AT125195B - Spritzpistole. - Google Patents
Spritzpistole.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Spritzpistole. Die Erfindung bezieht sich auf eine Spritzpistole zum Auftragen von Farben u. dgl., bei welcher mittels eines durch Druckluft angetriebenen Zernebelungsgerätes die Flüssigkeit zerteilt und durch den Druckluftstrom in die gewünschte Richtung geblasen wird. Die bisher bekannten derartigen Apparate hatten einen besonderen von Druckluft angetriebenen Rotor, der seinerseits das Zernebelungsgerät ange- trieben hat. Es ist ferner bekannt, Flüssigkeiten durch einen Luftstrom, der ein kleines Turbinenschaufel- rad in Umdrehungen versetzt, zu zerstäuben und auf die Verbrauchsstelle zu befördern. Die Flüssigkeit wird diesem Rädchen gesondert zugeleitet und von ihm in zerstäubter Form auf den das Rädchen um- mantelnden Luftstrom übertragen, der diese feinen Tröpfchen weiterträgt. Gemäss der Erfindung wird ein Fliigel- oder Turbinenrädchen an der Mündung der Spritzdüse im Druclduftstrome unter Vorschaltung einer ihn beeinflussenden Düse angeordnet. Der aus dieser Düse austretende Strom trifft das Rädehen, welches seinerseits die ihm z. B. von aussen her zugeleitete Flüssigkeit zerstäubt, wobei der durch die Gestalt der Düse gerichtete Betriebsluftstrom die vom Rotor zernebelte und in dieser Form auf den Betriebsluftstrom übertragene Flüssigkeit auch konzentrisch zusammenfasst. Um den Luftstrom in die entsprechende Richtung zum Turbinenrädchen zu führen, ist die Düsenkappe zweckentsprechend gestaltet, u. zw. konisch und in der Achsenrichtung verstellbar, wodurch im Zusammenwirken mit einem inneren feststehenden Düsenkörper die Richtung und die Pressung des austretenden Druckluftstromes geändert werden. Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungs- form dargestellt, wobei der Einfachheit halber die für das Verständnis der Erfindung nicht notwendigen Teile weggelassen und nur der Düsenteil im Schnitt dargestellt ist. Mit ist das die Druckluft führende Gehäuse der Spritzpistole bezeichnet, in welcher ein Leit- körper 2 mittels Stegen-3 so eingebaut ist, dass ein ringförmiger Luftspalt frei bleibt. Der Leitkörper 2 trägt die zentrale feststehende Achse 4, auf welcher das Turbinenrädchen leicht drehbar angeordnet ist. Das Turbinenrädchen besteht z. B. aus einem doppelkegelförmigen durchbohrten Kern 5 und schräggestellten Flügeln 6. Am Ende des röhrenförmigen Gehäuses 1 ist die Düsenkappe 7 verschiebbar angeordnet, welche den austretenden Luftstrom gegen die Flügeln 6 des Zernebelungsgerätes lenkt. In dem Leitkörper 2 ist auch eine Düse 8 zur Zuführung der Zerstäubungsflüssigkeit angeordnet, welche in bekannter Weise mit einer regulierbaren Absperrvorrichtung versehen ist. Die Wirkungsweise der Spritzpistole ist die folgende : Durch das Gehäuse 1 tritt die Druckluft zwischen Leitkörper 2 und der Kappe 7 aus und strömt gegen die Schaufeln 6 des Zernebelungsgerätes, wobei die Richtung des Luftstromes durch die Stellung der Kappe 6 gegenüber dem Leitkörper 3 bedingt wird. Durch den Luftstrom wird nun das Zernebelungsgerät in rasche Umdrehung versetzt, wodurch die zentral im Zerstäubungsgerät durch die Düse 8 zugeführte Flüssigkeit infolge der Fliehkraft nach aussen und tangential abgeschleudert wird. Mit dieser Fliehkraft setzt sich der aus dem Düsenspalt ausströmende Luftstrom zusammen, so dass die zerstäubte Flüssigkeit in Form eines Kegels in axialer Richtung fortgeschleudert wird, wobei die Weite des Kegels durch die Einstellung der beweglichen Düse reguliert werden kann,
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Spritzpistole mit einem als Schaufelrädchen ausgebildeten, durch Druckluft angetriebenen Zernebelungsgerät, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe an der Mündung der Spritzdüse in dem aus der Druekluftdüse dem Rädchen zugeführten Antriebsluftstrom so angeordnet ist, dass der von der Form der Druckluftdüse beeinflusste Luftstrom die zernebelte Flüssigkeit gleichzeitig axial führt und konzentriert.2. Spritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzdüse mit einer axial verstellbaren, zweckmässig. z. B. konisch gestalteten Düsenkappe (7) versehen ist, um die Richtung des Druckluftstromes gegen das Turbinenrädchen sowie die Form des erzeugten Zerstäubungskegels zu beeinflussen. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT125195T | 1928-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT125195B true AT125195B (de) | 1931-10-26 |
Family
ID=3634205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT125195D AT125195B (de) | 1928-04-20 | 1928-04-20 | Spritzpistole. |
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1928
- 1928-04-20 AT AT125195D patent/AT125195B/de active
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