AT126414B - Leistungsregler für Kolbenverdichter. - Google Patents

Leistungsregler für Kolbenverdichter.

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AT126414B
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AT
Austria
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compressed air
regulator
compressor
contact surfaces
contact
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Inventor
Emil Ferdinand Schramm
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Hoerbiger & Co
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  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description


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  Leistungsregler für   liolbenverdichter.   



   Es sind Leistungsregler für Kolbenverdichter bekannt, bei denen die Saugventile auf elektromagnetischem Wege während des Verdichtungshubes offen gehalten werden. Bei diesen Reglern kann jedoch der Verdichter nur auf Leerlauf oder Volleistung eingestellt werden. Es sind zwar auch schon Leistungsregler für Verdichter bekannt, die die Saugventile während eines der Leistung entsprechenden Teiles des Verdichtungshubes abheben ; dieses Abheben erfolgte jedoch auf hydraulischem oder pneumatischem Wege. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Leistungsregler mit Abhebung der selbsttätigen Saugventile auf elektromagnetischem Wege und besteht in einer Einrichtung, die dieses Abheben während eines der Leistung entsprechenden Teiles des Verdichtungshubes herbeiführt. 



   Der Vorteil dieser Erfindung liegt in der Vermeidung aller jener   Verlustquellen.   die bei hydraulischer oder pneumatischer Übertragung unvermeidlich sind. 



   In der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsformen dargestellt. 



   In Fig. 1 sind walzenfürmige   Kontaktflächen,   in Fig. 2 ist das zugehörige Schaltungschema. in Fig. 3 sind ebene   Kontaktflächen   vorgesehen, wie aus dem zugehörigen Grundriss in Fig. 4 ersichtlich ist ; Fig. 5 zeigt ein ein elektromagnetisch gesteuertes Ventil und Fig. 6 das Arbeilsdiagramm des Verdichters. 



   Die Ausführungsform gemäss Fig. 1 besteht aus dem   Druckluftregler 1   bekannter Art, dem Zwischengestänge, der Antriebswelle   2,   auf der die Kontaktwalze 3 verschiebbar angeordnet ist, so dass ein bestimmter Hub des Druckluftreglers 1 einen entsprechenden Hub der Kontaktwalze 3 zwangläufig mitteilt. Die Antriebswelle 2 wird unmittelbar von der Kurbelwelle aus mittels Zahnrädern od. dgl. mit der   dem Verdichter eigentümlichen, gleicien Drehzahl   angetrieben. Der Hub des Druckluftreglers   1   ist mittels des Handrades 4 auf einen beliebigen Punkt begrenzbar. Der Mantel der Kontaktwalze 3 besteht aus Isolationsmaterial, auf dem die beiden Kontaktflächen 5 und 6 sowie der   Strornzuführungsring   7 angeordnet sind.

   Die Kontaktflächen sind dreieckig, haben also in verschiedenen waagrechten Ebenen verschiedenen Umfang, der von Null (die Dreieckspitze) bis zu etwa dem halben Walzenumfang (die Dreieckbasis) ansteigen kann. An dem Ständer 8 sind die Kontaktfinger 9 und 10 angebracht, desgleichen der Kontaktfinger 11. der am Stromzuführungsring 7 gleitet. Die Kontaktflächen 5 und 6 sind mit dem Stromzuführungsring 7 leitend verbunden. Auf dieselbe Art kann man den Hub des Druckluftreglers 1 statt auf die Kontaktwalze 3 auf die beiden Kontaktfinger 9 und 10 oder mehrere über die Länge der   Kontaktflächen   angeordnete Kontaktfinger oder Stifte übertragen. 



   In Fig. 2 ist das Schaltungsschema dargestellt. Der Strom tritt aus dem Netz durch die Leitung 12 über den Kontaktfinger 11 in den Schleifring 7, weiters in die Kontaktflächen 5, 6 und zu gegebenen Zeiten durch die Kontaktfinger 9, 10 und Leitungen   13, 14   zu den Magneten 15, 16, die, wie später beschrieben wird, die Ventile betätigen, und schliesslich durch die Leitung 17 in das Netz zurück. Es gibt sich daraus, dass jedem bestimmten Hub des Druckluftreglers   1   und somit der Kontaktwalze 3 eine bestimmte Zeitdauer des Stromkreisschlusses entspricht. 

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   Die Ausführungsform gemäss Fig. 3 besteht ebenfalls aus dem   Druckluftreglel'18 uud   einem Zwischengestänge, das auf einem   Führungsbalken 19 vcrschiebbar   angeordnete Kontakt- 
 EMI2.1 
 scheibe   22,   die, aus Isolationsmaterial bestehend, die leitenden Kontaktflächen 23 und 24 trägt, wobei beispielsweise die eine Kontaktfläche auf der vorderen, die andere (strichliert gezeichnet) auf der rückwärtigen Kontaktscheibe 22 angebracht werden kann. Die Kontaktscheibe 22 wird mittelbar oder unmittelbar mit der dem Verdichter eigentümlichen Drehzahl angetrieben. Mittels eines Handrades 25 kann auch hier der Hub des   Druckluftreglers 18   beliebig begrenzt werden.

   Die Kontaktflächen 23 und 24 sind derart geformt, dass sie mit zunehmendem Abstand vom Zentrum der   Kontaktscheibe   22 zunehmend lange Teile von konzentrischen Kreisen bilden. Die beispielsweise angegebene abgestufte Ausführung der spiralförmigen Innenkontur der Kontaktflächen 23 und 24 verbunden mit einer ruckweisen Betätigung der Kontaktfinger   20}   21 soll die Berührungszeit der Kontaktfinger mit den Kontaktflächen genau begrenzen. Die ruckweise Betätigung der Kontaktfinger 20, 21 erfolgt durch die Schnappvorrichtung 26. 



   Wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 können auch bei jener nach Fig. 3 mehrere über die radiale Länge der Kontaktflächen angeordnete Kontaktfinger oder Stifte, auf die der Hub des Druckluftreglers übertragen wird, angeordnet werden. 



   Der Strom wird aus dem Netz durch die Leitung 27 und Lamelle 28 zum Gleitring 29 geführt, der mit den Kontaktflächen, 23, 24 leitend verbunden ist. Zu gegebenen Zeiten geht also der Strom weiter durch die   Kontaktfinger 20, 21   und über die Leitung 30, 31 zu den Magneten   32,   33 und von dort durch die Leitung 34 wieder in das Netz zurück. 



   In Fig. 5 ist ein Saugventil mit einem beispielsweise am Ventildeckel angeordneten Elektrohubmagnet 35 dargestellt. Wird nun der Stromkreis durch jeweiliges Auflaufen der 
 EMI2.2 
 wird der Druckhebel 36 vom Magnet 35 angezogen und die Saugventilplatte 37 durch den Druckstift 38 vom Ventilsitz 39 abgehoben, so dass das Ventil jeweils während der Verdichtungsperiode offen gehalten wird, u. zw. solange, als die Kontaktfinger die Kontaktflächen der Kontaktwalze oder Scheibe berühren. 



   Durch die Handräder 4 und 25 in Fig. 1 und 3 kann der Verdichter auch auf Leerlauf gestellt werden, indem der Druckluftregler 1 oder 18 durch Verdrehen der Handräder 4 
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 auf normaler Drehzahl angelangt, dann wird der   Druclluftregler   1 oder 18 durch Zurückdrehen der Handräder 4 oder 25 in seine Höchstlage gebracht, wodurch die Kontaktfinger 9, 10 oder 20, 21 von den Kontaktflächen 5, 6 oder 23, 24 abgerückt werden, so dass kein Kontakt mehr besteht, also der Elektromagnet 35 ausser Tätigkeit gesetzt ist und das Ventil vollständig frei arbeiten kann, der Verdichter somit Volleistung gibt. 



   Bei Überschreiten des Normaldruckes im Druckwindkessel setzt die Tätigkeit der Druckluftregler 1 oder 18 selbsttätig ein und dadurch werden jeweils die Kontaktfinger an jene Stelle der Kontaktflächen gebracht, die dem jeweiligen   Leistungserfordemis   des Verdichters entsprechen. Beide Ausführungsformen besitzen Leistungsanzeiger, an dem die Bewegung der Kontaktwalze bzw. der   Bürstenbrücke   in Fig. 1 oder der Bürstenmuffe in Fig. 3 von einer Skala abgelesen werden kann. 



   Das Arbeitsdiagramm nach Fig. 6 zeigt etwa die halbe Leistung durch die stark ausgezogene Verdichtungslinie, entsprechend der in den Figuren 1 und 3 dargestellten Mittelstellungslage des Druckluftreglers, während die schwachen Verdichtungslinien Zwischenleistungen anzeigen, wie solche sich durch die selbsttätige Arbeitsweise der Vorrichtung ergeben. 



   Durch Verstellung des Druckluftreglerhubes kann auch jede zwischen der Volleistung und dem Leerlauf liegende Leistung fest eingestellt werden. Dies wird durch Drehung des Handrades 4 oder 25 bewerkstelligt, wodurch über das Gestänge die Kontaktwalze 3 bzw. deren Kontaktflächen 5 und   6,   oder die Kontaktfinger 9, 10 oder 20,   21   in jene Lage gebracht werden, die der gewünschten Verdichterleistung entspricht. Der Zeiger zeigt auf der Leistungsskala die jeweilige Stellung, somit die Verdichterleistung an. Der   Druckluftregler 1   oder 18 tritt in diesem Falle erst dann selbsttätig in Wirkung, wenn trotz der eingestellten Teilleistung der Windkesseldruck selbst über jene Grenzen steigt, die sich durch die Teilleistungseinstellung ergibt. 



   Sind z. B. die Regelgrenzen des Druckluftreglers zwischen Voll-und Nulleistung bei 6, bzw. 6-6 Atm. angenommen und stellt man den Verdichter mittels des Handrades 4 oder 25 

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 zwischen der halben Druckdifferenz liegen. Wollte man aber trotz Einstellung des Verdichters auf eine Zwischenleistung die Regelgrenzen im ursprünglich vorgesehenen Bereich erhalten, so wäre dies durch entsprechende Vorspannung der Regelfeder des Druckluftreglers zu erreichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Leistungsregler für   Kolbenverdichter mit Abhebung der   selbsttätigen Saugventile auf elektromagnetischem Wege, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die diese Abhebung während eines der Leistung entsprechenden Teiles des   Verdichtungshubes herbeiführt.  

Claims (1)

  1. 2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in gleicher Drehzahl mit dem Verdichter sich drehende Kontaktflächen im Verein mit auf ihnen schleifenden Kontaktfingern in verschiedenen von einem Druckluftregler beeinflussten Lagen über eine verschieden lange Zeit den Stromkreis der Elektromagnete geschlossen und damit das Saugventil offen halten.
    3. Regler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung der Kontaktflächen durch einen Druckluftregler und ein Hebelgestänge mit dem Behälterdruck derart in Übereinstimmung gebracht wird, dass die Dauer des Stromschlusses mit den Behälterdruck im gleichen Verhältnis verändert wird.
    4. Regler nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass entweder den sich drehenden Kontaktflächen oder den von diesen den Strom abnehmenden Kontaktfingern die Bewegung des Druckluftreglers zwangläufig mitgeteilt wird.
    5. Regler nach den Ansprüchen 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass eine gewünschte Dauer des Stromschlusses und somit eine gewünschte Teilleistung des Verdichters durch Begrenzung des Druckluftreglerhubes zwangläufig eingestellt werden kann.
    6. Regler nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch zwangsweise Einstellung des Höchstmasse der Stromschlussdauer die Saugventile während der ganzen Verdichtungsperiode abgehoben werden können, um den Verdichter etwa beim Anfahren auf Leerlauf zu stellen.
AT126414D 1930-04-19 1930-04-19 Leistungsregler für Kolbenverdichter. AT126414B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823639C (de) * 1949-07-19 1951-12-06 Demag Ag Steuerung fuer Kolbenkompressoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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