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Nullstelleinrichtlng für motorisch angetriebene Rechenmaschinen.
Es wurde bereits vorgeschlagen, bei nicht motorisch angetriebenen Nullstelleinrichtungen von
Rechenmaschinen eine Taste anzuordnen, die derart mit einem drehbar gelagerten Zwischenstück zu- sammenwirkt, dass ein Anschlag dieser Taste eine Bewegung des Zwischenstücks zur Folge hat, wobei durch letzteres die Nullstellwelle in Drehung versetzt wird. Dieser Mechanismus erscheint jedoch für längs- verschiebbare Zählwerke unverwendbar und in keiner verschobenen Stellung des Zählwerks betätigbar.
Die Erfindung betrifft nun eine verbesserte Nullstelleinriehtung für motorgetriebene Rechen- maschinen. Gemäss der Erfindung werden bei derartigen Maschinen drei tastengesteuerte Klinkenkupplungen vorgesehen, die sich auf einer motorisch angetriebenen Welle befinden. Die erste dieser
Kupplungen steuert das Antriebswerk der Rechenmaschine, während die beiden anderen getrennt oder gleichzeitig betätigbaren Kupplungen die Verbindung des Motors mit den Nullstellwellen des Produktund des Multiplikatorwerkes herstellen.
Für die Darstellung der Erfindung wurde zur als Beispiel dienenden Type von Rechenmaschinen die Anordnung laut österr. Patent Nr. 107672 gewählt, doch können die in der Anmeldung beschriebenen Konstruktionen auch zur Verbesserung jeder hiezu geeigneten Rechenmaschine verwendet werden.
Fig. 1 ist ein Grundriss teilweise im Schnitt des rechten Teiles der Maschine bei abgenommenem Gehäuse um das Innere des Mechanismus zu zeigen, wobei um die Darstellung zu vereinfachen, Teile der Maschine weggebrochen sind. Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt nach 2-2 der Fig. 1 und zeigt die teleskopische Antriebskupplung für die Nullstellung des Produktwerkes, das auf einem längsverschiebbaren Schlitten angeordnet ist. Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Maschine, wobei das Ende des Gehäuses im Schnitt dargestellt ist, um das Innere der Konstruktion zu zeigen. Fig. 4 ist eine Endansicht des Multiplikatorwerkes, Fig. 5 ist ein Vertikalschnitt durch das Multiplikatorwerk nach 5-5 der Fig. 1, der nach der entgegengesetzten Richtung verläuft wie der Schnitt gemäss Fig. 4.
Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch die Maschine, der die Einrichtung zeigt, welche den Umlauf des Antriebswerkes des Produktregisters und dessen Drehsinn steuert. Fig. 7 ist ein Aufriss des Wagens, Fig. 8 ein Vertikalschnitt durch den Wagen nach 8-8 der Fig. 1 in entgegengesetzter Richtung zum Aufriss gemäss Fig. 7, der das Produktwerk und dessen Nullstellungsmechanismus veranschaulieht. Fig. 9ist ein VertikaHängssehnitt durch die Maschine, der die Tasten für das Vorherbestimmen der Anzahl der Vollumdrehungen um je 360 des Antriebswerkes des Produktregisters und die Verbindungen zwischen diesen Tasten und dem, den Umlauf des Antriebswerkes steuernden Mechanismus zeigt. Fig. 10 ist ein Schnitt durch die Kupplung der Steuereinrichtung für das Antriebswerk.
Die Rechenmaschine gemäss der Erfindung umfasst eine Grundplatte 22 mit Seitenwänden 23, 24, zwischen denen die Wähl-, Zähl-und Kontrolleinriehtungen vorgesehen sind.
Zwischen der Seitenwand 23 und der Zwischenwand 26 ist das nach beiden Richtungen umlaufende Antriebwerk 27 (Fig. 6) vorgesehen, in das durch Drücken der Tasten die Werte eingeführt werden. Mit ihm in Eingriff ist das Produktwerk 28, das auf einem längsverschiebbaren Wagen 29 sitzt, der auf einer quer zur Maschine angeordneten Bahn läuft.
Die Konstruktion der Betätigungseinrichtung ist Gegenstand des U. St. Patentes Nr. 1,476. 198 und Nr. 1, 524. 924, doch können auch andere Typen von Betätigungselementen verwendet werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
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Das Produktwerk 28 umfasst eine Anzahl von Zahlenrädern 32 (Fig. 8), deren Teilung mit der
Teilung der verzahnten Einheiten des Antriebwerkes übereinstimmt. Mit jedem Zahlenrad arbeitet ein Zahnrad 33 zusammen, das mit dem Zahnrad') 4 kämmt, welches durch die Verzahnung des Antrieb- werkes angetrieben wird.
Der Wagen 29 ist von links nach rechts und auch umgekehrt verschiebbar, um verschiedene Ziffernseheiben 32 mit den verschiedenen verzahnten Elementen des Antriebwerkes in Eingriff zu bringen und die Betätigung des Zählwerkes in entsprechender Ziffernfolge zu ermöglichen.
Die Zahnräder 33 sind mit den entsprechenden Zahlenräfiern 82 verbunden und auf der Welle 35 drehbar angeordnet, wobei gegen die freie Drehung eine um die Welle 160 drehbare Ankerhemmung. 36 vor- gesehen ist, die mit dem Zahnrad 83 durch die in der Sehwingwelle 38 gelagerte Feder. 37 in Eingriff gehalten wird.
Will man die Zahlenräder 32 auf Null zurückstellen, so wird die Welle 38 von der Klinke. 16 weggeschwungen, um den Druck, welchen die Feder 37 auf die Hemmung ausübt, aufzuheben. so dass die Hemmung frei schwingen kann. Das Nullstellen der Zahlenräder wird durch Verdrehung der Welle bewirkt, die mit nachstehenden Einrichtungen versehen ist. In der Welle 35 ist eine Anzahl von federbelasteten Kugeln 39 gelagert, u. zw. je eine Kugel für jedes Zahlenrad, die etwas über die Mantelfläche der Welle vorstehen. Jedes Zahlenrad 32 ist an seine n Innenumfang mit einem Zahn (Fortsatz) 41 versehen, der bei Umlauf der Welle 35 mit der Kugel 39 in Eingriff tritt, so dass die Zahlenräder von der Welle mitgenommen werden.
Normal wird die Welle 35 durch die Hemmung 42 in der Nullstellung gehalten. die in einen Einschnitt der auf der Welle 85 fixierten Scheibe 43 eingreift. Die Hemmung 42 wird im Einschnitt durch die Feder 44 gehalten und sitzt fest auf einer Welle 38, so dass durch den Beginn der Drehung der Welle 35 die Hemmung 42 verschwenkt wird und demzufolge die Welle 38 die Federn 37 ausser Eingriff mit den Hemmungen. 36 bringen. Es können nunmehr durch die vorstehenden Kugeln 39 der Welle. 15 die Zahlenräder zum Umlauf gebracht werden.
Das Zahlenrad ist an der dem Zahnrad 3. 3 gegenÜber- liegenden Seite mit einem Fortsatz versehen, der mit dem innenliegenden Ende des für das Stillsetzen des Zahlenrades in der Nullstellung bekannten und daher nicht näher beschriebenen Ubertraguims-
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Die NuBstelleinrichtungen werden durch den Umlauf der Welle 35 betätigt, wobei durch eine Taste gesteuerte Mittel diesen Umlauf bewirken. Die Maschine ist weiter mit einem zweiten Zählwerk 51 versehen (Multiplikatorregister"), das dazu dient, die Zahl der Umlaufe der Betätigungseinrichtung zu registrieren. Dieses Zählwerk 51 ist zwischen der Seitenwand 24 und der Zwischenwand 26 gelagert und ähnlich gebaut, wie. das Produktwerk 28 und umfasst eine Mehrzahl von auf einer Welle 53 angeordneten Zahlenrädern 52, für die eine Nullstelleinriehtung vorgesehen ist. Diese umfasst eine Mehrzahl federbelasteter Kugeln 54, die in der Welle 53 angeordnet sind und etwas vorstehen, sowie einen Zahn 55 an jedem Zahlenrad.
Jedes Zahlenrad ist ferner seitlich mit einem Zahnrad. 56 versehen, das mit dem Zwisc hpn-
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Um die Hemmung ausser Eingriff mit diesem Zahnrad zu setzen und letzterem-freie Drehbarkeit zu geben. wenn es auf Null gestellt werden soll, sind folgende Mittel vorgesehen. Auf der Welle 53 ist eine Scheibe 61 mit einer Einkerbung fixiert, in welche das Ende des Hebels 62 eingreift. Der Hebel 62 ist auf dem Ende einer Welle 6. 3 befestigt, die kreisförmigen Querschnitt hat und mit einer Anzahl von Schlitzen versehen ist, in welche die rückwärtigen Enden der Hemmklinken 59 eingreifen. Normal ist die Welle in der Stellung gemäss Fig. 5. Wird die Welle 33 in Drehung versetzt, so schwingt die Welle 63 aus und verschwenkt die Klinken 59 um ihre Drehachsen, so dass sie ausser Eingriff mit den Zahnrädern 56 treten.
Wenn die
Welle 53 ihre Nullstellung einnimmt, so fällt der Hebel 62 wieder in die Ausnehmung der Scheibe 61 zurÜck und die Welle 63 nimmt wieder die in die Fig. 5 gezeichnete Stellung ein. Diese Nullstelleinriehtung und das mit ihr verbundene Zählwerk werden durch den Umlauf der Welle 53 betätigt und es sind Mittel vorgesehen, die durch Tasten betätigt, den Umlauf dieser Welle in der entsprechenden Richtung steuern. um die Zahlenräder auf Null zu stellen.
Das Betätigungselement 27 wird normal in einer nach einem vollen Umlauf erreichten. d. h. vollzyklischen Stellung gehalten, wie dies im österr. Patent Nr. 107672 klargelegt ist. Dabei wird das Betätigungselement nach beiden Richtungen von einem Motor 65 angetrieben, der mit der Welle 66 durch ein geeignetes Übersetzungsgetriebe mit den Zahnrädern 67, 6, 69und7J verbundenist. Das letztgenannte dieser Zahnräder sitzt auf der treibenden Welle 66. Zwischen den Zahnrädern 68 und 69 ist eine Reibungkupplung 72 vorgesehen, so dass eine gefährliche Überlastung des Motors 65 nicht eintreten kann. Ferner ist, wie noch später beschrieben wird, ein Kupplungsglied 73 zwischen der Antriebswelle () 6 und der Welle 74, die mit dem Antriebw. erk verbunden ist, vorgesehen.
Mit der Welle 74 ist ein Zahnrad 75 verkeilt, das mittels der Gabel 76 längs dieser Welle axial verschoben werden kann. In der einen Lage greift das Zahnrad 75 in das Zahnrad 77 ein, in der andern in das Zahnrad 78. Dir Zahnräder 77 und 78 sind miteinander in Eingriff, das Zahnrad 77'mit dem Zahnrad 77 koaxial gelagerte hingegen ist in Eingriff mit dem Zahnrad 79. das seinerseits mit dem Zahnrad 81 zusammenarbeitet. das auf dem Antriebswerk 27 fixiert ist. Das Zahnrad 75 treibt daher das Betätigungselement entweder mittelg df r Zalin-
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räder 7, 77', 79 und 81-oder in umgekehrter Richtung mittels der Räder 78,'77, 77', 79 und 81.
Es kann daher das Antriebwerk durch axiales Verschieben des Zahnrades 75 auf der Welle 74 in beiden Richtungen angetrieben werden. Die Verstellgabel 76 sitzt fest auf der axial verschiebbaren Schiene 83, die in der Maschine in geeigneter Weise gelagert und auf ihrem andern Ende mit einem Schlitz versehen ist, in den das Ende 84 des Hebels 155 eingreift. Durch Versehwenk'en des Hebels o wird die Schiene ? axial verschoben und die Umlaufrichtung des Betätigungselementes umgekehrt. Die Umlaufrichtung des Antriebwerkes wird durch die Plus-und Minustasten ? und 87 bestimmt, die rechts von der Reihe der Zifferntasten vorgesehen sind. Unterhalb der Hebel der Tasten 86 und 87 ist ein T-förmiger Hebel 88 drehbar
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der Teile treibt der Motor das Betätigungselement nach vorwärts an.
Durch Drücken der Minustaste 87 kommt der Arm dieser Taste mit dem Hebel 88 in Eingriff und verschwenkt ihn und dadurch den Hebel 85 und verschiebt das Umkehrrad 75, so dass der Motor das Betätigungselement in der Gegenrichtung antreibt.
Die Tasten 86 und 87 steuern auch die Verbindung zwischen Motor und Betätigungselement derart, dass, wenn und solange eine dieser beiden Tasten gedrückt wird, der Motor das Betätigungselement in der-gewünschten Richtung antreibt. In der Maschine ist unterhalb der Tasten 86 und 87 eine Platte ? (Fig. -9) gelagert, die so geformt ist. dass das Betätigen von jeder der beiden Tasten diese Platte im Sinne der Uhrzeigerbewegung verschwenkt. An der Platte 93 ist eine Kupplungssteuerschiene 94 drehbar gelagert, die normal durch die Feder 95 in zuruckgeschwenkter Lage gehalten wird. Mit dieser Schiene ist der Kupplungssteuerhebel 96 in Eingriff, der das Ein-und Ausrücken der Kupplung 7. 3 steuert.
Die Schiene 94 ist an ihrem Ende mit einem Einschnitt 97 versehen, in den ein Zapfen 98 des Hebels 96 eingreift, der normal durch die Feder 99 in der zurückgezogenen Stellung gehalten wird. Durch Druck auf
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gegen die Kraft der Feder 99 und hält ihn in der verschwenkten Lage. Das Ende des Tastenschaftes 86 oder 87 stösst, falls die Taste niedergedrückt wird, gegen den vorderen Umfangteil der Platte 93 und veranlasst solcherart eine Uhrzeigerdrehung dieser, wodurch die Kupplungssteuerschiene 94 nach rück- wärts bewegt wird.
Die Kupplung umfasst ein ; Klinkenrad 101 (Fig. 10), das auf der treibenden Welle 66 fixiert ist und ein Gehäuse ! < ?, das auf der getriebenen Welle 74 sitzt. Am Gehäuse ist eine Klinke lss. 3 angelenkt, die in das Klinkenrad 191 eingreift und einen gleichzeitigen Umlauf des Klinkenrades und des Gehäuses bewirkt. Die Klinke ist an ihrem Ende mit einem Fortsatz 104 versehen, der ober einer Ausnehmung des
Gehäuses liegt. Druck man den Fortsatz 104 nach einwärts, so wird die Klinke ausser Eingriff mit dem
Klinkenrad gehalten. Der Kupplungshebel 96 ist an seinem Ende mit einem Zahn 105 versehen, der in die Öffnung im Gehäuse eintreten und die Klinke ausser Eingriff mit dem Klinkenrad bringen kann.
Wenn eine der beiden Tasten 86 oder 87 gedruckt wird, so wird das Ende 105 des Kupplungshebel 96 aus der Öffnung des Gehäuses herausbewegt und der Feder 106 die Möglichkeit gegeben, die Klinke 103 mit dem Klinkenrad 101 in Eingriff zu bringen und dadurch die Kupplung einzurücken. Gibt man eine der Tasten 86 oder 87 oder den Kupplungshebel 96 frei, indem man den Haken 97 ausser Eingriff mit dem Zapfen 98 bringt, so tritt der Fortsatz 106 des Kupplungshebel im Verlaufe der Drehung des Gehäuses in dessen Ausnehmung ein, löst die Kupplung aus und bringt das Gehäuse zum Stillstand.
Das Getriebe zwischen Kupplungsgehäuse und dem Betätigungselement ist derart ausgebildet, dass das Stillsetzen des Gehäuses durch den Hebel 96 das Betätigungselement unabhängig von der Umlaufrichtung desselben in einer voll- zyklischen Stellung stillsetzt. Es sind daher Mittel vorgesehen, um durch eine einzige Betätigung der Tasten 86 oder 87 den Umlauf des Betätigers einzuleiten, die Umlaufrichtung und Umlaufdauer zu bestimmen und ihn in einer vollzyklischen Stellung stillzusetzen.
Wie im österr. Patent Nr. 107672 dargestellt und beschrieben, sind vom letzten Ziffernrad des Produktwerkes gesteuerte Mittel vorgesehen, wenn dieses Rad von Null nach 9 bewegt wird, um den Mechanismus zum Hinauf bewegen des vorderen Endes der Schiene 94 zu betätigen, um den Einschnitt 97 ausser Eingriff mit dem Zapfen 98 zu bringen. Jedoch bildet diese Vorrichtung, wie schon erwähnt, keinen Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Der Kupplungshebel 96 ist ferner durch eine Anzahl von Multiplikationstasten gesteuert. Drückt man eine derselben, so macht das Betätigungselement eine dem Ziffernwert der Taste entsprechende Zahl von Umdrehungen. Rechter Hand sind in der Maschine eine Anzahl Zehnertasten IM angeordnet, von denen die erste eine Auslösetaste ist während die andern der Reihe nach mit 1-9 bezeichnet sind.
Drückt man eine dieser Tasten, z. B. die Taste 5. so veranlasst der Motor fünf Umdrehungen des Betätigungselementes und stoppt dasselbe in einer vollzyklischen Stellung. Der hiezu erforderliche Mechanismus
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verbunden der durch Drücken der Taste mittels an diesen angeordneten Schaltplatten 114 nach vorwärts bewegt wird. Mit dem vorderen Ende des Schlittens 113 ist ein Schwinghebel115 in Eingriff, dessen unteres Ende mit einem Zapfen 116 des Kupplungssteuerhebels in Berührung steht.
Durch Drücken irgend einer Taste 112 (mit Ausnahme der Auslösetaste) wird der Hebel 115 verschwenkt, so dass die
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Kupplungssteuerschiene 94 bewegt wird und der Kupplungshebel 96 das Kupplungsgehäuse ausser Ein- griff bringt, die Kupplung hingegen einrückt. Die Maschine kann demnach durch Drüeken einer der beiden Tasten 86 oder 87 oder einer der Zifferntasten 112 betätigt werden. Drückt man eine der Tasten IM, so wird die Kupplung eingerückt und das Antriebswerk läuft so oft um, wie es dem Ziffernwert der Taste entspricht.
Dann hebt der selbsttätige, im osterr. Patent Nr. 107672 beschriebene Mechanismus den
Steuerhebel 94 vom Kupplungshebel 96 los, so dass die Feder 99 den Fortsatz 106 des Kupplungshebels mit dem Gehäuse wieder in Eingriff treten lässt, um dieses stillzusetzen und die Kupplung auszuriicken.
Erfindungsgemäss sind Mittel vorgesehen, um durch eine einzige Handbetätigung eines oder beide
Zählwerke auf Null zurückzustellen. Mit der Antriebswelle 66 sind zwei Kupplungen 120 und 121 ver- bunden, die beide von gleicher Bauart sind und von denen eine in Fig. 3 dargestellt ist. Jede Kupplung umfasst ein Klinkenrad 122, das auf der Antriebwelle fest angeordnet ist und ein angetriebenes Organ (Gehäuse) 123. Am angetriebenen Organ ist eine Klinke 124 drehbar gelagert, deren Zahn 125 in das Klinkenrad 122 eingreifen kann und die durch die Feder 126 in Eingriff gedrängt, normal jedoch durch den Kupplungssteuerhebel 227 ausser Eingriff gehalten wird.
Dieser Hebel ist an seinem Ende mit einem
Fortsatz 128 versehen, der in eine Ausnehmung des Gehäuses 12. 3 eintritt und mit dem Fortsatz 129 am
Ende der Klinke 124 zusammenwirkt, die so ausser Eingriff mit dem Klinkenrad gehalten wird. Der Fort- satz 128 dient gleichfalls dazu, das angetriebene Organ (Gehäuse) in der Nullstellung zu stoppen. Mit dem
Gehäuse 123 der Kupplung 121 ist ein Kettenrad 131 verbunden, das durch die endlose Kette 1. 32 mit dem
Kettenrad 133 gekuppelt ist, das seinerseits am vorspringenden Ende der Welle 6. 3 des Multiplikator- registers 51 fixiert ist.
Mit dem Gehäuse 123 der Kupplung 120 ist ein Kettenrad 134 fest verbunden, das durch die endlose Kette 135 mit dem Kettenrad 1. 36 gekuppelt ist, welches auf einer Nabe 131 sitzt, die in der Seitenwand 24 (Fig. 2) gelagert ist. Mit der Nabe 137 auf Drehung verkeilt ist die Hohlwelle 138, die ihrerseits wieder mit der vorstehenden Welle 35 des Produktregisters verbunden ist. Die Welle. 35 ist teleskopartig in der Hohlwelle 138 verschiebbar, so dass der Wagen 29 in der Längsrichtung verschoben werden kann, ohne dass die Antriebsverbindung zwischen der Welle 35 und dem Kettenrad 136 unterbrochen wird.
Wenn eine der beiden Kupplungen 120 und 121 in Eingriff ist, so stellen die Wellen der
Zählwerke durch ihren Umlauf die Scheiben auf Null zurück. Dabei können die Kupplungen entweder für sich oder gleichzeitig eingerÜckt werden, um beide Zählwerke zugleich auf Null zu stellen.
Jede Kupplung 120 und 121 hat ihren eigenen Steuerhebel, u. zw. die Kupplung 120 den Steuerhebel 127', die Kupplung 121 den Steuerhebel127. Diese Hebel sind normal mit dem Kupplungsgehäuse durch die Federn 141 in Eingriff gehalten und jeder Hebel ist mit einer Taste oder einem andern handbetätigbaren Mittel versehen, um ihn ausser Eingriff mit dem zugeordneten Kupplungsgehäuse zu halten.
Den Hebeln 127 und 127'sind Tasten 142 und 143 zugeordnet, deren Hebel durch das Gehäuse 144 hindurchragen, welches die Kupplungen und deren Steuereinrichtungen einschliesst. Die Tasten 142 und 24. 3 liegen nebeneinander und neben den Tasten 112, 86 und 87, so dass diese leicht durch eine Hand betätigt werden können, was die Anstrengung beim Bedienen der Maschine wesentlich herabmindert. Die Hebel der Tasten 142 und 143 sind drehbar an einem Teil 145 gelagert, der an der Seitenwand 24 befestigt ist, und sind an ihren inneren Enden durch Gleitverbindungen mit den Kupplungshebel 121 und 121'ver- bunden.
Das Drucken einer der beiden Tasten 142 oder 143 löst das zugehörige Kupplungsgehäuse aus und bewirkt das Einrücken der Kupplung und demgemäss den Umlauf der Nullstellwelle des zugehörigen Zählwerkes. Der Fortsatz 128 des Kupplungssteuerhebels bringt, wenn man die Taste freigibt, das Gehäuse zum Stillstand und demzufolge das Zählwerk in die Nullstellung. Wenn erwünscht, können die beiden Tasten 142 und 143 zugleich gedrückt werden, so dass beide Zählwerke gleichzeitig abf Null gestellt werden.
Eine besondere Einrichtung verhindert das Einrücken der Kupplungen ? 0 und 222, während die Kupplung 73 in Eingriff ist, und das Einrücken der Kupplung 73, wenn eine der beiden Kupplungen 120 oder 221 in Eingriff steht. Die Kupplungssteuerhebel 227 und 127'sind auf der Welle 146 drehbar gelagert, die ihrerseits in der Seitenplatte 24 gelagert ist. Jeder Kupplungskontrollhebel ist mit einer die Welle umgebenden Nabe versehen und jede Nabe mit einem peripherische Schlitz 147, in den ein radial von der Welle abstehender Zapfen 148 eingreift. Der Schlitz hat eine den Durchmesser des Zapfens übersteigende Länge, so dass die Kupplungshebel127 und 127'normal schwingen können, ohne dass die Welle umlauf.
Im Maschinenrahmen unterhalb der Antriebswelle 66 ist eine Querwelle 151 gelagert, an deren einem Ende ein Finger 152 fixiert ist, der in der Bahn des einen Endes des Kupplungssteuerhebels 96 liegt. Am ändern Ende der Welle 151 sitzt ein Finger 153, der direkt unterhalb und in Berührung mit einem Finger 154 liegt, der am Ende der Welle 146 fixiert ist.
Wird der Kupplungshebel 96 im Sinne des Auslösens des Kupplungsgehäuses und des Einrückens der Kupplung 13 verschwenkt, so kommt das Ende des Hebels 96 mit dem Finger 232 in Berührung, versehwenkt die Welle 232 und bringt die Finger 23. 3 und 154 in Eingriff, so dass die Welle 146 verschwen1. -t wird. Sind die Kupplungshebel127 und 127'mit den entsprechenden Kupplungsgehäusen in Eingriff, so steht der auf der Welle 146 fixierte Zapfen vom Ende des Schlitzes weg, so dass die Welle 146 verschwenkt werden kann.
Ist dagegen einer der Hebel 127 und 127'ausser Eingriff mit dem Kupplungsgehäuse, so ist das Ende des Schlitzes in der Nabe mit dem
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Bewegung gesperrt und der Kupplungssteuerhebel 96 kann daher nicht ausser Eingriff mit dem Gehäuse der Kupplung ? bewegt werden. Ist hingegen der Kupplungshebel 96 ausser Eingriff mit dem Gehäuse der Kupplung 73, so ist der Zapfen 148 mit dem Ende des Schlitzes 147 in Berührung, so dass keiner der beiden Kupplungssteuerhebel 121 und 127'ausser Eingriff mit den Gehäusen der entsprechenden Kupplungen 120 und 121 bewegt werden kann.
Es kann daher das Betätigungselement nicht in die wirksame Stellung gezogen werden, wenn eine der beiden Nullstellvorrichtungen wirksam ist, und umgekehrt kann keine der beiden Nullstellvorriehtungen betätigt werden, wenn das Antriebswerk wirksam ist. Hiedurch wird das Einführen von Fehlern durch unzeitgemässes Betätigen der Nullstellvorriehtungen oder des Antriebwerkes vermieden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Nullstelleinriehtung für motorisch angetriebene Rechenmaschinen, gekennzeichnet durch drei tastengesteuerte Klinkenkupplungen, welche auf einer motorgetriebenen Antriebwelle (66) angeordnet sind, wobei die erste Kupplung ' das Antriebwerk der Rechenmaschine steuert, während die beiden andern getrennt oder gleichzeitig betätigbaren Kupplungen (120, 121) die Verbindung des Motors mit den Nullstellwellen (35, 53) des Produkt- und des Multiplikatorwerkes herstellen.