AT123295B - Energieverteilungsanlage. - Google Patents
Energieverteilungsanlage.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J15/00—Systems for storing electric energy specially adapted for power networks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
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Energieverteilungsanlage.
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lässt. Es ist dies aber ein Irrtum und es zeigt vielmehr die Berechnung, dass man bei einem durchaus zulässigen Spannungsabfall von z. B. 10 Atm. Dampf für eine Spitze von 100. 000 kwit durch eine Leitung
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ins Gewicht fallende Wärmeverluste übertragen kann.
Die Ruthsspeicher werden in an sich bekannterweise mit einer Dampfturbine verbunden und decken nun während der Spitzenzeit den erforderlichen Strommehrbedarf.
Hinter dem Kondensator der Dampfturbine kann das Kondensat in einen Speicherb ? hälter 7 gesammelt werden, so dass es in einem gleichmässigen Strom durch eine dünne Kondensatleitung den Kesseln des Kraftwerkes 6 oder einer Stufe einer Rsgenerativanlage wieder zugeführt werden kann. wodurch es mit geringen Fortleitungskosten wieder nutzbar gemacht werden kann. Unter Umständen kann diese Kondensatleitung ohne wirtschaftliehe Nachteile wegbleiben.
Für die Erzeugung des Dampfes werden entweder besondere kleine Kesselhäuser vorgesehen oder es werden Kessel des bereits erwähnten Kraftwerkes 2 dazu verwendet. Es kann unter Umständen vorteilhaft sein, die Dampfleitung etwas stärker zu bemessen und dafür die Aufladung der Speicher während der Nachtstunden, wo die Belastung der Kessel ohnehin gering ist, zu bewerkstelligen.
Im Falle mehrere Kraftstationen an der Peripherie der Stadt gelegen sind, z. B. 2 und 6, wird
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behalten, in den Kraftwerken 2 und 6 Kessel von sehr hohen Drücken aufzustellen und den Dampf in Kraftmaschine arbeiten zu lassen, bevor er der Fernleitung zugeführt wird. In diesem Falle dürfte die Anordnung unter Umständen zweckmässig sein, dass man in den Kraftwerken hauptsächlich Vorschaltturbinen aufstellt, die während 24 Stunden im Betrieb sind, und dass die Kondensationsturbinen unter Zwischenschaltung der Speichereinrichtungen direkt an den Knotenpunkten Aufstellung finden.
Man erreicht damit, da der Dampfverbrauch der Vorsehaltturbine je Kilowattstunde verhältnismässig gross ist, auch eine ausgezeichnete und sehr erwünschte Belastung der Kesselhäuser und Turbinen während der Nachtzeit. Unter Umständen kann die Fernleitung des Dampfes unter dem hohen Druck erfolgen und die Vorschaltturbine am Ende der Leitung aufgestellt werden.
Als Vorteil des ganzen mag nun vor allem gelten, dass die Übertragungskosten, insofern sie sich auf die Kabel beziehen, ausserordentlich gering werden, da durch die Kabel nur die Grundlast überführt wird, während die Erzeugung des Spitzenstromes in unmittelbarer Nähe des Verbrauchers vor sich geht und infolgedessen hier die teure Transformierung und elektrische Fortleitung wegfällt.
Sollte die Beschaffung von Kühlwasser zu den Spitzenwerken Schwierigkeiten bereiten, so können diese mit Hilfe der vom Erfinder an anderer Stelle angegebenen Speichereinrichtungen für Kühlwasser behoben werden.
Es dürfte sich unter Umständen empfehlen, unmittelbar bei den Ruthsspeichern kleine Reservekessel aufzustellen, die nur für den Fall eingreifen sollen, dass in der Kraftstation 2 oder in der Dampffernleitung eine Betriebsstörung auftritt.
Durch die angegebene Anordnung werden die Verteilungskosten rechnungsgemäss ganz erheblich gegen jetzt herabgesetzt, die Rauchbelästigung innerhalb der Stadt kommt vollständig in Wegfall und es wird ausserdem durch die im Dampfnetz arbeitenden Speichereinrichtungen die Möglichkeit einer momentanen Betriebsbereitschaft geschaffen.
Selbstverständlich bleiben die obigen Erwägungen dieselben, wenn die Dampfleitung statt aus peripherisch gelegenen Kraftwerken aus bereits im Stadtinnern bestehenden oder noch zu errichtenden Kraftwerken versorgt wird.
Die Fortleitung der zur Spitzendeckung dienenden Energie kann auch in Form von Heisswasser geschehen, das in der Speicheranlage aufgespeichert wird. Die Entladung der Speicher kann dann entweder durch unmittelbare Dampfentnahme oder nach einem früheren Patent des Erfinders durch Ent-
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zur Verdampfung gebracht wird. Das nicht verdampfte Wasser kann dabei für Heizzwecke weiter verwendet werden.
Selbstverständlich kann als Wärmeträger für die Fortleitung der zur Spitzenbedeckung dienenden Energie auch ein anderer Stoff als Wasser in flüssiger oder dampfförmiger Form Verwendung finden.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Energieverteilungsanlage für ein Stromversorgungsgebiet mit schwankender Belastung, dadurch gekennzeichnet, dass die Energie zur Deckung der Spitzenbelastung unabhängig von Bedarf an Spitzenstrom in Form von Wärme (Dampf, Heisswasser od. dgl.) durch Fernleitung an eine in der Nähe der Spitzenstromverbraucher gelegene Speicheranlage geleitet wird, aus welcher die den Spitzenstrom erzeugenden Kraftmaschine gespeist werden, während die Energie zur Deckung der übrigen Belastung den Verbrauchern unmittelbar in Form von elektrischem Strom durch elektrische Leitungen zugeführt wird.
Claims (1)
- 2. Energieverteilungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die zur Speicheranlage führende Fernleitung eine Kraftmaschine eingeschaltet ist. <Desc/Clms Page number 3>3. Energieverteilungsanlage nach Anspruch 1 oder 2 mit Rückführung des Kondensates der Spitzenmaschine zur Kesselspeisung, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kondensator und der Rückleitung ein Wasserbehälter eingeschaltet ist.4. Energieverteilungsanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme- energie (Dampf, Heisswasser od. dgl. ) zur Deckung der Spitzenbelastung während der Zeiten der Be- lastungstäler (z. B. bei Nacht) dem Grundlastkraftwerk entnommen, der Speicheranlage zugeführt und hier bis zum Einsetzen des Spitzenstrombedarfes aufgespeichert wird.5. Energieverteilungsanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme- energie (Dampfheisswasser od. dgl. ) zur Deckung der Spitzenbelastung in einer vom Grundlastkraftwerk getrennten Kesselanlage in möglichst gleichmässigem Strome erzeugt, nach der in der Nähe der Spitzenstromverbraucher gelegenen Speicheranlage geleitet und hier bis zum Einsetzen des Spitzenstrombedarfes aufgespeichert wird. EMI3.1
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE123295X | 1929-06-26 | ||
| DE696692X | 1929-06-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT123295B true AT123295B (de) | 1931-06-10 |
Family
ID=67003102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT123295D AT123295B (de) | 1929-06-26 | 1930-05-22 | Energieverteilungsanlage. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT123295B (de) |
| FR (1) | FR696692A (de) |
-
1930
- 1930-05-22 AT AT123295D patent/AT123295B/de active
- 1930-06-05 FR FR696692D patent/FR696692A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR696692A (fr) | 1931-01-06 |
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