AT123886B - Kippmuldenförmiges Gießgefäß für flüssiges Metall, insbesondere Eisen. - Google Patents
Kippmuldenförmiges Gießgefäß für flüssiges Metall, insbesondere Eisen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Es sind Giessgefässe für flüssiges Metall, insbesondere Eisen, bekannt, die walzenförmig ausgebildet sind. Diese Giessgefässe haben den Nachteil, dass die Ausmauerung nur durch Abnahme eines Seitendeckels möglich ist ; ausserdem ist die Erneuerung des feuerbeständigen Futters sehr umständlich und die Reinigung von Restmetallen sehr schwierig. Die vorliegende Erfindung soll diese Übelstände beseitigen, indem sie die Vorteile der walzenförmigen Konstruktion beibehält. Diese Vorteile bestehen insbesondere in dem leichten Ausgiessen des Metalls, da hiebei nur die Reibung an der feuerfesten Ausfütterung zu überwinden ist. Die vorliegende Neuerung stellt ein kippmuldenförmiges Giessgefäss für flüssiges Metall, insbesondere Eisen, dar und kennzeichnet sich dadurch, dass der halbzylindrisch geformte Bodenteil in einen sich nach oben erweiternden Oberteil übergeht, der sich an den Bodenteil in tangentialer Richtung anschliesst und so hochgeführt ist, dass das Gewicht des Giessgefässes beim Kippen um die durch den Halbkreismittelpunkt gehende Achse in jeder Lage ausgeglichen ist. Da das Gewicht der Gussmasse oberhalb des Drehpunktes grösser ist als der untere Teil, so erfolgt das Entleeren noch leichter wie bei der walzenförmigen Giesstrommel, da der Druck des Eisens auf die Ausgusssehnauze das Kippen erleichtert. In den Zeichnungen stellt A den Blechmantel des kippmuldenartigen Giessgefässes dar, B sind die Seitenwände, C die Ausgussschnauze, D das Gehänge und F die Zapfen, um welche sich das Gefäss bewegt. Um ein leichteres Ausschmieren der Pfannen mit feuerfestem Material zu ermöglichen, sind in den Bleehmantel Zungen G eingestanzt, in der Zeichnung dreieckförmig. Dieselben können jedoch auch jede andere Form besitzen. Diese Zungen verfolgen den Zweck, die untere Schicht H des feuerfesten Materials festzuhalten und gleichzeitig beim Trocknen die entstehenden Feuchtigkeiten nach aussen abzuleiten. Über diese untere Schicht streicht man alsdann noch eine weitere Schicht J, welche sich mit der unteren verbindet. Diese untere Schicht H kann aus gut isolierendem Material, wie Gur, Asbest oder sonstigem feuerbeständigem, die Wärme schlecht leitenden Material ausgeführt werden. Zur oberen Schicht nimmt man dagegen, wie üblich, feuerbeständiges Material, wie Lehm, Ton, Schamotte, Klebsand od. dgl. Damit durch die grosse Oberfläche, welche naturgemäss durch die kippmuldenartige Form gebildet wird, das Metall nicht zu rasch abkühlt oder durch die darüberstehende Luft oxydiert wird, versieht man die Pfanne mit einem mehrteiligen Deckel K, welcher ebenfalls mit Schamotte oder einem isolierenden Material, wie man es bei der Pfanne verwendet, ausgekleidet wird. Der mittelste Teil dieses Deckels lässt sich um eine Scharnier L heben, um das flüssige Metall besser in das Giessgefäss entleeren zu können. Der Deckel kann bei kleineren Pfannen auch zweiteilig mit durchgehendem Scharnier L ausgebildet sein. Das Auskippen des Metalls erfolgt durch Zahnsegment M und Ritzel N, welches, wie bekannt, durch ein Handrad bewegt wird. Zum Herausbrechen der alten feuerfesten Auskleidung und zur Erneuerung hebt man den Deckel ab, auch lässt sich die gesamte Pfanne bequem aus dem Gehänge D herausnehmen, wodurch die Arbeit des Auskleidens erleichtert wird. Die Pfanne verbindet daher die Vorteile des leichten Kippens, des leichten Ausmauerns, guter Isolierung der Pfannenwandung gegen Wärmeausstrahlung und der bequemen Handhabung. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCHE : 1. Kippmuldenformiges Giessgefäss für flüssiges Metall, insbesondere Eisen, dadurch gekennzeichnet, dass der halbzylindrisch geformte Bodenteil in einen sich nach oben erweiternden Oberteil übergeht, <Desc/Clms Page number 2> der sich an den Bodenteil in tangentialer Richtung anschliesst und so hoch geführt ist, dass das Gewicht des Giessgefässes beim Kippen um die durch den Halbkreismittelpunkt gehende Achse in jeder Lage EMI2.1 EMI2.2
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| AT123886T | 1927-07-15 |
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| AT123886B true AT123886B (de) | 1931-07-25 |
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| AT123886D AT123886B (de) | 1927-07-15 | 1927-07-15 | Kippmuldenförmiges Gießgefäß für flüssiges Metall, insbesondere Eisen. |
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- 1927-07-15 AT AT123886D patent/AT123886B/de active
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