AT125242B - Verfahren zur Konservierung von Holzpfosten. - Google Patents
Verfahren zur Konservierung von Holzpfosten.Info
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Description
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Verfithreu zur Konservierung von Holzpt'osteu.
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Beschädigungen und gegen die Einwirkung von Hitze schützt. Vorzugsweise ist in beiden
Schichten eine Drahtspirale angeordnet, welche sich einerseits mit dem Harz und anderseits mit dem Beton verhindet mid somit eine gute Verbindung des Harzes mit dem Beton bewirkt, dergestalt, dass das Harz mit dem Holz verklebt ist. wahrend die zweifache Decke mit dem Holz eine ein einheitliches Ganzes bildende starke Armierung darstellt, welche den Holzpfosten dauernd und veclässlich vor der Verderbnis (Fäuhuis) schützt. Es können such mehrere Drahl- spiralen verwendet werden.
Das Konservierungsverfahren von Holzpfosten gemäss der Erfindung kann in der Haupt- sache in zwei Fällen mit hesonderem Vorteil angewandt werden, ohne dass sich jedoch die
Anwendung des Verfahrens auf diese Fälle beschrankt, u. zw. :
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und die übrige Oberfläche mit einer besonderen Mischung angestrichen wird, für den Fall. dass die Pfosten die in der Elektrotechnik verwendeten imprägnierten Holzpfosten ersetzen soll.
2. Wenn die ganze Oberfläche des Pfostens nach dein neuen Verfahren behandelt
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pfosten dienen soll.
Im folgenden wird die beispielsweise Durchführung des Verfahrens in bezug auf den ersten Fall beschrichen. dass nämlich nur die gefährdele Zone des Pfostens behandelt werden soll.
Wenn ein Holzpfosten in die Erde eingegraben wird, so stellt derjenige Teil des
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der Erdoberfläche befindet (also etwa 100 der Pfosfenfänge).
Man verfährt nun folgendermassen :
1. Die Pfostenoberfläche muss vollkommen rindenfrei gemacht werden.
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und die Oberfläche mit einer Schicht von etwa 7 mm Dicke bedeckt. Die Mischung ist im heissen Zustand zum Ausgiessen der kleiusten Holzfugen genügend flüssig. im kalten Zustand
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Mittel zur Konservierung des Holzes bzw. zum Schutz gegen Fäulnis.
3. Aus Eisen-oder Stahldraht wird eine Spirale vorbereitet, welche in die noch heisse bzw. warme Harzschicht eingepresst wird. wobei die Spirale längs der gefährdeten Zone um den Pfosten gewunden wird, so dass die Innenseite der Drahtspirale mit der Holzoberfäche
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senkt wird. Nachdem die Harzmasse abgekühlt ist und die Konsistenz einer harten Masse gewonnen hat. wird in dieser Weise die Spirale fest mit dem Holz verankert.
4. Nun wird die ganze gefährdete Zone bzw. die Oberfläche der Harzschichte samt den herausragenden Windungen der Drahtspirale mit einer Schichte fetten Betolls yon etwa 13 111111 Dicke bedeckt. so dass die Betonschichte den ausserhalb der Harzschicht liegenden Spiralteit vollkommen bedeckt. Die Betonmischung besteht beispielsweise aus einem Teil Zement und zwei Teilen Sand. Die auf diese Weise erhaltene Eisenbetondecke bildet eine sehr starke Verbindung mit dem Harz und daher auch mit dem Holz des Pfostens, welcher mit dem Harz
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unterhalb der gefährdeten Zone mit einer Mischung im heissen und flüssigen Zustand, die aus etwa einem Teil Steinkohlenpeeh. zwei Teilen gelöschtem Kalk in Staubform und drei Teilen flüssigem Teer bestehen kann.
Wenn diese Mischung gut am Pfosten eingetrocknet ist, schützt sie dauernd und sehr gut das Holz gegen Fäulnis und beschmutzt nicht die Kleidung, wenn die Pfosten bestiegen werden.
Das beschriebene Konservierungsverfallren von Holzpfosten ist wirtschaftlich und sichert einen langjährigen Bestand des behandelten Holzpfostens in jedem Boden..
Auf die beschriebene Art kann man nicht nur die gefährdete Zone, sondern auch die ganze Oberfläche des Pfostens behandeln, wobei man auf wirtschaftliche Weise Holzpfosten erhält. die von armiertem Beton umgeben sind und in bezug auf Dauerhaftigkeit und mecha- nische Widerstandskraft sich den Beton-, armierten Beton-oder Eisenpfosten nähern.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Teil eines Pfostens dar. Die linke Seite von der
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fläche des Pfostens mit einer um diesen gewickelten Spirale. H ist die gefährdete Zone des Pfostens, S ist die Schichte der Harzmasse. Die Betonschicht ist mit B bezeichnet. D bezeichnet den Durchmesser der Wicklung der Drahtspirale. A den Abstand der Wicklungen voneinander. gerechnet entlang der Pfostenachse. F zeigt die Stärke des Spiraldrahtes und E den Gang der Drahtwieklung. C gibt den Gang der Spiralachsen an der Pfostenoberfläche an.
Fig. 2 stellt den unteren Pfostenteil dar. welcher in der Erde eingegraben ist.
H ist die gefährdete Zone des Pfostens. ZJ ? ist die Erdoberfläche.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Konservierung von Holzpfosten unter Verwendung eines im heissen Zustand aufgetragenen Harzüberzuges. dadurch gekennzeichnet, dass auf die Harzschichte nach dem Erkalten eine Betonsehichte aufgetragen wird. welche das Harz gegen Beschädigungen und gegen die Einwirkung von Hitze schützt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass um den Holzpfosten oder einen Teil (die gefährdete Zone) desselben. nachdem er mit einer Harzschichte versehen ist. eine Stahl-oder Eisendrahtspirale oder mehrere solcher Spiralen gewunden werden, während die Harzmasse noch heiss und weich ist, so dass sich ein Teil der Wicklung in der Harzschichte befindet und der andere Teil aus dieser Schichte herausragt, worauf dieser Teil der Spirale in eine Betonschichte eingebettet wird. wodurch eine gute Verbindung zwischen der harzschichte und der Betonschichte bewirkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| YU125242X | 1929-08-09 |
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| AT125242D AT125242B (de) | 1929-08-09 | 1930-08-05 | Verfahren zur Konservierung von Holzpfosten. |
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1930
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