AT123138B - Verfahren und Schaltung zur Verstärkung photoelektrischer Ströme bei Bildabtastung. - Google Patents
Verfahren und Schaltung zur Verstärkung photoelektrischer Ströme bei Bildabtastung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung bezieht sieh auf die Bildabtastung für Bildübertragung und insbesondere Fernsehen. Bei den hiebei auftretenden, sehr breiten Frequenzbändern ist es notwendig, eine Trägerfrequenz zu bilden, welche durch die Hell-Dunkel-Schwankungen des Bildes photoelektrisch moduliert wird. Die Ein- führung einer solchen Trägerfrequenz erfolgte bisher z. B. dadurch, dass eine Wechselspannung in den Stromkreis der Photozelle oder in die Verstärkerkaskade eingeführt wurde. Hiebei tritt aber infolge der hohen Frequenz der Wechselspannung die Schwierigkeit auf, dass über die vorhandenen Kapazitäten, z. B. zwischen den Elektroden der Photozelle, ein ständiger kapazitiver Strom fliesst, der ein Vielfaches des lichtelektrisch ausgelösten Entladungsstromes sein kann und sich in der Praxis kaum ausreichend kompensieren lässt. Die Erfindung sieht daher einen grundsätzlich anderen Weg vor und besteht darin, dass in den Kreis der zur Bildabtastung dienenden Photozelle ein mit hoher Frequenz veränderlicher Widerstand eingeschaltet wird, dessen Wirkungsweise im Gegensatz zur Einführung einer Wechselspannung diejenige eines Unterbrechers ist, der also selbst nur Strom führen kann, solange die Bildabtastungs- EMI1.2 jedoch keine vollständige zu sein. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht noch darin, dass das abtastende Licht selbst nicht auf seinem Wege unterbrochen zu werden braucht, was insbesondere beim Fernsehen grosse Schwierigkeiten für die Lichtführung und Lichtausnützung mit sich bringen würde. Der hochfrequente Unterbrecher oder Stromsehwäeher im Stromkreis der Abtastphotozelle kann z. B. eine zweite Photozelle oder eine Elektronenröhre sein. Es sind Schaltungen bekannt, bei welchen im EMI1.3 aber diese zweite Photozelle oder die Elektronenröhre einem ganz anderen Zwecke, nämlich zur Kopplung mit der folgenden Verstärkerröhre. Bei der Erfindung jedoch wird diese Photozelle oder die Elektronenröhre mit hoher Frequenz derart gesteuert, dass sie den Strom der Hauptphotozelle mit hoher Frequenz unterbricht oder schwächt. Bei der Photozelle kann die hochfrequente Steuerung in der Weise durchgeführt werden, dass auf dieselbe ein regelbares, mit hoher Frequenz schwankendes Licht fällt. Hiezu EMI1.4 einfachere Bedingungen bestehen, als wenn das räumlich bewegte abtastende Licht zusätzlich unterbrochen werden müsste. Man kann aber die Unterbrechung des die zweite Photozelle treffenden Lichtes noch auf andere Weise bewirken, z. B. indem man in den Strahlengang einer konstant brennenden Lampe eine Kerroptik einschaltet und den Elektroden der Kerrzelle eine hochfrequente Spannung zuführt. An die Stelle dieser Anordnung lässt sich wiederum eine andere setzen, bei welcher eine piezoelektrischer schwingender Kristall mit Hilfe der dabei auftretenden Doppelbrechung zur hochfrequenten Hell-DunkelSteuerung polarisierten Lichtes in bekannter Weise benutzt wird. Sehr einfach ist auch die Lösung der EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> bestehend. In den Stromkreis der Batterie 9 und des Widerstandes R ist ausser Zelle 1 noch die als Unterbrecher oder Stromschwächer wirkende zweite Photozelle J geschaltet, deren positive Elektrode mit 6 EMI2.1 an der Kathode 16 entstehende Licht in der gleichen Frequenz und damit auch die Stromdurchlässigkeit der Zelle 5, die somit den in der Abtastzelle 1 entstehenden photoelektrischen Strom mit hoher Frequenz unterbricht oder schwächt. Diese Frequenz wirkt dann bei der weiteren Verstärkung wie eine Trägerfrequenz der Bildmodulation. Bei Verwendung einer Kalium-Photozelle als Unterbrechungszelle 5 wird EMI2.2 z. B. mit Stickstoff oder Argon-Stickstoff-Gemischen. Die Wirkung dieses Lichtes ist bei Kalium besonders stark, so dass 14 mit relativ schwachen Strömen betrieben werden kann. An Stelle einer zweiten, mittels Licht gesteuerten Photozelle als Stromunterbrecher oder-schwächer kann aber auch eine elektrisch gesteuerte Elektronenröhre dienen, u. zw. entweder eine Dreielektrodenröhre oder Vierelektrodenröhre bekannter Art mit Steuergitter, oder z. B. eine Magnetronröhre. Im ersteren Falle wird die hochfrequente Unterbrechung dadurch hervorgerufen, dass zwischen Steuergitter EMI2.3 brecherfrequenz beschickt. Vorteilhaft ist, mit Rücksicht auf die Zuführung der hochfrequenten Wechsel- spannung in diesen Fällen elektrischer Steuerung der Unterbrechung, die Anwendung einer Sehirmgitter- röhre, weil deren schädliche Elektrodenkapazität sehr gering ist. Eine Schaltung, bei welcher eine Schirmgitterröhre in dieser Weise verwendet und gleichzeitig die noch vorhandene Störkapazität durch Neutro- dynisierung kompensiert wird, zeigt die Fig. 2. Hierin bezeichnet wiederum 1 die Abtastphotozelle mit den Elektroden 2 und 3 und der Pfeil 4 die Auffallrichtung des vom Bilde modulierten Lichtes. An EMI2.4 Teile 16 und 17 aufgeteilt, um das Schinngitter 15 an dem zwischen 16 und 17 gelegenen Punkte geeigneter Spannung anzuschliessen. Das Steuergitter 18 wird mit hochfrequenter Spannung von Generator- ? 9 über einen Transformator erregt. Die Mitte der Sekundärwicklung ist mit der Kathode verbunden, der eine Pol 20 mit dem Steuergitter 18, der gegenphasige Pol 21 über den einstellbaren Neutrodynkondensator 22 mit der Zuleitung zur Elektrode S der Photozelle 7. Durch diese Schaltung wird die noch vorhandene geringe Störkapazität, die durch Hintereinanderschaltung der Kapazitäten, einerseits zwischen Steuergitter und Anode der Schirmgitterröhre, andererseits zwischen den Elektroden der Photozelle 1, resultiert, in bekannter Weise unwirksam gemacht. Der photoelektrische Strom, der durch die Steuerung der Durchlässigkeit der Röhre 14 mit hoher Frequenz unterbrochen oder geschwächt wird, liefert an den Enden des EMI2.5 sondern lediglieh als Unterbrecher. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.6 veränderlichen, mit der entsprechenden Frequenz gesteuerten trägheitslosen Widerstand geschwächt oder unterbrochen wird. 2. Anordnung zur Verstärkung photoelektriseher Ströme bei Bildabtastung, insbesondere für Fern- sehen, dadurch gekennzeichnet, dass im Kreis der Abtastphotozelle ein trägeitloser Widerstand liegt, der mit einer Einrichtung versehen ist, durch welche er mit hoher Frequenz verändert werden kann.
Claims (1)
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 unter Benntzung einer Schaltung, bei welcher im Kreis der Abtast- EMI2.7 Photozelle durch hochfrequente optische Abblendung, z. B. mit Hilfe einer rotierenden Lochscheibe, hervorgerufen wird.5. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die periodische Belichtung der zweiten Photozelle durch eine mit hochfrequenter Spannung gesteuerte Kerroptik bewirkt wird.6. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die periodische Belichtung der zweiten Photozelle durch Änderung der Durchlässigkeit eines piezoelektrischen schwingenden kristalls für polarisiertes Licht bewirkt wird. <Desc/Clms Page number 3>7. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die periodische Belichtung der zweiten Photozelle durch eine mit Hochfrequenz betriebene Gasentladungslampe, z. B. eine Glimmlampe, bewirkt wird.8. Verfahren nach Anspruch 1 für eine Schaltung, bei welcher im Kreis der Abtastphotozelle eine Elektronenröhre liegt, dadurch gekennzeichnet, dass diese Elektronenröhre mit hoher Frequenz elektrisch oder magnetisch gesteuert wird.9. Verfahren und Schaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Elektronenröhre eine Drei-oder Vierelektroden-Verstärkerröhre bekannter Art, vornehmlich eine Schirmgitterröhre, benutzt wird, deren Steuergitter eine hochfrequente Wechselspannung zugeführt wird.10. Verfahren und Schaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Elektronenröhre eine Magnetronröhre dient, deren Magnetspule mit hochfrequentem Strom beschickt wird.11. Schaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die verbleibende Störkapazität, die aus den schädlichen Elektrodenkapazitäten der Elektronenröhre und der Abtastphotozelle resultiert, durch eine Neutrodynschaltung kompensiert wird. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE123138X | 1929-02-19 |
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=5657660
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|---|---|---|---|
| AT123138D AT123138B (de) | 1929-02-19 | 1929-12-16 | Verfahren und Schaltung zur Verstärkung photoelektrischer Ströme bei Bildabtastung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT123138B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034694B (de) * | 1955-07-13 | 1958-07-24 | Siemens Ag | Verstaerkeranordnung fuer kleine Gleichspannungen |
-
1929
- 1929-12-16 AT AT123138D patent/AT123138B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1034694B (de) * | 1955-07-13 | 1958-07-24 | Siemens Ag | Verstaerkeranordnung fuer kleine Gleichspannungen |
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