AT123238B - Verfahren zum Blankglühen von Metallen. - Google Patents

Verfahren zum Blankglühen von Metallen.

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AT123238B
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hydrogen
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Ulrich Aschmann
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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Description


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  Verfahren zum Blankglühen von Metallen. 



   Um das beim Glühen von Metallen eintretende Oxydieren zu verhindern, ist es bekannt, das
Glühen in einer   Schutzgasatmosphäre   vorzunehmen, die aus einem neutralen Gas besteht. Als solches wird vorwiegend Wasserstoff verwendet. Dieses Gas ist jedoch teuer und ausserdem ist seine Verwendung gefährlich, da es brennbar und explosiv ist. Man versuchte bereits den billigen unbrennbaren Stickstoff als Schutzgas zu verwenden, doch ging man davon wieder ab, da der im Handel erhältliche Stickstoff durch Sauerstoff verunreinigt ist und infolgedessen auf das   Glühgut oxydierend wirkt.   



   Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Beseitigung der oxydierenden Wirkung des handels- üblichen Stickstoffes, wodurch dessen Verwendung als Schutzgas beim Blankglühen von Metallen ohne die angeführten Nachteile ermöglicht wird. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass dem   handelsüblichen, duleh   Sauerstoff verunreinigten Stickstoff Wasserstoffgas in geringen Mengen bei- gemengt wird. Dadurch wird der Stickstoff dem Glühgut gegenüber indifferent. Am vollkommensten und daher vorteilhaftesten ist die Wirkung bei einer Wasserstoffbeimengung in doppelter Höhe des prozentualen Sauerstoffgehaltes des verunreinigten Stickstoffes. 



   Für den Fall, dass vom Schutzgas eine reduzierende Wirkung verlangt wird, z. B. beim Glühen von angerosteten Blechen, kann dem Stickstoff eine über das Doppelte des prozentualen Sauerstoffgehaltes hinausgehende Menge Wasserstoff beigefügt, werden, wobei dann der Wasserstoffüberschuss den von den
Metalloxyden herrührenden Sauerstoff   unschädlich   macht. 



   Der gesamte Wasserstoffzusatz wird aber im Sinne der Erfindung unter 10% des Gasvolumens gehalten ; dabei wird nämlich das Schutzgas selbst im Falle des Luftzutrittes nicht explosiv. 



   PATENT-ANSPRUCHE :   . 1.   Verfahren zum Blankglühen von Metallen unter Verwendung eines Gemenges von Stickstoff und Wasserstoff als Schutzgas, dadurch gekennzeichnet, dass handelsüblichem Stickstoff zur Verhinderung oxydierender Einwirkung der Sauerstoffbeimengungen geringe Mengen Wasserstoff zugesetzt werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Schutzgas für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserstoffzusatz den doppelten Prozentsatz des Sauerstoffgehaltes des handelsüblichen Stickstoffes beträgt, der gesamte Wasserstoffzusatz aber 10% des Gasvolumens nicht übersteigt.
    3. Schutzgas für das Verfahren nach Anspruch 1 für Glühung in reduzierender Atmosphäre, dadurch gekennzeichnet, dass handelsüblichem Stickstoff mehr als der doppelte Prozentsatz des Sauerstoffgehaltes, jedoch weniger als 10% des Gasvolumens an Wasserstoff zugesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT123238D 1926-02-04 1927-02-04 Verfahren zum Blankglühen von Metallen. AT123238B (de)

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