AT125378B - Leuchtschaltbild. - Google Patents

Leuchtschaltbild.

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AT125378B
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  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
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Description


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    Leuchtschaltbild.   



   Es sind Leuchtschaltbilder bekannt mit einer von dem wirklichen Schaltzustand der Anlage unabhängigen Bildeinstellung mit Hilfe eines Bildstellungssehalters. Die   Nichtübereinstimmung   der Schaltstellung des Bildes mit derjenigen der Anlage (vorübergehender Betriebszustand) ist hiebei gegen die Übereinstimmung des Schaltzustandes des Bildes mit dem der Anlage (Dauerbetriebszustand) durch
Beleuchtung des Bildes von einer Störungsstromquelle aus hervorgehoben. 



   Die Dauerbetriebszustände sind beispielsweise dadurch gekennzeichnet, dass die unter Spannung befindlichen Netzteile dauernd leuchten und die spannungslosen dauernd dunkel sind. Die vorübergehenden Betriebszustände, zu welchen einerseits die Selbstauslösung eines Netzteiles durch einen Netzselbstschalter und anderseits die sogenannte Vorbereitungsstellung gehört, unterscheiden sich dann von den Dauerstellungen beispielsweise durch Beleuchtung durch Blinklicht. Die Vorbereitungsstellung hat den Zweck, dem   Schaltwärter   vor endgültiger Vornahme einer Schaltung die Möglichkeit zu geben, sieh über die Folge der betreffenden Schalthandlung zunächst an Hand des Leuchtbildes zu unterrichten. 



  Die Steuerung der Anlage erfolgt hiebei durch einen besonderen, vom Bildstellungsschalter getrennten Steuerschalter. 



   Diese bekannte Leuchtbildeinrichtung hat den Nachteil, dass die beiden vorübergehenden Betriebsstellungen nicht voneinander unterschieden sind. Die Folge davon ist, dass bei der Selbstauslösung eines Schalters im Netz bei komplizierten Leuehtschaltbildern Unklarheit darüber herrschen kann, welche Teile des Netzes von der Abschaltung betroffen sind und welche in Vorbereitungsstellung liegen. Jedenfalls werden durch diese gemeinsame Kennzeichnung zweier   Schaltzustände,   die voneinander grundsätzlich verschieden sind, die Vorzüge des Leuchtschaltbildes stark vermindert, da wieder erhebliche Anforderungen an das Gedächtnis des   Schaltwärters   gestellt werden müssen, dessen Entlastung durch die Einrichtung erreicht werden soll. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass der vorübergehende Betriebszustand der Selbstauslösung eines Netzschalters von dem vorübergehenden Betriebszustand der Vorbereitungsstellung durch getrennte Schaltung eines Teiles des Leuchtbildes desjenigen Anlageteiles unterschieden wird, welcher beim Auslösen des Selbstschalter, stromlos wird. Durch diese Einrichtung ist eine zuverlässige Unterscheidung der beiden Betriebszustände herbeigeführt. Insbesondere zweckmässig wird die Einrichtung nach der Erfindung in einem Leuchtschaltbild angewendet, das besondere Symbole für die Schalter und für die anschliessenden Netzteile hat.

   Hiebei wird nach der Erfindung in der Vorbereitungsstellung sowohl das Leuchtsymbol des Schalters als auch das des anschliessenden Netzteiles von der   Störungsbtromquelle   aus beleuchtet, während in der   Selbstauslösestellung   des Netzsehalters nur das Leuchtsymbol des 
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 eines Netzteiles durch einen Selbstschalter in einfacher Art vergewissern, welche Teile des Netzes von der Abschaltung betroffen wurden. Diese Entscheidung kann bei weitläufigen Netzen nicht immer aus dem Gedächtnis getroffen werden, biespielsweise in dem Fall, wo im Anschluss an die betroffenen Netzteile bereits vor der Netzauslösung spannungslos, also verdunkelte Teile vorhanden waren. Um sich zu ver- 

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 Strecke im   Störungs1icht   und lässt so den ganzen Umfang der Abschaltung erkennen. 



   In den Abbildungen ist eine Ausführungsform der Erfindung an Hand von Schaltbildern dargestellt. 
 EMI2.2 
 beispielsweise durch ein Blinkrelais 15 gespeist wird. 16 und 17 sind zwei   M' ? ldeleitungen, 18   ist ein Relais mit einem in der   Meldeleitung 17   liegenden Kontakt 19, einem Selbsthaltekontakt 20 und einem Steuerkontakt 21 für die   Hupe : 22. 23 ist   ein Unterbreehungskontakt für die Reläiswieklung am Bildstellungszeiger und 24 ist ein   Verriegelungskontakt   an dem den Netzsehalter 1 steuernden Steuerschalter. Der   Meldekontakt   2 am Netzselbstschalter ist als   Momentkontakt   ausgebildet, der nur bei der Ausschaltung des Netzschalters Kontakt gibt. 



   Bei der dargestellten Schaltung wird die wechselweise, der gegenseitigen Sehaltstellung von Netz- 
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 in seiner,,Ein"-Stellung gewählt wird(Kontakt 11), wobei das Relais 18 die Abzweigleitung 17 abschaltet, sobald der Selbstschalter 1   automatisch   auslöst und diese Leitung wieder einschaltet, wenn der Bild- 
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 EMI2.5 
 



   Die Wirkungsweise geht ohne weiteres aus den Schaltbildern hervor, von denen Fig. 1 die Einschaltevorbereitungsstellung angibt, also jene, die dem willkürlichen Schalten vorangeht, wenn sich der Schaltwärter zunächst über die Folgen dieser Einschaltstellung vergewissert. 



   Fig. 2 gibt die Schaltstellung nach vollzogener   Einschaltung   an und Fig. 3 die Stellung nach automatischer Auslösung. 



   In der Schaltstellung Fig. 1 blinkt das Schaltersymbol 6 wie auch das Leitungssymbol 7, die beide 
 EMI2.6 
 symbol 7 mit dem Kontakt 19 unterbrochen hat. Das Relais 18 erregt   sieh   nun über den   Selbsthalte-     kontakt 2C   solange, bis der Bildstellungsschalter 8 in die,,Aus"-Stellung, d. h. in Übereinstimmung mit 
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 und 7 verdunkelt. 



   Die Hupe   22   ertönt bei jedesmaligem Ansprechen des Relais   18,   also vor allem dann, wenn der 
 EMI2.8 
 willkürlicher Ausschaltung des Netzschalters geschlossen. Um dies zu verhüten, ist am Steuerschalter für den   Netzsel1alter   der Verriegelungskontakt 24 angebracht, der beim Steuern in die"Aus"-Stellung geöffnet wird. 
 EMI2.9 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Leuchtschaltbild mit einer von dem wirklichen Schaltzustand der Anlage unabhängigen Bildeinstellung mit Hilfe eines Bildstellungszeigers, wobei die Nichtübereinstimmung des Bildes mit der Anlage (vorübergehende Betriebszustände) gegenüber der Übereinstimmung des Bildes mit der Anlage (Dauerbetriebszustände) durch Beleuchtung von einer Störungsstromquelle hervorgehoben ist, dadurch ge- EMI3.1 vorübergehenden Betriebszustand der Vorbereitung durch getrennte Schaltung eines Teiles des Leuchtbildes desjenigen Anlageteiles unterschieden ist, welcher beim Auslösen des Selbstschalter stromlos wird.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit besonderen Leuchtsymbolen für die Schalter und die an- schliessenden Netzteile, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vorbereitungsstellung sowohl das Leuchtsymbol des Schalters als auch das des anschliessenden Netzteiles von der Störungsstromquelle aus be- EMI3.2 stromquelle aus beleuchtet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die wechselweise, der gegenseitigen Schaltstellung von Netzschalter und Bildschalter entsprechende Beleuchtung des Bildes durch wechselweise Speisung des Leuchtbildes von einer Dauerstromquelle bzw. einer Störungsstromquelle aus über zwei von dem Meldeschalter (am Netzschalter) und dem Bildschalter gesteuerte Meldeleitungen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtung des getrennt zu schaltenden Teiles des Leuchtbildes über ein Relais erfolgt, EMI3.3 Stellung gewählt wird, wobei dieses Relais die Leitung (17) abschaltet, wenn der Selbstschalter automatisch auslöst, und die Leitung (17) wieder einschaltet, sobald der Bildschalter nachgestellt wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschaltstromkreis des Relais (18) über einen nur nach einer Richtung kontaktgebenden vom Selbstschalter gesteuerten Momentkontakt und einen am Bildstellungsschalter befindlichen, nur in der"Ein"-Stellung geschlossenen Kontakt geführt ist und nach Öffnen des Momentkontaktes durch einen Selbsthaltekontakt am Relais übernommen wird.
AT125378D 1929-08-07 1930-08-06 Leuchtschaltbild. AT125378B (de)

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