AT122658B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung röntgenographischer Aufnahmen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung röntgenographischer Aufnahmen.

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AT122658B
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung   röntgenographischer Aufnahmen.   
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 diesen Aufnahmen je nach dem Absorptionsfaktor des Objektes ändern, lediglieh auf Erfahrung und schätzungsweise Vorausbestimmung der notwendigen Beliehtungszeiten angewiesen gewesen. Wenn z. B. 



    @ Nierenaufnahmen vorgenommen   werden sollten, mussten bisher mit Rücksicht auf die verschiedene Dicke der Patienten bei der Durchstrahlung jedes Patienten mehrere Aufnahmen gemacht werden. Es wurde z. B. bei der Durchstrahlung eines Patienten eine Platte mit 1 Sekunde belichtet, wobei eine Unter- belichtung erzielt wurde, dann eine Platte mit 3 Sekunden, wobei eine Überbelichtung eintrat. Dann ergab erst eine Belichtung mit 2 Sekunden die richtige   Grundsehwärzung.   Bei den bisherigen röntgeno- graphischen Aufnahmen trat daher ein starker   Plattenversehleiss   ein.

   Ausserdem wurden die Patienten, wenn zur Erzielung der günstigsten   Plattengrundschwärzung   eine häufige Wiederholung einer Aufnahme erforderlich war, unnötig belästigt und einer unter Umständen schädlichen Strahlendosis ausgesetzt. 



   Man hat bereits vorgeschlagen, ein   ionimetrisches   Messgerät, dessen Entladung an einer elektro- metrischen Vorrichtung ablesbar ist, als Kopieruhr auch für Röntgenstrahlen zu verwenden, jedoch sind sämtliche nach dieser Richtung hin gebrachten   Veröffentlichungen   und Versuche   lediglieh   unter dem
Gesichtspunkt unternommen worden, die energetische Beziehung zwischen Ionisation und   Schwärzung   festzustellen, um auf diese Weise aus der Schwärzung einer photographischen Schicht einen definierten   Rückschluss   auf die Intensität der Röntgenstrahlen zu ziehen. 



   Um die oben geschilderten, bisher bei der Herstellung röntgenographischer Aufnahmen auftretenden Übelstände zu vermeiden, wird bei dem Verfahren nach der Erfindung das strahlenempfindliehe Organ eines Messgerätes, dessen Zustandsänderung unter der Wirkung der Röntgenstrahlen an einer Anzeige- vorrichtung ablesbar ist, hinter dem Objekt zwecks Berücksichtigung des Absorptionsfaktors des Objekts belichtet und auf Grund der Angabe der Anzeigevorrichtung die Belichtungszeit bestimmt, die zur Er- zielung des der günstigsten   Plattengrundschwärzung   entsprechenden, zuvor ermittelten Ausschlages des
Zeigers nötig ist.

   Beim Verfahren nach der Erfindung braucht daher bei einer bestimmten Plattensorte unter Verwendung eines mit einem strahlen empfindlichen Organ versehenen Messgerätes nur einmal durch
Versuche eine Platte geeicht zu werden, d. h. es braucht nur einmal festgestellt zu werden, bei welchem
Zeigerausschlag des Messgerätes die Platte die   günstigste Grundsehwärzung   aufweist. Diesem Vorgang liegt die Erkenntnis zugrunde, dass einer bestimmten Strahlendosis eine günstigste Plattenschwärzung 
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 Weise durch Beobachtung eben jenes bei der Eichung ermittelten Zeigerausschlages der Anzeigevorrichtung sicher ermittelt, gleichgültig, ob es sich um einen dicken oder dünnen Patienten handelt.

   Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht daher die selbsttätige Ermittlung der richtigen   Aufnahmebedin-   gungen bei der   Durchführung     röntgenographischer   Aufnahmen. 



   Durch das Verfahren nach der Erfindung ist Gewähr gegeben, dass bei jeder Aufnahme die Platte die gewünschte   Grundschwärzung   auch richtig erhält. Die Erfindung bietet infolgedessen den Vorteil, dass ein unnötiger   Plattenverschleiss   bei der Herstellung der Röntgenaufnahmen vermieden ist. Ausserdem ist eine Belästigung oder gar Schädigung der Patienten durch häufige   Wiederholung einer Aufnahme   zwecks Erzielung der richtigen Grundschwärzung verhütet. 

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Hiedurch ist der Vorteil erreicht, dass man bei Berücksichtigung des Absorptionsfaktors des Objektes mit einer einzigen Belichtung auskommt. 



   Ist man auf Kassetten gewöhnlicher Bauart angewiesen, so kann das Verfahren nach der Erfindung auch in der Weise durchgeführt werden, dass das   strahlenempfindliche   Organ des   Messgerätes   hinter dem Objekt während einer bestimmten Zeit, z. B. der Zeiteinheit von 1 Sekunde, belichtet und die Angabe der Anzeigevorrichtung mit der Angabe verglichen wird, welche der günstigsten   Plattengrundschwärzung   entspricht. Dieser Vergleich ergibt den Zeitfaktor für die Aufnahme. Bei der Aufnahme selbst braucht dann das mit einem strahlenempfindlichen Organ versehene Messgerät nicht benutzt zu werden. da nun die genaue Belichtungsdauer bekannt ist. 



   In der Regel stellt die   röntgenographische   Aufnahme die Aufgabe, verschiedene Bildelemente unterschiedlicher Dichte, also auch entsprechend modifizierten   Absorptionsvennögens   gleichzeitig auf der photographischen Platte zur Abbildung zu bringen, u. zw. derart, dass jeweils für das aus allen diesen Bildelementen zusammengesetzte Bild möglichst günstige Aufnahmebedingungen erreicht werden. Dabei ist es   natürlich   unvermeidlich, dass eine gewisse mittlere Deckung im Rahmen der zu überbrückenden Kontraste die Güte des Bildes bedingt. 



   Würde man demzufolge mit dem oben beschriebenen Verfahren nach der Erfindung die optimale 
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 legen wollen, so besteht die Gefahr, dass dadurch die   Beliehtungszeiten,   welche die übrigen Körperelemente erfordern würden, welche ja von diesem Messverfahren nicht erfasst werden, nicht berücksichtigt werden. so dass das Gesamtbild den diagnostischen Anforderungen nicht mehr genügt. Es ergibt sich daraus die Aufgabe, einen mittleren Wert der den verschiedenen Körperelementen entsprechenden Intensitäten der Röntgenstrahlen und daraus bedingten Belichtungszeiten zu erfassen. 



   Dies ist erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die   strahlenempfindliche   Zelle des   Messgerätes   so ausgebildet und angeordnet ist, dass sie entsprechend den Kontrasten der herzustellenden Aufnahme. also entsprechend der verschiedenen Dichte der einzelnen Körperelemente im Aufnahmeobjekt von in diesem stark oder schwach absorbierten Röntgenstrahlen getroffen wird. Es ist dann gewährleistet, dass jedes der Körperelemente einen bestmöglichen Schwärzungsanteil erhält entsprechend einer mittleren   Gesamtschwärzung.   



   Dabei kann die strahlenempfindliche Zelle des   Messgerätes   so gross bemessen sein, dass sie bei der 
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 nahmeobjekt von in diesem stark oder schwach absorbierten Röntgenstrahlen getroffen wird. Es kann aber auch eine nur so kleine Zelle Verwendung finden, dass sie lediglich von den durch eines der Körperelemente hindurchtretenden Röntgenstrahlen beeinflusst wird, wobei aber die Zelle während der Durch- 
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 auch schwach absorbierten Röntgenstrahlen getroffen wird. 



   Zur Ausübung des Verfahrens, nach welchem die Zelle des Messgerätes hinter der Platte anzuordnen ist, muss die Rückseite der Kassette an dieser Stelle für die Röntgenstrahlen durchlässig sein. Bei Ver- wendung einer gewöhnlichen Kassette kann jedoch der Nachteil auftreten, dass Streustrahlen auf die
Platte einwirken und eine Verschléierung des Bildes herbeiführen können. Nach der Erfindung ist dies dadurch vermieden, dass die Rückwandung der Kassette und nach aussen hin auch die Zelle durch eine
Verkleidung aus Blei od. dgl.   strahlendieht   abgedeckt sind. In diesem Fall ist die Gefahr einer Ver-   schleierung   des Bildes durch Streustrahlen vermieden. 



   Nach der Erfindung kann die Zelle auch an einem Fenster einer Einstellvorrichtung, wie solche zur beweglichen   Halterung. der Kassetteu bekannt   sind, abnehmbar angeordnet sein. Auch in diesem Fall sind zur Verhütung einer Verschleierung des Bildes zweckmässig die Einstellvorrichtung und nach aussen hin auch die Zelle durch eine Verkleidung aus Blei od. dgl. abgedeckt. 



   Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen schematisch dargestellt. 



   Fig. 1 stellt das ionimetrisehe Messgerät dar, wobei die fingerhutförmige Zelle des Gerätes unter Zwischenschaltung einer Platte hinter das Objekt gebracht ist. Fig. 2 veranschaulicht das ionimetrisehe Messgerät, wobei die Zelle unter Fortlassung der Platte hinter das Objekt gebracht ist. Fig. 3 veran-   schaulicht   die Anordnung einer   kapselförmigen   Zelle bei einer Lungenaufnahme, Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch eine mit einer   kapselförmigen   Zelle versehene Kassette nach der Linie   4-B   der Fig. 5, welche diese Kassette in Draufsicht darstellt. Fig. 6 bis 8 veranschaulichen eine Vorrichtung zur Ein- 
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 Fig. 9 stellt die Anordnung einer fingerhutförmigen Zelle bei einer Gallenblasenaufnahme dar. 



   Die von der Glühkathodenröntgenröhre 1 ausgehende Strahlung durchsetzt das Aufnahmeobjekt 2 und trifft dann die Kassette 3, welche den lichtempfindlichen Film oder die Platte enthält. Im Strahlengang der Röhre 1 hinter dem Objekt 2 befindet sich auch die strahlellempfindlielhe Zelle oder   Kammer     J   

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 ausgebildet. Die   Kassette : 1   ist zwischen dem Objekt 2 und der Zelle 4 angeordnet. Die isolierte Elek- trode 5 der Zelle 4 steht mit der elektrometrischen Anzeigevorrichtung 6 in Verbindung, während der die andere Elektrode bildende Mantel 7 der Zelle geerdet ist. 



  Mit der   Elektrode S   dieses ionimetrischen Systems ist eine mit dem einen Pol geerdete Elektrisier- maschine 8 verbunden, durch die der isolierten Elektrode J eine negative Ladung erteilt werden kann, deren Spannung an der Skala des Elektrometers 6 abzulesen ist. Mit der Elektrode 5 ist anderseits bei 9 der eine Pol eines nicht dargestellten Drehkondensators verbunden, dessen anderer Pol geerdet ist. 



   Wird nun die geladene   Ionisationszelle 4, "on   den Röntgenstrahlen getroffen, so wird die Luft in der Kammer ionisiert und eine der Strahlungsenergie entsprechende   Elektrizitätsmenge   abgeleitet, so dass die vom Elektrometer 6 angezeigte Spannung entsprechend   dieser abgeführten Elektrizitätsmenge   
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 Ionisationskammer und fester Kapazität in eindeutiger Beziehung zu der Strahlungsenergie, die die Ionisationskammer getroffen hat, und damit zu dem durch die Strahlungsenergie   bestimmten Schwärzungs-   grad der Platte.   Korrekturen   in diesem Empfindlichkeitsverhältnis lassen sich dadurch vornehmen, dass man durch Verstellen des oben erwähnten Drehkondensators die Kapazität ändert. 
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 nächst eine Platte der in Aussieht genommenen Plattensorte geeicht.

   Die Zelle   4   wird hinter die Platte gebracht und es wird dann durch Versuche festgestellt, welchen Ausschlag der Zeiger des Elektrometers 6 
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   Bei der Aufnahme wird die Zelle   4   (Fig. 1) unter Zwischenschaltung der Kassette. 3 hinter das Objekt gebracht. Nach   Einsehaltung   des Apparates betrachtet man jetzt den Ablauf des Elektrometers 6 
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 spielsweise den   Teilstrich   4 erreicht hat, die Belichtung. Das Elektrometer 6 gibt daher den Zeitpunkt für die Unterbrechung der Belichtung an. 



   Falls das ionimetrisehe Messgerät bei der Aufnahme selbst nicht verwendet werden soll, so wird nach der beschriebenen Eichung der Platte die Zelle 4 (Fig. 2) unter Fortlassung der Platte hinter das Objekt 2 gebracht und während einer gewissen Zeit, z. B. während einer Sekunde, belichtet. Hiebei gelangt der Zeiger des Elektrometers 6 in die Stellung 2. Die Zelle 4 wird jetzt entfernt und es wird nur die Kassette hinter das Objekt gebracht. Da die Eichung dem Zeigerausschlag   4   entspricht, muss jetzt eine Strahlendosis verabfolgt werden, die den Zeiger in die Stellung 4 bringen würde. Diese Dosis entspricht einer Zeitdauer von zwei Sekunden. Die Platte wird jetzt unter Beobachtung einer Uhr während zwei Sekunden belichtet. Auch in diesem Falle ist Gewähr geboten, dass die richtige Grundschwärzung der Platte erreicht ist. 



   Mit Hilfe des vorher beschriebenen Verfahrens kann auch eine möglichst günstige mittlere Grund-   schwärzung   der Platte erzielt werden. 



   In Fig. 3 ist beispielsweise eine   Lungendurehstrahlung veranschaulicht,   die an einem Beleuehtungsschirm bekannter Art beobachtet werden kann. Es sei angenommen, dass es darauf ankommt, eine möglichst günstige mittlere   Plattenschwärzung   für die Objektzone zu erzielen, die die beiden Rippen 45, 46 und den Interkostalraum 47 umfasst. Im vorliegenden Fall ist das ionimetrische Messgerät mit einer genügend grossen, kapselförmig ausgebildeten Zelle   4a   versehen, welche das Bild mehrerer Objekte   45   bis 47 gleichzeitig umfasst. Diese Zelle wird zunächst unter   Leuchtsehirmkontrolle   lokalisiert. 



   Der Benutzer entfernt dann den   Beleuchtungsschirm   und bringt dafür eine mit der Zelle 4a versehene Kassette hinter das Objekt. Hierauf erfolgt die Durchstrahlung des Objektes, wodurch die Zelle   4u   in der oben beschriebenen Weise beeinflusst wird. Sobald der Zeiger des Elektrometers den erforderlichen Ausschlag angibt, wird die   Durchstrahlung   unterbrochen. Die Platte hat nunmehr die gewünschte mittlere   Grundschwärzung   erhalten. 



   In Fig. 4 und 5 ist die Ausbildung einer Kassette. 3 näher veranschaulicht, die für die in Fig. 3 dargestellte Aufnahme verwendbar ist. 



   Die Kassette   3   ist in an sich bekannter Weise mit einem aus Messing od. dgl. bestehenden, rechteckigen Rahmen   30   versehen, der an der Seite, an der die Röntgenstrahlen eintreten, durch eine dünne,   strahlendurchlässige Platte 31   aus Aluminium od. dgl. abgedeckt ist. Hinter der Platte 31 befinden sich die Verstärkungsfolien 32 und zwischen ihnen der Film 33. Der Rahmen 30 ist mit einem rechteckigen Ausschnitt 34 versehen, in den die aus beliebigem Metall bestehende Deekelplatte.   35   eingeführt wird. Diese Deckelplatte ist an der Rückseite durch eine Platte 36 aus Blei oder einem anderen, den Durchtritt der Röntgenstrahlen verhindernden Stoff abgedeckt.

   An der Innenseite ist die Platte   35   mit einer Filzbekleidung 37 versehen, um die   Verstärkungsfolien. 3, 2   und den Film   33   in der richtigen Lage zu halten. 



     Die Platten. 35,. 36   sind in der Mitte mit einem kreisrunden Fenster 38 versehen. An der Aussenseite der Platte   36   ist eine das Fenster 38 umrandende Metallfassung. 39 angebracht. In diese Fassung wird die   strahlenempfindliche,   bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 kapselförmig ausgebildete Zelle   4a   eingesetzt. Diese Zelle ist innen durch   eine dünne, strahlendurchlässis'p Platte 40 aus Aluminium od. dgl.   

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 abgeschlossen. Der   Kapselmantel     41   und die   Kapselrückwand     42   der Zelle   4n   bestehen aus Blei oder einem anderen, gegen Röntgenstrahlen   undurchlässigen   Stoff.

   Mit Hilfe von   Stellschrauben ist   die Zelle 4a in der Fassung 39 abnehmbar angeordnet. Die Sicherung der Deckelplatte 35 in dem Rahmen 30 erfolgt in der bei photographisehen Kassetten üblichen Weise mit Hilfe von   Blattfedern 44.   Diese Blattfedern sind an der   Bleiverkleidung     36   angebracht. 



   Durch die Verkleidung der   Deckelplatte- mit   einer Bleiplatte 36 und durch die Ausbildung der Kapselteile 41, 42 aus Blei ist der Vorteil erzielt, dass keine Streustrahlen auf den   Film : n einwirken   und eine Verschleierung des Bildes herbeiführen können. 



   Falls es erwünscht ist, eine einstellbare Zelle zu verwenden, kann die in   Fig. ss   bis 8 dargestellte Vorrichtung verwendet werden. 



   Die Zelle 4a, deren Kapsel wiederum nach aussen durch eine Bleiumhüllung   strahlendieht   abgeschlossen ist, ist in ein Fenster 1 eines aus Blei bestehenden Schiebers   J3 einsetzbar und kann aus   
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 von U-förmig um diese Kanten   herumgebogenen   Blechstreifen 14 eingefasst. Mittels dieser Blechstreifen ist der Schieber 13 in zwei Führungen 15 von U-förmigem Querschnitt senkrecht verschiebbar. In diesen Führungen kann der Schieber 13 mit Hilfe von Stellschrauben 16 gesichert werden. Zur Erleichterung 
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Die Führungen   15 für deli senkrecht   verstellbaren   Schieber. H sind   an einem aus Blei bestehenden Schieber. 18 angebracht, der in der Mitte mit einem senkrechten Fenster 19 versehen ist.

   An den waagrechten Längskanten ist der Schieber 18 von   U-förmigen   Blechstreifen   SO eingefasst. Mit   Hilfe dieser Bleehstreifen ist der Schieber 18 in Längsnuten 21 zweier im Querschnitt T-förmiger Führungen 22 waagrecht verschiebbar. Der Schieber 18 ist mit einem Handgriff   28 versehen,   um die Handhabung dieses Schiebers zu erleichtern. 
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 tungsschirm oder eine Kassette 25 von einer Seite aus eingeführt werden kann. Mit den   Führungen   22 sind senkrechte Stangen 26 verbunden, die mit Hilfe hakenförmiger Teile 27,28 an Querstangen   29   des Hauptgestells der Röntgeneinrichtung angeordnet werden können. 



   An den Führungen   15,   22 können nicht dargestellte Gradeinteilungen vorgesehen sein, mit denen auf den   Schiebern- 1, 18 angeordnete,   ebenfalls nicht veranschaulichte Zeiger zusammenwirken. Mit Hilfe dieser Gradeinteilungen und Zeiger kann sieh der Benutzer die jeweilige Stellung des Fensters 12 merken. 



   Die in Fig. 6 bis 8 dargestellte Vorrichtung kann beispielsweise verwendet werden, um die vorher 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> strahlen an einer Anzeigevorrichtung ablesbar ist, hinter dem Objekt zwecks Berücksichtigung des Absorptionsfaktors des Objektes belichtet und auf Grund der Angabe der Anzeigevorrichtung die Belichtungszeit bestimmt wird, die zur Erzielung des der günstigsten Plattengrundschwärzung entsprechenden, zuvor ermittelten Ausschlages des Zeigers nötig ist.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die photographische Platte zwischen das Objekt und das strahlenempfindliche Organ des Messgerätes gebracht wird, wobei die Kassette so ausgebildet ist, dass die Röntgenstrahlen das Messgerät beeinflussen können, um bei Berücksichtigung des Absorptionsfaktors des Objektes mit einer Belichtung auszukommen.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das strahlenempfindliche Organ des Messgerätes hinter dem Objekt während einer gewissen Zeit belichtet und die Angabe der Anzeigevorrichtung mit der Angabe verglichen wird, welche der günstigsten Grundsehwärzung der photographischen Platte entspricht, um mit Hilfe einer Kassette üblicher Bauart aufnehmen zu können.
    4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die strahlenempfindliche Zelle des Messgerätes so ausgebildet und angeordnet ist, dass sie entsprechend den Kontrasten der herzustellenden Aufnahme, also entsprechend der verschiedenen Dichte der einzelnen Körperelemente im Aufnahmeobjekt von in diesem stark oder schwach absorbierten Röntgenstrahlen getroffen wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die strahlenempfindliche Zelle des Messgerätes so gross ausgebildet ist, dass sie bei der Aufnahme entsprechend der verschiedenen Absorptionsfähigkeit der einzelnen Körperelemente im Aufnahmeobjekt von in diesem, stark oder schwach absorbierten Röntgenstrahlen getroffen wird.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die strahlenempfindliche Zelle des Messgerätes während der Aufnahme derartig hinter dem Objekt bewegt wird, dass sie sowohl von den im Aufnahmeobjekt stark als auch schwach absorbierten Röntgenstrahlen getroffen wird.
    7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zelle (4) an einem Fenster der Rückwand der Kassette (3) abnehmbar befestigt ist.
    8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zelle (4a) an einem Fenster (12) einer Einstellvorrichtung (13, 18) abnehmbar befestigt ist.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand der Kassette (3) oder die Einstellvorrichtung (13, 18) und nach aussen hin auch die Zelle (4 bzw. 4a) durch eine Verkleidung aus Blei od. dgl. strahlendieht abgedeckt sind.
AT122658D 1929-03-09 1929-05-03 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung röntgenographischer Aufnahmen. AT122658B (de)

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