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Es ist bekannt, in Gaserzeugern die Temperatur und die Höhe der Sehlacke in der Nahe des Rostes mit Hilfe der die Kappe des letzteren durchströmenden Kühlflüssigkeit, die in gleichbleibender Menge und mit gleichbleibender Temperatur zugeführt wird, schätzungsweise nach der jeweiligen Temperatur der abfliessenden Kühlflüssigkeit zu bestimmen (s. österr. Patentschrift Nr. 108427). Auf diese Weise ist es wohl möglich, den jeweiligen Betriebszustand im Bereich der Generatormitte zu beobachten ; insbesondere bei Generatoren grösseren Durchmessers ist es aber nicht möglich, gleichzeitig auch ein genaues Bild über den Wärmezustand der von der Generatormitte entfernteren Zonen oder gar des Umfanges des Schlackenbettes zu gewinnen.
Hieraus folgt, dass der Gang des Generators mangels einer Beherrschung des ganzen Generator querschnittes nur unvollständig geregelt werden kann, wozu noch der Nachteil hinzukommt, dass durch die Nichtbeobachtung der Wärmeverteilung am Generatorumfang leicht Zerstörungen durch Schmelzen insbesondere jener Teile des Generatormantels auftreten können, an welche der sich drehende Rost die Schlackenklumpen anpresst, um sie zu zerbrechen.
Den angeführten Nachteilen begegnet die vorliegende Erfindung dadurch, dass die Kühlflüssigkeit dem bei Gaserzeugern verwendeten, längs des Umfanges des Generatorschachtes annähernd in der Höhe des Rostes angeordneten Kühlmantel in gleichbleibender Menge und mit gleichbleibender Temperatur zugeführt wird. Hiedurch ist es möglich, sich jederzeit durch Beobachtung der Temperatur der Kühlflüssigkeit beim Ablauf aus dem Kühlmantel über den Wärmezustand in der Umfangszone des Brennstoffes zu unterrichten und den Gang des Generators genau zu regeln.
Es hat sich dabei als besonders vorteilhaft erwiesen, den Kühlmantel in eine Reihe von segmentförmigen Kammern zu unterteilen, von denen jede mit einem gesonderten Zu-und Abtiuss für die Kühl-
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bettes in einzelnen Abschnitten des Sc4achtUlnfanges genau und in übersichtlicher Weise festzustellen.
Bei Generatoren grösseren Durchmessers kann es sich ferner als vorteilhaft erweisen, überdies auch die Kappe des Rostes als Hohlkammer auszugestalten und dieser ebenfalls die Kühlflüssigkeit in gleichbleibender Menge und mit gleichbleibender Temperatur zuzuführen, wie dies an sich bereits bekannt ist. Sodann sind praktisch alle Zonen des Generatorquersehnittes unter Beobachtung gestellt, so dass der Wärmezustand des Schlackenbettes auf dessen ganzem Querschnitt kontrolliert werden kann.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Einrichtung gemäss der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen Drehrostgenerator mit einem am Umfang vorgesehenen Kühlmantel im lotrechten Schnitt : die Fig. 2 und 3 zeigen einen Drehrostgenerator mit einem wassergekühlten Mantel am Umfang und einer wassergekühlten Rostkappe in lotrechtem bzw. waagrechtem Schnitt.
In den Fig. 1 und 2 bedeutet a den Generatorsehacht. b den Schlackenteller, c den Drehrost, der
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Drehrost c fest verbundenen Brechbacken und mit e ist der untere Teil des Generatormantels bezeichnet. Dieser Teil besteht zweckmässig aus einer Ringkammer, die mit einem Wasserzu-und-abfluss /bzw. g
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Die Wirkungsweise ist folgende : Im feststehenden Drehrostgenerator ss bewegt sich in der Richtung des Pfeiles der mit den Brechbacken d ausgerüstete und auf dem Schlackenteller b befestigte Rost. Zwischen
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quetscht und zusammen mit der sonst auftretenden Kleinselaeke durch den Spalt i in die Schlacken- säcke k gefördert. Das ScLlacken-bzw.
Asehenbett h gibt je nach seinem Wärmeinhalt und seiner Höhe
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Wasser, das in gleichbleibender Menge und mit gleichbleibender Temperatur der Ringkammer e bei t zugeführt wird und während seines Durchtrittes durch dieselbe sich erwärmt, gibt im erwärmten Zustand beim Abfluss bei g, wo die Temperatur an einem Thermometer t abgelesen werden kann, ein Mass für den Wärmezustand im Bereich des unteren Te les des Generatormantels, also für die Wärmeverteilung des Generators an dessen Umfang.
Die Einrichtung stellt also einen Indikator dar, nanh dessen Angabe man in der Lage ist. den Gang des Generators zu regeln. Anderseits hat die Einrichtung zur Folge, dass durch die Kühlung des Teiles des Generatormantels, an welchem die Schlacke zerquetscht wird, ein Schmelzen desselben vermieden wird.
In den Fig. 2 und 3 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, die insbesondere für Generatoren mit grösserem Durchmesser in Betracht kommt. Es bedeutet wieder a den Generatorschacht, beinen auf irgendeine Weise in Drehung versetzten kegelförmigen Schlackenteller, der die Schlacke infolge
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Kammer ist eine Scheidewand z angeordnet, die in der Nähe der oberen Deekwand der Kammer s eine Durchtrittsöffnung u', M usw. oder eine Überfallkante aufweist. Hiedureh ist die Gewähr geboten, dass die den Schacht begrenzende Wand jeder Kammer im wesentlichen mit ihrer ganzen Fläche mit der Kühlflüssigkeit in Berührung gelangt und die Flüssigkeit Gelegenheit findet, sieh während des Durchströmen der Kammer zu erwärmen.
Es ist auch möglich, in die segmentförmigen Kammern mehrere Seheidewände einzubauen, wie dies Fig. 3 beispielsweise für die Kammer s"veranschaulicht. Die Kammer s"besitzt diesfalls zwei Scheide-
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die den Durchtritt des Kühlmittels am Boden der Kammer gestattet, so dass die Kühlflüssigkeit gezwungen wird, die Kammer im Zickzack zu durchströmen.
Die hohl ausgebildete Kappe n des Rostes ist in dem Beispiel gleichfalls mit Leitungen o, p ffir den Zufluss bzw. den Abfluss von Kühlflüssigkeit zu bzw. von der Kappe versehen, wobei die Temperatur der abfliessenden Flüssigkeit mittels eines Thermometers bestimmt werden kann. Dadurch, dass die Kühlflüssigkeit den Kammern des Ringraumes e und der Rostkappe n in gleichbleibender Menge und mit gleichbleibender Temperatur zugeführt wird, nimmt die Kühlflüssigkeit bei gleichbleibenden Temperaturverhältnissen im Generatorschacht immer gleichbleibende Wärmemengen auf.
Angenommen, es stelle die in der Fig. 2 strichpunktiert gezeichnete Linie 1, 2,. 3 jene Trennung- linie zwischen Schlacke und heisser Brennstoffschieht dar, die der gewünschten Verteilung bzw. Hohe des'Schlackenbettes entspricht und bei welcher die Schlacke an jedem Punkt des Generatorumfanges sich in gleicher Höhe befindet. In diesem Falle werden die an Thermometern t abgelesenen Temperaturen des aus den einzelnen Kammern ablaufenden Kühlwassers übereinstimmend gleich hoch sein.
Wenn nun eine Verlagerung der Schlackensehichte eintritt, der ein Verlauf der Trennungslinie zwischen Brennstoffschicht und Schlaekenbett nach der in Fig. 2 punktiert gezeichneten Linie 7. 8, 9 entspricht, so wird zufolge des Heranrüekens des heissen Brennstoffbettes an die bei 7 gelegenen Kammern des Ringraumes e am Generatorumfang die Temperatur des aus diesen Kammern abfliessenden Kühlmittels steigen. Desgleichen wird aber auch die Temperatur des aus der Rostkappe abfliessenden Külwassers zufolge der Absenkung des Brennstoffbettes in der Schachtmitte ansteigen, während das Wachsen des Sehlackenbettes bei 9 ein Sinken der Temperatur des Kühlwassers aus den dieser Stelle benachbarten Ringkammern zur Folge haben wird.
In diesem Falle ist dann dem Wartepersonal des Generators das Zeichen gegeben, das Entschlacken des Generators zu unterbrechen und die Schlacke auf die normale Höhe im Bereich der Rostkappe und des dem Punkt 7 benachbarten Abschnittes des Generatorumfanges ansteigen zu lassen. Wie ersichtlich, ist es somit möglich, durch eine Kontrolle der Temperaturen in der Mitte und am Umfang des Generators stets die gewünschte Verteilung und Höhe des Schlackenbettes auf dessen ganzem Querschnitt zu erzielen.
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