AT123692B - Waschmaschine mit kippbarer Waschtrommel und indirekter Heizung. - Google Patents

Waschmaschine mit kippbarer Waschtrommel und indirekter Heizung.

Info

Publication number
AT123692B
AT123692B AT123692DA AT123692B AT 123692 B AT123692 B AT 123692B AT 123692D A AT123692D A AT 123692DA AT 123692 B AT123692 B AT 123692B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drum
washing machine
indirect heating
washing
tilting drum
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Oewa Oesterreichische Werke Ge
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oewa Oesterreichische Werke Ge filed Critical Oewa Oesterreichische Werke Ge
Application granted granted Critical
Publication of AT123692B publication Critical patent/AT123692B/de

Links

Landscapes

  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Waschmaschine mit kippbarer Waschtrommel und indirekter Heizung. 



   Bei den bekannten   Waschmaschinen   mit kippbaren Waschtrommeln und mit indirekter Heizung ist die Dampfzuleitung und   Kondenswasserableitung   in die hohl ausgebildete Trommelachse der Wasch- trommel verlegt. 



   Dies bedingt eine Konstruktion mehrerer   ineinandergelagerte Zwisehenräume   bildender Rohre, welche gegeneinander abgedichtet sind und der Waschtrommel als Achse dienen. Diese mit der Waschtrommel sich mitdrehenden Zu-bzw. Ableitungen können aber nur sehr schwer abgedichtet werden, da sie infolge der Drehbewegung ihrer Achse einer unausgesetzten Abnutzung unterliegen, was ein fortwährendes Auswechseln der Dichtung bedingt. Die Waschanlage wird dadurch derart verteuert, dass sie, ganz abgesehen von den durch die verschieden auftretenden   Undichtheiten   verursachten   Störungen   vollkommen unwirtschaftlich ist, ja sogar die bei starken Dampfspannungen auftretenden Undichtheiten für das Bedienungspersonal von Gefahr sein können. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, dass die Waschmaschine aus zwei unabhängig voneinander auf einer Achse drehbaren, ineinander angeordneten Trommeln besteht, von denen die innere, zur Aufnahme der Wäsche bestimmte Trommel vom Antrieb der Maschine betätigt wird, während die äussere, als Dampfraum dienende Trommel durch Leitungen mit der Dampfkammer den Heisswasserbehälter und mit dem Kondenswasserbehälter verbunden ist, welche gelenkig ausgebildet sind, um eine Verdrehung der Trommel bei Aufrechterhaltung der Verbindung bis zu einem bestimmten Verdrehungswinkel gestatten. 



   Dabei sind die Gelenke der Leitungen derart beschaffen, dass sie mittels   Schraubenschlüssels   od. dgl. jederzeit leicht nachgestellt werden können. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in drei Figuren dargestellt u. zw. zeigt Fig. 1 eine   Längsansicht   der Waschmaschine und die Fig. 2 und 3 zeigen zwei Seitenansichten der Waschmaschine mit in der   Arbeits-und Entleerungsstellung   stehenden Trommeln. 



   Auf der von einer beliebigen Antriebsvorrichtung 1 angetriebenen Welle 2 sitzen zwei ineinander angeordnete Trommeln.   3   und 4, von denen die innere, zur Aufnahme der Wäsche dienende   Trommel   fest auf der Welle 2 sitzt, während die äussere als Dampfraum dienende Trommel 4 frei beweglich auf ihr gelagert ist. Für die Dampfzuleitung   5,   wie für die   Zuleitungen   6 und 7 von Warm-bzw. Kaltwasser sind an den Ständern 8 und 20 ventilartige Anschlüsse 9 vorgesehen, an denen je eine gelenkige, mit der äusseren Trommel   4   verbundene Zuleitung 10 bzw. 11 angeschlossen ist. Auf die gleiche Art ist die Ableitung für das Kondenswasser durch eine gelenkige Zuleitung 12 mit der äusseren Trommel   4   verbunden.

   Diese gelenkigen Zuleitungen bestehen aus je zwei, einen Winkel   einschliessenden   Rohrschenkeln, deren mit 
 EMI1.1 
 dicht zusammengehalten werden. 



   Die gelenkige Ausbildung der Zu-und Ableitungen ermöglichen es, die Trommel 4 zum Ausleeren oder Reinigen in einen durch die Gelenke bestimmten Winkel um die Welle zu drehen. 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 versetzt wird. 



   Beim Füllen der Wäschetrommel 3 ist die Aussentromml 4 durch den Zapfen 19 in ihrer Lage fixiert, so dass die Wäsche in die von den Türflügeln 16, 17 gebildete schachtartige Öffnung eingeworfen wird. 



  Nach Schliessen der beiden Türen, Öffnen der Absperrventile für Dampf und Heisswasser und Einschalten der   Antriebsvorriehtung   mittels des Schalthebels 26 kann der   Wasehvorgang   beginnen. 



   Zum Ausleeren der gereinigten Wäsche wird der Antrieb sowie alle Zuleitungen abgestellt und die innere Waschtrommel      mit der äusseren Trommel 4 durch eine Kupplung 21 verbunden. 



   Nach Ablassen des   Schwemm-und Schmutzwassers durch   den Schmutzwasserablauf 22 werden die Türen der beiden Trommeln 3 und 4 auf die vorher beschriebene Art geöffnet und durch Herausziehen des Zapfens 19 für die Verdrehung freigegeben. 



   Zum Verdrehen der Trommeln ist das auf der Welle   2 festsitzende Zahnrad 2.   vorgesehen, das mit einem ein-und ausschaltbaren Ritzel 24 von Hand aus in Eingriff gebracht und mit einer Kurbel 25 
 EMI2.2 
 verbundenen Trommeln 3, 4 gleichzeitig so lange verdreht, bis die offen stehende Tür ihre tiefste Lage erreicht hat und die Wäsche in den unten bereitstehenden Behälter herabfallen kann (Fig. 3). 



   Die gelenkig mit der Trommel 4 verbundenen Zuleitungen 10, 11 und 12 wurden hiebei mitgenommen und in eine mehr oder weniger gestreckte Lage gebracht, ohne dass dadurch die Verbindung mit der Trommel 4 irgendwie schadhaft oder   unterbrochen worden wäre.   



   Nach Rüekdrehung der Trommeln mittels der Handkurbel und neuerlichem Füllen der Wäschetrommel   3 kann   der   Wasehvorgang   sofort wieder durchgeführt werden. 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 kigen Zuleitungen jederzeit ein Nachstellen der betreffenden Dichtungen leicht vorgenommen werden kann, ohne dass ein Ausbau von   Diehtungsteilen   oder gar von ganzen Leitungen notwendig wäre, wie es bei den bekannten, mit zentralen Zuführungsleitungen versehenen Waschmaschinen der Fall ist. 



   Diese eine einfache Wartung erfordernden Einzelteile der Waschmaschine verbürgen eine viel grössere Betriebssicherheit und Lebensdauer gegenüber den bekannten Waschmaschinen und sind ausserdem noch infolge der leichteren und   zweckmässigeren   Herstellung billiger in der Erzeugung und sparsamer in der Betriebsführung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.5 
 und   4)   besteht, von denen die eine mit Löchern versehene, auf der Antriebswelle (2) festsitzende Trommel   (.   als Wäschebehälter dient, während die äussere, eine Dampfkammer bildende Trommel (4) durch gelenkig ausgebildete Verbindungsleitungen   (10,   11 und   12)   mit den Zu- und Ableitungen (6, 7) für Dampf-bzw. Wann-und Kaltwasser sowie für das Kondenswasser beweglich verbunden ist, um eine Entleerung der Trommel durch Drehen zu ermöglichen. 
 EMI2.6 


AT123692D 1930-09-06 1930-09-06 Waschmaschine mit kippbarer Waschtrommel und indirekter Heizung. AT123692B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT123692T 1930-09-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT123692B true AT123692B (de) 1931-07-10

Family

ID=3633514

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT123692D AT123692B (de) 1930-09-06 1930-09-06 Waschmaschine mit kippbarer Waschtrommel und indirekter Heizung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT123692B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE580778C (de) Vorrichtung zum Entfernen von Schwimmstoffen in Absitzbecken
DE667354C (de) Steuervorrichtung fuer ununterbrochen arbeitende Trommeldrehfilter
AT123692B (de) Waschmaschine mit kippbarer Waschtrommel und indirekter Heizung.
DE2639918A1 (de) Anschlussanordnung fuer getraenkebehaelter
DE493121C (de) Fahrzeug zum Transport von Staubgut, insbesondere Kohlenstaub
DE625855C (de) Maschine zur selbsttaetigen Bereitung von Kaffeegetraenk o. dgl.
DE8374C (de) Waschmaschine
AT55760B (de) Vorrichtung zum Behandeln der Innenwandungen von Fässern mit einer Flüssigkeit.
DE595922C (de) Verschlussvorrichtung
DE408994C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Zufuehren losen Schleifmittels bei Poliermaschinen aus Behaeltern mittels drehbarer Auslassteile
AT226396B (de) Kaffeemaschine
DE457215C (de) Vorrichtung zum Abbuersten von Walzgut
DE559165C (de) Walzwerk zum Herstellen von profilierten Metallstuecken, z. B. von Eisenbahnschwellen o. dgl.
DE423573C (de) Vorrichtung zum Kuehlen von geschmolzenen Fettmassen oder Emulsionen
DE452801C (de) Verschlussvorrichtung an niedrig uebereinandergeschichteten Sparbecken einer Kammerschleuse
AT65876B (de) Klappenverschluß für Behälter mit Bodenentleerung.
DE417086C (de) Reinigungsvorrichtung fuer Bierleitungen u. dgl.
DE1099982B (de) Waschanlage mit einer Anzahl stroemungsmaessig voneinander getrennter Waschbehaelter
DE676477C (de) Verschlussvorrichtung
DE843958C (de) Trommelerhitzer fuer Milch od. dgl. Fluessigkeiten
DE443962C (de) Dreitrommel-Waschmaschine
CH122305A (de) Einrichtung zum Mischen von Beton unter gleichzeitiger Hochförderung des Materials.
CH104057A (de) Geschirrspülmaschine mit kreisend bewegten Wasserstrahldüsen.
DE490954C (de) Vorrichtung zur Kristallisation von Naphthalin
DE227602C (de)