AT124021B - Verfahren und Einrichtung zur schätzungsweisen Bestimmung der Temperatur und der Schichthöhe der Schlacke in Gaserzeugern. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur schätzungsweisen Bestimmung der Temperatur und der Schichthöhe der Schlacke in Gaserzeugern.

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AT124021B
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Austria
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slag
temperature
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cooling
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Carl Ing Marischka
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Carl Ing Marischka
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  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Es ist bekannt, in Gaserzeugern die Temperatur und die Höhe der   Sehlacke   in der Nahe des Rostes mit Hilfe der die Kappe des letzteren durchströmenden   Kühlflüssigkeit,   die in gleichbleibender Menge und mit gleichbleibender Temperatur zugeführt wird, schätzungsweise nach der jeweiligen Temperatur der   abfliessenden Kühlflüssigkeit   zu bestimmen (s. österr. Patentschrift Nr. 108427). Auf diese Weise ist es wohl möglich, den jeweiligen Betriebszustand im Bereich der Generatormitte zu beobachten ; insbesondere bei Generatoren grösseren Durchmessers ist es aber nicht möglich, gleichzeitig auch ein genaues Bild über den Wärmezustand der von der Generatormitte entfernteren Zonen oder gar des Umfanges des Schlackenbettes zu gewinnen.

   Hieraus folgt, dass der Gang des Generators mangels einer Beherrschung des ganzen Generator querschnittes nur unvollständig geregelt werden kann, wozu noch der Nachteil hinzukommt, dass durch die Nichtbeobachtung der Wärmeverteilung am Generatorumfang leicht Zerstörungen durch Schmelzen insbesondere jener Teile des Generatormantels auftreten können, an welche der sich drehende Rost die   Schlackenklumpen   anpresst, um sie zu zerbrechen. 



   Den   angeführten   Nachteilen begegnet die vorliegende Erfindung dadurch, dass die Kühlflüssigkeit dem bei Gaserzeugern verwendeten, längs des Umfanges des Generatorschachtes annähernd in der Höhe des Rostes angeordneten   Kühlmantel   in gleichbleibender Menge und mit gleichbleibender Temperatur zugeführt wird. Hiedurch ist es möglich, sich jederzeit durch Beobachtung der Temperatur der Kühlflüssigkeit beim Ablauf aus dem   Kühlmantel über   den Wärmezustand in der   Umfangszone   des Brennstoffes zu unterrichten und den Gang des Generators genau zu regeln. 



   Es hat sich dabei als besonders vorteilhaft erwiesen, den Kühlmantel in eine Reihe von segmentförmigen Kammern zu unterteilen, von denen jede mit   einem gesonderten Zu-und Abtiuss für   die Kühl- 
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 bettes in einzelnen Abschnitten des   Sc4achtUlnfanges   genau und in übersichtlicher Weise festzustellen. 



   Bei Generatoren grösseren Durchmessers kann es sich ferner als vorteilhaft erweisen, überdies auch die Kappe des Rostes als Hohlkammer auszugestalten und dieser ebenfalls die Kühlflüssigkeit in gleichbleibender Menge und mit gleichbleibender Temperatur zuzuführen, wie dies an sich bereits bekannt ist. Sodann sind praktisch alle Zonen des   Generatorquersehnittes   unter Beobachtung gestellt, so dass der Wärmezustand des Schlackenbettes auf dessen ganzem Querschnitt kontrolliert werden kann. 



   In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Einrichtung gemäss der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen   Drehrostgenerator   mit einem am Umfang vorgesehenen Kühlmantel im lotrechten Schnitt : die Fig. 2 und 3 zeigen einen Drehrostgenerator mit einem wassergekühlten Mantel am Umfang und einer wassergekühlten Rostkappe in lotrechtem bzw.   waagrechtem   Schnitt. 



   In den Fig. 1 und 2 bedeutet a den Generatorsehacht. b den Schlackenteller, c den Drehrost, der 
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 Drehrost c fest verbundenen Brechbacken und mit e ist der untere Teil des Generatormantels bezeichnet. Dieser Teil besteht zweckmässig aus einer Ringkammer, die mit einem   Wasserzu-und-abfluss /bzw. g   
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Die   Wirkungsweise   ist folgende : Im feststehenden   Drehrostgenerator ss   bewegt sich in der Richtung   des Pfeiles der mit den Brechbacken d ausgerüstete und auf dem Schlackenteller b befestigte Rost. Zwischen   
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 quetscht und zusammen mit der sonst auftretenden   Kleinselaeke     durch   den Spalt   i   in   die Schlacken-   säcke k gefördert. Das ScLlacken-bzw.

   Asehenbett h gibt je nach seinem   Wärmeinhalt   und seiner Höhe 
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 Wasser, das in gleichbleibender Menge und mit gleichbleibender Temperatur der   Ringkammer   e   bei t   zugeführt wird und während seines Durchtrittes durch dieselbe sich erwärmt, gibt im erwärmten Zustand beim Abfluss bei   g,   wo die Temperatur an einem Thermometer t abgelesen werden kann, ein Mass für den Wärmezustand im Bereich des unteren Te les des Generatormantels, also für die Wärmeverteilung des Generators an dessen Umfang. 



   Die Einrichtung stellt also einen Indikator dar,   nanh   dessen Angabe man in der Lage ist. den Gang des Generators zu regeln. Anderseits hat die Einrichtung zur Folge, dass durch die   Kühlung   des Teiles des Generatormantels, an welchem die Schlacke zerquetscht wird, ein Schmelzen desselben vermieden wird. 



   In den Fig. 2 und 3 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, die insbesondere für Generatoren mit grösserem Durchmesser in Betracht kommt. Es bedeutet wieder a den Generatorschacht, beinen auf irgendeine Weise in Drehung versetzten kegelförmigen Schlackenteller, der die Schlacke infolge 
 EMI2.2 
 Kammer ist eine   Scheidewand z   angeordnet, die in der Nähe der oberen Deekwand der Kammer   s eine     Durchtrittsöffnung     u',     M usw.   oder eine Überfallkante aufweist. Hiedureh ist die Gewähr geboten, dass die den Schacht begrenzende Wand jeder Kammer im wesentlichen mit ihrer ganzen Fläche mit der Kühlflüssigkeit in Berührung gelangt und die Flüssigkeit Gelegenheit findet, sieh während des Durchströmen der Kammer zu erwärmen. 



   Es ist auch möglich, in die segmentförmigen Kammern mehrere   Seheidewände     einzubauen,   wie dies Fig. 3 beispielsweise für die Kammer s"veranschaulicht. Die Kammer s"besitzt diesfalls zwei Scheide- 
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 die den Durchtritt des Kühlmittels am Boden der Kammer gestattet, so dass die Kühlflüssigkeit   gezwungen   wird, die Kammer im Zickzack zu durchströmen. 



   Die hohl ausgebildete Kappe n des Rostes ist in dem Beispiel gleichfalls mit   Leitungen   o, p ffir den Zufluss bzw. den Abfluss von   Kühlflüssigkeit zu   bzw. von der Kappe versehen, wobei die Temperatur der abfliessenden Flüssigkeit mittels eines Thermometers bestimmt werden kann. Dadurch, dass die Kühlflüssigkeit den Kammern des Ringraumes e und der Rostkappe n in gleichbleibender Menge und mit gleichbleibender Temperatur zugeführt wird, nimmt die Kühlflüssigkeit bei gleichbleibenden Temperaturverhältnissen im Generatorschacht   immer gleichbleibende Wärmemengen auf.   



   Angenommen, es stelle die in der Fig. 2 strichpunktiert gezeichnete Linie   1,   2,. 3 jene   Trennung-   linie zwischen Schlacke und heisser   Brennstoffschieht   dar, die der gewünschten Verteilung bzw. Hohe des'Schlackenbettes entspricht und bei welcher die Schlacke an jedem Punkt des   Generatorumfanges   sich in gleicher Höhe befindet. In diesem Falle werden die an Thermometern   t abgelesenen Temperaturen   des aus den einzelnen Kammern ablaufenden Kühlwassers übereinstimmend gleich hoch sein.

   Wenn nun eine Verlagerung der Schlackensehichte eintritt, der ein Verlauf der Trennungslinie zwischen Brennstoffschicht und Schlaekenbett nach der in Fig. 2 punktiert gezeichneten Linie   7. 8,   9 entspricht, so wird zufolge des Heranrüekens des heissen Brennstoffbettes an die bei 7 gelegenen Kammern des Ringraumes e am Generatorumfang die Temperatur des aus diesen Kammern abfliessenden Kühlmittels steigen. Desgleichen wird aber auch die Temperatur des aus der Rostkappe abfliessenden   Külwassers   zufolge der Absenkung des Brennstoffbettes in der Schachtmitte ansteigen, während das Wachsen des Sehlackenbettes bei 9 ein Sinken der Temperatur des Kühlwassers aus den dieser Stelle benachbarten Ringkammern zur Folge haben wird.

   In diesem Falle ist dann dem Wartepersonal des Generators das Zeichen gegeben, das Entschlacken des Generators zu unterbrechen und die Schlacke auf die normale Höhe im Bereich der Rostkappe und des dem Punkt 7 benachbarten Abschnittes des   Generatorumfanges   ansteigen zu lassen. Wie ersichtlich, ist es somit   möglich,   durch eine Kontrolle der   Temperaturen   in der Mitte und am Umfang des Generators stets die gewünschte Verteilung und Höhe des Schlackenbettes auf dessen ganzem Querschnitt zu erzielen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur schätzungsweisen Bestimmung der Temperatur und der Schichthöhe der Schlacke in Gaserzeugern mit einem längs des Umfanges des Generatorschaehtes und annähernd in der Höhe des Rostes angeordneten, mit einem Zu-und Abfluss für eine Kühlflüssigkeit versehenen Kühlmantel, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlflüssigkeit in gleichbleibender Menge und mit gleichbleibender Temperatur dem Kühlmantel zugeführt wird,
    so dass die beobachtete Temperatur der Kühlflüssigkeit beim Ablauf aus dem Kühlmantel ein Mass für den Wärmezustand der Schlacke am Umfang des Generators in Rostnähe und daher auch fir die Schichthöhe der Schlacke in diesem Teil des Generatorquersehnittes abgibt. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 in eine Anzahl von segmentförmigen Kammern unterteilten Kühlmantel am Unterteil der Generatorwand, wobei jede der segmentförmigen Kammern mit einem besonderen Zu-und Ablauf für die Kühlflüssigkeit versehen ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede der segmentförmigen Kammern des Kühlmantels mit einer bis in die Nähe der Deckwand der Kammer reichenden Scheidewand versehen ist, die als Überlauf für das Kühlmittel beim Austritt aus der Kammer dient.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie zugleich mit einer als Hohlkammer ausgestalteten Rostkappe, die, wie bekannt, mittels einer in gleichbleibender Menge und mit gleichbleibender Temperatur zugeführten Flüssigkeit gekühlt wird, im Generatorunterteil angeordnet ist. EMI3.2
AT124021D 1930-01-07 1930-01-07 Verfahren und Einrichtung zur schätzungsweisen Bestimmung der Temperatur und der Schichthöhe der Schlacke in Gaserzeugern. AT124021B (de)

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