AT123912B - Hubbegrenzung für Fahrzeugbremsen. - Google Patents

Hubbegrenzung für Fahrzeugbremsen.

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AT123912B
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    Hubbegrenzung für Fahrzeugbremsen.   



   Im Laufe der steigenden Abnutzung des Bremsbelages wird der Hub, den die Bremsbacken zurücklegen müssen, bis sie zur Anlage kommen, immer grösser. Demzufolge wird auch der tote Weg an den   Hand-bzw. Fusshebeln   unbequem gross bzw. es wird gegebenenfalls das richtige Anziehen der Bremsen überhaupt in Frage gestellt. 



   Es sind Hubbegrenzungen fÜr Fahrzeugbremsen bekannt, die das Mass des Anhubes der Bremsbacken begrenzen. Diese Hubbegrenzungen sind jedoch in der Konstruktion kompliziert und teuer und arbeiten unzuverlässig, weil jeder Bremsbacken mit einem Schleppbolzen verbunden ist, der eine eigene Ausgestaltung notwendig macht. 



   Der Erfindung gemäss werden alle diese Nachteile dadurch vermieden, dass eine für beide Bremsbacken gemeinsame, als Kniehebel oder Blattfeder ausgebildete Spreize benutzt wird, die sich gegen eine an den Bremsbacken angebrachte Verzahnung stützt und zwischen zwei Anschlägen beweglich ist, an die sie sich beim Bremsen unter Strecken und Abheben der Bremsbacken unter Knicken abwechselnd anlegt. 



   Fig. 1 stellt als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Innenbackenbremse im gelösten und Fig. 2 dieselbe Bremse im angezogenen Zustande dar. In den Figuren bedeutet : T die Bremstrommel, B die Bremsbacken, welche bei E eine Verzahnung tragen und um die Bolzen c schwenken, C eine Blattfeder, die in der Mitte gelocht ist und   zwischen den Anschlägen   eines Bügels D auf einem Bolzen g auf und ab gleiten kann. F ist die Rückführungsfeder der Bremse, Z ein hydraulischer Zylinder, der beispielsweise zur Betätigung der Bremse dient. 



   Bei   Betätigung   der Bremse treibt der hydraulische Zylinder Z die Bremsbacken auseinander und presst sie gegen die Bremstrpmmel T. Dabei wird die Feder F gespannt und die Blattfeder C, die mit etwas Vorspannung eingelegt ist, streckt sieh, bis sie auf dem unteren Anschlag des Bügels D anzuliegen kommt. Wenn in diesem Augenblick die Bremsbacken bereits voll zur Auflage gekommen sind, so geschieht nichts weiter.

   Bewegen sich hingegen die Bremsbacken infolge erfolgter Abnutzung weiter auseinander als bei einer früheren Bremsung, dann springt die Blattfeder C um einen Zahn der Verzahnung   B   weiter.
Beim Nachlassen der Bremse zieht die Rückholfeder F die Bremsbacken B zurück, wobei die Blattfeder C stärker zusammengekrümmt wird und auf ihrem Führungsbolzen g nach oben gleitet, bis sie auf dem oberen Anschlag des Bügels D anliegt, in welchem Augenblick die weitere Bewegung der Bremsbacke gesperrt ist und die Feder C als Spreize wirkt. Der freie Weg, den die Blattfeder C zwischen den beiden   Anschlägen   des Bügels D vollführen kann, bestimmt im wesentlichen die Grösse des Abhubes, der für die Bremsbacken B zugelassen wird. Da dieser Hub konstant ist, bleibt der Bremshub der Bremsbacken trotz erfolgter Abnutzung ungefähr konstant.

   Durch den durchgesteckten Bolzen g ist die Blattfeder C gegen Herausfallen und insbesondere auch gegen Verschiebung aus der Mitte gesichert. Auf diese Weise ist es möglich, mit einer einzigen Blattfeder und geringer Kraftbeanspruchung, d. h. mit verhältnismässig schwacher Rückholfeder, den Abhub beider Bremsbacken in der richtigen Weise zu begrenzen. Ferner wird die Bewegung der Feder zwischen den   Anschlägen   infolge der Kniehebelbewegung vergrössert zur Wirkung kommen, so dass auch mit roher Einstellung dieser Anschläge bzw. ohne Nachstellung derselben das Auslangen gefunden wird. 



   Die Erfindung ist in den Figuren nur beispielsweise dargestellt. Insbesondere könnte an Stelle   der Blattfeder C auch ein anderes Organ, beispielsweise ein Kniehebel, vorgesehen sein. Selbstverständlich   ist die Anwendung der Erfindung nicht auf hydraulisch betätigte Bremsen beschränkt und es könnte beispielsweise der hydraulische Zylinder Z durch eine Bremsnocke oder durch irgendeine andere Einrichtung ersetzt sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Hubbegrenzung für Fahrzeugbremsen, gekennzeichnet durch eine für beide Bremsbacken gonein- same, als Kniehebel oder Blattfeder ausgebildete Spreize (0), die sich gegen eine an der Bremsbacke (B) angebrachte Verzahnung (E) abstützt, welche Spreize sieh beim Bremsen streckt und dadurch gegen EMI2.1 EMI2.2
AT123912D 1929-07-25 1929-07-25 Hubbegrenzung für Fahrzeugbremsen. AT123912B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1279493B (de) * 1964-05-29 1968-10-03 Teves Gmbh Alfred Hydraulisch betaetigte Innenbackenbremse fuer Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1279493B (de) * 1964-05-29 1968-10-03 Teves Gmbh Alfred Hydraulisch betaetigte Innenbackenbremse fuer Kraftfahrzeuge

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