AT125861B - Temperaturanzeiger. - Google Patents

Temperaturanzeiger.

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AT125861B
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AT
Austria
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membrane
thermostat
temperature indicator
temperature
pressure
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Josef Unterholzner
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Josef Unterholzner
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    • GPHYSICS
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    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/04Hydraulic or pneumatic actuation of the alarm, e.g. by change of fluid pressure
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/28Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a gas
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Tempera. turanzeiger.   



   Temperaturanzeiger, welche durch einen Membranthermostaten und ein Federwerk bei Erlangung einer vorher bestimmten Temperatur ein akustisches Signal erzeugen, sind bekannt. 



   Die Erfindung besteht darin, dass der Raum des durch die Membrane des Thermostaten luftdicht abgeschlossenen Gehäuses, in dem sieh auch die durch Federwerk betätigte   Signalvorrichtung   befindet, zwecks Regelung der anzuzeigenden Temperaturgrade mit Gas entsprechenden Druckes gefüllt ist. 



   Zweckmässig ist die Anordnung so getroffen, dass ein   Signalfederwerk   mit der Ausdehnungskapsel eines Dampfspannungsthermometers derart verbunden ist, dass es durch die Ausdehnung der Kapsel aufgezogen und bei der anzuzeigenden Temperatur ausgelöst wird und dass bei der Abkühlung der Kapsel selbsttätig die Ausgangsstellung wieder hergestellt wird. 



   Eine andere   Ausfiihrungsmög1ichkeit   besteht darin, dass ein Klöppel im Ruhezustand lose auf der Membrane aufliegt und durch die Schnappwirkung der Membrane gegen den Deckel des Gehäuses geschleudert wird. 



   Die beiliegenden Figuren zeigen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. Fig. 1 eine Ausführungsform im Aufriss und Schnitt, Fig. 2 den   zugehörigen Grundriss   bei abgenommenem Gefässdeckel, Fig. 3 eine zweite   Ausführungsform   der Vorrichtung im Querschnitt, Fig. 4 eine dritte Ausführungsform, ebenfalls im Querschnitt. 



   Gemäss   Fig. l   und 2 befindet sieh in einem luftdicht abgeschlossenen Gefäss a, welches derart ausbalancier ist, dass es in der zu erwärmenden   Flüssigkeit aufrecht schwimmt,   eine Metalldose b (Thermostat), deren Boden c gleichzeitig den Boden des Schwimmers bildet. In dem von der Dose eingeschlossenen, luftleeren oder luftverdünnten Raum ist eine kleine Menge Verdampfungsflüssigkeit e (z. B. Wasser) eingebracht. Der Deckel   cl   der Dose, welche aus elastischem, konzentrisch gewelltem Blech besteht, trägt eine Zahnstange f, die axial verschiebbar geführt ist und in ein auf einer Welle g lose sitzendes Zahnrad h (Fig. 1) eingreift.

   Die innere Seitenfläche des Zahnrades h ist als beweglicher Teil i einer Klauenkupplung ausgebildet : das zugehörige Gegenstück k der   Klauenkupplung   sitzt fest auf der Welle g und ist ausserdem fest mit dem Zahnrad y einer Gesperrekupplung verbunden. Die Klauenkupplung wird unter dem Einfluss einer Feder   1   eingerückt gehalten. Die äussere Stirnfläche der   Zahnradwalze A   trägt einen Ringansatz m, welcher bei Erreichung der anzuzeigenden Temperatur von einem Anschlag n der Zahnstange f derart gefasst wird, dass die Klauenkupplung ausgerÜckt wird. An dem einen Ende der Welle g sitzt 
 EMI1.1 
 arbeitet, so dass dieser bei Ablauf des Werkes gegen den als Schallmembrane ausgebildeten Deckel u des Gefässes a schlägt und dadurch akustische Signale erzeugt.

   Das Zahnrad p ist in bekannter Weise derart mit dem Gesperrerad y gekuppelt, dass es bei Aufzug des Federwerkes stehenbleibt, bei Ablauf in Drehung versetzt wird. Die Ausgangsstellung des Werkes ist durch einen auf dem Kupplungsteil k befestigten Anschlag bestimmt, der gegen ein federndes   Widerlager ? schlägt.   Die   hochstzulässige     Wölbung   des elastischen Dosendeckels ist durch ein Drahtnetz x begrenzt. Der Bodenrand des Gefässes   a   ist über den Boden   e   der Dose hinaus verlängert, so dass dieser bei stehendem Gefäss nicht mit heissen Flächen in Berührung kommen kann.

   Der vorstehende Bodenrand ist mit seitlichen Öffnungen z versehen, um bei Gebrauch die sonst abgeschlossene Luft entweichen zu lassen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Thermostatendose b unter dem Einfluss des im Gefäss a herrschenden Druckes an den Boden c an. Bei der Erwärmung wölbt sich mit zunehmendem   Dampfdruck   im Innern der Dose der Deckel d nach oben ; gleichzeitig   überträgt   die Zahnstange   ydiese Bewegung auf   das durch die Feder 1 in den   Kupplungsteil   eingerückte Zahnrad h und damit auf die Welle g und auf die Spannfeder o. Diese wird so lange auf- 
 EMI2.2 
 werkes o freigegeben; die Welle g wird entgegen der   Aufzugbewegung in Drehung versetzt, welche durch   das Gesperrerad   y-auf   die Zahnräder p, q und r übertragen wird.

   Letztere betätigt in bekannter Weise den Klöppel t, der durch Anschlag gegen den als   Schallmembrane   ausgebildeten Deckel M des Gehäuses   akustische   Signale erzeugt. Kehrt bei der Abkühlung die Zahnstange f in die Ruhelage zurück, so   rückt   die Zahnwalze h unter dem Einfluss der Feder l mit ihrem Klauenkranz i in den Kupplungsteil k ein. Die Ausgangsstellung ist sohin wieder hergestellt. 
 EMI2.3 
 federnden Kraft der Membrane. 



   Bei der Abkühlung erfolgt die   Herstellung   der Ansgangsstellung sehr rasch wegen eintretender Kondensation und wegen der geringen abzuführenden Wärmemenge. 



   Um für solche Fälle, wo eine unerwünschte Erwärmung der Dose über das normale Mass hinaus   stattfindet, einen gefährlichen Dampfdruck auszuseNiessen, wird   die   VerdampfungsHussigkeit   e in der Dose so knapp bemessen. dass sie vor Erreichung eines gefährlichen Druckes vollständig verdampft ist. 



  Da dann nur mehr ein Überhitzen des Dampfes stattfinden kann, so steigt der   Druck nur mehr langsam   an. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann auch zum Anzeigen von Temperaturen   liber 100"C   verwendet werden, wenn der Luftdruck im Gefäss a entsprechend hochgehalten wird. 
 EMI2.4 
   MembranausscMages ausgelöst wird, vermieden.   



   Gemäss Fig. 3 befindet sich in dem luftdicht abgeschlossenen Gehäuse 1 der Thermostat 2 mit der 
 EMI2.5 
 auf einer Welle 5 sitzenden Zahnrad 6   (Fig. 3)   in Wechselwirkung arbeitet. Auf gleicher Welle sitzt, ebenfalls fest, ein Zahnrad 7,   weiches durch   eine Gesperrekupplung 8 mit einem lose auf der Welle sitzen- 
 EMI2.6 
 Boden 2 der Dose an ; wird bei der Erwärmung der Dampfdruck im Thermostaten grösser als der Luftdruck im Gefäss   1,   so wird von einem, durch die   Elastizitätsverhältnisse     bestimmten Überdruck   an die Membrane nach oben gedrückt, bis die labile   Gleichgewichtslage   erreicht ist. nach deren Überschreiten die Membrane nach oben durchschnellen wird ;

   in diesem Augenblick greift der oberste Zahn der Zahnstange 4 in das Zahnrad 6 ein, und unter dem Überdruck des Dampfes und der elastischen Kräfte der Membrane wird die Zahnstange 4 rasch und kräftig nach oben verschoben ; ihre Bewegung wird durch die Zahnräder 6 und 7 und die Klinke 8 auf die Zahnräder   9,   10 und 11 übertragen ; letzteres bringt den Klöppel   J ? 3 zum Anschlagen. Beim Abkühlen kehrt die Membrane unter   dem Einfluss des im Gefäss 1 herrschenden Druckes rasch wieder in die Ansgangsstellung zurück ; das Signalwert ist dabei entsperrt. 



   Gemäss Fig. 4 ist der Arm 15 eines Klöppels 16 bei 17 an dem Gehäuse 1 angelenkt ; der Klöppel ruht entweder unmittelbar auf der Thermostatenmembrane 3 oder er liegt auf dem Schutznetz 14 so auf, dass er von   der Membrane während ihrer Bewegung erfasst wird.   



   Die Wirkungsweise dieser   Ausführungsform   ist folgende : Wenn die Membrane aus ihrer labilen   GIeiehgewiehtsstellung   nach oben   durchschnellt.   so schleudert sie den Klöppel mit   kräftigem Ruck gegen   den als Sehallmembrane ausgebildeten   Deckel. M, wodurch   ein lauter Schlag erzeugt wird. Bei Abkühlung 
 EMI2.7 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die   erfindungsgemässe   Membrane besitzt die üblichen konzentrischen Wellen 19; diese Wellen sind jedoch ihrerseits längs ihrer Umfangslinien gewellt ; diese Radialwellen 20 können im Verhältnis zu den konzentrischen Wellen 19 klein bemessen sein. Denkt man sich aus einer derartigen Membrane einen schmalen Kreisring herausgeschnitten, so folgen in demselben die Amplituden der Radialwellen in gleichmässigen Abständen aufeinander, und wegen der dadurch bedingten Elastizität kann der Ring innerhalb gewisser Grenzen zusammengeschoben und erweitert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Temperaturanzeiger, welcher durch   einen Membranthermostaten und ein Federwerk bei Erlangung einer vorher bestimmten Temperatur ein akustisches Signal erzeugt, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum des durch   die Membrane (d)   des Thermostaten (b) luftdicht abgeschlossenen Gehäuses (a), in welchem sich auch die durch Federwerk (o) betätigte   Signalvorrichtung   (s, t) befindet, zwecks Regelung der anzuzeigenden Temperaturgrade mit Gas entsprechenden Druckes gefüllt ist.

Claims (1)

  1. 2. Temperaturanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Signalfederwerk (o, s, t) mit der Membrane (col) des Thermostaten (b) derart verbunden ist, dass es durch die Ausdehnung des Thermostaten aufgezogen und bei der anzuzeigenden Temperatur ausgelöst wird und dass bei der Abkühlung des Thermostaten selbsttätig die Ausgangsstellung wieder hergestellt wird. EMI3.1 gegen den Deckel des Gehäuses geschleudert wird.
    5. Temperaturanzeiger nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane (3) oder ein ringförmiger Teil derselben konzentrische Wellen (19) besitzt, die von radialen Wellen (20) über- lagert sind. EMI3.2 EMI3.3
AT125861D 1929-06-19 1930-06-11 Temperaturanzeiger. AT125861B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU10801D DE563745C (de) 1929-06-19 1929-06-19 Vorrichtung zum Anzeigen bestimmter Temperaturen
DEU11039D DE565114C (de) 1929-06-19 1929-12-28 Vorrichtung zum Anzeigen bestimmter Temperaturen
GB18616/30A GB348927A (en) 1929-06-19 1930-06-18 Improvements in temperature alarms

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AT125861B true AT125861B (de) 1931-12-10

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AT125861D AT125861B (de) 1929-06-19 1930-06-11 Temperaturanzeiger.

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CH (1) CH149743A (de)
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US2821951A (en) * 1955-03-21 1958-02-04 Robert W Carver Pressure indicator
DE1266017B (de) * 1958-02-27 1968-04-11 Earl L Pressel Temperaturfuehler mit einer sich unter der Wirkung eines temperaturempfindlichen Materials bewegenden Membran

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DE565114C (de) 1932-11-26
GB348927A (en) 1931-05-21
CH149743A (de) 1931-12-01
FR697581A (fr) 1931-01-20

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