AT125084B - Planetenräderwechselgetriebe. - Google Patents

Planetenräderwechselgetriebe.

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AT125084B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Planetenräderwechselgetriebe. 



   Die Erfindung betrifft ein Geschwindigkeitswechselgetriebe für Automatenmaschinen, z. B. Zigarettenmaschinen u. dgl., insbesondere ein   Planetenrädergetriebe, das ermöglicht,   die Maschine mit geringer
Geschwindigkeit anzulassen und mit dieser laufen zu lassen, bis alle arbeitenden Teile genau eingestellt sind, worauf die Maschine auf ihre höhere, normale Betriebsgeschwindigkeit sanft und ohne Störung der Einstellungen umgeschaltet wird. 



   Die meisten Geschwindigkeitswechselgetriebe, einschliesslich der Planetenrädergetriebe, durchlaufen, wenn man von einer Geschwindigkeit auf eine andere übergeht, eine Phase, in der keine Kraft- übertragung stattfindet. Bei Planetenrädergetrieben, bei denen der Gesehwindigkeitsweehsel dadurch herbeigeführt wird, dass das Aussenrad des Getriebes abwechselnd festgehalten oder mit dem antreibenden Gliede gekuppelt wird, entsteht die unwirksame Phase dadurch. dass das Bremsband, welches das Aussenrad festhält, vorübergehend gelockert wird. bevor die Kupplung, welche dieses Rad mit dem Treibglied kuppelt,   eingerückt   werden kann.

   Wird nun das Aussenrad freigelassen, so hat es das Bestreben, gegen- über dem antreibenden Glied   rückwärts   zu laufen, wodurch auch in der Maschine ein   Rückstoss   auftritt, der mit beträchtlichem   Geräusch   und mit einer   schädlichen   plötzlichen   Beschleunigung   verbunden ist, wenn die Maschine darauf auf hohe Geschwindigkeit geschaltet wird. 



   Zweck der Erfindung ist nun vor allem. dieses RÜcklaufen und die Unterbrechung in der Kraft- übertragung beim Schalten der Geschwindigkeitsstufen zu vermeiden. ferner die Herstellung eines einfachen, kräftigen Geschwindigkeitswechselgetriebes für Automatenmaschinen, das selbst bei minder sorgfältiger Behandlung befriedigend arbeitet. 



   Nach der Erfindung wird nun das Planetenrädergetriebe mit einem Aussenrad, das abwechselnd festgehalten oder mit dem   Treibglied   zur Geschwindigkeitsveränderung gekuppelt werden kann, und mit einer Vorrichtung versehen, die verhütet, dass das Aussenrad während des Geschwindigkeitswechsels   gegenüber ändern   Getriebeteilen zurückläuft, wodurch verhütet wird. dass die vom Getriebe bewegte Vorrichtung, beispielsweise eine   Automatenmaschine,   einen   Geschwindigkeitsverlust   während des Umschaltens und darauf einen plötzlichen Stoss beim Übergang von einer Geschwindigkeit zur andern erleidet.

   Vorzugsweise besteht diese Rücklaufhemmung in einem   Sehaltrad   und einer Klinke. die eine Rückwärtsbewegung des Aussenrades   gegenüber   dem Treibglied verhindern. 
 EMI1.1 
 



   Der Antrieb des Wechselgetriebes erfolgt von einem Motor mittels der Welle 5, die von einem Kugellager 6 im Rahmen 7 der Maschine getragen wird. Auf der Welle 5 sitzt lose die mit dem Aussenrad 9 fest verbundene Trommel 8. Eine Büchse 10. die drehbar auf der Welle 5 sitzt. ist in die Nabe der Trommel 8 eingesetzt. Das angetriebene Organ n ist beispielsweise die Hauptwelle einer Zigaretten-   maschine :   diese Welle wird von einem Kugellager    im   Rahmen 7 getragen und stützt sich durch die 
 EMI1.2 
 hinaus erstreckt und mittels des Rollenlagers 15 das Ende 16 der Welle 5 unterstützt. 



   Ein Rollenlager 17 auf der Welle 5 trägt eine Scheibe 18, an der an zwei einander diametral 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Aussenrandes 24, dessen Gehäuse 9 nun stillsteht und nehmen die angetriebene HÜlse 14 durch die Bolzen 19 mit. Dadurch wird die Welle 11 im gleichen Sinne wie die Welle 5 in Drehung versetzt, aber mit einer Geschwindigkeit, die im Verhältnis der Teilkreisdurchmesser der Aussenradinnenverzahnung 24 und des Innenrades 23 des Getriebes kleiner ist als die der Welle 5.

   Wird darauf der Kupplungshebel in der Pfeilrichtung (Fig. 1) voll eingerückt, so wird dadurch das Bremsband von der Aussenradtrommel 9 abgehoben, 
 EMI3.1 
 Wellen 5 und 11 durch die Kupplungsglieder, das Aussenrad und das Planetenradgetriebe hergestellt.
Innenrad, Aussenrad und die Planetenräder des Getriebes laufen dann als eine Einheit um, wodurch der Maschine die hohe Geschwindigkeit der Welle J erteilt wird, ohne dass sie eine unwirksame Phase durchlaufen müsste. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Planetenräderwechselgetriebe,   gekennzeichnet durch ein innen verzahntes   Aussenrad   (9), das abwechselnd festgehalten oder mit der treibenden Welle   (5) gekuppelt   werden kann, und durch eine Vorrichtung (z. B. eine   Rücklaufhemmung),   die auf das innen verzahnte Aussenrad   (9)   wirkt und ein Rücklaufen der angetriebenen Welle (11) gegenüber der treibenden   (5)   während des Wechsels der Übersetzung verhindert.

Claims (1)

  1. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das innen verzahnte Aussenrad (9) mit einem Schaltrad (60) ausgerüstet ist und eine Klinke (61) mit diesem während des Übersetzungswechsels in Eingriff gebracht wird.
    3. Getriebe nach den Ansprüchen 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Einrückvorrichtung für die Rücklaufhemmvorrichtung mit der Schaltvorrichtung des Wechselgetriebes zwangläufig gekuppelt ist. 4. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die treibende EMI3.2 ebenfalls einen Teil (59) aufweist, der die Bewegung der Rilcklaufhemmvorrichtung in ihre Wirkungsstellung gegen das Aussenrad überwacht.
    6. Getriebe nach den Ansprüchen 2 und 5. dadurch gekennzeichnet, dass das Kontrollglied eine EMI3.3 das abgeschrägte Ende eines unter Federdruck stehenden Schuhes (50) eingreifen kann, der an die Bremsvorrichtung angeschlossen ist und der durch die Bewegung der Kontrollstange zurückgeschoben wird und so die Bremse wieder freigibt, wobei die Kontrollstange ebenfalls mit einer Kerbe versehen ist, in die der Gegenarm der Klinke (61) greifen kann. sobald die letztere mit dem Schaltrad (60) am Aussenrande (9) in Eingriff treten soll.
AT125084D 1930-01-04 1930-01-04 Planetenräderwechselgetriebe. AT125084B (de)

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