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Elektrodynamischer Lautsprecher.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des durch Patent Nr. 119 857 geschützten elektrodynamischen Lautsprechers, bei welchem sowohl der äussere wie auch der innere Rand der trichterförmigen Membrane derart zentrisch zur Achse des Magneten befestigt ist, dass die Schwingung nur in dieser Achsrichtung erfolgen kann, während Querschwingungen in bezug auf diese Achse ausgeschlossen sind.
Gegenstand der Erfindung ist die besondere Ausgestaltung der Aufhängung und Zentrierung des inneren Membranerandes, an welchem die Schwingspule sitzt.
Die bisher verwendeten Aufhängearten, welche an den Befestigungsstellen die Tragarme vermittels Schraube und Beilagscheibe am Magneten bzw. dessen Gehäuse befestigen, zeigen den Nachteil, dass durch das Zudrehen der Schraubenmutter eine Verdrehung eintritt, die die Befestigungsarme unter ungünstige Spannungen setzt, indem sie bei Doppelarmen den einen Arm anzuspannen, den andern zu knicken trachtet. Letzterer zeigt das Bestreben, bei geringstem Anstoss in Eigenfrequenz mit klirrendem Geräusch zu schwingen. Weiters wird durch Luftfeuchtigkeit und Wärme das Material der Arme sich etwas ausdehnen, wodurch die Tragarme der Aufhängevorrichtung das Bestreben zeigen, sich nach einer Richtung zu verschieben. Hiedurch entstehen zwei Ruhepunkte, von welchen einer vor der früheren Nullage, der zweiten nach dieser liegt.
Im Betrieb stellt sich dann die Unzukömmlichkeit heraus, dass ein Pendeln zwischen diesen beiden Ruhelagen eintritt, was eine gute Tonwidergabe stört.
Die Sehwingspule ist nun in einer solchen unerwünschten Ruhelage nach einer Richtung leicht, nach der entgegengesetzten Richtung jedoch schwer verschiebbar, wodurch diese nur einseitige Schwing- möglichkeit eine einseitige Beanspruchung und damit gleichzeitig eine Verzerrung in der Tonwidergabe bedingt.
Diese Unzukömmlichkeiten werden durch den Gegenstand der Erfindung behoben, dessen Wesen darin besteht, dass die die Schwingspule tragenden Arme vermittels zwischengeschalteter Federn an das Magnetgehäuse angeschlossen sind.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht, und zeigt Fig. 1 den Membranetrichter in Seitenansicht, teilweise in Mittelschnitt, Fig. 2 in abgebrochener Vorderansicht, Fig. 3 und 4 zeigen eine besondere Ausbildung der Aufhängung der Schwingspule in grösserem Massstab in Seitenansicht und Mittelschnitt bzw. in Vorderansicht.
Wie beim Stammpatent ist die trichterförmige Membrane 7 in ihrem vorderen Rand in der Ausnehmung des die Schallwellen abfangenden Ringes 24 frei schwingbar und durch Arme 14 zentriert, welche einerseits die federnden, vom Membranerand radial nach innen geführten Arme 18 vermittels der Schraube 16 tragen, anderseits am Umfange des Traggehäuses 11 befestigt sind.
Die Sehwingspule 12, welche am innern Membranrand sitzt und vorzugsweise aus Leichtmetall besteht, wird mit dem inneren Membranrand durch drei zu einem Dreieck vereinigte Arme 8 gehalten, die an dem Gehäuseteil. M, welcher am Magnetgehäuse zentriert ist, befestigt sind. Die Arme 8 sind derart biegungssteif in der Ebene senkrecht zur Aehsrichtung der Schwingspule 12 ausgebildet, dass sie eine Bewegung der Schwingspule in ihrer Achsrichtung zufolge ihrer Elastizität gestatten, Querbewegungen hingegen ausschliessen. Durch die Querschnittsabmessung der Arme 8 kann Vorsorge getroffen werden,
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Armen vermieden werden.
Um diese jedoch mit Sicherheit ausschliessen zu können, ist gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Anordnung derart getroffen, dass die Enden der die Dreieckaufhängung bewirkenden Arme 8 frei beweglich aufgehängt sind. Diese Aufhängung ist durch Stahlfedern 30 bewirkt, die zwischen den Tragstücken 31 vorzugsweise auf Fiber aufgewunden sind und durch Isolierschlauch am Klirren verhindert sein können. Das eine Ende 32 dieser Federn. 30 durchgreift eine in das auge 33 der Arme 8 eingesetzte Büehse 34, während das andere Ende 35 vermittels einer Stellsehraube 36 zwecks Regelung der Spannung der Feder eingestellt werden kann. Die Tragstücke 31 sitzen am inneren Rand 10 de, Traggehäuses der Membran.
Durch diese Federn wird verhindert dass sieh zwei Ruhelagen bilden und die Schwingspule leicht von einer Lage in die andere Lage kippt. Weiters ist die Aufhängung so elastisch, dass bei einem Einoder Ausschalten die Aufhängung weich durchfedert und hiebei mechanisch fast nicht beansprucht wird. Wenn sich das Material durch Luftfeuchtigkeit, Wärme oder durch einen plötzlichen, elektrischen Ein-
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ausgeführt, so dass sie mit den tonfrequenten Schwingungen nicht in Resonanz kommen kann und daher nur bei mechanischen Stössen abfedert.