur Veränderung der Feuergesehwindigkeit von selbsttätigen Feuerwaffen mit   Kniegelenkverschluss.   



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Veränderung der Feuergeschwindigkeit an   selbsttätigen   Feuerwaffen mit Kniegelenkverschluss, bei denen die Schliessfeder in bekannter Weise vermittels eines Druckschiebers auf einen   Schliesshebel   des Kniegelenks einwirkt. Nach der Erfindung ist dieser Druckschieber keilförmig ausgebildet und in seinem Führungslager in verschiedenen Drehlagen einsetzbar. Er wirkt mit einer zu seiner Versehiebungsriehtung schrägen   Stützfläche   auf den   Schliesshebel   unter einem Hebelarm, der bei einer Umsetzung, d. h. Drehung des Druckstücks um seine Verschiebungsachse um beispielsweise   1800,   der Grösse nach geändert wird.

   Damit ändert sich auch das Moment der auf Strecken des Kniegelenks wirkenden   Schliessfederkraft,   so dass je nach dem Einsetzen des   Druckstüeks   sowohl der geöffnete Verschluss durch die Schliessfeder langsamer oder schneller geschlossen wird als auch der geschlossene Verschluss einen grösseren oder kleineren   Öffnungswiderstand   vorfindet und damit eine unterschiedliche   Feuergeschwindigkeit   erreicht ist. 
 EMI1.1 
 spannung bewirkt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem   Kniegelenkverschluss   dar- 
 EMI1.2 
 Einzelfeuer sowie für langsames Dauerfeuer ; ausserdem ist in strichpunktierten Linien das ausgeknickte Kniegelenk bei geöffnetem Verschluss dargestellt. Fig. 2 zeigt Teile des Kniegelenks in der Strecklage nach einer Umstellung des   Sehliessfederdruckstücks   für schnelles Dauerfeuer sowie in strichpunktierten Linien das ausgeknickte Kniegelenk bei geöffnetem Verschluss. 



     DieVersehlussvorriehtung besteht   in bekannterweise aus dem Verschlussstück a, den Kniehebeln b1, b2 
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 führten Druckstücks Cl gegen eine Nase b3 des um den Zapfen b4 im Gehäuse der Waffe schwenkbar gelagerten hinteren Kniehebels   b2   ab, bringt dadurch das Kniegelenk in die Strecklage und somit das Ver-   schlussstück   a in die   Schliessstellung.   Das Druckstück Cl ist beispielsweise durch in Führungsnuten   C2   des Federgehäuses gleitende Nasen   C3   gegen Verdrehen gesichert, seine Stirnfläche   C4   ist   angeschrägt.   Ist das Druekstüek Cl gemäss der in Fig.

   l gezeichneten Lage in sein Führungslager eingesetzt, so wirkt bei geöffnetem Verschluss die   Schliessfeder   mit der Komponente P ihrer   Maximalkraft unter   einem verhältnismässig kleinen   Hebelarm lu   auf Schliessen des Verschlusses, umgekehrt setzt die   Schliessfeder   einem Öffnen 
 EMI1.4 
 zusammen bewirkt langsame   Versehlussbewegungen   beim Schiessen und damit eine kleine Feuergeschwindigkeit. 



   Wird dagegen das Druckstüek durch eine Drehung um seine Verschiebungsachse um 180  umgestellt, so wird, da die   Schliesshebelnase     b3   exzentrisch zur Umsetzachse des Druckstücks an dessen nunmehr 
 EMI1.5 
 netem Verschluss die Komponente P2 der verstärkten   Schliessfedermaximalkraft   mit einem grossen Hebelarm   As, also   mit einem grossen Drehmoment, auf   Schliessen   des Verschlusses, während zum Öffnen des geschlossenen Verschlusses ein mit dem sehr   kleinen Hebelarm   wirkendes,   sehwaches   Moment zu über- 

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 EMI2.1 
 bei den Verhältnissen nach Fig. 1, und mit dem gezeiehneten Ausführungsbeispiel angestellte Versuche ergaben eine.

   Steigerung der   Feuergesehwindigkeit   von zirka   40%.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.2 
 durch dessen Umsetzung der auf den   Schliesshebel wirksame Hebelarm   der   Schliessfeder   und damit die Feuergeschwindigkeitgeändertwird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriffspunkt des Schliesshebels an der Schrägfläche des Schliessfederdruckstiicks ausserhalb der Umsetzaehse des Druckstücks liegt, so dass das Umsetzen des Druckstücks neben der Veränderung des wirksamen Hebelarmes zugleich auch eine Veränderung der Sehliessfederspannung bewirkt. EMI2.3
AT122611D 1929-07-29 1930-07-21 Vorrichtung zur Veränderung der Feuergeschwindigkeit von selbsttätigen Feuerwaffen mit Kniegelenkverschluß. AT122611B (de)

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