AT123477B - Flüssigkeitsbremse, insbesondere für Zug- und Stoßvorrichtungen von Eisenbahnfahrzeugen. - Google Patents
Flüssigkeitsbremse, insbesondere für Zug- und Stoßvorrichtungen von Eisenbahnfahrzeugen.Info
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Description
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Flüssigkeitsbremse, insbesondere für Zug- und Stossvorrichtungen von Eisenbahn- fahrzeugen.
Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsbremse, insbesondere für Zug- und Stossvorrichtungen von Eisenbalmfahrzeugen. Diese Bremsen erfordern vor allem eine zuverlässige Dichtung an der Austrittsstelle des Bremskolbens oder der Kolbenstange aus dem Bremszylinder. Die Dichtung muss gerade bei den Flüssigkeitsbremsen, die im Eisenbahnwesen als Zug-oder Stossvorriehtungen (in Puffern, Kupplungen von Eisenbahnfahrzeugen) Verwendung finden, eine lange Betriebssicherheit gewährleisten und die mehrjährige Laufzeit der Fahrzeuge zwischen den Reparaturperioden überdauern können.
Die gebräuchlichen Stopfbüchsendiehtungen, bei denen die Packung in ihrem Sitz durch eine eingeschraubte Gewindebüchse zusammengedrückt und gegen die abzudichtenden Flächen angepresst wird, genügen den gestellten Anforderungen nicht. Die Packung muss dann, um auch bei den an der Dichtungsstelle auftretenden Höchstdrücken der Flüssigkeit einen guten Schluss zu sichern, von vornherein entsprechend fest zusammengedrückt sein, womit sie aber bei den geringeren Flüssigkeitsdrüeken übermässig stark an die abzudichtenden Flächen angepresst ist und ihr die zur Vermeidung eines schnellen Verschleisses erforderliche Nachgiebigkeit und Weichheit fehlt.
Die Erfindung bezweckt daher, den Anpressdruck der Stopfbüchsendichtungen von Flüssigkeitsbremsen an die abzudichtenden Flächen dem jeweils in der Bremse herrschenden Flüssigkeitsdruck anzupassen und erreicht dies dadurch, dass die Diehtungspackung nicht fest mittels einer Versehraubung, sondern federnd durch die Belastung mit wenigstens einem Teil der Kraft der Vorholfeder für den Bremskolben zusammengedrückt wird. Bei stärkeren Stössen und damit Arbeitshüben der Bremse, die eine stärkere Zusammendrückung der Vorholfeder zur Folge haben, wächst also auch der Anpressdruek der Stopfbüehsenpaekung. Die Diehtungswirkung wird mithin selbsttätig dann gesteigert, wenn in dem abzudichtenden Raum ein grösserer Flüssigkeitsdruck herrscht.
Die Zeichnung veranschaulicht im Längsschnitt drei Ausführungsformen von Flüssigkeitsbremsen nach der Erfindung in einem Llisenbahnhülsenpittfer.
Die als einheitliches und selbständiges Brems- und Federungswerk in den Hülsenpuffer bekannter Art eingesetzte Flüssigkeitsbremse besteht aus dem Bremszylinder a und dem darin verschiebbaren Bremskolben b mit der aus dem Zylinder vorragenden Kolbenstange e. Die Stopfbüchsenpaekung d zum Abdichten der Austrittsstelle der Kolbenstange liegt in einer in den Zylinder a eingeschraubten Grundbuchse e und wird von der in dieser längsverschiebbaren Druckbüchse/zusammen und gegen die abzudichtenden Flächen angepresst.
Die Vorholfeder/t für den Kolben ist zwischen die Druckbüchse t und einem Teller g am Ende der Kolbenstange eingesetzt und hält dadurch den Pufferstössel und den Kolben in der Grundstellung oder führt diese Teile nach dem Zusammendrücken des Puffers wieder in diese zurück. Gleichzeitig presst die Feder die ihr zweites Widerlager bildende Packung d mit ihrer jeweiligen Federkraft gegen die Dichtungsstellen an. Da nun mit wachsendem Kolbenhub auch der Flüssigkeitsdruek anwächst, wird die Anpassung hieran durch die ebenfalls dabei grössere Spannung der Vorholfeder auch die Dichtungswirkung der Stopfbüchsenpackung cl gesteigert.
Eine elastische Einlage i zwischen der Bremszylinderstirnwand und dem Flansch der Druckbüchse f verhindert ein übermässiges Zusammenpressen der Packung.
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Beim Ausfithrungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Druckbüchse f durch einen Bajonettverschluss gegen Herausschieben aus der Grundbüchse e gesichert, so dass die einzelnen Teile der Stopfbüchse zusammen auswechselbar sind und auch bei abgenommener Vorholfeder zusammenbleiben.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 wird nur ein Teil der Vorholfederkraft zum Andrücken der Stopfbüchse benützt. Das Vorholmittel besteht aus zwei ineinandergeschachtelten Einzeifedern h1, h2, von denen die äussere stärkere h1 zwischen Druckteller g der Kolbenstange c und dem Zylinderboden, die schwächere, innere Feder h2 zwischen dem Druckteller g und die Druckbüchse f der Stopfbüchse eingespannt ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flüssigkeitsbremse mit einer Stopfbüchsendiehtung an der Austrittsstelle des Bremskolbens oder der Kolbenstange aus dem Bremszylinder, insbesondere für Zug-und Stossvorriehtungen an Eisenbahnfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer in den Bremszylinder (a) eingeschraubten Grundbüchse (e) lagernde Stopfbüchsenpackung (d) das Widerlager für die Vorholfeder (h) des Bremskolbens (b) bildet.
Claims (1)
- 2. Flüssigkeitsbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorholfeder (h) zwischen EMI2.1 Teller (g) am Ende der Kolbenstange (e) eingeschaltet ist.3. Flüssigkeitsbremse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbüchse in der Grundbüehse (e) z. B. durch einen Bajonettverschluss begrenzt verschiebbar geführt ist.4. Flüssigkeitsbremse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei ineinander geschachtelte Vorholfedern , i) für den Bremskolben vorgesehen sind, von denen die eine AJ zwischen dem Bremszylinder (a) und dem Endteller (g) der Kolbenstange und die zweite J zwischen diesem und der Druckbüchse (f) für die Stopfbüchsenpackung (d) eingespannt ist. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE123477X | 1930-02-24 |
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| AT123477B true AT123477B (de) | 1931-06-25 |
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| AT123477D AT123477B (de) | 1930-02-24 | 1930-07-30 | Flüssigkeitsbremse, insbesondere für Zug- und Stoßvorrichtungen von Eisenbahnfahrzeugen. |
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