<Desc/Clms Page number 1>
Serviertasse.
Serviertassen mit durchsichtigen Schutzglocken sind bereits bekannt. Gemäss der Erfindung wird zum Zwecke eines leichten, schnellen Öffnens und Schliessens der Schutzhaube und eines vollständigen Freilegens der Waren auf der transportablen Serviertasse ein halbzylinderförmiger oder ähnlich geformter, aus durchsichtigem und biegsamen Material bestehender rollbalkenartiger Deckel angeordnet, der in der Offenlage unter der Grundplatte zu liegen kommt.
In der Zeichnung sind drei verschiedene Ausführungsformen zur Darstellung gebracht. Die erste Ausführungsform ist in Fig. 1 in Ansicht, in Fig. 2 im Grundriss, in Fig. 3 im Kreuzriss und in Fig. 4 im Schaubilde dargestellt. Fig. 5 zeigt eine schematische Skizze des Deckels. Fig. 6-8 zeigen die zweite Ausführungsform, u. zw. Fig. 6 den Kreuzriss, Fig. 7 schematisch den zweiteiligen Deckel, Fig. 8 wieder die Tasse im Schaubild. Fig. 9-12 zeigen die dritte Ausführungsform, u. zw. zeigt Fig. 9 den Aufriss, Fig. 10 den Grundriss, Fig. 11 den Kreuzriss und Fig. 12 den Deckel in gestreckter Lage. In dieser Aus-
EMI1.1
werden kann. Für die Aufnahme der Spiralfedern sind zwei Kästchen, die an der Grundplatte befestigt sind, vorgesehen.
Gemäss der in Fig. 1-5 dargestellten Ausführungsform besteht die Tasse aus einer Grundplatte a und zwei Seitenwänden R In den Seitenwänden b ist je eine Führung (Nute) c angeordnet, darin läuft verschiebbar der halbzylinderförmige oder ähnlich geformte, aus durchsichtigem und biegsamen Material bestehende rollbalkenartige -.. Deckel d. Unter der Grundplatte a befindet sich eine Lade oder ein kastenartiger Raum e, der zwei axial gelagerte, bewegliche Längszylinder oder Rollwalzen f enthält, deren Aufgabe es ist, dem rollbalkenartigen Deckel teils Führung zu sein, teils seine Beweglichkeit zu erleichtern. In der Grundplatte a ist ein Schlitz, der das Abrollen des Deckels d in den Raum e unter der Grundplatte a ermöglicht.
Zwei Leisten h geben dem biegsamen, durchsichtigen, halbzylinderförmigen, rollbalkenartigen Deckel der Breite nach Abschluss und Festigkeit. Zum handlichen Tragen
EMI1.2
das Federn und Ausweichen der Seitenwände b. Es können aber auch statt der Distanzstangen eine oder zwei zur Grundplatte parallel laufende schmale Auflegebretter od. dgl. in Anwendung kommen, jedoch so, dass das Öffnen und Schliessen des Deckels nicht behindert wird.
Aus Fig. 6 ist zu ersehen, dass der Deckel bei der zweiten Ausführungsform zweiteilig ist (aus zwei gleichen Teilen besteht), wobei beide Teile im offenen Zustand unter die Grundplatte zu liegen kommen. In dem Raume e unter der Grundplatte a befinden sich drei Führungswalzen oder Zylinder t. In der Grundplatte a sind sinngemäss zwei Schlitze g vorhanden. Durch die Zweiteilung des Deckels ist es bedingt, dass je zwei Begrenzung-un Festigkeitsleisten an den beiden Deckelhälften angebracht sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9-12 sind zwei Spiralfedern I vorgesehen, welche sich in zwei Kästchen k befinden und bewirken, dass der Deckel d bei Auslösung. eines Schnappverschlusses sich selbsttätig öffnet. Zwei nockenartige Rädchen deren Finger in Ausnehmungen der Spiralfedern passen, geben den Federn die Führung. Die Ausnehmungen in den Federn l passen, auf kleine nietenartige oder spitzenförmige Stifte in, die am Deckel befestigt sind. Die beiden Federn l rollen mit dem Deckel auf, wenn er geschlossen wird, während sie bei offenem Deckel in entspannter Lage sind. Fig. 12 stellt den Deckel d in gestrecktem Zustande dar, mit beispielsweise zwei in gestreckter Lage anliegenden Spiralfedern dz