AT123977B - Selbsttätige hydraulische Presse zum Formen von Hüten. - Google Patents

Selbsttätige hydraulische Presse zum Formen von Hüten.

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AT123977B
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hydraulic press
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Albert Dozinel
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Albert Dozinel
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Description


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  Selbsttätige hydraulische Presse zum Formen von Hüten. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine selbsttätige hydraulische Presse zum Formen von   Hüten,   bei welcher die zur Aufnahme des zu behandelnden Stoffes dienende Platte der Presse durch einen hydraulischen Kolben von unten nach oben gegen einen festen Hutblock hin bewegt wird. Diese Presse ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass das auf den Kolben wirkende Betriebsmittel nach dem Anheben des Kolbens an seinem Hubende vorerst nach einem andern, einen Abdichtungund   Schliessring   zwischen der Platte und dem Hutbloek verdrehenden Kolben geleitet wird und hierauf in dem Hutblock selbst zum Pressen des zu behandelnden Hutes, worauf durch Einstellung eines Abflusshahnes das Abfliessen des Betriebsmittels und das Zurückbewegen der Organe in die Anfangsstellung ermöglicht wird. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht, u. zw. zeigt   Fig. l die   Presse in Vorderansicht und Fig. 2 in Seitenansicht. Fig. 3 zeigt eine Draufsicht der 
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 ringes. Fig. 4 zeigt eine Einzelheit eines Kolbens und Fig. 5 eine Vorrichtung zur Sicherung der selbst- tätigen Wirkung im   Längsschnitt.   



   1 bezeichnet einen auf der Betriebsmittelleitung 2 (z. B. Druckwasser) angeordneten Hahn. Die Leitung 2 führt zu einem Zylinder 3 unter den in letzterem beweglichen Kolben 4, der bis unter eine die übliche Hutform 6 tragende Platte 5 ragt. Die Hutform 6 wird mittels zweier beweglicher Rollen 7 an einer besonderen an dem Maschinengestell 9 befestigten   Führungsschiene   8 geführt ; letztere besitzt einen geneigten Teil, auf den ein senkrechter Teil folgt. 10 ist der   übliche   an dem Maschinengestell befestigte Block. Der Kolben 4 ist massiv und gibt an seinem oberen Hubende Öffnungen 11 in der Zylinderwand 3 frei, die mit einer Ringkammer 12 (Fig. 4) in Verbindung stehen.

   Die Ringkammer 12 (Fig. 1) ist durch eine Leitung 13 mit einem kleineren Zylinder 14 verbunden, in dem ein Kolben verschiebbar ist, dessen äusseres Ende auf einen drehbar auf der Form 6 sitzenden Ring 15 wirkt. Letzterer besitzt vorstehende Nasen 16, die unter der Kolbenwirkung in Rillen 17 der von dem Blocke 10 getragenen Klammern 18 eingreifen. Der Zylinder 14 ist ähnlich wie der Zylinder 3 ausgebildet und durch eine Leitung 19 mit dem Blocke 10 verbunden. Von letzterem geht eine weitere Leitung 21 aus, die durch ein Ventil 22 hindurch zur Leitung 2 und einem Abflusshahn   23   ragt. 



   Die Wirkungsweise ist nun folgende :
Das durch den Hahn 1 eingelassene Druckwasser oder andere Druckmittel gelangt in den Zylinder 3 und schliesst das Ventil 22 (wobei der Hahn 23 geschlossen ist). Der Kolben 4 wird mit der Platte 5 und der Form 6 aufwärts bewegt. 



   Nachdem die Form 6 am oberen Hubende angelangt und demnach in Berührung mit dem Blocke 10 gekommen ist, gibt der Kolben 4 die Öffnungen 11 frei, und das Betriebsmittel gelangt in den kleineren   Zylinder-M,   dessen Kolben den Ring 15 verdreht und somit in seinen Klammern 18 schliesst. Die Hutpresse ist nun geschlossen. 



   Ähnlich wie der Kolben 4 gibt der Kolben des Zylinders 14 Öffnungen frei, durch die das Betriebs- 
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   Nach dem Formen des Hutes wird der Hahn   23 geöffnet, wodurch das Wasser das Ventil 22   öffnet und abfliesst. 



   Nachdem der Druck in dem Blocke 10 auf den äusseren Luftdruck herabgefallen ist, wird der Kolben des Zylinders 14 mit dem Ringe   15   durch eine nicht dargestellte Feder in seine Anfangsstellung 
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 eigneten Dichtungsringen 24 versehen. 



   Bei der beschriebenen Presse muss bei jedem Arbeitsgang der   Einlasshahn   1 zuerst geöffnet und dann nach der Wirkung der beiden Kolben und   Füllung   des Blockes 10 mit Betriebsmittel dasselbe wieder geschlossen und   schliesslich   der Ablasshahn 2. 3 zum Entleeren der Presse geöffnet werden. Es müssen 
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Durch die in Fig. 5 veranschaulichte Vorrichtung geht die Wirkung der   Maschine vollständig   selbsttätig vonstatten.

   Gemäss dieser Vorrichtung gelangt das Druckwasser oder irgendein anderes Druckmittel durch die Leitung 2'in einen Ventilkörper 27, dessen Ventil 26 mit einem durch eine Feder.   H   belasteten Kolben 29 fest verbunden ist, wobei die Feder 31 mittels einer Schraube. 32 einstellbar ist. 
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 einer mittels Schraube 40 einstellbaren Feder 39 steht, wobei das   Ventil 37   ausserdem zur Steuerung der Eintrittsöffnung einer Leitung 41 (doppeltwirkendes Ventil) dient. Die beiden Kolben 29, 38 sind je in einem zylindrischen Körper 42 bzw. 43 beweglich, wobei die beiden Körper über dem Kolben durch eine Leitung 44 miteinander verbunden sind, von der eine Abflussleitung 45 mit Hahn 23'abgezweigt ist. Mittels eines Nadelventils 46 wird Druekwasser in die beiden Zylinder   42, 43 über   die Kolben eingeführt.

   Da die   Feder 34 schwächer   als die Feder   39   ist, wirkt die Vorrichtung wie folgt :
In der in Fig. 5 angedeuteten Stellung, in der sieh die einzelnen Organe beim Beginn eines Arbeitsganges befinden, befinden sieh die beiden Ventile in der oberen Stellung, indem das Ventil 28 die   Öffnung   33 freigibt und das Ventil 37 die   Öffnung 36   freigibt und die Ableitung 41 schliesst. Die   Zylinderräume   30, 30' über dem Kolben sowie die Leitung 44 stehen unter Atmosphärendruck. und der Hahn 23'ist geschlossen. 



  Das Druckmittel wird durch 2'eingelassen, strömt in   27,     3. 3, 34   und füllt die Kammer 47 des zweiten Ventils an. Das Druckmittel strömt dann   durch 3a nach   der Presse. wo es seine verschiedenen Funktionen erfüllt. Während dieses Vorganges hat das Nadelventil 46 die   allmähliche   Erhöhung des Druckes in 30, 44, 30' ermöglicht, wodurch an dem von der Einstellung des Nadelventils abhängenden Zeit- 
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 Wassers verhindert wird, und die einzelnen Organe der Presse werden selbsttätig in ihre Anfangsstellung zurückbewegt. 



   Zum Einleiten eines neuen Arbeitsganges   wird 23'geöffnet   : hiedurch wird der Druck in 30, 44, 30' erhöht, die Federn   39, 31   entspannt und die einzelnen Organe in die Stellung gemäss Fig. Ï zurückbewegt. 



   Die beschriebene Maschine besitzt folgende Hauptvorteile :
1. Selbsttätige leichte Arbeit ohne Kraftanstrengung des die   Maschine bedienenden   Arbeiters. 



   2. Erhöhte Ausbeute. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige hydraulische Presse zum Formen von Hüten, bei welcher die Pressplatte von unten 
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 das   Betriebsmittel nach Schliessen   der Hutform in deren Innern den erforderlichen Druck erzeugt, dadurch gekennzeichnet, dass der die Pressplatte hebende Kolben   (4)   an seinem oberen Hubende Zylinder- öffnungen (11) freigibt, die mit einem im Oberteil der Presse angeordneten Zylinder   (14)   in Verbindung stehen, in dem ein Kolben verschiebbar ist, dessen äusseres Ende auf einen drehbar auf der Form   (6)   sitzenden Dichtungs- und Verriegelungsring (13) wirkt und der an seinem äusseren Hubende Öffnungen freigibt, die mit dem Innern des oberen Formbloekes (10) verbunden sind,

   um nach Verriegelung des   Formbloekes   das Betriebsmittel in den Formblock eintreten zu lassen.

Claims (1)

  1. 2. Selbsttätige hydraulische Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betriebsmitteleinalss- (28) sowie das Auslass-und Absperrventil (. 37) unter dem Einfluss federbelasteter Kolben (29, 38) stehen, die durch einen von der Druckleitung abgezweigten regelbaren Teilwasserstrom derart ge- EMI2.6
AT123977D 1929-02-16 1930-02-15 Selbsttätige hydraulische Presse zum Formen von Hüten. AT123977B (de)

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