AT123061B - Wasserrohrschutz für Feuerraumwände. - Google Patents

Wasserrohrschutz für Feuerraumwände.

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AT123061B
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Steinmueller Gmbh L & C
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Um die Schamotteauskleidung der Wände von Feuerräumen, insbesondere für   Kohlenstaub-   feuerungen gegen zu   starke Beanspruchung zu schützen, hat   man vorgeschlagen, die Kühlrohre dicht aneinanderzulegen oder sogenannte Flossenrohre derart zu benutzen, dass sie mit ihren sich gegenseitig   berührenden   Längsrippen die   Schamottefläche   vollständig bedeckten. Diese Vorschläge sind indessen in verschiedener Hinsicht mit Nachteilen verbunden. Es wird zunächst der günstige Einfluss, den die durch Strahlung erwärmte Schamotte auf den Verbrennungsprozess ausübt, ausgeschaltet und das gleiche gilt für die Rückstrahlung aus den   Sehamottewänden   auf die Rückseite der Rohre.

   Die Bildung von sogenannten Rohrwänden ist gerade in den Feuerräumen schwierig   durchzuführen,   denn die sogenannten
Flossen werden unter bestimmten Umständen leicht defekt, weil der Querschnitt dieser Rippenteile, in bezug auf die Wärmeabfuhr bzw. auf ihre Wärme aufnehmende Fläche nur gering ist. Dabei ist die durch die Flossenanordnung erzielte Vergrösserung der   Wärmeaufnahmefläche   an den Rohren verhältnismässig gering. 



   Gemäss der Erfindung sind die Querrippen an der dem   Feuerraum   abgekehrten Seite der Rohre an diesen   jalousieartig übereinander   angeordnet, wobei sie einerseits die Feuerraumwand gegen die Wärmestrahlung aus dem Feuerraum abschirmen, anderseits zum Teil selbst durch die Rohre gegen die Wärme- strahlung geschützt sind. In dieser Weise lässt sich die   Wärmeaufnahme   durch die Fläche dieser Quer- rippen gegenüber den flossenartigen Längsrippen wesentlich vergrössern.

   Die Wirkung wird noch be- sonders dadurch gesteigert, dass die oberhalb des Bereiches des   Flammenkernes   gelegenen Rippen abwärts gegen die Feuerraumwand, die unterhalb desselben gelegenen Rippen abwärts gegen den Feuerraum geneigt sind, wobei gleichzeitig mit zunehmender Entfernung vom Flammenkern die Rippen in ihren
Abmessungen verkleinert werden bzw. deren Austeilung vergrössert wird, um so bei grösstmöglicher Wärme- bestrahlung einen möglichst weitgehenden Schutz der   Feuerraumwand   zu erzielen. 



   Die Ausbildung der Rippen als   Schrägflächen   wirkt dabei auch einer Flugaschenansammlung 
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 treffen auf die Rippen pro   Flächeneinheit   weniger Strahlen, als wenn die Rippen, wie bei den sogenannten Flossenrohren, mit ihrer vollen Fläche im   unmittelbaren Strahlungsbereich liegen.   



   Die Querrippen können   ausserdem   noch gemäss der Erfindung zusätzlich durch einen oder mehrere Stege mit den Rohren verbunden sein. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt. 



   Die Fig. 1-3 zeigen in Seitenansicht, Vorderansicht und waagerechtem Querschnitt eine Ausführungsart, bei welcher die den Feuerungsraum begrenzende Wand   10   von Rohren a   bekleidet   ist, die mit ihren oberen und unteren abgebogenen Enden durch die Wand   10   hindurchgeführt und in Sammel-   kammern a1   und a2 ausmünden, von denen die obere Kammer a2 durch ein Rohr a3 mit einem Dampfraum, die untere Kammer al durch ein Rohr a4 mit einem Wasserraum des durch die Feuerung zu beheizenden Kessels in Verbindung steht, so dass von   a1   aus ständig Wasser in die Röhren a gelangt, das dort teilweise verdampft ; der entstehende Dampf strömt dann über a3 zum Kessel.

   Zwischen den Kammern a2 und al können noch besondere sogenannte Niederfallrohre vorgesehen werden, die das in die Kammer a2 gelangende vom Dampf sich abtrennende Wasser zur Kammer al zurückführen. Es handelt sieh hiebei um   Ausführungsfragen,   die für die Erfindung nicht von Bedeutung sind. 



   Die Rohre a sind mit Rippen b besetzt, welche Rechteckform aufweisen und sich an der hinteren, 
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