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Es sind Lichtbogenschweissvorrichtungen bekannt, die einen Transformator zur Umwandlung der Netzspannung in die Leerlaufsehweissspannung besitzen und eine Drossel, die zur Erzeugung eines Spannungsabfalles dient, um die während des dauernden Schweissbetriebes erforderliche geringere Schweiss- spannung zu erzeugen.
Um die Zündung zu erleichtern, wird die Leerlaufspannung der Sehweissvorrieh- tung höher gehalten, und es werden besondere Schutzschaltungen angewendet, um die hohe Leerlaufspannung beim Abreissen des Lichtbogens selbsttätig abzuschalten. Erfahrungsgemäss arbeiten derartige Vorrichtungen zufriedenstellend, wenn ummantelte Elektroden zur Anwendung kommen, sie versagen aber wegen der Zündschwierigkeiten bei der Anwendung blanker Elektroden.
Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch beseitigt, dass die Zündung des Lichtbogens unabhängig von der während der Sehweissdauer einzuhaltenden Schweissstromstärke immer mit der
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für den Betrieb erforderliche Schweissstromstärke abklingen lässt. Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens kann beispielsweise einen unterbrochenen Eisenkern der Drosselspule besitzen, dessen Unterbrechung durch einen drehbar gelagerten, unter Einwirkung einer Feder stehenden ankerartigen Teil überbrückt ist. Durch die Wirkung der Feder wird der ankerartige Teil in einer solchen Ruhelage
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ist.
Nach dem Zünden des Lichtbogens wird unter der Einwirkung des entstehenden magnetischen Feldes der Anker, der mit einer Ölbremse od. dgl. verbunden ist, allmählich unter Verringerung des Luftspaltes, daher Verstärkung der Drosselwirkung, bis zur Erreichung eines verstellbaren Anschlages in die Feldrichtung der Drosselspule, hineingedreht.
Die Regelung der Drosselwirkung kann noch dadurch unterstützt werden, dass die Wicklung der Drosselspule Anzapfungen erhält, die durch einen Stufenschalter in Abhängigkeit von der Stellung des Ankers bzw. von dessen Bewegung zu-und abgeschaltet werden.
Ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
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ganzen Schweissvorrichtung.
Der die Wicklung 7 tragende Kern 1 der Drosselspule ist durch einen drehbaren Anker 2 unter- brochen. Mit der Ankerwelle 3 ist ein Anschlaghebel 11 verbunden, der unter der Wirkung der Rückziehfeder 8 steht und in einen Schlitz 9a einer mittels der Schraube 10 einstellbaren Hülse 9 geführt ist.
Die Ruhelage des Ankers, die dem Zündzeitpunkt entspricht, ist mit unterbrochenen Linien angedeutet.
Wird der Anker 2 nach dem Zünden des Lichtbogens durch das Feld der Drosselspule gedreht, so drückt ein weiterer Hebel 4 der Welle 3 auf eine Stange 5, die den in einem Zylinder 6 verschiebbaren Dämpfungskolben bewegt. Der Kolben steht unter Wirkung einer Feder 12 und seine Bewegungen werden durch den Ölinhalt des Zylinders 6 gedämpft.
Beim Zünden des Lichtbogens befindet sich der Anker in seiner Ruhelage und die Drosselwirkung der Drosselspule ist infolge des grossen Luftspaltes gering. Es wird daher immer unabhängig von der Höhe der Betriebsstromstärke ein gleich grosser Kurzschlussstrom vorhanden sein. Die Kurzsehlussstromstärke wird so hoch gewählt, als unter den gegebenen Umständen überhaupt zulässig ist. Der durch den Kurz-
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sehlussstrom erzeugte Fluss sucht den Anker in die Richtung des Feldes hineinzudrehen. Der Luftspalt wird geringer, die Drosselwirkung stärker und damit der Strom verringert. Der Endwert des Stromes ist durch die Grenzlage des Ankers gegeben, die ihrerseits durch die Hülse 9 bzw. den Schlitz 9a einstellbar ist.
Die Ölbremse bewirkt ein langsames Abklingen der Stromstärke auf den jeweils
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Die Wicklung 7 der Drosselspule besteht aus zwei Teilen, von denen jeder für sich wieder unterteilt und mit Anzapfungen versehen ist. Die Zu-und Abschaltung der einzelnen Wicklungsteile erfolgt durch einen Stufenschalter 10a, der mittelbar oder unmittelbar derart mit dem Anker 2
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Drosselwindungen zur Folge hat.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, besteht die Gesamtanlage aus dem Transformator 103 mit einer an das Netz angeschlossenen Primärwicklung 14, einer den Schweissstrom liefernden Sekundärwieklung 15, in deren Stromkreis die Drosselspule 7, das Amperemeter 19, der Lichtbogen 20 und die Haltespule 27 des Schützes 18 geschaltet sind. An dem Transformator ist ferner eine Hilfswicklung 16 vorgesehen zur Speisung der mittels eines Fussschalters 22 ein- und ausschaltbaren Spannungsspule 17 des Schützes.
Beim Niederdrücken des Schalters 22 wird das Schutz 18 geschlossen und der Schweissbrenner 20 erhält die höchste Kurzschlussstromstärke, die dann durch die Wirkung des Ankers 2 auf die mittels des Stufenschalters 10a eingestellte Betriebsstromstärke abklingt. Die Kupplung zwischen dem Stufen- schalter 10a und den Ansehlägen des Ankers 2 bewirkt ferner, dass der Stufenschalter bei ganz geöffneter Drossel weniger Windungen und bei geschlossener Drossel alle Windungen einschaltet, so dass also die Änderungen der Drosselwirkung des Ankers und die Windungszahl der Spule im gleichen Sinne erfolgen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Lichtbogenschweissen mit Wechselstrom unter Anwendung eines Transformators und einer Drosselspule, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündung des Schweisslichtbogens unabhängig
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schlussstromstärke durchgeführt wird, worauf man die Stromstärke allmählich auf die jeweils für (le Dauerbetrieb erforderliche Schweissstromstärke abklingen lässt.