AT123932B - Ununterbrochen arbeitende Absorptions-Kältemaschine. - Google Patents
Ununterbrochen arbeitende Absorptions-Kältemaschine.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Ununterbrochen arbeitende Absorptions-Kältemaschine. Die Erfindung betrifft eine Absorptions-Kältemaschine, bei der die Drücke durch ein inertes Gas (Helium, Wasserstoff, Argon, Stickstoff usw. ) ausgeglichen werden und bei der der Absorber und Verdampfer zwar miteinander in Verbindung stehen, aber als getrennt angeordnete Gefässe, Rohrschlangen od. dgl., ausgebildet sind. Um diese Wirkung tatsächlich zu erreichen, ist es notwendig, dass das inerte Gas rasch zirkuliert, weil sonst die Langsamkeit der Verdampfung (nach dem Daltonschen Gesetz) und der Absorption eine solche wird, dass sie die Wirkung verhindert. Das hauptsächlichste Merkmal der Erfindung besteht in der Anordnung eines Flügelrades innerhalb eines gasdichten Verbindungsraumes oder-kanals zwischen Absorber und Verdampfer. Hiedurch kann dem inerten Gas jede notwendige rasche Zirkulation selbst in Rohren von kleinen Durchmessern gegeben werden. Bei Kältemaschinen der eingangs erwähnten Art, bei denen jedoch Absorber und Verdampfer zu einem einzigen Gefäss vereinigt waren, ist die Verwendung eines Flügelrades bereits vorgeschlagen worden, sie führt jedoch in diesem Fall nur zu einer heftigen Dureheinanderwirbelung des Gases, die eine allmähliche Zunahme bzw. Abnahme des Amoniakdampfgehaltes verhindeit. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Maschine ist die mittels Stopfbüchse abgedichtete Aussendurehführung der Flügelradachse, die eine dauernde Gasundichtheit zur Folge hat. Um die Stopfbüchse und die Aussendurchführung der Flügelradachse zu vermeiden, wird bei der Erfindung das Flügelrad vermittels einer elektromagnetischen Kupplung od. dgl. durch einen Zylinder aus diamagnetischem Metall hindurch angetrieben, eine Massnahme, die an sich auf andern technischen Gebieten bereits Verwendung gefunden hat. Der umlaufende Teil des Flügelrades besitzt einen aus Eisen bestehenden Teil in Gestalt eines Ankers mit zwei oder vier Polen oder in Gestalt eines Kurzschluss-oder Käfigankers, eingeschlossen in einem Rohr aus Nickel, Aluminium oder anderem nicht- EMI1.1 nicht angegriffen wird. An der Aussenseite des Zylinders aus nichtmagnetischem Metall ist ein Stator mit Wicklungen wie bei einem Weehselstromsynehronmotor angeordnet, wodurch vermittels eines induzierten Stromes oder magnetischen Drehfeldes der Rotor in Drehung versetzt wird. Diese Einrichtung kann sowohl bei mit Ammoniak arbeitenden Absorptionsmaschinen als auch bei andern Maschinen verwendet werden, die mit andern Flüssigkeiten der gleichen Absorptionsfähigkeit betrieben werden. Notwendig ist nur, das Metall der Betriebsflüssigkeit anzupassen. In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht, u. zw. ist EMI1.2 mit einem Gasbrenner beheizte Vorrichtung. In Fig. 1 ist 1 der Kessel, in dem die Ammoniakflüssigkeit durch einen elektrischen Widerstand 17 zwecks Austreiben des Ammoniakgases beheizt wird, das im oberen Teil des Kessels 1 gekühlt und von EMI1.3 geht durch einen Syphon 3 hindurch in die Kühlschlange 4, wo es verdampft ; der Dampf wird durch den Strom von inertem Gas in den Absorber 11 weggeführt. Der Kreislauf des inerten Gases wird durch ein Flügelrad 14 erzielt, dessen lotrecht stehende Welle auch weiter unten Flügel 15 trägt und vermittels eines magnetischen Ankers 13 angetrieben wird. In <Desc/Clms Page number 2> einer Wicklung. 16 wird in bekannter Weise ein Drehfeld erzeugt, das den Anker 18 mitnimmt. Damit dies eintritt, ist es notwendig, dass der Teil des Rohres, der den Anker oder Rotor 13 umschliesst, aus EMI2.1 im geschlossenen Kreislauf 4, 11. Die aus dem Kessel austretende, heisse, arme Lösung fliesst zurück. wobei sie durch eine Wärmeaustausehvorriehtung 7 hindurchgeht und dort ihre Wärme an die reiche EMI2.2 gelangt. Die schwache Lösung, die beim Durchgang durch die Wärmeaustausehvorriehtung 7 gekühlt wurde, tritt durch Rohr 8 in einen Behälter 9 ein, von wo sie durch die Schraubenflügel. M in ein Gefäss 10 gehoben wird, von dem sie in den Absorber 11, zu einem Kessel 5 und dann zur Austausehvorrielhtung 6 fliesst, wodurch der Kreislauf geschlossen ist. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
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1928
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