AT125363B - Vorrichtung zum Antreiben einer Schallplatte in solcher Weise, daß sie sich unter der Nadel mit gleichbleibender Geschwindigkeit bewegt. - Google Patents

Vorrichtung zum Antreiben einer Schallplatte in solcher Weise, daß sie sich unter der Nadel mit gleichbleibender Geschwindigkeit bewegt.

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AT125363B
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Louis Laurent Charles Jaffard
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Louis Laurent Charles Jaffard
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vorrichtung zum   Antreiben einer   Schalplatte   in solcher Weise, dass sie sich unter der Nadel mit gleichblieibender Geschwindigkeit bewegt. Seit langem und wiederholt ist vorgeschlagen worden, die   gleichförmige Drehbewegung   der Schall- platten von Sprechmasehinen durch eine   beschleunigte Reweguna : zu ersetzen, um der Nadel   beim Durch- laufen der Rille eine gleichförmige lineare Geschwindigkeit zu gebeu und auf diese Weise von den einzelnen 
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 die im Uhrenbau bekannt   ist und insbesondere bei den ersten Marinenliren Anwendung gefunden   hat.

   Beispielsweise ist der Vorschlag gemacht worden. die Schallplatte durch Vermittlung einer kegelstumpfförmigen Spule mitzunehmen. auf die   anfänglich eine Schnur aufgewickelt war.   die dann mit gleich- 
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 herauszulaufen, in die sie sieh in der Praxis aufrollt. Es   sei angenommen, dass   die beiden Achsen der Spule und der Trommel lotrecht angeordnet sind und dass die Schnur zu Begin waagrecht verläuft, wenn sie von der Spule in der grossen Endfläche abläuft, was notwendige Voraussetzung ist, wenn man 
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 abspielt. Hat die Trommel n Ummdrehungen gemacht, so hat sich   der Berühruugspunkt der Schnur mit   ihr um eine Höhe gehoben, dei v Windungen entspricht. und es ist von der Spule eine gewisse Schnurlänge auf die Trommel übergegangen.

   Da aber die   Windungen   der Spule   abnehmenden   Radius haben, so ist die Anzahl Windungen, aus denen die Schnur sich abgewickelrt bat gewöhnlich nicht gleich n und infolgedessen ist die Höhe. um die sich der Berührungspunkt der Schnur mit der Spule gehoben hat, 
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 dem Ablaufen von dem getriebenen Organ (Trommel oder Spule)   über     Führungen   läuft. Dabei haben   eine Führung und das entsprechende Organ gegeneinander eine relative Verschiebungsbewegung parallel zur Achse des Organs, so dass die Selumr zwischen der Fuhrung und dem Organ senkrecht zur Achse   

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 des letzteren bleibt. Dies kann auf verschiedene Weise verwirklicht werden.

   Die   Führung     (Fuhrungs-   rolle) kann sich parallel zur Achse des Organs verschieben, das seinerseits nur eine einfache   Drehbewegung   ausführt oder das Organ kann sich bei feststehender Führungsrolle mit einer   schraubenförmigen   Be-   wegung   um seine Achse verschieben, indem es sieh beispielsweise auf dieser mit Gewinde von geeigneter Steigung versehenen Achse verschraubt. 



   Diese   Ausführungsmogliehkeiten können   auf verschiedene Weise kombiniert werden. Indessen 
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 sie, wenn man sie mit dem getriebenen Organ zusammenwirken lässt. ihre Bewegung von diesem Organ erhalten müsste. Es ist aber vorteilhaft, die Anzahl der Zwischenübertragungsmittel ziwschen dem Motor und irgendeinem Organ zu verkleinern. 



   Es ist ferner von Vorteil, als treibendes Organ die Spule zu verwenden : denn in diesem Falle erfolgt das Aufwickeln der Schnur vom kleinsten Radius aus in der   Richtung   auf   den grössten Radius   hin und infolgedessen nimmt der nötige Kraftaufwand für die Überwindung der Steifigkeit der Schnur. die z. B. aus Metall bestehen kann, ab ; dies ist vorteilhaft, wenn man als Motor ein Uhrwerk verwendet. bei dem die Federkraft nach Massgabe seines Ablaufens gleichfalls abnimmt.

   In diesem letztern Falle zeigt die Berechnung, dass zur   Sicherung   einer konstanten linearen Geschwindigkeit der Schallplatte unter der Nadel die Spule ein Rotationskörper sein muss. dessen   Erzeugende der Gleichung r   =   C   entspricht, wobei die y-Aehse die Drehachse ist. 
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 ein lotrechter Schnitt durch eine der Erfindung entsprechende Sprechmaschine. Fig. 2 ist ein   waag-   rechter Schnitt. 



   Die Spule   1.   die die oben angegebene Form eines Rotationskörpers hat, dessen Erzeugende der 
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 ihre Bewegung von der Welle 32 erhält, die mit gleichförmiger Geschwindigkeit durch einen beliebigen, nicht dargestellten Motor betrieben wird. 



   Die Spule 1 trägt eine   Rille. 3,   die in dicht beinanderliegenden Windungen von konstanter Steigung verläuft und in die sich die Zugschnur 4 hineinwickelt. Diese vorher auf die   Trommel   5 gewickelte Schnur läuft über eine feste   Führungsrolle   6 und über eine Führungsrolle 7. die ihrerseits auf einer Schiene S gelagert ist.

   Die Schiene 8 wird von lotrechten Schraubenspindeln 9. 10 getragen. denen der Motor eine   gleichförmige Drehbewegung durch Vermittlung   von   Kegelrädern. 17 erteilt.   Die Steigung des Gewindes dieser Spindeln ist so bestimmt, dass bei einer Umdrehung der Spule 1 die   Schiene   9 sich   um   ein   Mass   hebt, das dem lotrechten Abstand zweier aufeinanderfolgender Windungen der   Rille.'3 entspricht.   



  Auf diese Weise bleibt die Schnur zwischen der Rolle 7 und der Spule 1 stets waagrecht. 



   Auf dem Umfang der Trommel 5 befindet sich eine schraubenförmige Rille, und die   Arhsp 11   dieser Trommel ist mit einem Gewinde von gleicher Steigung wie diese Rille versehen. Eine der Stirnwände   13   der Trommel bildet eine Mutter und   verschraubt,   sieh beim Umlauf der Trommel auf der Welle. Es ist ersichtlich, dass beim Umlauf unter dem Zuge der auf die Spule auflaufenden Schnur die Trommel 
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 bleibt. Vermöge dieser Anordnung hat die Schnur keinerlei Neigung, aus den auf der Spule und der Trommel angeordneten Rillen zu entgleiten. 
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 getrieben 26 und   22   den Plattenteller mitnimmt. 



   Um nach dem Abspielen die Schnur wieder auf die Trommel aufzuwickeln. braucht man nur die Spule 1 und den Motor mittels der   Kupplung 24 züi   trennen und die Trommel mittels der Kurbel   27   zu drehen, die die Trommel nur in einer   Drehriehtung mitnehmen kann. damit   sie beim Spielen des Apparates stillsteht.   Eine ähnliche   einseitige Kupplung kann zwischen der Trommel und dem Teller vorgesehen sein, um beim Aufwickeln der Schnur auf die Trommel den Teller   unbewegt   zu lassen. 



   Ein   Umdrehungszählwerk     29   gibt jederzeit Auskunft iiber die Stellung der Schnur zu der Rille der Spule und gestattet daher ein teilweises Abhören einer schallplatte. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Vorrichtung zum Antreiben einer Schallplatte in solcher Weise, dass sie sich unter der Nadel mit gleichbleibender Geschwindigkeit bewegt. bestehend aus einer Trommel und einer Spule von bestimmtem Profil. auf die eine Schnur sich aufwickelt. wobei eines dieser Organe das treibende ist und mit gleichbleibender Geschwindigkeit durch einen Motor angetrieben wird, während das andere, getriebene EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 tional gestaltet, dass die Schnur zwischen der Rolle und dem treibenden Organ ständig senkrecht zur Achse des letzteren steht, während der in geschlossenen Windungen auf das getriebene Organ (5) auf- EMI3.2 stets senkrecht zur Achse dieses Organs bleibt.
    3. Vorrichtung nach Amspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Rolle (7) durch eine Schiene (8) getragen wird, die auf parallel zur Achse (2) des treibenden Organs (1) verlaufenden EMI3.3
AT125363D 1928-09-26 1929-09-07 Vorrichtung zum Antreiben einer Schallplatte in solcher Weise, daß sie sich unter der Nadel mit gleichbleibender Geschwindigkeit bewegt. AT125363B (de)

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