AT12398U1 - Skihelm mit versenkbarem visier - Google Patents
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Abstract
Skihelm mit versenkbarem Visier, welcher eine Hauptkappe (10) und ein Visier (15) umfasst; wobei die Hauptkappe (10) an der Vorderseite eine geringere Stärke aufweist, welche eine Aussparung (14) bildet; diese Aussparung (14) hat eine Form, die im wesentlichen der des Visiers (15) ähnelt; eine obere Kappe (20), die an dieser Hauptkappe (10) befestigt ist, um die Aussparung (14) abzudecken; Bewegungselemente (25) dieses Visiers (15), die zentral über dieser oberen Kappe (20) angeordnet sind, um das Visier (15) von einer ersten inneren und unter der oberen Kappe (20) liegenden Stellung in eine zweite externe Stellung zu verschieben, wobei jeweils eine Vielzahl von Zwischenstellungen passiert wird.
Description
österreichisches Patentamt AT 12 398 U1 2012-05-15
Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Skihelm, und zwar insbesondere auf einen Skihelm mit versenkbarem Visier.
[0002] Die neuesten Rechtsvorschriften für Skianlagen schreiben vor, dass Kinder verpflichtet sind, einen Schutzhelm zu tragen.
[0003] Für Erwachsene ist diese Art Schutz zwar keine Pflicht, vernünftigerweise ist es jedoch allen Skifahrern zu empfehlen, einen Schutzhelm zu tragen.
[0004] In der Tat sind die Geschwindigkeiten, die auf den Skipisten erreicht werden, sehr hoch, und wenn man auf kompaktem Schnee oder Eis stürzt, kann ein Skihelm das Leben retten.
[0005] Normalerweise trägt man einen Helm und zusätzlich, als Schutz der Augen vor der blendenden Sonne und dem durch die Geschwindigkeit entstehenden Wind, eine Brille oder die sogenannte Skimaske.
[0006] Zweck der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Skihelm zu bieten, welcher in einem einzigen Element sowohl den Helm wie den Schutz für die Augen umfasst.
[0007] Gemäß der vorliegenden Erfindung werden diese und weitere Zielsetzungen durch einen Skihelm mit versenkbarem Visier erreicht, welcher eine Hauptkappe und ein Visier umfasst; wobei die genannte Hauptkappe vorne eine verringerte Stärke aufweist, welche eine Aussparung bildet; wobei die genannte Aussparung eine im wesentlichen dem genannten Visier ähnliche Form aufweist; eine obere Kappe, die an der genannten Hauptkappe befestigt ist, um die genannte Kappe abzudecken; Bewegungselemente für das genannte Visier, welche in der Mitte über der genannten oberen Kappe angeordnet sind, um das genannte Visier von einer ersten inneren und unterhalb der genanten oberen Kappe liegenden Stellung in eine zweite externe Stellung zu verschieben, wobei jeweils eine Vielzahl von Zwischenstellungen passiert wird.
[0008] Weitere Eigenschaften der Erfindung werden jeweils in den Unteransprüchen beschrieben.
[0009] Die Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die nachstehende ausführliche Beschreibung einer praktischen Ausführungsform verdeutlicht, die als nicht einschränkendes Beispiel in den beiliegenden Zeichnungen erklärt wird, in denen: [0010] Figur 1 die Vorderansicht eines Helms gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; [0011] Figur 2 die Aufsicht eines Helms gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; [0012] Figur 3 den Querschnitt eines Helms mit hochgeschobenem Visier gemäß der vorlie genden Erfindung zeigt; [0013] Figur 4 den Querschnitt eines Helms mit heruntergezogenem Visier gemäß der vorlie genden Erfindung zeigt; [0014] Figur 5 ein Detail der Drucktaste im Querschnitt und in auseinandergezogener Darstel lung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; [0015] Figur 6 einen Helm ohne die obere Kappe zeigt.
[0016] Bezug nehmend auf die beigefügten Figuren umfasst ein Skihelm gemäß der vorliegenden Erfindung eine Hauptkappe 10, die die Basis des Helms bildet. Die Kappe 10 wird aus einem Körper aus Styropor hergestellt, der sowohl innen wie außen mit einer Schicht Polykarbonat beschichtet ist, der mit Hilfe einer "ln-mould" genannten Formtechnik auf das Styropor aufgebracht wird.
[0017] Die Kappe 10 hat eine der jeweiligen Form und Größe des Kopfs des Anwenders angemessene Form und hat vorzugsweise keinen Kinnhalter. 1 /7 österreichisches Patentamt AT12 398 U1 2012-05-15 [0018] Die Stärke der Kappe 10 liegt meistens zwischen 15 und 20 mm und beträgt vorzugsweise etwa 18 mm. An einigen Stellen können auch 30 mm erreicht werden.
[0019] Die Hauptkappe 10 kann Belüftungsschlitze 11 aufweisen, die aus durch die Kappe 10 selbst hindurchgehenden Öffnungen bestehen. Darüber hinaus kann sie eine darunter befindliche Kappe 12 für die Verteilung der Luft im Innern des Helms umfassen.
[0020] Bekanntermaßen können an den Seitenwänden der Kappe 10 jeweils auch zwei Ohrenschützer 13 und/oder Elemente zur Befestigung der Riemen angebracht werden, damit der Helm sicher auf dem Kopf des Anwenders sitzt.
[0021] Die obere Fläche der Kappe 10 weist an der Vorderseite eine verringerte Stärke des Helms auf, um eine Aussparung 14 mit einer Form zu bilden, die der eines Visiers 15 entspricht.
[0022] Die Stärke der Kappe 10 in diesem Bereich beträgt etwa 14 mm und ist dadurch im Verhältnis zu den Seitenabschnitten des Helms geringer.
[0023] Das Visier 15, das aus Polykarbonat hergestellt wird, hat eine im wesentlichen rechteckige Form, mit einem Design, das eine abgerundete Kontur bildet, und einer entsprechenden Aussparung für die Nase, und weist im oberen mittleren Bereich einen Vorsprung 16 auf, der einen senkrechten Schlitz 17 umfasst.
[0024] Seitlich und oben umfasst das Visier 15 zwei Öffnungen, die jeweils senkrecht ausgerichtet und etwa 1,5 cm voneinander entfernt angeordnet sind.
[0025] In den Öffnungen werden kleine Gummizylinder 19 (Distanzstücke) untergebracht, die etwa 1 cm lang sind und einen Durchmesser von 0,5 cm aufweisen.
[0026] Die Zylinder 19 sind so beschaffen, dass sie entlang von zwei Führungen 22 verschoben werden können, welche sich direkt seitlich im Innern der Aussparung 14 befinden.
[0027] Der Helm umfasst dabei eine obere Kappe 20, die eine ähnliche Form wie die Hauptkappe 10 hat und Abmessungen aufweist, die die Aussparung 14 vollkommen abdecken.
[0028] Die obere Kappe 20 umfasst einen senkrechten und linearen Spalt 21, welcher sich in der Mitte von Kappe 20 selbst befindet.
[0029] Dieser Spalt 21 ist etwa 13 cm lang und etwa 0,3 cm breit.
[0030] Die obere Kappe 20 wird mit Hilfe der Schrauben 18 fest an der Hauptkappe 10 befestigt.
[0031] Der Helm umfasst des weiteren Elemente 25 für die Bewegung des Visiers 15.
[0032] Die Elemente 25 zur Bewegung bestehen aus einem Gleis 26, welches durch eine gezahnte Führung in seinem Inneren gebildet wird.
[0033] Eine verschiebbare Drucktaste 30 umfasst unten einen Stift 31. Am unteren Ende von Stift 31 ist eine untere Scheibe 32 befestigt, und auf etwa der halben Entfernung zwischen Scheibe 32 und Drucktaste 30 ist ein Zwischenstück 33 angeordnet.
[0034] Die untere Scheibe 32 umfasst Elemente zur Verankerung mit Stift 31. Zum Beispiel umfasst sie eine Öffnung, in die eine Schraube eingesetzt werden kann, welche sich mit Stift 31 verschraubt, sowie vorzugsweise eine Erhebung, die sich in eine Aussparung einfügt, welche sich in Stift 31 befindet. Außerdem ist ihre untere Fläche so geformt, dass sie ruckweise im Innern der Führung von Gleis 26 verschoben werden kann.
[0035] Das Gleis 26 ist fest auf der mittleren Kappe 10 verankert. Die Kappe 10 weist an dieser Stelle eine leichte, geradlinige Aussparung auf, in der Gleis 26 befestigt ist, damit die untere Scheibe 32 ungehindert verschoben werden kann.
[0036] Die Elemente 25 zur Bewegung des Visiers 15 sind wie folgt montiert: [0037] Man nimmt die obere Kappe 20, das Visier 15 und die Elemente 30, 32 und 33. Der Stift 31 wird durch das Innere von Spalt 21 der oberen Kappe geschoben. Das Zwischenstück 33 2/7 österreichisches Patentamt AT 12 398 Ul 2012-05-15 wird auf dem Stift angeordnet und dann wird dieser durch das Innere des senkrechten Schlitzes 17 von Visier 15 gesteckt.
[0038] Die untere Scheibe 32 wird Stift 31 entgegengesetzt und mit einer Schraube befestigt.
[0039] Die Drucktaste 30 kommt auf diese Weise oberhalb der oberen Kappe 20 zu liegen.
[0040] Die Montage der Bewegungselemente 25 kann so einfach dadurch erfolgen, dass man die obere Kappe 20 und das Visier 15 von der Hauptkappe 10 trennt.
[0041] Wahlweise können als Ersatz für die Scheiben 32 und 33 andere Mittel zur Verbindung des Stifts 31 mit dem Visier 15 angewendet werden, wie zum Beispiel Leim.
[0042] Die Montage des Helms erfolgt wie nachstehend beschrieben.
[0043] Im Innern der Hauptkappe 10 werden, falls vorhanden, die darunter befindliche Kappe 12 und die beiden Ohrenschützer 13 befestigt.
[0044] Die Elemente 25 zur Bewegung des Visiers 15 werden auf der oberen Kappe 20 befestigt.
[0045] Die Zylinder 19 werden in die entsprechenden Öffnungen geschoben und jeweils auf der Höhe der Führungen 22 angeordnet.
[0046] Die obere Kappe 20 wird auf der Hauptkappe 10 mit Hilfe der Schrauben 18 befestigt.
[0047] Auf diese Weise ist ein Skihelm mit versenkbarem Visier hergestellt worden.
[0048] Zur Ausstattung dieses Skihelms gehört ein Visier 15, das zwischen der Hauptkappe 10 und der oberen Kappe 20 angeordnet ist, welches über die mittlere Drucktaste 30 bewegt werden kann, die dessen Verschiebung vor die Augen oder seine Versenkung nach hinten ins Helminnere gestattet.
[0049] Das Visier 15 gleitet in den seitlichen Führungen 22, welche sich im Innern des Helms befinden, über vier Zwischenlagen (jeweils 2 rechts und 2 links) beziehungsweise die Zylinder 19.
[0050] Im mittleren Teil des Helms unterhalb des Visiers liegt das Gleis 26 mit den entsprechenden Rasten, die dessen ruckweise Verschiebung und die Zwischenstellung des Visiers ermöglicht.
[0051] Um das Visier ganz oder teilweise hoch- beziehungsweise herunterzuschieben wird Drucktaste 30 betätigt, und dadurch kann man es jeweils soweit wie benötigt verschieben. Die Drucktaste 30 befindet sich über dem Helm und hat eine Verschiebungsmöglichkeit, die jeweils von der Mitte des Helms (des Kopfs) bis zu dessen vorderstem Bereich oberhalb der Stirn reicht. Durch diese Art der Betätigung wird erreicht, dass der Helm leicht bleibt und nur wenige bewegliche Teile aufweist.
[0052] Der Helm wurde entwickelt, um platzraubende Einstellmechanismen des Visiers in seinem Innern zu vermeiden und auf diese Weise geringere Abmessungen und Stärken im Vergleich zu normalen Skihelmen mit Visieren zu erreichen, die hochgestellt werden können und die handelsüblichen seitlichen Nutmuttern aufweisen.
[0053] Die Materialien und Abmessungen des Skihelms mit versenkbarem Visier können dabei je nach den Erfordernissen und dem Stand der Technik beliebig beschaffen sein. 3/7
Claims (4)
- österreichisches Patentamt AT 12 398 Ul 2012-05-15 Ansprüche 1. Skihelm mit versenkbarem Visier, welcher eine Hauptkappe (10) und ein Visier (15) umfasst; dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptkappe (10) an der Vorderseite eine geringere Stärke aufweist, die eine Aussparung (14) bildet; wobei die Aussparung (14) eine Form aufweist, die im wesentlichen der des Visiers (15) ähnelt; eine obere Kappe (20), die an der Hauptkappe (10) befestigt ist, um die Aussparung (14) abzudecken; Elemente (25) zur Bewegung des Visiers (15), welche sich in der Mitte über der oberen Kappe (20) befinden, um das Visier (15) von einer ersten inneren und unterhalb der oberen Kappe (20) befindlichen Stellung in eine zweite externe Stellung zu verschieben, wobei jeweils eine Vielzahl von Zwischenstellungen passiert wird, wobei ferner die Elemente (25) zur Bewegung des Visiers (15) eine Drucktaste (30) umfassen, welche sich oberhalb der Kappe (20) befindet und an einer Stelle des Visiers (15) befestigt ist und die Elemente (25) zur Bewegung des Visiers (15) eine gezahnte Führung (26) umfassen, welche an der Hauptkappe (10) befestigt ist; im Innern der Führung (26) verläuft ein Stift (31), der an dem Visier (15) und der Drucktaste (30) verankert ist.
- 2. Skihelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Visier (15) mindestens zwei Distanzstücke (19) umfasst, welche seitlich von dem Visier (15) angeordnet sind und innerhalb von zwei Führungen (22) bewegt werden können, welche sich seitlich in der Aussparung (14) befinden.
- 3. Skihelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (31) an dem Visier (15) mit Hilfe von zwei Scheiben (32, 33) befestigt ist, und zwar einer Scheibe (32), die sich unterhalb des Visiers (15) befindet, und einer Scheibe (33), die oberhalb des Visiers (15) befestigt ist.
- 4. Skihelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (31), welcher im Innern der gezahnten Führung (26) verläuft, eine Vielzahl fester Stellungen aufweist. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 4/7
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