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In der Beschreibung des Stammpatentes Nr. 121461 ist eine Brennkraftmaschine erläutert, die im Wesen aus drei beweglichen Teilen besteht, von denen zwei zueinander parallel und durch eine Wand dicht voneinander getrennt sind und aus Ketten mit schraubenförmigen vorspringenden Elementen bestehen, wogegen der dritte, senkrecht zu den beiden anderen liegende, aus einer Reihe von in diese Elemente eingreifenden Elementen besteht, z. B. aus einer Schraube.
Es ist auch ein Grenzfall angegeben, bei dem eine Schraube und eine einzige Kette mit vorspringenden Elementen, statt deren zwei, verwendet werden. Es ist auch gezeigt, wie sich zwischen den schraubenförmigen vorspringenden Elementen eines Satzes der beweglichen Teile nach Massgabe der Bewegung dieser Teile ein Raum bildet, der einerseits die Verdiehtungskammer und anderseits die Explosionskammer für das Brennstoffgemisch bildet ; der Rauminhalt der Explosionskammer wächst in dem Masse, als sich der Rauminhalt der Verdichtungskammer vermindert. Es ist besonders angegeben, wie sich in der Kette nach und nach eine Explosionskammer bildet.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird die Kette nicht mehr aus gelenkigen Gliedern, die ineinandergreifen, zusammengesetzt, sondern von einem in sieh geschlossenen biegsamen Band gebildet, auf dem in regelmässigen Zwischenräumen, entsprechend der Ganghöhe der Schraube, die Glieder angebracht sind. Dieses Band kann entweder aus einem einzigen, aus biegsamen Stoff geschnittenen Streifen bestehen, wie man ihn beispielsweise für Blattfedern verwendet, oder aus mehreren Streifen derselben Art, die derart übereinandergelegt sind, dass sie gleichzeitig arbeiten.
Für die Befestigung der Glieder auf diesem Band oder diesen Bändern und für die Verbindung ihrer Enden kann jedes bekannte Verbindungsmittel verwendet werden, insbesondere ein einziger Bolzen, der durch in den Streifen angebrachte Löcher hindurchgeht, so dass das Ineinandergreifen der vorspringenden Elemente gewährleistet ist.
Im Falle der Verwendung von mehreren übereinandergelegten Streifen wird man eine Gleit-
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Teil in die Kurven oder umgekehrt vorhandenen Längenunterschiede auszugleichen.
Ob das biegsame Band nur einen Streifen enthält oder aus mehreren übereinandergelegten Streifen zusammengesetzt ist, in jedem Falle kann es in so viele Teile unterteilt sein, als die Kette Zwischenräume zwischen den Gliedern aufweist. Man könnte die Streifen oder die Streifenverbindungen bei der Ausführung der Erfindung auch durch Drähte, oder Drahtverbindungen ersetzen.
Für die Schmierung der Streifen können Schlitze oder Reihen von Schlitzen, die längs des Bandes gegeneinander versetzt angeordnet sind, vorgesehen sein.
Um in der Schraube oder Kette (je nachdem die Schraube die Verdichtung und die Kette die Ausdehnung bewirkt oder umgekehrt) die Bildung einer Explosionskammer zu erleichtern, in der das in einer Verdichtungskammer verdichtete Brenngemisch unter Druck zurückgehalten wird, verwendet man gemäss
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Spitze abgeflacht ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Die Fig. 1, 2
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ist ein Ausführungsbeispiel mit Elementen, die auf einem biegsamen Band angebracht sind. wobei die Bewegung in der Ebene der Wände stattfindet. Fig. 5 ist ein Schnitt durch ein Kettenelcment mit dreieckigem, an der Spitze abgeflachtem Profil und zeigt die Befestigung des Elementes an dem Bande.
Die Fig. 1, 2 und 3 stellen drei abgewickelte Ansichten dar, welche den Fig. 8, 10, 12ter, 30, 31 und 33 der Stammpatentsehrift entsprechen.
4 ist das dichte Gehäuse, 2 eine Schraube, 7 deren Gewinde, 8 ein vorspringendes Element der motorischen aus einem biegsamen Band oder Draht bestehenden Kette, die sich im Sinne des Pfeiles F bewegt. Die Kettenelemente 8 haben nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dreieckigen, an der Spitze abgeflachten Querschnitt gemäss Fig. 5.
Wie aus den Fig. 1-3 der Zeichnung ersichtlich, bildet sich zwischen dem feststehenden Gehäuse und dem Gewinde 7 der Schraube eine Kammer (z, die Verdichtungskamme !', deren Rauminhalt sieh infolge des Querschnittes des Gewindeganges so lange verringert, bis sieh in der Kette eine Kammer b bildet, in der das Brenngemisch durch die Schraube unter erhöhtem Druck zurückgehalten wird. Durch eine geeignete Zündvorrichtung explodiert das in dieser Kammer b eingeschlossene Gemisch und durch seine Ausdehnung wird die Kette im Sinne des Pfeiles F bewegt.
Fig. 4 zeigt die Anordnung der Kettenglieder a auf einem in sieh geschlossenen biegsamen Band b, auf dem sie mittels Schraubenbolzen d befestigt sind, und das über zwei Rollen c läuft.
In Fig. 5 ist 8 ein Glied oder vorspringendes Element der Kette, wie solche in regelmässigen, der Ganghöhe der Schraube entsprechenden Zwischenräumen auf dem Band angebracht sind, das beispielsweise aus den übereinandergelegten beiden Streifen m1, m2 zusammengesetzt ist.
Die Verbindung der vorspringenden Elemente mit dem Band wird vorteilhaft mittels eines Befestigungsbolzens d bewirkt ; um die Längenunterschiede der beiden Streifen auszugleichen, ist in dem Element eine längsgeriehtete Ausnehmung e vorgesehen, in die ein mit einer Erhöhung g versehenes Zwischenstück f eingefalzt ist.
Wenn der Bolzen angezogen wird, wird durch das Zwischenstück f der innere Streifen m1, der mit einer dem Durchmesser des Bolzens entsprechenden Öffnung li versehen ist, an dem Element 8 festgeklemmt ; der äussere Streifen iii, ist in dieser Verbindung mit dem Element S nicht unbeweglich, sondern kann bei der Bewegung und Wiederaufrichtung des Elementes gleiten, da ein
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Diese Verbindungsart ist nur ein Ausführungsbeispiel ; es kann auch jede andere Vorrichtung für den Längenausgleich verwendet werden.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Brennkraftmaschine mit mehreren in einem Gehäuse sich bewegenden und miteinander in Eingriff stehenden Elementenserien nach Patent Nr. 121461, dadurch gekennzeichnet, dass die die vorspringenden schraubenförmigen Elemente tragenden Ketten aus einem biegsamen Band oder Draht bestehen.