AT124522B - Einrichtung zum Einstellen des Schneidmittels entsprechend der einzustellenden Zigarettenlänge bei Strangzigarettenmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Einstellen des Schneidmittels entsprechend der einzustellenden Zigarettenlänge bei Strangzigarettenmaschinen.

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AT124522B
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Description


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  Einrichtung zum Einstellen des   Schneidmittels   entsprechend der einzustellenden   Zigarettenlänge   bei   Strangzigarettenmaschinen.   



   Bekanntlich erfolgt das Abtrennen der Zigaretten vom Zigarettenstrang dadurch, dass dieser eine Schneidtube durchläuft, in deren Schlitz die   Sehneidkante   eines kreisenden Messers eintaucht und hiedurch den Schnitt bewirkt. Da sich der Strang   ständig vorwärtsbewegt, müssen sieh auch Messer   und Tube während des Schneidvorganges in Richtung und mit Geschwindigkeit des Stranges vorwärtsbewegen, damit kein Stauen des Stranges eintritt. 



   Um die durch den Strangvorschub bedingte Hin-und Herbewegung des Schneidmittels zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, das Messer ortsfest anzuordnen und in einer   schräg   zur   Längsrichtung   des Zigarettenstranges gerichteten Ebene kreisen zu lassen, damit die Schneidkante während des Abtrennens dem Strangvorschub folgen kann. Die schräg gestellte Schneidkante bildet hiebei den Teil einer Schraubenlinie, deren Mittellinie mit der   Messerwellenachse zusammenfällt (vergl. amerikanische   Patentschrift Nr. 627462). 



   Den durch die Schrägstellung des Messers bedingten   schrägen   Schnitt hat man dadurch vermieden, dass man die Messerdrehachse in bezug auf den Strang selbst schräg anordnete. 



   Will man nun die Länge der herzustellenden Zigarette ändern, so muss dem Strang eine erhöhte bzw. verminderte Geschwindigkeit erteilt werden, wenn die   Stüeldeistung   der Maschine konstant bleiben soll. Während nun in gleichem Masse eine Änderung der Tubengeschwindigkeit eintreten muss, bleibt die Umdrehungsgeschwindigkeit des Schneidmittels unverändert. Die Schrägstellung des Messers erfährt dagegen eine entsprechende Änderung, damit die Schneidkante der veränderten Bewegung der Tube 
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 Zigarettenlänge eine Verstellung des ortsfest gelagerten Sichelmessers erfolgt.

   Bei diesen Maschinen ist das Messer in einem Messerträger eingespannt, der auf einer in bezug auf den Strang   schrägen   Messerkopfwelle derart   schräg gestellt   ist, dass die Schneidkante des Messers während des Schnittes in Richtung und mit Geschwindigkeit des Stranges bewegt wird und zugleich einen senkrechten Schnitt ausführt. 



  Durch seine   Schrägstellung fÜhrt der Träger   eine sogenannte" Taumelbewegung" aus, d. h. die Messerkopfwelle und die Messerhalterachse fallen nicht zusammen, vielmehr ändert die letztere während einer Umdrehung dauernd ihre Lage-sie taumelt, während die Messerkopfwelle in ihrer ortsfesten Lage verharrt. 



   Diese taumelnde Anordnung des Messerhalters auf der Messerkopfwelle hat den grossen Nachteil, 
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 auftreten, die sich bei Vergrösserung des   Haltereinstellwinkels ausserordentlich   steigern. Diese Erschütterungen wirken sich sehr nachteilig auf das Abtrennen aus, da ein glatter Schnitt nicht mehr gewährleistet ist. Infolge der Massenwirkung der sehr schnell laufenden Schneidmechanismen wird ferner ein ständiger einseitiger Druck auf die Feststellungsorgane für das Schneidmittel ausgeübt, so dass bei Dauerbetrieb ein Selbstverstellen des Halters erfolgt.

   Tritt dies aber ein, so gelangt das Messer nicht mehr in den Schlitz der Tube, sondern stösst auf die   Tubenränder   und zerbricht.   Schiesslich   unterliegen die dauernd erschütterten Teile einem schnellen Verschleiss und es besteht die Gefahr der Lockerung der   verschiedenen Verbindungselemente wie Sehrauben od. dgl., was zu Schädigungen der Maschine führen kann.   

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   Die Erfindung bezieht sieh auf eine Einrichtung zum Einstellen des Schneidmittels entsprechend der einzustellenden Zigarettenlänge bei   Strangzigarettenmaschinen   mit zum Strang schräg liegender Messerkopfwelle und einem Messerkopf, der aus einem auf der Messerkopfwelle festsitzenden und einem gegenüber diesem verstellbaren Teil besteht (vergl. amerikanische Patentschrift Nr. 627462). Die Erfindung besteht darin, dass das Messer in dem auf der Messerkopfwelle festsitzenden Teil des Messerkopfes gelagert und in dem verstellbaren, den Messerhalter bildenden Teil geführt ist, der um eine zur Messerkopfdrehachse senkrecht stehenden Achse verdreht werden kann. 



   Durch Verdrehen des Messerhalters ändert sieh die Schräglage des in ihm geführten Messerblattes, dessen Schneidkante nunmehr einen Teil der neuen Schraubenlinie bildet. Durch eine am Messerkopf angeordnete Feineinstellung lässt sich der Messerhalter schnell und auf den Bruchteil eines Millimeters 
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 während des Arbeitens möglich ist, da infolge der Massenverteilung die Fliehkräfte allseitig und gleichmässig angreifen. 



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes durch   Fig. l   in Vorderansicht und Fig. 2 in Seitenansicht und Fig. 3 in teilweisem Schnitt dargestellt, wobei der Messerkopf gegenüber Fig. 2 um   900 verdreht   ist. 
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 ist. Auf dem Wellenende ist eine Scheibe   1n     zentriseh   aufgezogen, die mit dem Messerkopf a in fester Verbindung steht. Zwischen Lagerbüchse   i   und Messerkopf a ist ein Kugellager   H   angeordnet (Fig. 3). Ein Teil des Messerkopfes a ist als Kopfplatte b ausgebildet, deren ebene Fläche parallel zur Messerkopf-   drehaehse   k liegt. (Fig., 2). Auf der Kopfplatte b sitzt eine Halterplatte e, die in   Führungen   w der Kopfplatte gleitet.

   Die Halterplatte c ist mit einem senkrecht zur Fläche der beiden Platten b, c angeordneten Messerhalter      verbunden, der sich zusammen mit der Halterplatte c um eine senkrecht zur Messerkopf-   drehachse & liegenden Mittellinie   drehen lässt. Zur Verdrehung dient eine Feingewindesehraube f, deren Ende in einem Ansatz o der Halterplatte c lose drehbar lagert. Der Schraubenschaft p ist in einem Ge-   windestück     q geführt,   das schwenkbar um einen Zapfen r an einer Nase s der Kopfplatte b angeordnet ist. 



   Das Messerblatt e ist in bekannter Weise in einem im Messerkopf a angeordneten Messerträger   t   eingespannt, der sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel um die Achse einer Schraubenspindel u schwenken lässt. Erfolgt also durch Betätigung der Feineinstellung eine Verdrehung des Messerhalters d, so verdreht sich in gleichem   Masse das Messerblatt   e zusammen mit dem Messerträger t ; die gemeinsame Drehachse von Messer e, Messerhalter   cl,   Halterplatte c und Messerträger t bildet die Mittellinie der   Sehraubenspindel   u. 



   Durch Betätigung der Feineinstellung ändert sieh die Schräglage der   sichelförmigen   Schneidkante des Messerblattes e in bezug auf die   Längsrichtung   des im Sinne des Pfeiles fortlaufenden Zigarettenstranges Z. Hiedurch ist einwandfreies Zusammenarbeiten von Messer e und Sehneidtube g möglich, deren   Vorsehubgesehwindigkeit entsprechend   der veränderten Länge der   herzustellenden   Zigaretten erhöht bzw. vermindert worden ist. Die Schneidkante des   sichelförmigen   Messers e tritt während des Sehneidvorganges durch den Schlitz v der Schneidtube g und bewirkt das Abtrennen der Zigaretten vom Strang Z. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Einstellen des. Schneidmittels entsprechend der einzustellenden Zigarettenlänge bei Strangzigarettenmasehinen mit zum Strang sehrägliegender Messerkopfwelle und einem Messerkopf, der aus einem auf der Messerkopfwelle festsitzenden und einem gegenüber diesem verstellbaren Teil besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (e) in dem auf der Messerkopfwelle (k) festsitzenden Teil (a, b) des Messerkopfes gelagert und in dem verstellbaren, den Messerhalter bildenden Teil (c, d)   geführt   ist, der um eine zur   Messerkopfdrehachse   senkrecht stehende Achse   (it)   verdreht werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei der der Messerhalter durch eine aus einer Feingewindeschraube bestehende Stellvorrichtung entsprechend der einzustellenden Zigarettenlänge verdreht werden kann, EMI2.3 in einem an der Kopfplatte (b) schwenkbar angeordneten Gewindestück (q) geführt ist und deren Ende In der Halteplatte (e) lose drehbar lagert.
AT124522D 1928-11-03 1928-11-03 Einrichtung zum Einstellen des Schneidmittels entsprechend der einzustellenden Zigarettenlänge bei Strangzigarettenmaschinen. AT124522B (de)

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