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Elektromagnetische Schlagvorrichtung.
Es sind bereits Schlagwerkzeug bekannt geworden, bei denen der Schlagbär derart zwischen elastischen Mitteln, z. B. Federn, aufgehängt ist, dass er mit diesen elastischen Mitteln ein sehwingungs- fähiges System bildet. Um ein derartiges System in Betrieb zu setzen, müssen auf den Schlagbär Bewegungsimpulse ausgeübt werden, deren Anzahl der Eigenschwingungszahl des aus Schlagbar und elastischen Mitteln bestehenden mechanischen Sehwingungssystems entspricht, d. h. die Schwingungszahl des schwingenden und des anstossenden Systems müssen in Resonanz sein.
Diese Bewegungsimpulse werden bei den bekannten Sehlagwerkzeugen entweder durch Motoren mittels eines Kurbelgetriebes erzeugt oder durch einen Elektromagneten, der entweder durch einen Wechselstrom oder durch einen unterbrochenen Gleichstrom erregt werden kann.
Um bei einem derartigen elektromagnetisch angetriebenen Schlagwerkzeug die Schlagzahl des
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Schwingungssystems sein kann. Je nachdem nun die Eigenschwingungszahl des mechanischen Systems eingestellt ist, wird die Schlagzahl des Schlagbären stufenweise vergrössert oder verringert. Um auch bei gleichbleibender Schlagzahl die Schlagkraft des Schlagbären zu regeln, kann die Eigenschwingungszahl des mechanischen Systems durch eine mehr oder weniger starke Verstellung der elastischen Mittel je nach Bedarf gegenüber der Frequenz des elektrischen Systems verstimmt werden. Es liegt dann also zwischen dem mechanischen und dem elektrischen System keine volle Resonanz mehr vor, so dass die Schlagkraft des Hammerbärs gemäss der Verstimmung herabgesetzt wird.
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Gemäss Fig. 1 ist ein
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Schlagkopf 7 beweglich angeordnet ist. Der Schlagkopf ist mit einer der Schlagfläche 18 des Schlagbären 1 entsprechenden Stossfläche 17 versehen. Damit der Schlagkopf'1 sich nicht starr gegen die Kammer 6 legen kann, ist zwischen ihm und der Innenwand der Kammer 6 eine Feder 5 eingesetzt. Der Schlagkopf'1 trägt ein beliebiges Schlagwerkzeug, beispielsweise einen Meissel8, der in einer im Boden des Hammergehäuses 3 vorgesehenen Öffnung 9 geführt ist und sich gegen das zu bearbeitende Werkstück legt.
Der Schlagbär 1 wird mittels einer Druckfeder 11 gegen den Schlagkopf 7 gedrückt, die sich gegen eine von der oberen Stirnwand des Gehäuses. 3 getragene Stütze 12 legt. Diese ist in axialer Richtung mittels einer Schraube 13 einstellbar, um eine Änderung der Spannung der Feder 11 zu ermöglichen.
Das vom Schlagbar 1 und der Feder 11 gebildete mechanische Schwingungssystem erhält seine Impulse von einem Solenoid 14, das den nichtmagnetischen FÜhrungsteil 2 des magnetisierbaren Schlagbäfen 1 umschliesst. Der Schlagbär 1 bildet den Anker des Solenoides 14, das bei Erregung den Schlagbären 1 in Schwingung versetzt, sobald sich die Eigenschwingungszahl des mechanischen Systems und die Anzahl der durch das magnetische System ausgeübten Impulse in Resonanz befinden. Diese Resonanz kann durch Verstellen der Schraube 13 hergestellt werden. Für den Betrieb des Sehlagwerkzeuges ist
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