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Schalter, dessen Kontakte unter Wasser getrennt werden.
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schmutzung nur sehr wenig ändert, nimmt die Leitfähigkeit von Wasser schnell zu, auch dann, wenn ursprünglich destilliertes Wasser eingefüllt war.
Es sind bereits Anordnungen bei Wasserschaltern bekannt, bei denen sich der bewegliche Kontakt nach der Kontakttrennung innerhalb eines Rohres aus Isolierstoff bewegt, so dass hauptsächlich das in diesem Rohr enthaltene Wasser nach der Trennung der Kontakte elektrisch belastet ist. Man erreicht hiedurch, dass der Widerstand der nach dem Trennen der Kontakte im Wasser ver] aufenden Strombalm möglichst gross wird. Bei einer derartigen Anordnung ist das Isolierrohr durch den eigentlichen Wasserbehälter nach aussen geführt. Die Füllung des Isoliez-ombres mit Wasser und die Ergänzung des beim Schalten verdampfenden Wassers erfolgt durch kleine, an den Loschkammern befindliche Öffnungen.
Es ist ferner bereits bekanntgeworden, unmittelbar in der Umgebung der Trennstelle eine Löschkammer aus Metall vorzusehen, an welche sich alsdann das Isolierrohr anschliesst. Eine metallene Löschkammer erweist sich aber bei einem Wasserschalter als ungeeignet, da nach der Kontakttrennung infolge der grösseren Oberfläche der Löschkammer und des zur Verfügung stehenden grösseren Querschnittes der Widerstand in der Strombahn zunächst nur wenig zunimmt. Er erreicht erst die zur wesentlichen Herabminderung oder zur vollständigen Unterbrechung des Stromes ausreichenden Werte, sobald die Spitze des beweglichen Kontaktes in das Isolierrohr eintritt. Der mit dem Unterbrechungsvorgang verbundene Lichtbogen erfolgt daher hauptsächlich am Ende der Löschkammer in der Nähe des Überganges zum Isolierrohr, wobei der Lichtbogen von den Wänden der metallenen Löschkammer ausgeht.
Die Funktion der Löschkammer ist dadurch wesentlich herabgemindert.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss dadurch vermieden. dass man das Isolierrohr so anordnet, dass es auch die Trennstelle der Kontakte und den festen Kontakt umgibt. Es bildet also hei dieser Anordnung das Isolierrohr selbst die Löschkammer und wird zur Erhöhung der Löschwirkung zweckmässig in der Nähe der Trennstelle der Kontakte löschkammerartig erweitert.
Auf diese Weise hat man es in der Hand, die Widerstandsänderung und damit die Lichtbogenbildung so einzurichten, dass sich der eigentliche Unterbrechungsvorgang mit Sicherheit innerhalb der Löschkammer vollzieht. Hiebei bildet sich der Lichtbogen in klar übersehbarer Weise zwischen den Kontakten aus.
Es ist zweckmässig, das Isolierrohr so anzuordnen, dass es innerhalb des geschlossenen Wasserbehälters endigt. Dann können die sich bildenden Dämpfe und das aus dem Rohr austretende Wasser nicht nach aussen geschleudert werden. Eine besonders vorteilhafte Anordnung wird erhalten, wenn das Isolierrohr unterhalb des Wasserspiegels endigt. Dadurch wird erreicht, dass der beim Schalten entstehende Dampf durch das Wasser hindurchtreten muss und dabei zum grössten Teil kondensiert, so dass praktisch kein Dampf nach aussen dringt.
Gleichzeitig bietet eine derartige Anordnung des Isoherrohres die Sicherheit, dass jederzeit ein genügend grosser Wasservorrat zur Ergänzung des heim Schalten verdampfenden Wassers innerhalb des Isolierrohres vorhanden ist.
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Deckeln b versehen, von denen der obere eine Durchführung c, der untere den festen Kontakt d trägt. Um diesen Kontakt d ist eine Löschkammer e aus Isolierstoff gebaut, die sich nach oben verjüngt und in das Isolierrohr f übergeht, das den beweglichen Kontakt 9 auf dem grösseren
Teil seiner Bahn umgibt. Den unteren Teil des Gefässes ? kann man mit einem erstarrenden
Isolierstoff A ausgiessen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schalter, dessen Kontakte unter Wasser getrennt werden, wobei sich der bewegliche
Kontakt nach der Kontakttrennung innerhalb eines Rohres aus Isolierstoff bewegt, das sich innerhalb eines grösseren Flüssigkeitsgefässes befindet und oberhalb der Trennstelle einen engen
Kanal für den beweglichen Kontakt bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierrohr auch die Trennstelle der Kontakte und den festen Kontakt umgibt.