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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen von Schneestangen an einer Strassenbegrenzungseinrichtung.
Um Schneestangen nicht jeweils für sich entlang der Strassenränder versetzen zu müssen, wurde bereits vorgeschlagen, diese Schneestangen an den vorhandenen Strassenbegrenzungspflöcken zu befestigen, wozu bisher entweder spezielle, eigens zur Schneestangenaufnahme geeignete Begrenzungspflöcke vorzusehen oder die Schneestangen mit Hilfe üblicher Schellen an den Pflöcken festzuschrauben sind (AT 215 460 PS), was wegen der Erneuerung der Pflöcke aufwendig oder wegen der Notwendigkeit des Festschraubens der Schellen mühsam und zeitraubend ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die eine vergleichsweise einfache und schnelle Montage und Demontage der Schneestangen bel herkömm- lichen Strassenbegrenzungseinrichtungen ermöglicht.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch einen auf die Begrenzungseinrichtung aufsteckbaren oder an der Begrenzungseinrichtung ansetzbaren Halterungsbugel, der wenigstens eine Aufnahmekammer zum Einklemmen einer Schneestange trägt, wobei vorzugsweise der Halterungsbügel und die Aufnahmeklammer (n) aus Kunststoff hergestellt sind. Dieser Halterungsbugel erlaubt eine einfache Befestigung der Aufnahmeklammern an einem vorhandenen Begrenzungspflock oder einer anderen
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Begrenzungseinrichtung durch ein blosses Aufstecken oder klemmendes Ansetzen, wobei zur Lagefixierung die Halterungsbügel selbstverständlich zusätzlich an der Begrenzungseinrichtung festgeschraubt werden könnten, was gegebenenfalls für eine dauerhafte Ausstattung der Begrenzungseinrichtung mit der Befestigungsvorrichtung zweckmässig wäre.
In die Aufnahmekammer dieses Halterungsbügels kann dann bedarfsweise die Schneestange federnd eingesetzt werden, so dass die Montage und auch die Demontage mit einem Handgriff möglich ist. Zur Halterung einer Schneestange werden zwei übereinander angeordnete Aufnahmeklammern verwendet, die mit Hilfe von jeweils einem eigenen Halterungsbügel oder mittels eines gemeinsamen Halterungsbügels befestigt werden können. Die Befestigungsvorrichtung ist vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt, wodurch sich eine korrosionsbeständige, leicht handhabbare und wirtschaftlich in geeigneter Vielzahl herstellbare Vorrichtung ergibt.
Die Halterungsbügel bzw. Befestigungsvorrichtungen können bleibend an den Begrenzungseinrichtungen aufgesteckt oder angesetzt sein, so dass sie ausser zur Schneestangenbefestigung auch zur Halterung von anderen Strassen-und verkehrstechnischen Einrichtungen, wie Verkehrszeichen od. dgl., nutzbar sind, oder sie werden zusammen mit den Schneestangen montiert und demontiert.
Zum Befestigen der Schneestangen an Begrenzungspflöcken wäre es durchaus möglich, den Halterungsbügel als an den Pflockquerschnitt angepassten federnden Ring auszubilden, doch ist es vorteilhafter, wenn der Halterungsbügel zwei federnde Bügelschenkel mit einer an den Aussenquerschnitt eines Strassenbegrenzungspflockes angepassten Innenkontur aufweist, In dessen Scheitelbereich aussenseitig die Aufnahmeklammer angeordnet ist, da durch die federnde Beweglichkeit der Bügelschen- kel stärkere Klemmkräfte bei der Befestigung des Bügels verfügbar und ausserdem ohne Schwierigkeiten Dimensionsunterschiede der Begrenzungspflöcke auszugleichen sind. Darüber hinaus wird bei geeigneter Bügelgestaltung eine klipsähnliche Montage durchführbar.
Ist der Halterungsbügel als Federspange zum Ansetzen an einer Strassenleitschiene ausgebildet und am strassense) t) gen Spangenrücken mit zwei der Höhe nach voneinander beabstandeten Aufnahmeklammern bestückt, lassen sich Schneestangen auch mit wenigen Handgriffen an den Strassenleitschienen selbst montieren, wozu dann ebenfalls nur die Federspangen auf die Schienen aufgeklipst und die Schneestangen
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in die Aufnahmeklammern eingerastet zu werden brauchen. Auch hier ist es möglich, die Federspangen bleibend an den Leitschienen anzusetzen oder sie mit den Schneestangen zu montieren und wieder zu demontieren.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Aufnahmeklammer mittels einer Steckverbindung am Halterungsbügel befestigt, was eine lösbare Verbindung zwischen Aufnahmekammer und Halterungsbügel mit sich bringt. Dadurch kann der Halterungsbügel ständig an der zugehörigen Strassenbegrenzungseinrichtung montiert bleiben und die Aufnahmeklammern lassen sich zusammen mit der Schneestange einsetzen bzw. abnehmen. Damit sitzen nur die Halterungsbügel an den Begrenzungseinrichtungen, wo sie nicht hinderlich sind und auch keine die Reinigung etc. beeinträchtigenden, vorstehenden Teile aufweisen, und die mit den Stangen vormontierten Aufnahmeklammern, die mit der Schneestange verschraubt werden können, sichern nach dem Einsetzen in den Halterungsbügel sofort die richtige Stangentage, was z. B. das Ausrichten der Reflektoren u. dgl. unnötig macht.
Auch hier lässt sich dann der an der Begrenzungseinrichtung verbleibende Halterungsbügel zur Aufnahme anderer Einrichtungen, wie Verkehrszeichen, nutzen, indem entsprechende Aufnahmeklammern an den Verkehrszeichen vormontiert und dann eingesetzt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsvarianten einer erfindungsgemässen Vorrichtung im
Schaubild, Fig. 3 die erfindungsgemässe Vorrichtung im montierten Zustand, Fig 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung im
Schaubild und Fig. 5 diese Vorrichtung im montierten Zustand.
Um eine Schneestange S schnell und einfach an einem Strassenbegrenzungspflock P montieren und demontieren zu können, gibt es eine Befestigungseinrichtung 1, die aus einem Halterungsbügel 2 und einer Aufnahmekammer 3 besteht. Der Halterungbugel 2 weist zwei federnde Bügelschenkel 21 mit einer an den Aussenquerschnitt des Begrenzungspflockes P angepassten Innenkontur auf und ist mit diesen Bügelschen- kein 21 klipsartig auf den Begrenzungspflock P aufsteckbar. Im Scheitelbereich 22
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des Halterungsbügels 2 ist gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 die Aufnahmeklammer 3 einstückig angeformt, welche Aufnahmekammer 3 eine an den Durchmesser der Schneestange S angepasste Öffnungsweite aufweist und für die eingeklemmte Schneestange S einen festen Halt bietet.
Werden daher, wie in Fig. 3 angedeutet, zwei der Höhe nach voneinander beabstandete Vorrichtungen 1 auf den Begrenzungspflock P aufgeklipst, entstehen sofort durch die Aufnahmeklammern 3 geeignete Halterungen für eine Schneestange S, die mit einem Handgriff eingeklemmt werden kann und damit auch schon lagesicher und ordnungsgemäss gesetzt ist.
Wie in Fig. 2 angedeutet, kann die Aufnahmekammer 3 am Halterungsbügel 2 mittels einer Steckverbindung 4 befestigt sein, so dass die Aufnahmekammer 3 vom Halterungsbügel 2 getrennt und beispielsweise zusammen mit der Schneestange S abgenommen werden kann. Dadurch lassen sich bei bleibend montiertem Halterungsbügel 2 abstehende Teile vermeiden, die behinderlich, aber auch verletzungsgefährlich sein können.
Soll eine Schneestange S an einer Strassenleitschiene L befestigt werden, gibt es, wie in Fig. 4 und 5 angedeutet, eine Halterungsvorrichtung 5, die aus einem Halterungbügel 6 und aus zwei Aufnahmeklammern 7 besteht, wobei der Halterungsbügel 6 als Federspange 61 zum verrastenden Ansetzen an der Leltschiene L ausgebildet ist. Die Aufnahmeklammern 7 sind am Spangenrücken 62 mit gegenseitigem Abstand angeordnet, so dass nach dem Aufklipsen der Federspange 61 auf der Leitschiene L sofort wieder eine ordnungsgemässe Befestigung einer Schneestange S durch Einklemmen In den Aufnahmeklammern 7 möglich ist. Auch hier können die Aufnahmeklammern 7 direkt am Spangenrücken 62 angeformt oder mit dem Spangenrücken über eine nicht weiter dargestellte Steckverbindung lösbar zusammengesetzt sein